Zu "Jörn Rüsen" wurden 9 Titel gefunden

Neu
Brennpunkte heutigen Geschichtsunterrichts
Joachim Rohlfes zum 90. Geburtstag
Dieser Band benennt in weit über 30 knappen und gut lesbaren Beiträgen alte und neue Herausforderungen für den Geschichtsunterricht in Gegenwart und Zukunft. Er bietet somit einen einzigartigen Überblick über Interessengebiete und Forschungsfelder der deutschsprachigen Geschichtsdidaktik. Der Band ist Joachim Rohlfes (*1929) gewidmet, der weit über seine Tätigkeit als Professor in Bielefeld hinaus über mehrere Jahrzehnte hinweg die Disziplin geprägt hat. Brennpunkte des Geschichtsunterrichts waren immer wieder Gegenstand seiner zahlreichen Publikationen.
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29,99 € - 32,90 €
Aspekte der Geschichtskultur
geschichte für heute 1/2020
Computerspiele mit historischem Hintergrund werden immer beliebter und haben prägenden Einfluss auf die Vergangenheitsvorstellungen Jugendlicher und junger Erwachsener. Am Beispiel des Dokumentarmodus des im Alten Ägypten spielenden „Assassin’s Creed: Origins“ untersucht Mathias Herrmann mit fachwissenschaftlichem und fachdidaktischem Blick, welches Potential das Medium Computerspiel für den Geschichtsunterricht hat. Die geschichtskulturelle Abhandlung von Manuel Köster untersucht am Beispiel des Hermannsmythos die politische Instrumentalisierung einer „empirisch nicht triftigen Narration“ (J. Rüsen) im „langen 19. Jahrhundert.“ Dabei werden die Verwendung des Mythos und seine Veränderungen unter wechselnden politischen Vorzeichen zur antinapoleonischen, antifranzösischen, antikatholischen oder völkischen Agitation dargestellt. Der diachrone Vergleich verschiedener Quellengattungen zeigt dann das heuristische Potential für die Analyse des gesellschaftlichen Umgangs mit Geschichte auf. Anhand zweier neuer Großsynthesen erörtert Herfried Münkler in seinem Aufsatz grundlegende Fragen einer modernen Geschichte des Krieges. Eine mögliche Perspektive privilegiert die Frage, wie Kriege gehegt, wenn möglich verhindert werden können. Wer die Geschichte Europas vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis 1990 so erzählt, muss freilich manches ausblenden, etwa die Verlagerung exzessiver Gewalt an die (z.T. koloniale) Peripherie. Welchen Wert das Lernen der Europäer für Gegenwart und Zukunft in einer globalisierten Welt haben kann, muss zweifelhaft bleiben. Zu diskutieren ist ferner die Annahme, zeitweilige Konjunkturen des Krieges hätten die europäische Entwicklung in Richtung auf Fortschritt beschleunigt. Dem gegenüber steht eine ‚kältere‘, analytischere Sicht, die sich nicht auf die europäische Neuzeit beschränkt, sondern generell den Wandel des Krieges in Abhängigkeit von der Naturbeherrschung des Menschen studiert. Dieser sozio-ökonomische bzw. -ökologische Zugriff, der als Leitstruktur die Trias von Wildbeuter-, Agrar- und Industriegesellschaft zugrunde legt, kann langfristige Prozesse erhellen und zu einer universalgeschichtlichen Typologie des Krieges gelangen. Freilich ist diese Perspektive nicht leicht durchzuhalten, zumal wenn es die beiden großen Kriege des 20. Jahrhunderts zu erklären gilt. Der Beitrag von Jörn Rüsen zielt darauf, die strikte Opposition von „Standardisierung oder Pluralisierung“ durch eine „Standardisierung der Pluralisierung“ zu ersetzen. Ausgehend von Art. 1 GG gibt die Menschenwürde als universelle Norm dem Geschichtsunterricht eine kulturdifferenzübergreifende anthropologische Grundlage und Ausrichtung. Empirisch weitet diese Norm den historischen Blick auf die Menschheit und ihre vielfältige Ausprägung der Lebensformen in Raum und Zeit. Dabei bezieht sich unser kulturell verpflichtendes Verständnis der Menschenwürde auf den individualisierten einzelnen Menschen als Person; es schließt Anerkennung wie Kritik ein. Die auch geschichtsdidaktisch relevante Frage nach der deutschen Identität widerspricht dem nicht, wenn diese durch eine ausgeprägte Offenheit gegenüber Strittigkeit und Zukunft sowie einen inneren Bezug auf eine transnationale Menschheit definiert wird. Die Geschichtsdidaktik hat nur dann die Chance, einer Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken, wenn sie die (deutsche) Nation angemessen thematisiert.
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16,99 € - 18,90 €
Geschichte und ihre Didaktik. Ein weites Feld …
Unterricht, Wissenschaft, Alltagswelt
Seit ihrer Konstituierungsphase Anfang der siebziger Jahre hat Gerhard Schneider die „moderne“ Geschichtsdidaktik entscheidend begleitet, geprägt und gestaltet. Stets ging es ihm dabei um die Weiterentwicklung geschichtsdidaktischer Theorie und Praxis. Sein 65. Geburtstag ist darum Anlass, das weite Feld seiner Forschungsschwerpunkte (Geschichte der Geschichtsdidaktik, Geschichte im Unterricht, Geschichtskultur und Erinnerungskultur, außereuropäische Perspektiven) erneut zu vermessen und neue Perspektiven auf Geschichte in Unterricht, Wissenschaft und Alltagswelt zu zeigen.
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25,99 €
Historisches Lernen
Grundlagen und Paradigmen
Geschichtsdidaktik ist die Wissenschaft vom Lernen der Geschichte. Mit dieser überarbeiteten und erweiterten Auflage des Buches leistet der Autor einen wesentlichen Beitrag, die Geschichtsdidaktik als ein relativ eigenständiges Lehr- und Forschungsgebiet historisch und theoretisch zu begründen. Er beschreibt die hierfür grundlegende Frage nach historischem Lernen und zeigt Wege zu ihrer Beantwortung auf. Dabei geht es nicht um die „Vermittlung“ von Geschichte, sondern um Lernen generell, nämlich um Kompetenzerwerb durch Aneignung von Erfahrung.
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19,99 €
Interkultureller Humanismus Paket
Interkultureller Humanismus u.Lesebuch Interkultureller Humanismus
Das Paket umfasst die beiden Bände: "Interkultureller Humanismus", 978-3-89974-523-8 und "Lesebuch Interkultureller Humanismus", 978-3-89974-767-6 Sie sparen 13% gegenüber dem Einzelkauf der beiden Titel.
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36,80 €
Lesebuch Interkultureller Humanismus
Texte aus drei Jahrtausenden
Der Band dokumentiert in repräsentativen Texten humanistisches Denken in historischer, interkultureller und systematischer Perspektive. Die Textauswahl reicht vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zur Gegenwart. Berücksichtigt werden der Westen, China, Indien, die islamische Welt, Lateinamerika und Afrika. Eigene Abschnitte behandeln die Bereiche Politik, Ökonomie, Umwelt und Bildung. Der Auswahl liegt die Idee eines interkulturellen Humanismus zugrunde, mit dem verschiedene Kulturen sich über grundlegende Orientierungsprobleme im Zeitalter der Globalisierung verständigen und Lösungen angehen können.
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22,80 €
Interkultureller Humanismus
Menschlichkeit in der Vielfalt der Kulturen
Das Buch beschreibt unterschiedliche humanistische Traditionen aus Europa, Lateinamerika, Afrika, China, Indien und der islamischen Welt. Erstmals wird der Humanismus in seiner kosmopolitischen Dimension aus einer interkulturellen Perspektive betrachtet. Die Autoren erörtern neben der Untersuchung der humanistischen Traditionen auch die menschliche Lebenspraxis unter Gesichtspunkten einer humanistischen Kultur. Mit deutlichem Praxisbezug werden die Potenziale historischen Lernens und interkultureller Kompetenz aufgezeigt.
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19,80 €
Historisches Lernen
Grundlagen und Paradigmen
Geschichtsdidaktik ist die Wissenschaft vom Lernen der Geschichte. Mit dieser überarbeiteten und erweiterten Auflage des Buches leistet der Autor einen wesentlichen Beitrag, die Geschichtsdidaktik als ein relativ eigenständiges Lehr- und Forschungsgebiet historisch und theoretisch zu begründen. Er beschreibt die hierfür grundlegende Frage nach historischem Lernen und zeigt Wege zu ihrer Beantwortung auf. Dabei geht es nicht um die „Vermittlung“ von Geschichte, sondern um Lernen generell, nämlich um Kompetenzerwerb durch Aneignung von Erfahrung.
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24,80 €
Historische Orientierung
Über die Arbeit des Geschichtsbewusstseins, sich in der Zeit zurechtzufinden
Das Buch behandelt Eigenart, Ausprägung, Entwicklung und Funktion von Geschichtsbewusstsein. Die Frage nach Möglichkeit, Grenzen und Gefährdung historischer Vernunft durchzieht die Überlegungen wie ein roter Faden. In Verbindung von theoretischer Grundlagenreflexion und historischer Fallstudie wird das weite und verzweigte Feld der Geschichtskultur mit seinen wichtigsten Dimensionen und Faktoren erschlossen.
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34,80 €