Was ist mit der Jugend los?

Protestbewegung und Protestkultur im 20. und 21. Jahrhundert

herausgegeben von
Maximilian Graeve, Hanna-Lena Neuser, Robert Wolff
unter Mitarbeit von
Nikolay Aleksiev, Angela Dorn, Deborah Düring, Vladislav Eylin, Johannes Fechner, Rebecca Freitag, Kyra Nastassja Furgalec, Maximilian Graeve, Benno Hafeneger, Dominik Herold, Jessica Hubbard, Philipp Jacks, Ole Jantschek, Christa Kaletsch, Claudia Kemper, Wolfgang Kraushaar, Claus Leggewie, Hanna Lorenzen, Jonathan Maaß, Samiullah Naimi, Hanna-Lena Neuser, Charlotte Nzimiro, Rebecca Pflanz, Helmolt Rademacher, Nanna-Josephine Roloff, Max Schulte, Elif Üstüner, Willi van Ooyen, Robert Wolff

Theorie und Praxis, analog und digital, klassisch und innovativ: Das Buch präsentiert Einblicke in die Protestkultur junger Menschen aus vielen verschiedenen Perspektiven. Wie engagiert sich die junge Generation? Wofür steht sie ein? Welche Protestformen wählen junge Menschen? Eine spannende Zusammenstellung über eine besondere Generation, die in den letzten Jahren einen erstaunlichen Weg beschritten hat, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Bestellnummer: 41280
EAN: 9783734412806
ISBN: 978-3-7344-1280-6
Reihe: Non-formale politische Bildung
Erscheinungsjahr: 2021
Auflage: 1
Seitenzahl: 224
Produktinformationen
Theorie und Praxis, analog und digital, klassisch und innovativ: Das Buch präsentiert Einblicke in die Protestkultur junger Menschen aus vielen verschiedenen Perspektiven. Wie engagiert sich die junge Generation? Wofür steht sie ein? Welche Protestformen wählen junge Menschen? 

Eine spannende Zusammenstellung über eine besondere Generation, die in den letzten Jahren einen erstaunlichen Weg beschritten hat, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.
Inhaltsübersicht
HANNA-LENA NEUSER, MAXIMILIAN GRAEVE, ROBERT WOLFF
1. Jugend in Bewegung? Auf der Suche nach Formen, Motiven und Rahmenbedingungen 
HANNA-LENA NEUSER, MAXIMILIAN GRAEVE, ROBERT WOLFF
2. Kein luftleerer Raum – Gesellschaftlicher Rahmen von Protestbewegungen 
DEBORAH DÜRING, DOMINIK HEROLD
2.1 Neue Wege gehen – Blick aus der Protestpraxis 
JESSICA HUBBARD
2.2 Jugend vorne weg – Blick aus der Protestpraxis 
CLAUDIA KEMPER
3. Deutsche Protestgeschichte – Protestbewegungen und -kultur seit 1945
ROBERT WOLFF
3.1 Strategien gegen Protest – Historische Lernprozesse für heutige Protestbewegungen? 
WILLI VAN OOYEN
3.2 Frieden schaffen – Blick aus der Protestpraxis 
4. Institutionen des Protests
Vorbemerkungen der Herausgeber*innen 
ANGELA DORN, JONATHAN MAASS, JOHANNES FECHNER
4.1 Hochschule als Basis? – Räume für Protest
PHILIPP JACKS
4.2 Gewerkschaft als Motor? – Blick aus der Protestpraxis 
5. Protest weltweit – Internationale Perspektiven und Dimensionen
Vorbemerkungen der Herausgeber*innen 
VLADISLAV EYLIN
5.1 Euromaidan – Protestkultur ukrainischer Studierender 
NIKOLAY ALEKSIEV
5.2 Studentischer Protest in Bulgarien – Vergleich zwischen 1989 und 2013
SAMIULLAH NAIMI
5.3 Protestkultur in Afghanistan 
ELIF ÜSTÜNER
5.4 Eine revolutionäre Generation – Wie junge Menschen Chile verändern 
WOLFGANG KRAUSHAAR
5.5 Ein Blick zurück nach vorn – Globale Protestbewegungen 2019 
REBECCA PFLANZ
6. Schöne neue Welt – Protesträume im Netz
KYRA NASTASSJA FURGALEC, CHARLOTTE NZIMIRO, REBECCA FREITAG, NANNA-JOSEPHINE ROLOFF
6.1 Petition oder Protest? Blick aus der Protestpraxis 
BENNO HAFENEGER
7. Bildung, Identität, Kultur – Protestieren will gelernt sein? 
CHRISTA KALETSCH, HELMOLT RADEMACHER
7.1 Politische Bildung und Protestkultur in Schule 
OLE JANTSCHEK, HANNA LORENZEN
7.2 „Und wir singen im Atomschutzbunker …“ –  Protest und politische Bildung an außerschulischen Lernorten
8. Kommt da noch was? – Ein Blick in die Glaskugel
Vorbemerkungen der Herausgeber*innen 
MAX SCHULTE
8.1 Die kommenden Proteste – Zukunftsperspektiven
CLAUS LEGGEWIE
8.2 Generation Corona? 

Autor*innen
Herausgeberin und Herausgeber:
Maximilian Graeve ist Geschäftsführer der Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung in Frankfurt am Main, die den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten durch die Vergabe von Stipendien für junge Studierende fördert, denen es ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich wäre, ein ihrer Begabung entsprechendes Hochschulstudium zu absolvieren.
Hanna-Lena Neuser ist Studienleiterin und stellvertretende Direktorin der Evangelischen Akademie Frankfurt. Inhaltlich arbeitet sie im Bereich Jugend und Europa mit den Schwerpunkten auf Demokratie, Empowerment und soziales Engagement. Die Politikwissenschaftlerin und Erwachsenenpädagogin engagiert sich für starke Netzwerke der politischen Bildung in Rhein-Main, Hessen und darüber hinaus.
Robert Wolff ist Doktorand am Lehrstuhl für Neueste Geschichte (Lehrstuhl für Zeitgeschichte Europas seit 1918) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Historische Gewaltforschung, die Historische Netzwerkforschung und die Historische Protest- und Bewegungsforschung.
Kurzbeschreibung
Wie engagiert sich die jüngere Generation? Wofür steht sie ein? Welche Protestformen wählen sie? Das Buch präsentiert Einblicke in die Protestkultur junger Menschen aus vielen verschiedenen Perspektiven.

Sie könnten auch an folgenden Titeln interessiert sein

Die AfD und die Jugend
Wie die Rechtsaußenpartei die Jugend- und Bildungspolitik verändern will
Wie versucht die AfD, parlamentarisch auf die Zivilgesellschaft einzuwirken? Der Band AfD und die Jugend widmet sich dieser Frage mit zwei Untersuchungen zur Jugendpolitik. Zunächst werden über 700 parlamentarische Interventionen der AfD zu den Themen Jugendarbeit, Jugendbildung und jugendliche Lebensweisen vorgestellt und ausgewertet. Ergänzt wird diese materialreiche und systematische Analyse durch Berichte aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wie tritt die AfD hier auf? Welche Bedarfe, Empfindungen und Befürchtungen haben die Akteure der Kinder- und Jugendarbeit in Bezug auf die AfD? Es zeigt sich: Die vielfältigen Interventionen von rechts richten sich gegen Demokratie, Partizipation, Emanzipation, die offene Gesellschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die im Band vorgestellten Untersuchungen schärfen den Blick für rechtspopulistische Dynamiken, Logiken und Strategien in der Bildungs- und Jugendpolitik. Das Buch bietet zahlreiche Anregungen, wie diesen Angriffen auf die Leitmotive der demokratisch-pluralistischen Jugendarbeit begegnet werden kann.
> mehr

13,99 € - 14,90 €

Praxishandbuch Jugend an der roten Linie
Analysen von und Erfahrungen mit Interventionsansätzen zur Rechtsextremismusprävention
Der Einstieg in die organisierte rechtsextreme Szene geschieht schleichend und die Bedingungen hierfür unterscheiden sich mitunter stark voneinander. Das Modellprojekt „Rote Linie – Hilfen zum Ausstieg vor dem Einstieg“ zeigt in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Beratung, Begleitung und der Bildung, wie sich solche Einstiege von Jugendlichen vollziehen und wie es gelingen kann, dass Jugendliche den Weg über die rote Linie hin zum organisierten Rechtsextremismus nicht überschreiten. Dieser Band stellt zum Einen die verschiedenen Arbeitsfelder des Projekts vor, diskutiert dabei kritisch die Möglichkeiten und Grenzen der einzelnen Ansätze und formuliert jeweils weiterführende Fragen für das komplexe Themenfeld „Jugend und Rechtsextremismus“. In einem zweiten Teil greifen ausgewiesene Expertinnen und Experten der Rechtsextremismusforschung die Fragestellungen des Projekts auf und diskutieren kritisch die Ergebnisse der Projektarbeit im Zusammenhang mit dem aktuellen Forschungsstand.
> mehr

34,80 €

Proteste und Menschenrechte
zeitschrift für menschenrechte 1/2018
Proteste gehören dazu. Sie sind fester Bestandteil zivilgesellschaftlichen Engagements für die Menschenrechte. Unzählige Beispiele lassen sich weltweit dafür finden, wie Menschen gegen soziale und politische Missstände aufbegehren und – der Sache nach oder ausdrücklich – menschenrechtliche Ansprüche erheben. Die Erfahrungen von Unterdrückung und Not, verbunden mit dem Emanzipationsstreben benachteiligter oder aufstrebender gesellschaftlicher Gruppen, sind eine wesentliche Triebkraft für menschenrechtlichen Protest. Ob solche Proteste wiederum als legitim und legal erachtet oder verunglimpft, verboten und unterdrückt werden, sagt viel über den freiheitlichen Charakter von Politik und Gesellschaft aus. Die vorliegende Nummer der zfmr widmet sich einigen ausgesuchten Aspekten von Protesten. Im Schwerpunktteil geht Oliver Eberl zunächst (ideen)geschichtlich der Frage nach, ob ziviler Ungehorsam Ausdruck von Volkssouveränität ist, und weist beide als gegenläufige Prinzipien der Legitimation politischen Protests aus. Hank Johnston, einer der führenden US-Forscher zu sozialen Protestbewegungen, behandelt die komplexen Interaktionen zwischen Opposition und Regierung in autoritären Regimen. Diese bilden eigene Arenen, mit einer großen Vielfalt an Akteuren, Motiven und Handlungsrepertoires, die sich von Demokratien erheblich unterscheiden (was oft übersehen wird). Dabei legt der Autor den Fokus auf weniger offensichtliche Formen des Protestes. Es folgen zwei Beiträge aus juristischer Perspektive: Angelika Adensamer und Maria Sagmeister setzen sich mit dem polizeilichen Umgang mit Protest (Protest Policing) und den ihn flankierenden Rechtsnormen auseinander – allgemein und mit Blick auf die Rechtslage in Österreich. Bei der Ausweitung von Polizeibefugnissen, vor allem im Versammlungsrecht, ist aus ihrer Sicht äußerste Vorsicht geboten. Der südafrikanische Verfassungsrechtler Pierre de Vos wiederum untersucht, wie in seinem Land das so wichtige Recht, friedlich zu protestieren, gegen andere Rechtsgüter abgewogen werden kann. Als Anwendungsfall dienen ihm dortige studentische Proteste. Anna Antonakis und Henda Chennaoui beleuchten die Protestdynamik in Tunesien sieben Jahre nach der dortigen Revolution. Den Schwerpunkt legen sie hierbei auf von Frauen geleitete Proteste auf lokaler Ebene. Der Hintergrundteil enthält drei praxisbezogene Beiträge. Adriana Kessler stellt zunächst das Instrument der strategischen Prozessführung vor, das auch von nichtstaatlichen Menschenrechtsorganisationen in Deutschland zusehends genutzt wird. Über den vor Gericht verhandelten Einzelfall hinaus sollen mittels solcher Prozesse gesellschaftliche Veränderungen angestoßen werden. Der Familiennachzug von Flüchtlingen dient der Juristin als Anwendungsbeispiel. Die Politologin Anna Vogel nähert sich anschließend dem Twitter-Phänomen Donald Trump und fragt danach, inwieweit dieser in seinen Tweeds von rechtspopulistischer Rhetorik Gebrauch macht. Abschließend gibt Sarah Lincoln einen Überblick über Hintergrund, Verlauf und Bedeutung der Verhandlungen bei den Vereinten Nationen über ein mögliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Der Forumsteil der Zeitschrift steht diese Mal im Zeichen der 68er Proteste in Deutschland. Wir haben Hauke Brunkhorst, Micha Brumlik und Gertrud Koch zur Rolle der Menschenrechte während der 68er-Proteste befragt. Katrin Kinzelbach knüpft abschließend in ihrer Tour d`Horizon implizit an die von Hank Johnston aufgeworfene Frage nach dem oppositionellen Handlungsrepertoire in autoritären Regimen an. Die Politikwissenschaftlerin mahnt an, die im internationalen Menschenrechtsaktivismus verbreitete Heroisierung inhaftierter politischer Häftlinge zu überdenken. Protestierende verlören mitunter nicht nur die Köpfe der Protestbewegung, sondern bekämen auch deutlich die Risiken des eigenen Handelns vor Augen geführt.
> mehr

19,99 € - 24,90 €

Fridays for Future and Children's Rights
Since its emergence in 2018, the Fridays for Future movement (FFF) has grappled with issues of climate justice for current and future generations. This study connects FFF with discourses around the rights of children and young people, aiming to place young people’s views at the centre of the research and shed light on this as-yet widely unresearched topic. Through qualitative research with young people involved in FFF, the study broaches topics such as intergenerational justice, civil disobedience and political participation rights. The results highlight the necessity of collective responsibility for the future of FFF, along with participants’ wishes to be more included in the political debate.    Die Fridays-for-Future-Bewegung, die im Sommer 2018 von der Schülerin Greta Thunberg ins Leben gerufen wurde, hat Schüler*innen aus (fast) aller Welt inspiriert, für mehr Klimagerechtigkeit die Schule zu bestreiken. Die Bewegung betont die Verantwortung gegenwärtiger Generationen — insbesondere im Bereich der Politik — und argumentiert, dass heute etwas getan werden muss, um die Lebensbedingungen für zukünftige Generationen zu sichern. Die Verzahnung von Klimawandel und Kinderrechten wurde schon u.a. vom UN-Kinderrechtsausschuss unterstrichen. Im Rahmen dieser Studie wurde mit jungen Menschen der Fridays-for-Future-Bewegung über Themen der intergenerationellen Gerechtigkeit, des zivilen Ungehorsams und politischer Teilhaberechte gesprochen. Mit einem qualitativen Ansatz durch Einzel- und Gruppeninterviews wurde dabei den zentralen Forschungsfragen nachgegangen: 1. Wie schätzen die Teilnehmer*innen der Fridays-for-Future-Bewegung die Reaktionen auf ihren Protest ein? 2. Wie schätzen sie ihre Chancen ein, Veränderungen in der Politik herbeizurufen? 3. Welche Vorschläge haben sie für diejenigen, die die Bewegungen unterstützen möchten, und im Allgemeinen? Die Zielsetzung der Studie war es, die Ansichten der jungen Menschen im Mittelpunkt der Ergebnisse darzustellen und dieses noch relativ unerforschte Thema zu beleuchten. Die teilnehmenden jungen Menschen betonten Aspekte der kollektiven Verantwortung und die Wichtigkeit, in Bezug auf die Ziele der Fridays-for-Future-Bewegung ‚etwas zu tun‘. Zugleich äußerten sie den Wunsch, stärker an der politischen Diskussion beteiligt zu werden. Die Methoden des zivilen Ungehorsams wurden favorisiert, jedoch wurde ein Mangel an produktivem Austausch zwischen den Demonstrierenden und Politiker*innen wahrgenommen. In der Schlussfolgerung der Studie wird die zentrale Bedeutung der intergenerationellen Zusammenarbeit für die Erfolgschancen der Bewegung hervorgehoben.   Book Series: Childhood Studies and Children’s Rights This series has the aim to bring forth current children’s rights and childhood themes, that have been researched from different perspectives by students of the ­international and interdisciplinary advanced MA Childhood Studies and Children’s Rights, University of Applied Sciences Potsdam. The students come from different countries, contexts and professional backgrounds and have globalized biographies. This is reflected in the wealth of themes presented. The present book is the first in the series. Reihe Childhood Studies and Children’s RightsIn dieser Reihe werden exzellente Prüfungsarbeiten von Studierenden des internationalen, interdisziplinären Weiterbildungsstudiengangs MA Childhood Studies and Children’s Rights, Fachhochschule Potsdam, herausgegeben. Die Arbeiten widmen sich aktuellen Kinderrechtethemen aus verschiedenen Perspektiven. Die Studierenden kommen aus unterschiedlichen Ländern und haben verschiedene berufliche Hintergründe. Zumeist haben sie eine globalisierte Biografie. Dies spiegelt sich im Reichtum der Themenwahl. Der vorliegende Band bildet den Auftakt der Reihe.
> mehr

13,99 € - 16,90 €

Non-formale politische Bildung

Neu
Was ist mit der Jugend los?
Protestbewegung und Protestkultur im 20. und 21. Jahrhundert
Theorie und Praxis, analog und digital, klassisch und innovativ: Das Buch präsentiert Einblicke in die Protestkultur junger Menschen aus vielen verschiedenen Perspektiven. Wie engagiert sich die junge Generation? Wofür steht sie ein? Welche Protestformen wählen junge Menschen? Eine spannende Zusammenstellung über eine besondere Generation, die in den letzten Jahren einen erstaunlichen Weg beschritten hat, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.
> mehr

27,99 € - 28,90 €

Neu
"Fünf Tage sind einfach viel zu wenig."
Bildungszeit und Bildungsfreistellung in der Diskussion
Zeit für Bildung ist im Lebenslauf der Menschen ungleich verteilt. Während sie im Kinder- und Jugendalter überwiegt, wird sie im Erwachsenenalter zu einem raren Gut. Die Zuteilung oder Verteilung von bzw. die Verfügung über Bildungs- und Lernzeiten unterliegt zudem spezifischen gesellschaftlichen Aushandlungs- und Verhandlungsprozessen. Dies betrifft v. a. den Zugang zur betrieblichen Weiterbildung, der innerbetrieblichen Steuerungsprozessen unterliegt. Dagegen erhalten Erwachsene im Rahmen von Bildungsfreistellungs-, Bildungsurlaubs- und Bildungszeitgesetzen in 14 Bundesländern ein verbrieftes Recht auf frei verfügbare Bildungszeit. Ziel des vorliegenden Sammelbandes ist es, sich aus der Perspektive von Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungspraxis (Träger und Einrichtungen) und aus der Sicht von Teilnehmenden mit den besonderen Implikationen der Bildungszeitgesetze auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wird gefragt, welche Bedeutung Zeit für Bildung in vorgeschriebenen Formen der beruflichen Weiterbildung und im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse, wie der Digitalisierung, hat.
> mehr

31,99 € - 32,90 €

Neu
Politische Bildung und Jugendsozialarbeit gemeinsam für Demokratie
Neue Wege der Primärprävention
> mehr

20,99 € - 22,90 €

Neu
Internationale Jugendarbeit und politische Theorie
Diskurse und Perspektiven
Internationale Jugendarbeit ist abhängig von politischen Entscheidungen und entfaltet zugleich eine eigenständige politische Aktivität. Der Autor beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, wie sich internationale Jugendarbeit als politisches Handlungsfeld konstituiert. Hierzu wird der politiktheoretische Begriff der "politischen Differenz" und seine Verarbeitung im bildungstheoretischen Diskurs sowie in Ansätzen der politischen Bildung rekonstruiert. Damit leistet der Autor einen Beitrag zur theoretisch-konzeptionellen Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit und entfaltet eine kritisch-emanzipatorische Perspektive, die Bildung und Demokratie ins Zentrum rückt.
> mehr

18,99 € - 19,90 €

Erwachsenenbildung als kritische Utopie?
Diskussionen um Mündigkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung
Dieser Band blickt im Sinne des Utopischen nach vorne und fragt: Wieviel Utopie braucht die Erwachsenenbildung? Denn pädagogisches Denken kommt ohne Zukunftsentwürfe nicht aus, so die Herausgeberinnen. (Politische) Erwachsenenbildung heißt, sich als mündiger Bürger in der Gesellschaft zu bewegen und neben Kritik- und Urteilsfähigkeit auch eine Utopiefähigkeit zu entwickeln. Wie soll sich sonst etwas ändern? Dabei beginnt der Diskurs bereits bei der Definition: Was ist eigentliche eine Utopie? Die Vielfältigkeit des Nachdenkens über utopische Momente in der Erwachsenenbildung zeigt sich in den Aufsätzen der hier versammelten Autorinnen und Autoren. Sie begegnen ihnen auf unterschiedliche Art und Weise und bieten Anregungen, die (utopische) Welt der Erwachsenenbildung in Theorie und Praxis zu betreten. Das Buch ist der klugen Denkerin Christine Zeuner gewidmet, die in ihrem wissenschaftlichen Wirken stets die Spannungsfelder der Erwachsenenbildung aufspürt.
> mehr

21,99 € - 22,90 €

Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention
Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven
Islamische und migrantische Vereine gelten als wichtige Akteure in der Extremismusprävention. Bisher fehlt es jedoch an Erkenntnissen darüber, welche Rolle sie in der Präventionsarbeit einnehmen (können) und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind. Die Untersuchung macht deutlich, dass sich islamische und migrantische Vereine in einem erheblichen Spannungsfeld von gesellschaftlicher Erwartung und der Verantwortung gegenüber der eigenen Community befinden. Der Band bietet auf Grundlage einer bundesweiten qualitativen Interviewstudie konkrete Handlungsempfehlungen für die präventive Praxis und die politische Bildung.
> mehr

31,99 € - 39,90 €

Interkulturelle Öffnung durch Teilhabe
Verbandliche Jugendarbeit in der postmigrantischen Gesellschaft
Die Studie fragt danach, wie sich die Teilhabe an einer Gemeinschaft als Teil des Aufwachsens unter den Bedingungen einer postmigrantischen Gesellschaft realisiert. Wie gelingt es heterogenen Jugendlichen, miteinander Gemeinschaft zu gestalten und welche Rolle spielen dabei kulturelle Unterschiede? Anhand einer standardisierten Befragung und leitfadengestützter Interviews mit Fachkräften, Ehrenamtlichen und Jugendlichen wird analysiert, wie Öffnungsprozesse in konfessionellen Jugendverbänden gestaltet werden können. Die Untersuchung macht deutlich, dass partizipatives Handeln die Grundlage interkultureller Öffnung ist, wenn es darum geht eine Gemeinschaft zu bilden – oder anders gesagt: Nur, wer wirklich teilhaben kann, wird sich auch als Teil unserer Gesellschaft fühlen. In der Jugendverbandsarbeit wird dies exemplarisch sichtbar.
> mehr

31,99 € - 39,90 €

Civic Education und das Problem der Indoktrination
Eine Fallstudie in den USA
Politische Bildner*innen können aufgrund ihrer beruflichen Position teilweise Macht über andere ausüben. Die pädagogische Berufsethik muss sich daher explizit mit Fragen der Manipulation, Indoktrination und Propaganda auseinandersetzen, um die Legitimität ihrer pädagogischen Praxis in unterschiedlichen Kontexten und Formaten zu gewährleisten. Tetyana Kloubert beleuchtet im vorliegenden Buch Erfahrungen im Umgang mit Propaganda und Indoktrination in der Praxis von Civic Education in den USA.
> mehr

9,99 € - 12,90 €

Rassismuskritische politische Bildung
Theorien – Konzepte – Orientierungen
Wie entsteht Rassismus? Welche Zusammenhänge lassen sich zwischen Sprache und Rassismus beobachten? Sollte rassismuskritische Bildung nicht eine Querschnittsaufgabe aller Bildungsarbeit sein? So steht vor dem Hintergrund neuer bundespolitischer Programme zur Extremismusprävention und Demokratieförderung nicht nur die non-formale politische Bildung vor neuen Herausforderungen, Klärungsprozessen und Selbstverständnisdebatten. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich der vielschichtigen Ausdifferenzierung der rassismuskritischen Bildung: Neben dem Thema Antisemitismus werden auch Kolonialismus sowie Nachhaltigkeit und Globalisierung behandelt. Auch Rassismus im Kontext von Populismus und Rechtsextremismus kommt zur Sprache. Unterschiedliche Institutionen werden im Hinblick auf Rassismus (-kritik) betrachtet. Zudem finden sich im Band medienpädagogisch und -analytisch orientierte Beiträge. Dabei wird deutlich, welchen wichtigen Beitrag politische Bildung leisten kann, um Rassismus präventiv und aktiv entgegenzutreten. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
> mehr

19,90 € - 24,90 €

Das Politische in der Erwachsenenbildung
Peter Faulstich hat die Erwachsenenbildung in vielfältiger Weise beeinflusst und sich in Wissenschaft, Praxis und Politik für sie engagiert. Dies führte auch zu seiner Forderung an die Wissenschaft der Erwachsenenbildung, „das Politische in der Erwachsenenbildung“ nicht aus den Augen zu verlieren. Eine Auffassung, die viele mit ihm teilen, in der Disziplin aber wurde und wird dies durchaus kontrovers diskutiert. Die Frage, was politisch an wissenschaftlichem Handeln ist, ob es politisch sein soll oder gar nicht sein darf, hat sich immer durch die Themenfelder gezogen, mit denen sich Peter Faulstich befasst hat. Dieser Band versammelt Ergebnisse der Tagung „Das Politische in der Erwachsenenbildung“ (2017) an der Universität Hamburg, die zur Erinnerung an Peter Faulstich (1946-2016) veranstaltet wurde.
> mehr

23,99 € - 29,90 €

Politische Grundbildung
Inhalte – Zielgruppen – Herausforderungen
In der Fachdiskussion um Grundbildung und in der praktischen Bildungsarbeit ist die Dimension politischer Grundbildung bisher wenig beachtet. Der Sammelband bringt diese Diskussion voran und verfolgt eine Annäherung an Inhalte, Begriff und Zielgruppen sowie an die praktische Umsetzung politischer Grundbildung. Politische Grundbildung verfolgt das Ziel, Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen von politischer Teilhabe ausgeschlossen sind oder ausgeschlossen werden, eine bessere politische Partizipation zu ermöglichen. Die Beiträge regen dazu an, Grundbildung kritisch zu reflektieren. Darunter fällt auch die Kernfrage, wer mit welchen Interessen (politische) Grundbildung definiert, fördert und ausgestaltet.
> mehr

15,99 € - 19,90 €

Politische Dimensionen internationaler Begegnungen
Im Mittelpunkt binationaler und internationaler Bildungsveranstaltungen steht vornehmlich die Begegnung. Politische, soziale und ökonomische Aspekte hingegen werden allzu selten thematisiert. Die politische Dimension kann zwar als Hintergrundfolie mitschwingen, wird in der Praxis jedoch nicht immer für eine kritische Reflexion zur Gewinnung politischer Urteilsfähigkeit genutzt. Die Potenziale der politischen Bildung werden generell nicht ausgeschöpft. Der vorliegende Band regt anhand von vier Fragen eine konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Jugendbegegnungen an: 1. Worin liegt der politische Gehalt internationaler Jugendbegegnungen? 2. Wie kann das politische Profil von Jugendbegegnungen gestärkt werden? 3. Welche Angebote gibt es, die diesen Ansprüchen gerecht werden? 4. Müssen spezifische Angebote mit einem entsprechenden Profil entwickelt werden?   Zur ReiheDie außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung findet in viel­­­­­­­fältigen Arbeitskontexten statt. Diese Kon­­­­­­texte verknüpft die Reihe non-formale politische bil­­­dung. Die ausgewählten Publikationen der Reihe schlagen alle eine Brücke zwischen theoretischer ­Reflexion und prakti­scher Arbeit und sind dadurch eine gewinnbringende Lek­türe für alle, die im Feld der politischen Bildung tätig sind.
> mehr

13,99 € - 16,80 €

Politische Bildung im Alter
Die vorliegende Studie untersucht erstmalig eine wichtige, aber bisher eher vernachlässigte Zielgruppe der politischen Bildung. Sie wirft einen Blick auf die biographischen und sozialen Verankerungen einer Gruppe von Menschen zwischen 60 und 81 Jahren. Grundlage sind 28 ausführliche, qualitative Interviews. Ausgehend von den Interviewpartnern und thematischen Querschnitten u.a. zur politischen Orientierung, zur Parteibindung oder zum Wahlverhalten, wird eine Typologie politischen Verhaltens entwickelt. Identifiziert werden Typen vom „Nachdenker“, dem „kritisch Engagierten“, dem „Selbstverwirklicher“ bis zum  „Gestalter“. Politische Bildung im Alter ist ein blinder Fleck. Es wird Zeit, die Gruppe der über 60-Jährigen  auszudifferenzieren, sie nicht nur fürsorglich als Klientel, sondern bezüglich eigener politischer Einstellungen und Verhaltensweisen zu betrachten. Gerade im Alter werden traditionelle politische Einstellungen neu geprüft, was Wandel und Konstanz, sogar neue politische Aktivitäten herbeiführt.
> mehr

15,99 € - 19,80 €

Shape the Future
Digitale Medien in der politischen Jugendbildung
Welche Chancen ergeben sich aus der Entwicklung des Internets zum Mitmachnetz und durch die rasante Verbreitung von sozialen Medien unter Jugendlichen für die politische Jugendbildung? Die Beiträge dieses Bandes geben anregende Einblicke in vielfältige Praxisprojekte: Neue Formate wurden erprobt und digitale Medien zur Erkundung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, zur Visualisierung von Wünschen, zur Artikulation von Interessen, zur Präsentation von Forderungen und zur Kommunikation mit Entscheidungsträgern eingesetzt. Im Vordergrund standen die Ideen, Online- und Offline-Medien in der Praxis zu verknüpfen, die Tools des Web 2.0 anzuwenden, mit digitalen Medien kreativ zu arbeiten und Ansätze der Partizipation zu stärken. Weiter werden Anregungen für eine zukünftige Praxis im dynamischen Feld der außerschulischen politischen Bildung formuliert.
> mehr

15,99 € - 19,80 €

Politische Bildung nach Auschwitz
Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute
Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte. Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung. Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an. Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
> mehr

15,99 € - 19,80 €

Im Schatten des Wandels
20 Jahre politische Bildung im Austausch mit Ägypten
Als Anfang 2011 in ganz Ägypten Aufbruchsstimmung herrschte, waren viele in der westlichen Welt überrascht: Gut ausgebildete junge Menschen forderten soziale und politische Beteiligung; zivilgesellschaftliche Einrichtungen arbeiteten mit nicht-offiziellem Status; neue demokratische Ideen nahmen Form an. Nur wenige Fachleute hatten die Entstehung einer kritischen Gegenöffentlichkeit in arabischen Ländern – auch in Ägypten – bereits im Gefolge von 9-11 bemerkt. Beteiligte an Austauschprogrammen mit Ägypten lernten über Jahrzehnte die Entwicklung nicht-staatlicher Einrichtungen im Schatten des Mubarak-Regimes kennen. Sie erlebten, wie die junge Generation in Ägypten heranwuchs, die im Jahr 2011 den politischen Wandel einleitete. Dieses Buch fasst die Erfahrungen von 20 Jahren Austauscharbeit mit Ägypten vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in der arabischen Welt zusammen. Anhand der durchgeführten Projekte beschreibt es die Inhalte, Lernprozesse und Wirkungsgeschichte politischer Bildung in einer internationalen (und interkulturellen) Konstellation. Gleichzeitig werden die Erfahrungen dieser Zusammenarbeit zu den Analysen (der Fachliteratur und zum Diskurs) in den Referenzwissenschaften in Beziehung gesetzt. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit den Themenschwerpunkten politische Rahmenbedingungen und Förderung, dem sensiblen Überschneidungsfeld von Religion und Politik, mit Demokratiebegriff und demokratischer Entwicklung, mit Strukturen und Gestaltung der Zivilgesellschaft, den Erfahrungen in multilateralen Projekten, der Kurz- und Langzeitwirkung politischer Bildung und den Perspektiven der Zusammenarbeit mit arabischen Ländern. Die Publikation richtet sich an Fachkräfte, Trainer/innen und Fördergeber, die das Aktions- und Wirkungsspektrum politischer Bildung im internationalen Kontext reflektieren möchten. Gleichzeitig bietet es wertvolle praktische Anregungen für die Arbeit mit Gruppen aus Europa und der arabischen Welt.
> mehr

31,99 € - 39,80 €

Erwachsene - lernfähig aber unbelehrbar?
Was der Konstruktivismus für die politische Bildung leistet
Der Autor beschreibt eine Vielzahl an Varianten des Konstruktivismus, erklärt lernpsychologische Grundlagen, vermittelt neurowissenschaftliche Erkenntnisse, zieht daraus schließlich didaktische und methodische Folgerungen für die politische Erwachsenenbildung und stellt entsprechende Beispiele vor. Dieses Buch ist mehr als eine erkenntnisreiche, spannende Einführung in die Debatten des Konstruktivismus. Die Leserinnen und Leser erhalten Anregungen und Zugänge, wie Konstruktivismus für die Erwachsenenbildung fruchtbar gemacht werden kann.
> mehr

15,99 € - 19,80 €

Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Herausforderungen und Gelingensfaktoren in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Ein deutsch-tschechischer Sammelband
Es macht einen Unterschied, ob Menschen sich für Menschenrechte, Vielfalt und Miteinander einsetzen oder passiv rassistische und antisemitische Parolen, Übergriffe und Morde hinnehmen. Angesichts der Gefahr, die von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus für plurale Gesellschaften ausgeht, bündelt der Sammelband fachkundige Analysen, lebhafte Berichte und solide Empfehlungen für demokratisches Gegenengagement. Erfahrene PraktikerInnen und ausgewiesene WissenschaftlerInnen thematisieren Fallstricke und Gelingensfaktoren für erfolgreiches zivilgesellschaftliches Engagement. Dabei gehen sie von der Situation vor Ort aus, analysieren schonungslos auch staatliche Bewältigungsprobleme und vermessen Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene. Das Buch befasst sich mit Beispielen aus der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik und stellt diese zweisprachig vor. Česko-německý sborník.   Je opravdu velký rozdíl, jestli se lidé zasazují o lidská práva, roz-manitost a mírumilovné soužití, nebo jestli pasivně přijímají rasistická a antisemitská hesla, útoky a vraždy. V souvislosti s nebezpečím, které pro pluralitní společnosti představuje pravicový extremismus, antisemitismus a rasismus, jsou v tomto sborníku shromážděny odborné analýzy, poutavé zprávy a fundovaná doporučení pro demokratickou angažovanost. Zkušení odborníci z praxe a renomovaní vědci tematizují nástrahy a faktory úspěchu pro zdařilou angažovanost občanské společnosti. Vycházejí přitom ze situace na daném místě, bez skrupulí také analyzují obtíže při řešení problematiky ze strany státu a zvažují možnosti angažovanosti občanské společnosti na místní, regionální, národní a transnacionální úrovni. Kniha se zabývá příklady ze Spolkové republiky Německo a z České republiky a prezentuje je v obou jazycích. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar – eine kurze Mitteilung an uns genügt!
> mehr

19,80 € - 24,80 €

Soziales Engagement politisch denken
Chancen für Politische Bildung
Engagement und Partizipation genießen heute in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Vor diesem Hintergrund ist das in der politischen Bildung traditionsreiche Bildungsziel „Partizipation“ für die eigene Profession zu überprüfen und zu präzisieren: Wie können Theorie und Praxis einer handlungsorientierten politischen Bildung zeitgemäß weiter entwickelt werden und wie kann politische Bildung auf neue gesellschaftliche Herausforderungen und Trends reagieren. Mit den hier dargestellten Ergebnissen eines Projekts an der Schnittstelle von sozialem Engagement und politischer Bildung wird deutlich, dass soziale Erfahrungen sehr gut geeignet sind, die Frage nach dem Politischen im engeren Sinne zu stellen und damit einer Kernaufgabe der politischen Bildung nachzukommen.Der Band beschreibt entsprechende Kooperationen zwischen Schule und außerschulischer politischer Bildung und liefert darüber hinaus Anregungen aus der Wissenschaft.
> mehr

19,99 € - 24,80 €

Wohin geht die Reise?
Diskurse um die Zukunft der non-formalen politischen Bildung
Neben der beruflichen und der allgemeinen Bildung wird die po­­­­li­­­­­­tische Bildung in Deutschland traditionell als dritte Säule der Weiterbildung ­betrachtet. Die hier vorliegende Auswahl liefert exemplarische Einblicke in ­das Feld der politischen Jugend- und Er­­­­­wach­­­­­­­senenbildung. Gleichzeitig wird damit das umfangreichere Projekt ­einer eigenen Schriftenreihe mit dem Titel non-formale politische bil­­­dung eröffnet, mit der die Öffentlichkeit und die Fach­öffentlichkeit ­in Zukunft einen besseren Gesamtüberblick über das weite Feld der Theorie und Praxis außerschulischer politischer Bildung bekommen soll.
> mehr

15,99 € - 19,80 €

Wie politische Bildung wirkt
Wirkungsstudie zur biographischen Nachhaltigkeit politischer Jugendbildung
Mit der Wirkungsstudie wird erstmals empirisch belegt, wie sich politische Jugendbildung längerfristig auswirkt und in politischen Haltungen sowie politischen Aktivitäten von Teilnehmenden niederschlägt. Dazu haben die Forscher junge Erwachsene biographisch-narrativ interviewt, die etwa fünf Jahre zuvor an Veranstaltungen und Projekten der politischen Jugendbildung teilgenommen haben. Die Analyse der Interviews und Gruppendiskussionen macht deutlich, wie sich diese Bildungserfahrungen – vor dem Hintergrund der jeweiligen Biographie – mit vorhandenen Kenntnissen und Einstellungen verknüpfen und wie sich die jungen Erwachsenen im politischen Raum verorten. Anders als im gegenwartsorientierten und emotional turbulenten Jugendalter sind junge Erwachsene erstmals in der Lage, ihre Entwicklungen und Bildungseffekte zu reflektieren und zu bilanzieren. Erstmals liegt eine träger- und veranstaltungsübergreifende bundesweite Studie vor, die Aussagen darüber erlaubt, wie Jugendliche die Anregungen und Impulse aus Veranstaltungen politischer Bildung in ihrem weiteren Lebenslauf nutzen konnten.
> mehr

19,99 € - 24,80 €

Was heißt heute Kritische Politische Bildung?
Dass „Kritik“ ein Wesensmerkmal der Politischen Bildung ist, ist unter den hier versammelten Autorinnen und Autoren unbestritten. Im Detail und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Bezugspunkte, wie etwa Geschichte, Theorie oder Praxis der Politischen Bildung, sind die Positionen dann aber doch sehr kontrovers. So bietet der Band einen vielseitigen Beitrag zu einer aktuellen Debatte über das Selbstverständnis der Politischen Bildung.
> mehr

19,99 € - 24,80 €