Was ist gute politische Bildung?

Leitfaden für den sozialwissenschaftlichen Unterricht

von
Autorengruppe Fachdidaktik
unter Mitarbeit von
Wolfgang Sander, Sibylle Reinhardt, Andreas Petrik, Dirk Lange, Peter Henkenborg, Reinhold Hedtke, Tilman Grammes, Anja Besand

Wie sieht guter Politikunterricht aus? Wer kann was wie verbessern? Der neue Band gibt ganz konkrete Antworten auf diese Kernfragen modernen politischen Unterrichts. Die beteiligten Autorinnen und Autoren lesen sich dabei wie ein Who’s who der gegenwärtigen Politikdidaktik in Deutschland: Anja Besand, Tilman Grammes, Reinhold Hedtke, Peter Henkenborg, Dirk Lange, Andreas Petrik, Sibylle Reinhardt und Wolfgang Sander. Anhand von Leitfragen nach dem Warum und Wozu, dem Wer, dem Was, dem Wie, dem Womit, Wohin und Wo zeigen sie auf, wie eine bessere politische Bildung möglich wird. Jedes Kapitel…

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Bestellnummer: 40165
EAN: 9783734401657
ISBN: 978-3-7344-0165-7
Erscheinungsjahr: 2015
Auflage: 2. Auflage 2017
Seitenzahl: 240
Produktinformationen

Wie sieht guter Politikunterricht aus? Wer kann was wie verbessern? Der neue Band gibt ganz konkrete Antworten auf diese Kernfragen modernen politischen Unterrichts. Die beteiligten Autorinnen und Autoren lesen sich dabei wie ein Who’s who der gegenwärtigen Politikdidaktik in Deutschland: Anja Besand, Tilman Grammes, Reinhold Hedtke, Peter Henkenborg, Dirk Lange, Andreas Petrik, Sibylle Reinhardt und Wolfgang Sander.

Anhand von Leitfragen nach dem Warum und Wozu, dem Wer, dem Was, dem Wie, dem Womit, Wohin und Wo zeigen sie auf, wie eine bessere politische Bildung möglich wird. Jedes Kapitel folgt einem einheitlichen und transparenten Schema: Was ist das Problem? Was sind die relevanten Kontroversen? Was ist das didaktische Minimum? Es folgen je ein Beispiel und eine Zusammenfassung sowie Literaturtipps zum Weiterlesen.

Hier lesen Sie, wie Sie Ihren Politikunterricht ganz konkret verbessern können!

Inhaltsübersicht

Politische Bildung: Warum und wozu?

Wie fördere ich Mündigkeit in der politischen Bildung?

Wie politisch darf mein Unterricht sein?

Warum und wie plane ich Unterricht?

Lehrer- und Schülerperspektiven: Wer?

Wie gestalte ich Lehrer-Schüler-Beziehungen?

Wie gehe ich auf Schülervorstellungen ein?

Wie unterrichte ich heterogene Lerngruppen?

Inhalte: Was?

Wie gehe ich mit verschiedenen sozialwissenschaftlichen Denkweisen um?

Was müssen Schüler wissen?

Wie entwickele ich Themen?

Methoden und Unterrichtsprozess: Wie?

Wie wecke ich Interesse für meinen Unterricht?

Wie begründe ich Methoden?

Wie unterrichte ich kompetenzorientiert?

Medien und Aufgaben: Womit?

Wie wähle ich Medien aus?

Wie entwickele ich Lernaufgaben?

Lernprozesse: Wohin?

Wie entwickelt sich politisches Lernen?

Lernkontexte: Wo?

Wie fördere ich politische Bildung in meinem anderen Fach?

Wie bette ich meinen Unterricht in eine demokratische Schulkultur ein?

Autor*innen

Besand, Anja
Dr., Professorin für Didaktik der politischen Bildung an der TU Dresden,

http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/philosophische_fakultaet/ifpw/didpb

Grammes, Tilman
Dr., Professor für Erziehungswissenschaft/Didaktik sozialwissenschaftlicher Fächer an der Universität Hamburg,

www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personen/grammes.html

Hedtke, Reinhold
Dr., Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften und Wirtschaftssoziologie an der Universität Bielefeld,

http://www.uni-bielefeld.de/soz/ag/hedtke/

Henkenborg, Peter
Dr., Professor für Didaktik der politischen Bildung an der Philipps-Universität Marburg,


Lange, Dirk
Dr., Professor für Didaktik der politischen Bildung an der Leibniz Universität Hannover,

http://www.ipw.uni-hannover.de/index.php?id=lange

Petrik, Andreas
Dr., Professor für Didaktik der Sozialkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,

http://didaktik.politik.uni-halle.de/mitarbeiterinnen/prof._didaktik_der_sozialkunde/

Reinhardt, Sibylle
Dr., Professorin (emeritiert) für Didaktik der Sozialkunde an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,

http://reinhardt.politik.uni-halle.de

Sander, Wolfgang
Dr., Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen,

www.civic-education.info

Stimmen zum Buch

"Der Wert des Buches besteht nicht zuletzt darin, dass die Frage nach guter politischer Bildung – gerade in einer Phase anhaltender und notwendiger Bemühungen in der empirischen Fachunterrichtsforschung – überhaupt wieder deutlich vernehmbar gestellt wird. Ich kann das Buch als Einführung uneingeschränkt empfehlen. Durch die Denkanregungen („Selbstüberprüfungen“) ermöglicht es eine Unterstützung kompetenzorientierter politikdidaktischer Lehre in Hochschule und Studienseminar."

Michael May, GWP 2-16

"Hervorragend konzipiert stellt das Buch nicht nur die richtigen Fragen, sondern hat auch gewinnbringende Antworten parat, um politische Bildung besser zu machen."

Matthias Schmid, lbib.de

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Ökonomische Bildung ist dringend notwendig. Die Ökonomisierung aller Lebenswelten erfordert es, ökonomische Phänomene erkennen zu können, ökonomisches Denken zu fördern sowie die Fähigkeit, ein fundiertes Analysieren, Verarbeiten und Kombinieren von Informationen zu entwickeln. Oft jedoch wird lediglich herbeigewünscht, dass in den Unterrichtsstunden mehr Zeit und Raum für die Auseinandersetzung mit finanziellen Problemen oder das Lesen von Versicherungsverträgen gegeben wird. Es lohnt sich, in die Unterrichtsmaterialien hineinzuschauen, die unter dem Etikett ökonomische Bildung firmieren, um zu sehen, was dort tatsächlich geboten wird: Häufig beschränken sie den Unterricht darauf, die Lernenden in ein eindimensional ausgerichtetes wirtschaftswissenschaftliches Denkmuster einzuführen. Beim genaueren Hinsehen zeigt sich, dass „traditionelle“ ökonomische Bildung ein problemorientiertes, entdeckendes Erkennen und Lernen in und von komplexen Realitäten nicht bzw. allenfalls in Ansätzen ermöglicht. Die Hoffnung, dass das Hinterfragen, Analysieren und Reflektieren (unterschiedlicher) ökonomischer Perspektiven angeregt wird, bleibt unerfüllt. Wir haben uns davon nicht entmutigen lassen. Auf unserer Suche nach Zugängen, die es den Lernenden erlauben, die Einflussfaktoren, Wechselwirkungen und Widersprüche von bzw. zwischen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen wahrzunehmen, zu bewerten und ggf. Alternativen zu entwickeln, haben wir Grundgedanken einer sozioökonomischen Bildung entwickelt. Sie zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler sozioökonomische Kompetenzen erwerben, um die Multiperspektivität und Kontroversität der Lebenswelten, aber auch von sozialwissenschaftlichen Sichtweisen zu erfassen. Dazu benennen wir Themen für eine sozioökonomische Bildung, skizzieren Methoden und erörtern grundsätzliche Herausforderungen und Perspektiven, die sie mit sich bringt. Wir sind davon überzeugt, dass eine sozioökonomische Bildung dem Bildungsauftrag der Schule gerecht wird, also die Lernenden bildet, statt sie nur zu einem einseitig ökonomisch orientierten Handeln anzuleiten. Kurzum: Sozioökonomische Bildung ist zugleich handlungs- und ergebnisorientiert, offen für unterschiedliche Perspektiven und Lösungsansätze. Sie bietet damit ein hohes Innovationspotenzial für jeden Unterricht und für die daran beteiligten Akteure.
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