Was heißt heute Kritische Politische Bildung?

herausgegeben von
Benedikt Widmaier, Bernd Overwien

Dass „Kritik“ ein Wesensmerkmal der Politischen Bildung ist, ist unter den hier versammelten Autorinnen und Autoren unbestritten. Im Detail und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Bezugspunkte, wie etwa Geschichte, Theorie oder Praxis der Politischen Bildung, sind die Positionen dann aber doch sehr kontrovers. So bietet der Band einen vielseitigen Beitrag zu einer aktuellen Debatte über das Selbstverständnis der Politischen Bildung.

Bestellnummer: 40071
EAN: 9783734400711
ISBN: 978-3-7344-0071-1
Reihe: Non-formale politische Bildung
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 1. Auflage 2013
Seitenzahl: 288
Produktinformationen

Dass „Kritik“ ein Wesensmerkmal der Politischen Bildung ist, ist unter den hier versammelten Autorinnen und Autoren unbestritten. Im Detail und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Bezugspunkte, wie etwa Geschichte, Theorie oder Praxis der Politischen Bildung, sind die Positionen dann aber doch sehr kontrovers. So bietet der Band einen vielseitigen Beitrag zu einer aktuellen Debatte über das Selbstverständnis der Politischen Bildung.

Inhaltsübersicht

Bernd Overwien, Benedikt Widmaier
Was heißt heute Kritische Politische Bildung?

Christoph Bauer
Das mündige Subjekt? Zur Aktualität und Notwendigkeit einer kritischen politischen Bildung

Rainer Behrendt
Die sozialen Voraussetzungen und der soziologische Kern der kritischen politischer Bildung

Helmut Bremer, Jana Trumann
Der „subversive“ Charakter kritischer politischer Bildung

 

Carsten Bünger
Was heißt kritische politische Bildung heute? Zum Problem der Kritik

Paul Ciupke
Kritische politische Bildung heute. Eher eine Frage der Formen und weniger eine der politischen Gegenwartsanalyse

Andreas Eis
Mythos Mündigkeit – oder Erziehung zum funktionalen Subjekt?.

Andreas Füchter, Klaus Moegling
Didaktische Überlegungen zur kritischen politischen Bildung.

Susann Gessner
Kritische politische Bildung oder: Was brauchen Schüler und ihre Lehrer? Ein Essay

Benno Hafeneger
Kritische politische Bildung. Einige politisch und pädagogisch rahmende Anmerkungen.

Juliane Hammermeister
Über die (Un-)Möglichkeit des Kritiklernens im politischen Unterricht. Reflexionen zum Kritikbegriff im Kontext institutionell gebundener Politischer Bildung

Peter Henkenborg
Überlegungen zu einer kritischen Theorie politischer Bildung

Klaus-Peter Hufer
„Kritische politische Bildung“?.

Ingo Juchler
Gleichheit als demokratisches Prinzip.
Zum politikdidaktischen Bildungsverständnis

Annette Kammertöns
Was kann kritische politische Bildung in der Schule heißen?

Tom Kehrbaum, Henrik Peitsch, Oliver Venzke
Politische Bildung der Gewerkschaften – und warum sie sich als „kritisch“ versteht

Christian Kirschner
Kontingenz als Bildungsgelegenheit. Kritische politische Bildungspraxis im Lichte ungewisser Grundlagen

Alexander Lahner
Über den Zusammenhang von Aufklärung, Kritik und erkenntnistheoretischem Interesse .

Bettina Lösch
Ist politische Bildung per se kritisch?

Mathias Lotz
Gemeinsame Arbeit an gesellschaftlichen Widersprüchen. Ideen zu einem Kritikbegriff für die politische Bildung

Stephan Lünser
Das neue „Kerncurriculum für Politik und Wirtschaft“ in Hessen. Modell für eine unkritische politische Bildung?

Peter Massing
Politik/politisch – Die Inhalte politischer Bildung unter dem Aspekt kritischer politischer Bildung

Andreas Michelbrink
Aktuelle Herausforderungen kritischer (gewerkschafts-)politischer Bildung

Bernd Overwien
Global und nachhaltig – Weltsichten aus kritischer Perspektive

Sven Rößler
„Herr Professor, vor zwei Wochen schien die Welt noch in Ordnung ... – Mir nicht.“

David Salomon
Kritische Politische Bildung. Ein Versuch

Wolfgang Sander
„Kritische politische Bildung“ – eine Dekonstruktion

Johannes Schillo
Brauchen wir eine kritische politische Bildung und wenn ja, wie viele?

Gerd Steffens
Bildungspotenziale der Kritik – Eine notwendige Erinnerung

Alexander Wohnig
Die Notwendigkeit eines kritischen Anspruchs politischer Bildung am Beispiel der Kontroverse um Demokratie-Lernen

Autor*innen

Christoph Bauer
Jg. 1976, promoviert in Frankfurt/M. in der Didaktik der Sozialwissenschaften mit einer Arbeit zum Subjektbegriff in der Politikdidaktik, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schwerpunkt Didaktik der Sozialwissenschaften und der schulischen politischen Bildung (Goethe-Universität Frankfurt/M.) von 2007 bis 2012, derzeit Studienreferendar für Politik und Wirtschaft und Geschichte an einer integrierten Gesamtschule in Frankfurt/M., Veröffentlichungen zum Subjektbegriff in schulischer und hochschulischer Politikdidaktik, zu prekären Arbeitsbedingungen von Hochschullehre und zu e-Learning

Rainer Behrendt
Dr. rer.pol., Jg. 1941, Studium der Soziologe (Politik, Ökonomie, Pädagogik) in Frankfurt/M., seit 1970 Tätigkeiten in der politischen Bildung in verschiedenen Bildungsstätten, ab 1990 Referent für Erwachsenenbildung, politische Bildung und Supervisor, Publikationen zur Jugendsoziologie, Sozialisationsforschung, Arbeiterbildung, Methoden der politischen Bildung und sozio-biografische Verfahren

Helmut Bremer
Dr. phil., Jg. 1959, ist Professor an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, seine Arbeitsschwerpunkte sind Weiterbildung, insbesondere politische Erwachsenenbildung, Milieu- und Habitusanalyse und ihre Methoden, Habitus und Lernen, Bildung und soziale Ungleichheit, Religionssoziologie, aktuelle Veröffentlichung: Helmut Bremer/Mark Kleemann-Göhring/Christel Teiwes-Kügler/ Jana Trumann (Hrsg.): Politische Bildung zwischen Politisierung, Partizipation und politischem Lernen. Beiträge für eine soziologische Perspektive, Weinheim 2013; Helmut Bremer/Jürgen Gerdes, Politische Bildung, in: Ullrich Bauer/Uwe Bittlingmayer/Albert Scherr (Hrsg.): Handbuch Bildungs- und Erziehungssoziologie, Wiesbaden 2012, S. 683-702

Carsten Bünger
M.A., Jg. 1979, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik der Technischen Universität Darmstadt, promovierte über „Die offene Frage der Mündigkeit. Studien zur Politizität der Bildung“, aktuelle Veröffentlichungen: Postpolitisch – Postsouverän – Postfundamental. Aussetzer und Einsätze der Demokratie, in: U. Frost/M. Rieger-Ladich (Hrsg.): Demokratie setzt aus: Gegen die sanfte Liquidation einer politischen Lebensform, Paderborn 2013, mit Felix Trautmann: „Demokratie der Sinne“ – Judith Butlers Kritik der Gewalt als politische Bildung der Empfänglichkeit, in: N. Ricken/N. Balzer (Hrsg.): Judith Butler. Pädagogische Lektüren, Wiesbaden 2012, S. 399-413, Politische Bildung nach dem ‚Tod des Subjekts‘, in: B. Lösch/A. Thimmel (Hrsg.): Kritische politische Bildung, Schwalbach/Ts. 2010, S. 315-326

Paul Ciupke
Dr. phil, Dipl. Päd., Jg. 1953, Mitglied des Leitungsteams im Bildungswerk der Humanistischen Union NRW in Essen, Mitherausgeber der Fachzeitschrift Außerschulische Bildung, Veröffentlichungen zur Geschichte der Erwachsenenbildung und politischen Bildung, zu Fragen des Selbstverständnisses und der Didaktik außerschulischer Bildung und zu Themenstellungen historisch-politischen Lernens, Veröffentlichungen in letzter Zeit u.a.: mit Franz-Josef Jelich/Alfons Kenkmann/Barbara Stambolis (Hrsg.): Jugendbewegung und Erwachsenenbildung, Schwalbach/Ts. 2012, Orte der politischen Bildung. Von der Bildungsstätte zum „Lernen vor Ort“, in: Hessische Blätter für Volksbildung, Heft 4/2010, mit Heidi Behrens/ Norbert Reichling (Hrsg.): Lernfeld DDR-Geschichte. Ein Handbuch für die politische Jugend und Erwachsenenbildung, Schwalbach/Ts. 2009

Andreas Eis
Prof. Dr., Jg. 1968, ist seit 2011 Juniorprofessor für Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, studierte Sozialwissenschaften und Philosophie in Jena, Rennes (Frankreich) und East-Lansing (USA) für das Lehramt an Gymnasien, nach seinem zweiten Staatsexamen in Thüringen arbeitete er an den Universitäten Jena, Augsburg und Frankfurt/M., seine Forschungsschwerpunkte sind europapolitische Bildung, Transformationsprozesse und Vergesellschaftung in entgrenzten Demokratien, Diversität und partizipatorische Demokratiebildung sowie qualitative empirische Lern- und Unterrichtsforschung, aktuelle Veröffentlichungen: mit David Salomon (Hrsg.): Gesellschaftliche Umbrüche gestalten – Transformationen in der Politischen Bildung, Schwalbach/Ts. 2013 (i. E.); mit Torsten Oppelland und Christian Tischner (Hrsg.): Politik kulturell verstehen. Politische Kulturforschung in der Politikdidaktik, Schwalbach/Ts. 2011

Andreas Füchter
Jg. 1973, Studiendirektor als Fachleiter für das Fach „Politik und Wirtschaft“ im Studienseminar für Gymnasien in Heppenheim, Lehrer am Überwald-Gymnasium Wald-Michelbach, Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Darmstadt im Bereich Didaktik der politischen und ökonomischen Bildung, aktuelle Monografien u.a.: „Diagnostik und Förderung. Didaktische Grundlagen“, Immenhausen bei Kassel, 2011 und „Diagnostik und Förderung im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht“, Immenhausen bei Kassel 2010

Susann Gessner
Lehrerin für Deutsch und Politik, zur Zeit Studienrätin im Hochschuldienst am Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus Liebig Universität Gießen, aktuelle Projekte: Universitäre Lehrerausbildung, sie promoviert zu der Frage, wie jugendliche Migranten Politikunterricht wahrnehmen und verarbeiten, aktuelle Veröffentlichungen: Politikunterricht als Entlastungsraum. Perspektiven auf schulische politische Bildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, in: Ingo Juchler (Hrsg.): Unterrichtsleitbilder in der politischen Bildung, Schriftenreihe der GPJE, Schwalbach/Ts. 2012, S. 167-177, Politische Bildung jenseits der Migrationsgesellschaft, in: POLIS – Report der Deutschen Vereinigung für politische Bildung, Heft 4/2012, S. 20-21

Benno Hafeneger
Dr. phil., Jg. 1948, seit 1994 Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „außerschulische Jugendbildung“ am Institut für Erziehungswissenschaft der Philipps-Universität Marburg, derzeit Geschäftsführender Direktor des Instituts. Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Beiräten (u.a. Bundesministerium des Inneren und Hans- Böckler-Stiftung), aktuelle Veröffentlichungen: (Hrsg.): Handbuch außerschulische Jugendbildung (Hrsg.), Schwalbach/Ts. 2013, mit Benedikt Widmaier und Horst-Dieter Zahn (Hrsg.): Politische Jugendbildung in Hessen, Schwalbach/Ts. 2011, „beschimpfen, bloßstellen, erniedrigen“. Beschämung in der Pädagogik, Frankfurt/M. 2013. Mitglied der Redaktion von „Journal für politische Bildung“ (Wochenschau Verlag, Schwalbach/Ts.)

Juliane Hammermeister
Studienrätin, Jg. 1968, ist seit 2008 pädagogische Mitarbeiterin an der Professur Didaktik der Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt schulische Politische Bildung in Frankfurt/M., sie promoviert zu dem Thema: „Über die (Un-)Möglichkeit des Kritiklernens im politischen Unterricht. Zur gesellschaftstheoretischen Fundierung des Kritikbegriffs im Kontext institutionell gebundener Politischer Bildung“, aktuelle Veröffentlichungen: Die Sache mit den Schlüsselkompetenzen. Kritische Anmerkungen zum OECD-Kompetenzmodell, in: Dust, Martin/Mierendorff, Johanna (Hrsg.): Der vermessene Mensch. Ein kritischer Blick auf Messbarkeit, Normierung und Standardisierung, Frankfurt/M. 2011, S. 87-95

Henkenborg, Peter
Prof. Dr., Jg. 1955, seit 1999 Hochschullehrer für Didaktik der politischen Bildung zuerst am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden und seit 2006 am Institut für Politikwissenschaft der Philipps- Universität Marburg, davor Professurvertretungen an den Universitäten Kassel, Dresden und Gießen, 1990 Promotion zum Dr. rer. soc. am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, von 1986 – 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Studienrat im Hochschuldienst am Institut für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften des Fachbereiches Gesellschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen, Arbeitsschwerpunkte: Theorie der Politischen Bildung, empirische Unterrichtsforschung, Demokratie-Lernen und Anerkennungskultur, Schulkultur und politische Bildung, schüleraktive Methoden

Klaus-Peter Hufer
M.A., Dr. rer.pol und phil.habil., Jg. 1949, apl. Professor an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften und Fachbereichsleiter der Kreisvolkshochschule Viersen/NRW., Verfasser zahlreicher Schriften, u.a.: zwei Bände zur Auseinandersetzung mit „Stammtischparolen“, 8. Aufl., Schwalbach,/Ts. 2008, u. 5. Aufl. Schwalbach/Ts. 2009, Erwachsenenbildung – eine Einführung, Schwalbach/Ts. 2009, Jahrhundertbücher – Klassiker der Kultur- und Sozialwissenschaften wieder gelesen, Schwalbach/Ts. 2012, mit Jens Korfkamp: Mit Platon zur Politik. Plädoyer für eine philosophisch orientierte politische Bildung, Schwalbach/ Ts. 2012, Mitherausgeber des Interviewbuchs zur außerschulischen Jugendund Erwachsenenbildung, Schwalbach/Ts. 2004, des Wörterbuchs Politische Bildung (mit Georg Weißeno, Hans-Werner Kuhn, Peter Massing, Dagmar Richter), Schwalbach/Ts. 2007, Redaktionsmitglied der Zeitschrift POLIS – Report der Deutschen Vereinigung für politische Bildung

Ingo Juchler
Dr. phil., Jg. 1962, ist Professor für Politische Bildung an der Universität Potsdam und Studiendekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, er studierte an den Universitäten Trier und Marburg die Fächer Politikwissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaft, promovierte über die Studentenbewegungen in den USA und der BRD der sechziger Jahre (Berlin 1996) und verfasste seine Habilitationsschrift zu Demokratie und politische Urteilskraft (Schwalbach/Ts. 2005), seine Forschungsschwerpunkte sind die Kompetenzorientierung in der Politikdidaktik, die Entwicklung politikdidaktischer Lehrstücke auf der Grundlage von narrativen Texten sowie außerschulische politische Lernorte, darüber hinaus arbeitet er zu den Bereichen der Internationalen Beziehungen und der Europäischen Union

Annette Kammertöns
Dr. phil., Honorarprofessorin für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, Supervisorin, Tätigkeiten im Bereich der Lehrerfort- und weiterbildung mit den Schwerpunkten: Anwendung und kritische Reflexion fachdidaktischer Theorien und Modelle, aktuelle Veröffentlichungen: Urteilsbildung durch Schüler: Wie Schüler ihre politischen Urteile analysieren und reflektieren können, in: Bettina Zurstrassen (Hrsg.): Was passiert im Klassenzimmer? Methoden zur Evaluation, Diagnostik und Erforschung des sozialwissenschaftlichen Unterrichts, Schwalbach/Ts 2011, S. 167-185, Erwägungsorientierte Seminare an Hochschulen – Möglichkeiten und Grenzen, in: Erwägen – Wissen – Ethik, Heft 1/2012, S. 3-13

Tom Kehrbaum
M.A. Jg. 1971, arbeitet derzeit für den Vorstand der IG Metall an der inhaltlichen und didaktischen Weiterentwicklung gewerkschaftlicher Bildung, nach seiner Ausbildung zum Mechaniker hat er in der Industrie gearbeitet, er studierte Verfassungsgeschichte, Arbeits- und Sozialrecht an der Europäischen Akademie der Arbeit in Frankfurt/M. und Berufspädagogik und Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt, 2012 war er „Fellow in residence“ am Kolleg Friedrich Nietzsche in Weimar, in seiner Magisterarbeit entwickelte er wissenschaftstheoretische und methodologische Grundlagen zur Erforschung und Gestaltung von Innovationen, die auf sozialen Prozessen basieren, sein wissenschaftliches Interesse liegt bei der Verbindung des Pragmatismus mit der Kritischen Theorie, andere Schwerpunkte sind zwischenmenschliche Ethik und kritisch-emanzipative pädagogische Theorie, aktuell forscht er in europäischen und globalen Projekten zur Interdisziplinarität und zu transnationalen sozialen Prozessen

Christian Kirschner
Jg. 1986, studiert in Frankfurt/M. Soziologie und Erziehungswissenschaft, seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der soziologischen und politischen Theorie, Genderstudies und der Didaktik der Sozialkunde mit starkem Bezug zu poststrukturalistisch informierter Theoriebildung, seit 2006 ist er freier Bildungsreferent in der außerschulischen politischen Jugendbildung und leitet Seminare, letzte Veröffentlichungen: mit Frederick de Moll, Markus Riefling, Margit Rodrian-Pfennig, Überlegungen zu einem Modell radikaldemokratischer politischer Bildung. Eine Dezentrierung des Kompetenzbegriffs, in: Helmut Bremer/Mark Kleeman- Göhring/Christel Teiwes-Kügler/Jana Trumann (Hrsg.): Politische Bildung – politisierende Bildung – politische Sozialisation. Bildungssoziologische Beiträge, Weinheim 2013, Praxisfeld außerschulische Poltische Bildung – Kritik der Partizipation. in: Johannes Angermüller/Sonja Buckel/Margit Rodrian-Pfennig (Hrsg.): Solidarische Bildung, Hamburg 2012

Alexander Lahner
Dr. phil., Diplom-Pädagoge, Jg. 1974, Promotion an der Fakultät Erziehungswissenschaft und Soziologie der Technischen Universität Dortmund mit dem Schwerpunkt Theorie und Praxis der politischen Jugendbildung, seit 1994 Tätigkeiten in der politischen Jugendbildung, der Schulsozialarbeit, der Jugendberufshilfe und der Offenen Ganztagsschule, seit 2011 Lehrbeauftragter an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Hochschule für Angewandte Wissenschaften München, aktuelle Veröffentlichungen: Bildung und Aufklärung nach PISA. Theorie und Praxis außerschulischer politischer Jugendbildung, Wiesbaden 2011, Über die Notwendigkeit von Aufklärung in der politischen Jugendbildung, in: Journal für politische Bildung, Heft 3/2011, S. 46-56, Aufklärung und politische Jugendbildung, in: Klaus Ahlheim/Johannes Schillo (Hrsg.): Politische Bildung zwischen Formierung und Aufklärung, Hannover 2012, S. 48-62

Bettina Lösch
Dr. phil. habil., Jg. 1972, ist akademische Rätin und Privatdozentin am Lehrbereich Politikwissenschaft des Instituts für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln, ihre Arbeitsschwerpunkte sind Demokratietheorie und -bildung, kritische politische Bildung, Globales Lernen, rassismuskritische und geschlechterreflexive Bildung, sie veröffentlichte 2010 gemeinsam mit Andreas Thimmel das Handbuch „Kritische politische Bildung“ im Wochenschau Verlag (Schwalbach/Ts.)

Mathias Lotz
Jg. 1987, seit 2007 Student der Politikwissenschaft, Philosophie, Erziehungswissenschaft und Germanistik an der Philipps-Universität Marburg, seit 2007 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2009 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Didaktik der politischen Bildung, Lehrveranstaltungen im Bereich der politischen Bildung an der Universität Marburg, Veröffentlichungen: mit Matthias van der Minde und Dirk Weidmann (Hrsg.): Von Platon bis zur Global Governance – Entwürfe für menschliches Zusammenleben, Marburg 2010, darin Wachstum, Wachstum, Wachstum – There is an alternative, S. 111-160, Wirklich immer weiter wachsen? – Wachstum und seine Grenzen für Umwelt und Mensch, in: Gilbert Gornig (Hrsg.): Deutsch-polnische Begegnung zu Wissenschaft und Kultur, Band 11, Marburg 2012, S. 145-160

Stephan Lünser
Studiendirektor, Jg. 1953, seit 1980 Gymnasiallehrer, seit 1986 Lehrer für die Fächer Deutsch, Politik und Wirtschaft und Geschichte an der Diltheyschule Wiesbaden, seit 2000 in der Lehrerausbildung tätig, seit 2003 Fachleiter für Politik und Wirtschaft am Studienseminar für Gymnasien in Wiesbaden, diverse Angebote im Bereich der schulischen politischen Bildung

Peter Massing
Dr., Jg. 1946, Professor für Politikwissenschaft und Politikdidaktik am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin, wissenschaftliche Schwerpunkte: Konzeptionen politischer Bildung, Demokratietheoretische Grundlagen der Politikdidaktik, Politisches Lernen von Schüler/-innen mit Migrationshintergrund, Mitherausgeber der Zeitschrift „politische bildung“, der „Kleinen Reihe“ und der Zeitschrift „Wochenschau“, aktuelle Veröffentlichungen: Politik als Wissenschaft. Ein Studienbuch, Schwalbach/ Ts. 2011, mit Joachim Detjen, Dagmar Richter, Georg Weißeno (Hrsg): Politikkompetenz – ein Modell, Wiesbaden 2012, Die vier Dimensionen der Politikkompetenz, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 46-47, 2012, S. 23-29

Andreas Michelbrink
M.A., Jg. 1971, Politikwissenschaftler, ist seit 2008 Geschäftsführer von ver.di Gewerkschaftspolitische Bildung gemeinnützige GmbH in Berlin, nach seinem Studium für Politik und Geschichte an der Universität Hannover und der Hebrew University of Jerusalem wechselte er in die Jugendbildungsarbeit der ver.di, wo er bereits seit 1992 freiberuflich tätig war und Projekte in Bergen-Belsen begleitet hat, seit 2002 arbeitet Andreas Michelbrink bei ver.di im Bereich Gewerkschaftliche Bildung auf Bundesebene und hat die Entwicklung des ver.di-Bildungsverständnisses und der ver.di-Bildungskonzeption mitgestaltet und begleitet, innerhalb der DGB Gewerkschaften war er ein Initiator der Diskussion um subjektorientierte Erwachsenbildung und eines gewerkschaftlichen Zugangs dazu

Klaus Moegling
Prof. Dr., Jg. 1952, Studiendirektor als Fachleiter für das Fach „Politik und Wirtschaft“ im Studienseminar für Gymnasien in Kassel, apl. Professur am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel, Lehrer an der Jacob-Grimm-Schule Kassel, Habilitationen in Politikdidaktik (Universität Frankfurt) und Bewegungspädagogik (Universität Hamburg), gemeinsam mit Bernd Overwien Herausgeber der Schriftenreihe „Erfahrungsorientierter Politikunterricht“, verantwortliches Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift www.schulpaedagogik-heute.de, aktuelle Monografien u.a.: „Ökonomische Bildung im Politikunterricht“, Immenhausen bei Kassel 2012 und „Kompetenzaufbau im fächerübergreifenden Unterricht“, Immenhausen bei Kassel 2010

Bernd Overwien
Prof. Dr., Jg. 1953, Universität Kassel, leitet dort das Fachgebiet Didaktik der politischen Bildung, er war zunächst Elektriker und hat über den „Zweiten Bildungsweg“ den Realschulabschluss und das Abitur abgelegt, nach einer Lehramtsausbildung für Technik/Arbeitslehre und Politik arbeitete er in der beruflichen Bildung und dann an der TU Berlin, seine Promotion thematisierte den Kompetenzerwerb im kleingewerblichen Sektor Managuas/Nicaragua, im Rahmen seiner Habilitation bearbeitete er Fragestellungen des informellen Lernens, auch bezogen auf politikrelevante Kompetenzen, seit 2001 arbeitet er in der Didaktik der politischen Bildung, zunächst an der TU Berlin und seit 2008 in Kassel, Arbeitsschwerpunkte liegen bei Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des Globalen Lernens, sowie der Verbindung von schulischem und außerschulischem Lernen

Henrik Peitsch
Dipl. Betriebswirt und Handelslehrer, Jg. 1944, nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in einer Mercedes- Benz Vertretung in Bielefeld studierte er BWL mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung und Personalwirtschaft an der dortigen FH, anschließend studierte er an der TU Braunschweig Politikwissenschaft, Volks- und Betriebswirtschaftslehre für das Handelslehramt, vom 1972 bis 2009 war er an einer kaufmännischen Berufsschule in Osnabrück tätig, am Studienseminar für das Lehramt an berufsbildenden Schulen Osnabrück war er von 1992/93 tätig, seit Wintersemester 2008/2009 hat er einen Lehrauftrag für Didaktik der politischen Bildung und des Politik-Unterrichts an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg, er ist Geschäftsführer der DVPB/Landesverband Niedersachsen

Sven Rößler
M.A., Jg. 1978, derzeit sogenannte Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich „Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung“ am Institut für Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, er promoviert an der Philosophischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover über „Prolegomena zu einer Didaktik der Moderne nach Motiven im politischen Denken Hannah Arendts“, Veröffentlichungen u.a.: Trieb, Kritik & das Politische – Arendt, Freud und die Krise der Moderne. Identifizierung als Anfang und Ende der Welt menschlicher Angelegenheiten, in: Estehr Hutfless/Roman Widholm, Roman (Hrsg.): Verhältnisse, Bd. I. Identifizierungen, Wien 2011, S. 35-58, Totalität und Lust. Elemente einer politischen Theorie der Sexualität bei Sigmund Freud und Hannah Arendt, Marburg 2010

David Salomon
Dr., Jg. 1979, vertrat 2012/2013 die Professur für Politische Bildung an der Universität Siegen, wo er nun als Lehrkraft für besondere Aufgaben arbeitet, seine aktuellen Arbeitsschwerpunkte sind Fragen der Demokratietheorie und ihrer Bedeutung für die Politische Bildung, Politischen Ästhetik und eine politisch-ästhetischen Konzeption von Mediendidaktik, er gehört dem Herausgeberkreis des „Jahrbuchs für Pädagogik“ (Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. u.a.) an, letzte Buchveröffentlichung: Demokratie, Köln 2012

Wolfgang Sander
Dr. phil., Jg. 1953, ist seit 1998 Professor für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen, frühere Tätigkeiten auf Professuren in Passau, Jena und Wien sowie in der pädagogischen Praxis in Erwachsenenbildung, Schule und Lehrerfortbildung, langjährige Vorstandstätigkeiten in der DVPB, der GPJE und der österreichischen IGPB, Mitherausgeber der „zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften“ (zdg), aktuelle Buchveröffentlichungen: Politik entdecken – Freiheit leben. Didaktische Grundlagen politischer Bildung, 4. Aufl., Schwalbach/Ts. 2013; Politik in der Schule. Kleine Geschichte der politischen Bildung in Deutschland, 3. aktual. Aufl., Marburg 2011; hrsg. mit Annette Scheunpflug: Politische Bildung in der Weltgesellschaft, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2011; Handbuch politische Bildung (Hrsg.): 3. Aufl., Schwalbach/Ts. 2005 (4. Aufl. i.V.)

Johannes Schillo
Jg. 1949, freier Journalist und verantwortlicher Redakteur des „Journal für politische Bildung“, seit 1975 pädagogisch, wissenschaftlich und publizistisch in der non-formalen Bildung bei verschiedenen Trägern tätig, seit Anfang der 1990er-Jahre mit eigenem Redaktionsbüro u.a. zuständig für die vom Bundesausschuss Politische Bildung herausgegebene Fachzeitschrift „Praxis Politische Bildung“ (1997 ff.), die 2011 mit „Kursiv“ zum „Journal“ fusionierte, aktuelle Veröffentlichungen: Trends der Politik – Trends der politischen Bildung, in: Bundesausschuss Politische Bildung; (Hrsg.): Trendbericht Politische Bildung 2011, Schwalbach/Ts. 2011, S. 8-23; mit Klaus Ahlheim (Hrsg.): Politische Bildung zwischen Formierung und Aufklärung, Hannover 2012; Demokratie-Enttäuschnug, in: Journal für politische Bildung, Heft 1/2013, S. 8-13

Gerd Steffens
Prof. Dr. phil., Jg. 1942, lehrte bis 2007 Politische Bildung und ihre Didaktik an der Universität Kassel, Mitherausgeber des „Jahrbuch für Pädagogik“ (Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. u.a.), langjähriger Vorsitzender der DVPB/Hessen, letzte Veröffentlichungen: Dreistigkeit als Lebensstil – Guttenberg und sein Publikum, in: Jahrbuch für Pädagogik 2012, Frankfurt, S. 305-317; Völkische Homogenität als regressive Utopie – Sarrazins antihumanistischer Politikentwurf, in: Jahrbuch für Pädagogik 2011, Frankfurt, S. 175-191; Politische Bildung in einer Welt der Umbrüche und Krisen, in: Wolfgang Sander/Annette Scheunpflug (Hrsg.): Politische Bildung in der Weltgesellschaft, Bonn 2011, S. 385-398; Der Nationalsozialismus, 2 Bände, Schwalbach/Ts. 2009/2011, hrsg. mit Thomas Lange

Jana Trumann
Dr. phil., Jg. 1973, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Duisburg-Essen an der Fakultät für Bildungswissenschaften im Fachgebiet Erwachsenenbildung/Politische Bildung, ihre Arbeitsschwerpunkte sind Erwachsenenbildung, subjektwissenschaftliche Lernforschung, politische Partizipation und Bildung, Bildungspolitik, aktuelle Veröffentlichung: Lernen in Bewegung(en). Politische Partizipation und Bildung in Bürgerinitiativen, Bielefeld 2013

Oliver Venzke
Dipl. Ökonom, Jg. 1971, stellvertretender Leiter des Bezirks Hamburg/Harburg der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, 2009 bis 2012 in der IG BCE-Hauptverwaltung, Abt. Bildung-Wissenschaft, u.a. zuständig für betriebliche und politische Bildung, seine Hauptarbeit liegt in der Umsetzung neuer, innovativer Bildungsansätze (z.B. Tarifführerschein, e-Coaching/e-Learning mit Betriebsräten und Vertrauensleuten, Lernen in gewerkschaftlichen Kampagnen) und der direkten Verbindung zwischen Theorie und Praxis in der Bildungsarbeit, diverse Veröffentlichungen von Bildungsmaterialien in der Erwachsenenbildung in den Bereichen Gewerkschaftspolitik, Betriebliche Weiterbildung, Philosophie und Wirtschaft

Benedikt Widmaier
M.A., Jg. 1958, Politikwissenschaftler, seit 1988 Tätigkeiten in der politischen Bildung und der Internationalen Jugendarbeit, seit 1998 Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz „Haus am Maiberg“, stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholisch sozialer Bildungswerke (AKSB), stellv. Vorsitzender des hessischen Landesverbands der DVPB, Vertreter der non-formalen politischen Bildung im Bundesvorstand der DVPB, aktuelle Veröffentlichungen: mit Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Partizipation als Bildungsziel, Schwalbach/Ts. 2011, mit Frank Nonnenmacher (Hrsg.): Unter erschwerten Bedingungen, Schwalbach/Ts. 2012, mit Benno Hafeneger und Horst-Dieter Zahn (Hrsg.): Politische Jugendbildung in Hessen, Schwalbach/Ts. 2011; Außerschulische politische Bildung nach 1945 – eine Erfolgsgeschichte?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, Heft 46-47/2012, S. 9-16

Alexander Wohnig
Jg. 1985, erstes Staatsexamen in Politikdidaktik, derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich „Politikwissenschaft – Politische Bildung“ an der Philosophischen Fakultät der Universität Siegen, er promoviert am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt/M. mit einer Arbeit zum Thema: „Zum Verhältnis von sozialem und politischem Lernen – Analyse von Praxisbeispielen politischer Bildung“

Stimmen zum Buch

"Der vorliegende Band ist sehr hilfreich für die Entwicklung einer eigenen, breit gefächerten und nicht betriebsblinden zeitgemäßen sozialwissenschaftlichen Bildung. Dies alles verdeutlicht (...), es wurde höchste Zeit für eine Reanimation des Kritischen in Zeiten vermeintlichter Alternativlosigkeit. Den HerausgeberInnen und AutorInnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt."

Edwin Stiller, Politisches Lernen 1-2/2014

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Rassismuskritik
Band 1: Rassismustheorie und -forschung
Rassismusforschung ist im deutschsprachigen Raum eine eher junge, gleichwohl expandierende Forschungsrichtung. Das vorliegende Buch liefert erstmalig eine Bestandsaufnahme aktueller rassismuskritischer Forschungsperspektiven und Theorieansätze.Leserinnen und Leser finden im ersten Band historische, empirische und theoretisch-systematische Überblicke und Vertiefungen über unterschiedliche Formen von Rassismus: u.a. Beiträge zur Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus in Deutschland und zu antimuslimischem sowie gegen Roma und Sinti gerichteten Rassismus. Zudem werden neben methodischen Fragen der Rassismusforschung ausgewählte Diskurse und Studien zu Rassismus und Rassismuserfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen (u.a. Schule, Jugendhilfe, Polizei) vorgestellt.
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29,80 €

Non-formale politische Bildung

Was ist mit der Jugend los?
Protestbewegung und Protestkultur im 20. und 21. Jahrhundert
Theorie und Praxis, analog und digital, klassisch und innovativ: Das Buch präsentiert Einblicke in die Protestkultur junger Menschen aus vielen verschiedenen Perspektiven. Wie engagiert sich die junge Generation? Wofür steht sie ein? Welche Protestformen wählen junge Menschen? Eine spannende Zusammenstellung über eine besondere Generation, die in den letzten Jahren einen erstaunlichen Weg beschritten hat, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.
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27,99 € - 28,90 €

"Fünf Tage sind einfach viel zu wenig."
Bildungszeit und Bildungsfreistellung in der Diskussion
Zeit für Bildung ist im Lebenslauf der Menschen ungleich verteilt. Während sie im Kinder- und Jugendalter überwiegt, wird sie im Erwachsenenalter zu einem raren Gut. Die Zuteilung oder Verteilung von bzw. die Verfügung über Bildungs- und Lernzeiten unterliegt zudem spezifischen gesellschaftlichen Aushandlungs- und Verhandlungsprozessen. Dies betrifft v. a. den Zugang zur betrieblichen Weiterbildung, der innerbetrieblichen Steuerungsprozessen unterliegt. Dagegen erhalten Erwachsene im Rahmen von Bildungsfreistellungs-, Bildungsurlaubs- und Bildungszeitgesetzen in 14 Bundesländern ein verbrieftes Recht auf frei verfügbare Bildungszeit. Ziel des vorliegenden Sammelbandes ist es, sich aus der Perspektive von Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungspraxis (Träger und Einrichtungen) und aus der Sicht von Teilnehmenden mit den besonderen Implikationen der Bildungszeitgesetze auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wird gefragt, welche Bedeutung Zeit für Bildung in vorgeschriebenen Formen der beruflichen Weiterbildung und im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse, wie der Digitalisierung, hat.
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31,99 € - 32,90 €

Internationale Jugendarbeit und politische Theorie
Diskurse und Perspektiven
Internationale Jugendarbeit ist abhängig von politischen Entscheidungen und entfaltet zugleich eine eigenständige politische Aktivität. Der Autor beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage, wie sich internationale Jugendarbeit als politisches Handlungsfeld konstituiert. Hierzu wird der politiktheoretische Begriff der "politischen Differenz" und seine Verarbeitung im bildungstheoretischen Diskurs sowie in Ansätzen der politischen Bildung rekonstruiert. Damit leistet der Autor einen Beitrag zur theoretisch-konzeptionellen Weiterentwicklung der internationalen Jugendarbeit und entfaltet eine kritisch-emanzipatorische Perspektive, die Bildung und Demokratie ins Zentrum rückt.
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18,99 € - 19,90 €

Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention
Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven
Islamische und migrantische Vereine gelten als wichtige Akteure in der Extremismusprävention. Bisher fehlt es jedoch an Erkenntnissen darüber, welche Rolle sie in der Präventionsarbeit einnehmen (können) und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind. Die Untersuchung macht deutlich, dass sich islamische und migrantische Vereine in einem erheblichen Spannungsfeld von gesellschaftlicher Erwartung und der Verantwortung gegenüber der eigenen Community befinden. Der Band bietet auf Grundlage einer bundesweiten qualitativen Interviewstudie konkrete Handlungsempfehlungen für die präventive Praxis und die politische Bildung.
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31,99 € - 39,90 €

Interkulturelle Öffnung durch Teilhabe
Verbandliche Jugendarbeit in der postmigrantischen Gesellschaft
Die Studie fragt danach, wie sich die Teilhabe an einer Gemeinschaft als Teil des Aufwachsens unter den Bedingungen einer postmigrantischen Gesellschaft realisiert. Wie gelingt es heterogenen Jugendlichen, miteinander Gemeinschaft zu gestalten und welche Rolle spielen dabei kulturelle Unterschiede? Anhand einer standardisierten Befragung und leitfadengestützter Interviews mit Fachkräften, Ehrenamtlichen und Jugendlichen wird analysiert, wie Öffnungsprozesse in konfessionellen Jugendverbänden gestaltet werden können. Die Untersuchung macht deutlich, dass partizipatives Handeln die Grundlage interkultureller Öffnung ist, wenn es darum geht eine Gemeinschaft zu bilden – oder anders gesagt: Nur, wer wirklich teilhaben kann, wird sich auch als Teil unserer Gesellschaft fühlen. In der Jugendverbandsarbeit wird dies exemplarisch sichtbar.
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31,99 € - 39,90 €

Erwachsenenbildung als kritische Utopie?
Diskussionen um Mündigkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung
Dieser Band blickt im Sinne des Utopischen nach vorne und fragt: Wieviel Utopie braucht die Erwachsenenbildung? Denn pädagogisches Denken kommt ohne Zukunftsentwürfe nicht aus, so die Herausgeberinnen. (Politische) Erwachsenenbildung heißt, sich als mündiger Bürger in der Gesellschaft zu bewegen und neben Kritik- und Urteilsfähigkeit auch eine Utopiefähigkeit zu entwickeln. Wie soll sich sonst etwas ändern? Dabei beginnt der Diskurs bereits bei der Definition: Was ist eigentliche eine Utopie? Die Vielfältigkeit des Nachdenkens über utopische Momente in der Erwachsenenbildung zeigt sich in den Aufsätzen der hier versammelten Autorinnen und Autoren. Sie begegnen ihnen auf unterschiedliche Art und Weise und bieten Anregungen, die (utopische) Welt der Erwachsenenbildung in Theorie und Praxis zu betreten. Das Buch ist der klugen Denkerin Christine Zeuner gewidmet, die in ihrem wissenschaftlichen Wirken stets die Spannungsfelder der Erwachsenenbildung aufspürt.
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21,99 € - 22,90 €

Civic Education und das Problem der Indoktrination
Eine Fallstudie in den USA
Politische Bildner*innen können aufgrund ihrer beruflichen Position teilweise Macht über andere ausüben. Die pädagogische Berufsethik muss sich daher explizit mit Fragen der Manipulation, Indoktrination und Propaganda auseinandersetzen, um die Legitimität ihrer pädagogischen Praxis in unterschiedlichen Kontexten und Formaten zu gewährleisten. Tetyana Kloubert beleuchtet im vorliegenden Buch Erfahrungen im Umgang mit Propaganda und Indoktrination in der Praxis von Civic Education in den USA.
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9,99 € - 12,90 €

Das Politische in der Erwachsenenbildung
Peter Faulstich hat die Erwachsenenbildung in vielfältiger Weise beeinflusst und sich in Wissenschaft, Praxis und Politik für sie engagiert. Dies führte auch zu seiner Forderung an die Wissenschaft der Erwachsenenbildung, „das Politische in der Erwachsenenbildung“ nicht aus den Augen zu verlieren. Eine Auffassung, die viele mit ihm teilen, in der Disziplin aber wurde und wird dies durchaus kontrovers diskutiert. Die Frage, was politisch an wissenschaftlichem Handeln ist, ob es politisch sein soll oder gar nicht sein darf, hat sich immer durch die Themenfelder gezogen, mit denen sich Peter Faulstich befasst hat. Dieser Band versammelt Ergebnisse der Tagung „Das Politische in der Erwachsenenbildung“ (2017) an der Universität Hamburg, die zur Erinnerung an Peter Faulstich (1946-2016) veranstaltet wurde.
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23,99 € - 29,90 €

Rassismuskritische politische Bildung
Theorien – Konzepte – Orientierungen
Wie entsteht Rassismus? Welche Zusammenhänge lassen sich zwischen Sprache und Rassismus beobachten? Sollte rassismuskritische Bildung nicht eine Querschnittsaufgabe aller Bildungsarbeit sein? So steht vor dem Hintergrund neuer bundespolitischer Programme zur Extremismusprävention und Demokratieförderung nicht nur die non-formale politische Bildung vor neuen Herausforderungen, Klärungsprozessen und Selbstverständnisdebatten. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich der vielschichtigen Ausdifferenzierung der rassismuskritischen Bildung: Neben dem Thema Antisemitismus werden auch Kolonialismus sowie Nachhaltigkeit und Globalisierung behandelt. Auch Rassismus im Kontext von Populismus und Rechtsextremismus kommt zur Sprache. Unterschiedliche Institutionen werden im Hinblick auf Rassismus (-kritik) betrachtet. Zudem finden sich im Band medienpädagogisch und -analytisch orientierte Beiträge. Dabei wird deutlich, welchen wichtigen Beitrag politische Bildung leisten kann, um Rassismus präventiv und aktiv entgegenzutreten. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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19,90 € - 24,90 €

Politische Grundbildung
Inhalte – Zielgruppen – Herausforderungen
In der Fachdiskussion um Grundbildung und in der praktischen Bildungsarbeit ist die Dimension politischer Grundbildung bisher wenig beachtet. Der Sammelband bringt diese Diskussion voran und verfolgt eine Annäherung an Inhalte, Begriff und Zielgruppen sowie an die praktische Umsetzung politischer Grundbildung. Politische Grundbildung verfolgt das Ziel, Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen von politischer Teilhabe ausgeschlossen sind oder ausgeschlossen werden, eine bessere politische Partizipation zu ermöglichen. Die Beiträge regen dazu an, Grundbildung kritisch zu reflektieren. Darunter fällt auch die Kernfrage, wer mit welchen Interessen (politische) Grundbildung definiert, fördert und ausgestaltet.
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15,99 € - 19,90 €

Politische Bildung im Alter
Die vorliegende Studie untersucht erstmalig eine wichtige, aber bisher eher vernachlässigte Zielgruppe der politischen Bildung. Sie wirft einen Blick auf die biographischen und sozialen Verankerungen einer Gruppe von Menschen zwischen 60 und 81 Jahren. Grundlage sind 28 ausführliche, qualitative Interviews. Ausgehend von den Interviewpartnern und thematischen Querschnitten u.a. zur politischen Orientierung, zur Parteibindung oder zum Wahlverhalten, wird eine Typologie politischen Verhaltens entwickelt. Identifiziert werden Typen vom „Nachdenker“, dem „kritisch Engagierten“, dem „Selbstverwirklicher“ bis zum  „Gestalter“. Politische Bildung im Alter ist ein blinder Fleck. Es wird Zeit, die Gruppe der über 60-Jährigen  auszudifferenzieren, sie nicht nur fürsorglich als Klientel, sondern bezüglich eigener politischer Einstellungen und Verhaltensweisen zu betrachten. Gerade im Alter werden traditionelle politische Einstellungen neu geprüft, was Wandel und Konstanz, sogar neue politische Aktivitäten herbeiführt.
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15,99 € - 19,80 €

Shape the Future
Digitale Medien in der politischen Jugendbildung
Welche Chancen ergeben sich aus der Entwicklung des Internets zum Mitmachnetz und durch die rasante Verbreitung von sozialen Medien unter Jugendlichen für die politische Jugendbildung? Die Beiträge dieses Bandes geben anregende Einblicke in vielfältige Praxisprojekte: Neue Formate wurden erprobt und digitale Medien zur Erkundung der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, zur Visualisierung von Wünschen, zur Artikulation von Interessen, zur Präsentation von Forderungen und zur Kommunikation mit Entscheidungsträgern eingesetzt. Im Vordergrund standen die Ideen, Online- und Offline-Medien in der Praxis zu verknüpfen, die Tools des Web 2.0 anzuwenden, mit digitalen Medien kreativ zu arbeiten und Ansätze der Partizipation zu stärken. Weiter werden Anregungen für eine zukünftige Praxis im dynamischen Feld der außerschulischen politischen Bildung formuliert.
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15,99 € - 19,80 €

Politische Dimensionen internationaler Begegnungen
Im Mittelpunkt binationaler und internationaler Bildungsveranstaltungen steht vornehmlich die Begegnung. Politische, soziale und ökonomische Aspekte hingegen werden allzu selten thematisiert. Die politische Dimension kann zwar als Hintergrundfolie mitschwingen, wird in der Praxis jedoch nicht immer für eine kritische Reflexion zur Gewinnung politischer Urteilsfähigkeit genutzt. Die Potenziale der politischen Bildung werden generell nicht ausgeschöpft. Der vorliegende Band regt anhand von vier Fragen eine konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Jugendbegegnungen an: 1. Worin liegt der politische Gehalt internationaler Jugendbegegnungen? 2. Wie kann das politische Profil von Jugendbegegnungen gestärkt werden? 3. Welche Angebote gibt es, die diesen Ansprüchen gerecht werden? 4. Müssen spezifische Angebote mit einem entsprechenden Profil entwickelt werden?   Zur ReiheDie außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung findet in viel­­­­­­­fältigen Arbeitskontexten statt. Diese Kon­­­­­­texte verknüpft die Reihe non-formale politische bil­­­dung. Die ausgewählten Publikationen der Reihe schlagen alle eine Brücke zwischen theoretischer ­Reflexion und prakti­scher Arbeit und sind dadurch eine gewinnbringende Lek­türe für alle, die im Feld der politischen Bildung tätig sind.
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13,99 € - 16,80 €

Im Schatten des Wandels
20 Jahre politische Bildung im Austausch mit Ägypten
Als Anfang 2011 in ganz Ägypten Aufbruchsstimmung herrschte, waren viele in der westlichen Welt überrascht: Gut ausgebildete junge Menschen forderten soziale und politische Beteiligung; zivilgesellschaftliche Einrichtungen arbeiteten mit nicht-offiziellem Status; neue demokratische Ideen nahmen Form an. Nur wenige Fachleute hatten die Entstehung einer kritischen Gegenöffentlichkeit in arabischen Ländern – auch in Ägypten – bereits im Gefolge von 9-11 bemerkt. Beteiligte an Austauschprogrammen mit Ägypten lernten über Jahrzehnte die Entwicklung nicht-staatlicher Einrichtungen im Schatten des Mubarak-Regimes kennen. Sie erlebten, wie die junge Generation in Ägypten heranwuchs, die im Jahr 2011 den politischen Wandel einleitete. Dieses Buch fasst die Erfahrungen von 20 Jahren Austauscharbeit mit Ägypten vor dem Hintergrund der aktuellen Situation in der arabischen Welt zusammen. Anhand der durchgeführten Projekte beschreibt es die Inhalte, Lernprozesse und Wirkungsgeschichte politischer Bildung in einer internationalen (und interkulturellen) Konstellation. Gleichzeitig werden die Erfahrungen dieser Zusammenarbeit zu den Analysen (der Fachliteratur und zum Diskurs) in den Referenzwissenschaften in Beziehung gesetzt. Die einzelnen Kapitel befassen sich mit den Themenschwerpunkten politische Rahmenbedingungen und Förderung, dem sensiblen Überschneidungsfeld von Religion und Politik, mit Demokratiebegriff und demokratischer Entwicklung, mit Strukturen und Gestaltung der Zivilgesellschaft, den Erfahrungen in multilateralen Projekten, der Kurz- und Langzeitwirkung politischer Bildung und den Perspektiven der Zusammenarbeit mit arabischen Ländern. Die Publikation richtet sich an Fachkräfte, Trainer/innen und Fördergeber, die das Aktions- und Wirkungsspektrum politischer Bildung im internationalen Kontext reflektieren möchten. Gleichzeitig bietet es wertvolle praktische Anregungen für die Arbeit mit Gruppen aus Europa und der arabischen Welt.
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31,99 € - 39,80 €

Erwachsene - lernfähig aber unbelehrbar?
Was der Konstruktivismus für die politische Bildung leistet
Der Autor beschreibt eine Vielzahl an Varianten des Konstruktivismus, erklärt lernpsychologische Grundlagen, vermittelt neurowissenschaftliche Erkenntnisse, zieht daraus schließlich didaktische und methodische Folgerungen für die politische Erwachsenenbildung und stellt entsprechende Beispiele vor. Dieses Buch ist mehr als eine erkenntnisreiche, spannende Einführung in die Debatten des Konstruktivismus. Die Leserinnen und Leser erhalten Anregungen und Zugänge, wie Konstruktivismus für die Erwachsenenbildung fruchtbar gemacht werden kann.
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15,99 € - 19,80 €

Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Herausforderungen und Gelingensfaktoren in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Ein deutsch-tschechischer Sammelband
Es macht einen Unterschied, ob Menschen sich für Menschenrechte, Vielfalt und Miteinander einsetzen oder passiv rassistische und antisemitische Parolen, Übergriffe und Morde hinnehmen. Angesichts der Gefahr, die von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus für plurale Gesellschaften ausgeht, bündelt der Sammelband fachkundige Analysen, lebhafte Berichte und solide Empfehlungen für demokratisches Gegenengagement. Erfahrene PraktikerInnen und ausgewiesene WissenschaftlerInnen thematisieren Fallstricke und Gelingensfaktoren für erfolgreiches zivilgesellschaftliches Engagement. Dabei gehen sie von der Situation vor Ort aus, analysieren schonungslos auch staatliche Bewältigungsprobleme und vermessen Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene. Das Buch befasst sich mit Beispielen aus der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik und stellt diese zweisprachig vor. Česko-německý sborník.   Je opravdu velký rozdíl, jestli se lidé zasazují o lidská práva, roz-manitost a mírumilovné soužití, nebo jestli pasivně přijímají rasistická a antisemitská hesla, útoky a vraždy. V souvislosti s nebezpečím, které pro pluralitní společnosti představuje pravicový extremismus, antisemitismus a rasismus, jsou v tomto sborníku shromážděny odborné analýzy, poutavé zprávy a fundovaná doporučení pro demokratickou angažovanost. Zkušení odborníci z praxe a renomovaní vědci tematizují nástrahy a faktory úspěchu pro zdařilou angažovanost občanské společnosti. Vycházejí přitom ze situace na daném místě, bez skrupulí také analyzují obtíže při řešení problematiky ze strany státu a zvažují možnosti angažovanosti občanské společnosti na místní, regionální, národní a transnacionální úrovni. Kniha se zabývá příklady ze Spolkové republiky Německo a z České republiky a prezentuje je v obou jazycích. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar – eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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19,80 € - 24,80 €

Politische Bildung nach Auschwitz
Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute
Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte. Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung. Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an. Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
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15,99 € - 19,80 €

Soziales Engagement politisch denken
Chancen für Politische Bildung
Engagement und Partizipation genießen heute in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Vor diesem Hintergrund ist das in der politischen Bildung traditionsreiche Bildungsziel „Partizipation“ für die eigene Profession zu überprüfen und zu präzisieren: Wie können Theorie und Praxis einer handlungsorientierten politischen Bildung zeitgemäß weiter entwickelt werden und wie kann politische Bildung auf neue gesellschaftliche Herausforderungen und Trends reagieren. Mit den hier dargestellten Ergebnissen eines Projekts an der Schnittstelle von sozialem Engagement und politischer Bildung wird deutlich, dass soziale Erfahrungen sehr gut geeignet sind, die Frage nach dem Politischen im engeren Sinne zu stellen und damit einer Kernaufgabe der politischen Bildung nachzukommen.Der Band beschreibt entsprechende Kooperationen zwischen Schule und außerschulischer politischer Bildung und liefert darüber hinaus Anregungen aus der Wissenschaft.
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19,99 € - 24,80 €

Wohin geht die Reise?
Diskurse um die Zukunft der non-formalen politischen Bildung
Neben der beruflichen und der allgemeinen Bildung wird die po­­­­li­­­­­­tische Bildung in Deutschland traditionell als dritte Säule der Weiterbildung ­betrachtet. Die hier vorliegende Auswahl liefert exemplarische Einblicke in ­das Feld der politischen Jugend- und Er­­­­­wach­­­­­­­senenbildung. Gleichzeitig wird damit das umfangreichere Projekt ­einer eigenen Schriftenreihe mit dem Titel non-formale politische bil­­­dung eröffnet, mit der die Öffentlichkeit und die Fach­öffentlichkeit ­in Zukunft einen besseren Gesamtüberblick über das weite Feld der Theorie und Praxis außerschulischer politischer Bildung bekommen soll.
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15,99 € - 19,80 €

Wie politische Bildung wirkt
Wirkungsstudie zur biographischen Nachhaltigkeit politischer Jugendbildung
Mit der Wirkungsstudie wird erstmals empirisch belegt, wie sich politische Jugendbildung längerfristig auswirkt und in politischen Haltungen sowie politischen Aktivitäten von Teilnehmenden niederschlägt. Dazu haben die Forscher junge Erwachsene biographisch-narrativ interviewt, die etwa fünf Jahre zuvor an Veranstaltungen und Projekten der politischen Jugendbildung teilgenommen haben. Die Analyse der Interviews und Gruppendiskussionen macht deutlich, wie sich diese Bildungserfahrungen – vor dem Hintergrund der jeweiligen Biographie – mit vorhandenen Kenntnissen und Einstellungen verknüpfen und wie sich die jungen Erwachsenen im politischen Raum verorten. Anders als im gegenwartsorientierten und emotional turbulenten Jugendalter sind junge Erwachsene erstmals in der Lage, ihre Entwicklungen und Bildungseffekte zu reflektieren und zu bilanzieren. Erstmals liegt eine träger- und veranstaltungsübergreifende bundesweite Studie vor, die Aussagen darüber erlaubt, wie Jugendliche die Anregungen und Impulse aus Veranstaltungen politischer Bildung in ihrem weiteren Lebenslauf nutzen konnten.
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19,99 € - 24,80 €

Was heißt heute Kritische Politische Bildung?
Dass „Kritik“ ein Wesensmerkmal der Politischen Bildung ist, ist unter den hier versammelten Autorinnen und Autoren unbestritten. Im Detail und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Bezugspunkte, wie etwa Geschichte, Theorie oder Praxis der Politischen Bildung, sind die Positionen dann aber doch sehr kontrovers. So bietet der Band einen vielseitigen Beitrag zu einer aktuellen Debatte über das Selbstverständnis der Politischen Bildung.
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19,99 € - 24,80 €