Zu "Wiener Beiträge zur politischen Bildung" wurden 5 Titel gefunden

Politische Bildung im Fächerverbund
In den letzten Jahren ist in der Politischen Bildung ein Trend in Richtung Fächerverbund bzw. -integration festzustellen. Begründet wird dies damit, dass der Fächerkanon, der seine Wurzeln im bürgerlichen 19. Jahrhundert hat, einer modernen und komplexen Gesellschaft nicht gerecht werde. Die Vernetzung der einzelnen Fächer sei evident und werde auch zum Teil in der Fachwissenschaft, in der Interdisziplinarität eine wichtige Rolle spielt, deutlich. Mit der Vernetzung einzelner Schulfächer sind freilich viele Fragen und Probleme verbunden. Diese reichen von neuen Ausbildungskonzepten über die Befürchtung der einzelnen Fächer, gleichsam „verwässert“ zu werden und somit ihre Bedeutung zu verlieren, bis hin zu Ängsten und Vorwürfen, nur „Halbbildung“ zu produzieren.  Der vorliegende Band der „Wiener Beiträge zur Politischen Bildung“ versteht sich als Anregung zur Diskussion und nimmt die Fächer „Geschichte“, „Geographie“ und „Wirtschaft“ bzw. „Wirtschaftskunde“ in den Blick. Dabei wird diskutiert, wieweit und auf welche Weise Synergien zwischen den einzelnen Fächern bzw. Disziplinen erzielt werden können, ohne deren Besonderheiten zu vernachlässigen. Es zeigt sich aber auch, dass es manchmal notwendig ist, Traditionen zu überwinden, um einen Unterricht zu gestalten, der den vielen Anforderungen unserer Gesellschaft entspricht. Mit Beiträgen von Beatrice Bürgler, Peter Gautschi, Alfred Germ, Thomas Hellmuth, Kurt Messmer, Wolfgang Sander und Birgit Weber.
> mehr

19,99 € - 24,90 €
Literatur und Politik im Unterricht
Literarische und Politische Bildung in Zusammenhang zu setzen, hat eine lange Tradition, ist aber seit dem Nationalsozialismus und nach den Umbrüchen in den 1970er Jahren immer weniger praktiziert worden. Während die Vermittlung von Literatur und Politik im deutschen Schulsystem fachspezifisch und damit institutionell als getrennte Sphären gedacht wird, ist die Politische Bildung in Österreich durch eine bescheidene Verankerung in den Curricula vor allem als Unterrichtsprinzip vorgesehen und wäre somit auch eine Angelegenheit der Literaturvermittlung. Obwohl es als eines der bekanntesten Prinzipien gilt, wird es in Theorie und Praxis vor allem in seinen fächerintegrativen Zusammenhängen vernachlässigt. Hier setzt dieser Band an und macht die fächer- und gegenstandsübergreifende Orientierung der Unterrichtsprinzipien in interdisziplinärer Zusammenarbeit fruchtbar. Die Autor/-innen aus Literatur-, Politikwissenschaft, Geschichte, Literaturdidaktik und aus Bildungsinstitutionen gehen nicht von den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grenzen aus. Ausgangspunkte bilden stattdessen übergreifende Konzepte wie jene des Engagements, der Subversion, der Subjekttheorie und der Erinnerungskulturen, gegenwärtige Problemlagen des Politischen wie Postdemokratie und Neoliberalismus sowie Erfahrungen aus der Bildungs- und Unterrichtspraxis mit Materialien, Schreibprojekten und Kompetenzen.So enthält der Band grundlegende Beiträge zur interdisziplinären Verschränkung, theoretische Überlegungen mit thematisch zugespitzten Fragestellungen sowie Berichte aus Unterricht und Erwachsenenbildung. Verschieden perspektiviert widmen sich die Autor/-innen folgenden Fragestellungen: Welche didaktischen Modelle eignen sich insbesondere zur Realisierung des Unterrichtsprinzips via Auseinandersetzung mit Literatur? Wie lassen sich diese und andere Konzepte der Politik- und Literaturdidaktik derart zusammendenken, dass sie als Unterrichtsprinzipien in verschiedenen Fächern bzw. fachübergreifenden Sequenzen realisiert werden können? Welche Texte, Textsorten und welche Zugänge zu Texten bieten sich an? Welche Methoden wären zu bevorzugen? Wie kann ein solcher Literaturunterricht in verschiedenen Fächern gestaltet sein? Von welchem Literatur- und Politikverständnis ist dabei auszugehen? Und wie könnten/sollten die interdisziplinären Zusammenhänge in der Lehrer/-innenbildung und Bildungspraxis zum Thema gemacht werden? Ziele: - Verschränkung von Literatur und Politik in Hinblick auf Fragen der Politischen Bildung über interdisziplinären Austausch - Erweitertes Politikverständnis durch offenen Literaturbegriff, erweitertes Literaturverständnis durch theoriefundierten Politikbegriff - Aufzeigen des vielseitigen Potenzials literarischer Texte für die Politische Bildung in Schule und Erwachsenenbildung - Lektüren und Zugänge zu literarischen Texten, aber auch Diskussionen zu Grenzen der „Literaturverwertung“ - Wege einer praxisorientierten Politischen Bildung qua Literatur und methodisch didaktische Perspektivierung
> mehr

21,99 € - 26,80 €
Politische Bildung an berufsbildenden Schulen
Deutschland - Österreich - Schweiz
Der gegenwärtige Zustand der politischen Bildung an berufsbildenden Schulen ist der Mittelpunkt des dritten Bandes der Wiener Beiträge zur politischen Bildung. Analysiert und hinterfragt werden dabei die politischen Bildungsideale beruflicher Bildungssysteme: Was verbindet und unterscheidet die politische Bildung im ‚Berufsschulalltag‛ in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Betrachtet wird das nur schwer messbare Lernumfeld der Berufsschulen. Mit Beiträgen von Eberhard Jung, Martin Kenner, Otto Wucherer, Friedrich Öhl, Martin Klemenjak und Claudio Caduff. Herausgeber der Reihe Wiener Beiträge zur politischen Bildung sind Thomas Hellmuth, Professor für Didaktik der Geschichte und politischen Bildung an der Universität Salzburg und Vorsitzender der österreichischen Interessensgemeinschaft Politische Bildung (IGPB), Wolfgang Sander, Professor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen und Manfred Wirtitsch, Leiter der Abteilung für Politische und Europapolitische Bildung, Umweltbildung und Wirtschaftserziehung und VerbraucherInnenbildung, Verkehrserziehung im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur in Österreich.
> mehr

14,80 €
Kompetenzorientierung
Eine Herausforderung für die Lehrerbildung
Im Blickpunkt der Wiener Beiträge zur politischen Bildung stehen aktuelle Diskurse der politischen Bildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im diesem zweiten Band der Reihe diskutieren die Autoren das österreichische Kompetenzmodell und dessen Umsetzung in die Praxis und die Auswirkungen auf die Lehrer- und Lehrerinnenbildung.
> mehr

21,80 €
Über politische Bildung
Politik-Lernen nach dem "politischen Jahrhundert"
Die Wiener Beiträge zur politischen Bildung thematisieren didaktische Grundlagen, aktuelle Forschungen und wissenschaftliche Kontroversen zur politischen Bildung. Sie greifen die aktuelle Fachdiskussion in Österreich auf und verbinden sie mit der internationalen wissenschaftlichen Debatte zur politischen Bildung. „Über politische Bildung“ – so lautete auch das Thema einer großen Rede, mit der im Jahr 1891 der Jurist Adolf Exner als neu gewählter Rektor der Universität Wien erstmals politische Bildung als eine Aufgabe der Universität forderte. Exner prophezeite, dass das 20. Jahrhundert ein „politisches Jahrhundert“ werden würde, in dem die politischen Probleme sich ohne politische Bildung nicht würden bewältigen lassen. Was ist aus dieser Prophezeiung geworden? Wolfgang Sander würdigt in seiner Wiener Antrittsvorlesung Exners Überlegungen, bilanziert die tatsächliche Entwicklung der politischen Bildung im 20. Jahrhundert und umreißt das heutige Selbstverständnis dieses Fachgebietes und seiner Didaktik. In einem abschließenden Ausblick fragt er nach neuen Herausforderungen für die politische Bildung im 21. Jahrhundert – in einem Umfeld, in dem die Politik zunehmend durch Europäisierung, Globalisierung und die Entwicklung zur Weltgesellschaft geprägt wird.
> mehr

14,80 €