Politische Dimensionen internationaler Begegnungen

herausgegeben von
Gottfried Böttger, Siegfried Frech, Andreas Thimmel
unter Mitarbeit von
Hermann Josef Abs, Ulrich Ballhausen, Helle Becker, Gottfried Böttger, Siegfried Frech, Janina Jasper, Knut Möller, Monika Oberle, Vera Philipps, Andreas Thimmel, Anna Veigel, Benedikt Widmaier

Im Mittelpunkt binationaler und internationaler Bildungsveranstaltungen steht vornehmlich die Begegnung. Politische, soziale und ökonomische Aspekte hingegen werden allzu selten thematisiert. Die politische Dimension kann zwar als Hintergrundfolie mitschwingen, wird in der Praxis jedoch nicht immer für eine kritische Reflexion zur Gewinnung politischer Urteilsfähigkeit genutzt. Die Potenziale der politischen Bildung werden generell nicht ausgeschöpft. Der vorliegende Band regt anhand von vier Fragen eine konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Jugendbegegnungen an: 1. Worin liegt der…

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Bestellnummer: 40276
EAN: 9783734402760
ISBN: 978-3-7344-0276-0
Reihe: Non-formale politische Bildung
Erscheinungsjahr: 2016
Auflage: 1. Auflage 2016
Seitenzahl: 144
Produktinformationen

Im Mittelpunkt binationaler und internationaler Bildungsveranstaltungen steht vornehmlich die Begegnung. Politische, soziale und ökonomische Aspekte hingegen werden allzu selten thematisiert. Die politische Dimension kann zwar als Hintergrundfolie mitschwingen, wird in der Praxis jedoch nicht immer für eine kritische Reflexion zur Gewinnung politischer Urteilsfähigkeit genutzt. Die Potenziale der politischen Bildung werden generell nicht ausgeschöpft.

Der vorliegende Band regt anhand von vier Fragen eine konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Jugendbegegnungen an:
1. Worin liegt der politische Gehalt internationaler Jugendbegegnungen?
2. Wie kann das politische Profil von Jugendbegegnungen gestärkt werden?
3. Welche Angebote gibt es, die diesen Ansprüchen gerecht werden?
4. Müssen spezifische Angebote mit einem entsprechenden Profil entwickelt werden?

 

Zur Reihe
Die außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung findet in viel­­­­­­­fältigen Arbeitskontexten statt. Diese Kon­­­­­­texte verknüpft die Reihe non-formale politische bil­­­dung. Die ausgewählten Publikationen der Reihe schlagen alle eine Brücke zwischen theoretischer ­Reflexion und prakti­scher Arbeit und sind dadurch eine gewinnbringende Lek­türe für alle, die im Feld der politischen Bildung tätig sind.

Inhaltsübersicht

Gottfried Böttger, Siegfried Frech, Andreas Thimmel
Einführung: Internationale Jugendarbeit und politische Bildung

Monika Oberle
Internationaler Schüleraustausch und politische Bildung: Anforderungen und Potenziale

Janina Jasper, Hermann Josef Abs
Analyse von interkulturellen Bildungsprozessen in Schüleraustauschprogrammen

Benedikt Widmaier
Internationale Jugendarbeit und non-formale politische Bildung

Andreas Thimmel
Die politische Dimension in der internationalen Jugendarbeit

Helle Becker
Wir können auch anders

Gottfried Böttger
Wie politisch sollen Schulbegegnungen sein?

Anna Veigel
Sind Freiwilligendienste unpolitisch?

Vera Philipps
Einblicke in die Förderpraxis internationaler Schüler- und Jugendbegegnungs- sowie Austauschprogramme aus Sicht einer Stiftung

Knut Möller
Langfristiger Jugendaustausch und politische Bildung

Ulrich Ballhausen
Politische Bildungsprozesse in internationalen Jugendbegegnungen ermöglichen. Ein Plädoyer

Autorinnen und Autoren

Autor*innen

Prof. Dr. Hermann Josef Abs ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik an der Universität Duisburg-Essen und nationaler Koordinator für die „International Civic and Citizenship Education Study 2016“ (ICCS 2016). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Veränderung von Schule und der Entwicklung von Lehrerprofessionalität angesichts sich wandelnder gesellschaftlicher Herausforderungen.

Ulrich Ballhausen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Didaktik der Demokratie der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Er ist zugleich ehrenamtlich Vorsitzender des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten (AdB e. V.). Ulrich Ballhausen ist seit über 25 Jahren in der politischen Jugendbildung und der internationalen Jugendarbeit tätig.

Dr. Helle Becker ist Kultur- und Erziehungswissenschaftlerin und spezialisiert auf angewandte Forschung und deren Nutzbarmachung für die Praxis. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die politische, internationale und kulturelle Jugend- und Erwachsenenbildung, Zusammenarbeit unterschiedlicher Bildungssektoren sowie Qualitätsentwicklung. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen und hat diverse Lehraufträge inne, zurzeit an der Universität Luxemburg und an der Hochschule Osnabrück. Sie ist Leiterin des Büros „Expertise & Kommunikation für Bildung“ und des Projekts „Transferstelle politische Bildung“.

Gottfried Böttger war nach dem Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik an der Universität Tübingen zwölf Jahre Lehrer am Wildermuth-Gymnasium in Tübingen. Ab 1991 leitete er für zehn Jahre bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) das Referat Zukunft und Entwicklung. Gottfried Böttger war bis Anfang 2016 Abteilungsleiter des Pädagogischen Austauschdienstes im Sekretariat der Kultusministerkonferenz.

Prof. Siegfried Frech ist Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und verantwortet die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ und die Didaktische Reihe. Er hat eine Honorarprofessur (Didaktik politischer Bildung) am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Janina Jasper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der „International Civic and Citizenship Education Study 2016“ (ICCS 2016) und Dozentin an der Universität Duisburg-Essen. Während ihres Studiums setzte sie sich u.a. als ERASMUS-Studentin an der University of Eastern Finland und COMENIUS-Stipendiatin in Norwegen mit skandinavischen Bildungssystemen und interkulturellem Lernen auseinander.

Knut Möller ist seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer des Deutschen YFU Komitees e. V. Er hat eine Ausbildung zum höheren Lehramt für die Fächer Geschichte und Sport sowie eine betriebswirtschaftliche Zusatzausbildung absolviert. Aktuelle Themen, die ihm am Herzen liegen, sind die Organisation bürgerschaftlichen Engagements sowie der Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Entwicklung von Austauschprogrammen mit Ländern außerhalb des westlichen Kulturkreises und die Einbeziehung von Jugendlichen, deren Eltern keine Hochschulausbildung haben, in internationale und interkulturelle Bildungsprogramme.

Prof. Dr. Monika Oberle ist Professorin für Politikwissenschaft/Didaktik der Politik an der Georg-August-Universität Göttingen. Ihr Lehrstuhl widmet sich der systematischen empirischen Erforschung unterschiedlicher Faktoren von Lehr-Lern-Prozessen der politischen Bildung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der politischen EU-Bildung

Vera Philipps studierte Regionalwissenschaften China mit Volkswirtschaft und Internationaler Politik in Köln und Chongqing. Nach einem Stipendium des Stiftungskollegs für Internationale Aufgaben arbeitete sie vier Jahre in Peking. 2011 bis 2014 verantwortete sie für die Stiftung Mercator im Bereich Internationale Verständigung die Programmlinien interkulturelle Handlungskompetenz/Austauschprogramme mit China und Klimaschutz/Kooperationsprojekte zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit China.

Prof. Dr. Andreas Thimmel ist Professor für Wissenschaft der Sozialen Arbeit an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln. Er ist Leiter des Forschungsschwerpunktes non-formale Bildung. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind: internationale und interkulturelle Jugendarbeit, europäische Jugendpolitik, Politische Bildung.

Anna Veigel ist Diplomsoziologin und diplomierte Erziehungswissenschaftlerin. Seit 2008 ist sie Leiterin des internationalen Freiwilligendienstes kulturweit bei der deutschen UNESCO-Kommission.

Benedikt Widmaier hat in Mainz, Heidelberg und Bonn Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie studiert. Seit 1998 ist er Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz „Haus am Maiberg“ und hat zudem Lehraufträge an den Universitäten Darmstadt, Heidelberg und Gießen wahrgenommen. Er ist Redakteur der Zeitschrift „Journal für politische Bildung“ und Mitherausgeber der Schriftenreihe „Non-formale politische Bildung“.

Stimmen zum Buch

„Vor dem Hintergrund der immer dichteren internationalen Vernetzung bei gleichzeitig oft stark divergierenden Wertesystemen zeigt das Buch wichtige Fragen im Kontext internationaler Begegnungen auf.“

Nadja Wolf, Journal für politische Bildung 2/2019

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Politische Grundbildung
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In der Fachdiskussion um Grundbildung und in der praktischen Bildungsarbeit ist die Dimension politischer Grundbildung bisher wenig beachtet. Der Sammelband bringt diese Diskussion voran und verfolgt eine Annäherung an Inhalte, Begriff und Zielgruppen sowie an die praktische Umsetzung politischer Grundbildung. Politische Grundbildung verfolgt das Ziel, Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen von politischer Teilhabe ausgeschlossen sind oder ausgeschlossen werden, eine bessere politische Partizipation zu ermöglichen. Die Beiträge regen dazu an, Grundbildung kritisch zu reflektieren. Darunter fällt auch die Kernfrage, wer mit welchen Interessen (politische) Grundbildung definiert, fördert und ausgestaltet.
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Im Mittelpunkt binationaler und internationaler Bildungsveranstaltungen steht vornehmlich die Begegnung. Politische, soziale und ökonomische Aspekte hingegen werden allzu selten thematisiert. Die politische Dimension kann zwar als Hintergrundfolie mitschwingen, wird in der Praxis jedoch nicht immer für eine kritische Reflexion zur Gewinnung politischer Urteilsfähigkeit genutzt. Die Potenziale der politischen Bildung werden generell nicht ausgeschöpft. Der vorliegende Band regt anhand von vier Fragen eine konzeptionelle Weiterentwicklung internationaler Jugendbegegnungen an: 1. Worin liegt der politische Gehalt internationaler Jugendbegegnungen? 2. Wie kann das politische Profil von Jugendbegegnungen gestärkt werden? 3. Welche Angebote gibt es, die diesen Ansprüchen gerecht werden? 4. Müssen spezifische Angebote mit einem entsprechenden Profil entwickelt werden?   Zur ReiheDie außerschulische politische Jugend- und Erwachsenenbildung findet in viel­­­­­­­fältigen Arbeitskontexten statt. Diese Kon­­­­­­texte verknüpft die Reihe non-formale politische bil­­­dung. Die ausgewählten Publikationen der Reihe schlagen alle eine Brücke zwischen theoretischer ­Reflexion und prakti­scher Arbeit und sind dadurch eine gewinnbringende Lek­türe für alle, die im Feld der politischen Bildung tätig sind.
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Politische Bildung im Alter
Die vorliegende Studie untersucht erstmalig eine wichtige, aber bisher eher vernachlässigte Zielgruppe der politischen Bildung. Sie wirft einen Blick auf die biographischen und sozialen Verankerungen einer Gruppe von Menschen zwischen 60 und 81 Jahren. Grundlage sind 28 ausführliche, qualitative Interviews. Ausgehend von den Interviewpartnern und thematischen Querschnitten u.a. zur politischen Orientierung, zur Parteibindung oder zum Wahlverhalten, wird eine Typologie politischen Verhaltens entwickelt. Identifiziert werden Typen vom „Nachdenker“, dem „kritisch Engagierten“, dem „Selbstverwirklicher“ bis zum  „Gestalter“. Politische Bildung im Alter ist ein blinder Fleck. Es wird Zeit, die Gruppe der über 60-Jährigen  auszudifferenzieren, sie nicht nur fürsorglich als Klientel, sondern bezüglich eigener politischer Einstellungen und Verhaltensweisen zu betrachten. Gerade im Alter werden traditionelle politische Einstellungen neu geprüft, was Wandel und Konstanz, sogar neue politische Aktivitäten herbeiführt.
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Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus
Herausforderungen und Gelingensfaktoren in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus. Ein deutsch-tschechischer Sammelband
Es macht einen Unterschied, ob Menschen sich für Menschenrechte, Vielfalt und Miteinander einsetzen oder passiv rassistische und antisemitische Parolen, Übergriffe und Morde hinnehmen. Angesichts der Gefahr, die von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus für plurale Gesellschaften ausgeht, bündelt der Sammelband fachkundige Analysen, lebhafte Berichte und solide Empfehlungen für demokratisches Gegenengagement. Erfahrene PraktikerInnen und ausgewiesene WissenschaftlerInnen thematisieren Fallstricke und Gelingensfaktoren für erfolgreiches zivilgesellschaftliches Engagement. Dabei gehen sie von der Situation vor Ort aus, analysieren schonungslos auch staatliche Bewältigungsprobleme und vermessen Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements auf lokaler, regionaler, nationaler und transnationaler Ebene. Das Buch befasst sich mit Beispielen aus der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechischen Republik und stellt diese zweisprachig vor. Česko-německý sborník.   Je opravdu velký rozdíl, jestli se lidé zasazují o lidská práva, roz-manitost a mírumilovné soužití, nebo jestli pasivně přijímají rasistická a antisemitská hesla, útoky a vraždy. V souvislosti s nebezpečím, které pro pluralitní společnosti představuje pravicový extremismus, antisemitismus a rasismus, jsou v tomto sborníku shromážděny odborné analýzy, poutavé zprávy a fundovaná doporučení pro demokratickou angažovanost. Zkušení odborníci z praxe a renomovaní vědci tematizují nástrahy a faktory úspěchu pro zdařilou angažovanost občanské společnosti. Vycházejí přitom ze situace na daném místě, bez skrupulí také analyzují obtíže při řešení problematiky ze strany státu a zvažují možnosti angažovanosti občanské společnosti na místní, regionální, národní a transnacionální úrovni. Kniha se zabývá příklady ze Spolkové republiky Německo a z České republiky a prezentuje je v obou jazycích. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar – eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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Politische Bildung nach Auschwitz
Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute
Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte. Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung. Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an. Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
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19,99 € - 24,80 €

Was heißt heute Kritische Politische Bildung?
Dass „Kritik“ ein Wesensmerkmal der Politischen Bildung ist, ist unter den hier versammelten Autorinnen und Autoren unbestritten. Im Detail und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Bezugspunkte, wie etwa Geschichte, Theorie oder Praxis der Politischen Bildung, sind die Positionen dann aber doch sehr kontrovers. So bietet der Band einen vielseitigen Beitrag zu einer aktuellen Debatte über das Selbstverständnis der Politischen Bildung.
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