Normal ist das Besondere

Streiflichter aus 30 Jahren deutsch-israelischer Beziehungen

herausgegeben von
Andrea Kaiser, Tobias Kriener

Am 12. Mai 1965 wurde die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel vertraglich vereinbart. Im September desselben Jahres überreichte Rolf Pauls als erster deutscher Botschafter in Israel, begleitet von Protestdemonstrationen, sein Beglaubigungsschreiben. Heute wird Deutschland von Israel zu seinen wichtigsten Verbündeten gezählt, ist ein dichtes Netz von Beziehungen entstanden. Doch wie tief reichen die Beziehungen? Wie sieht der Alltag der Beziehungen unterhalb der offiziellen Ebene aus? Welchen Einfluß hat der Konflikt zwischen Israel und d…

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12,80 €

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Bestellnummer: 414
EAN: 9783879204144
ISBN: 978-3-87920-414-4
Format: Broschur
Reihe: DIAK-Schriftenreihe
Erscheinungsjahr: 1996
Auflage: 1
Seitenzahl: 92
Produktinformationen
Am 12. Mai 1965 wurde die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel vertraglich vereinbart. Im September desselben Jahres überreichte Rolf Pauls als erster deutscher Botschafter in Israel, begleitet von Protestdemonstrationen, sein Beglaubigungsschreiben. Heute wird Deutschland von Israel zu seinen wichtigsten Verbündeten gezählt, ist ein dichtes Netz von Beziehungen entstanden. Doch wie tief reichen die Beziehungen? Wie sieht der Alltag der Beziehungen unterhalb der offiziellen Ebene aus? Welchen Einfluß hat der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern? Welche Zukunft haben die Beziehungen? Mit diesen und anderen Fragen befassen sich die Beiträge in diesem Sammelband von: Reiner Bernstein, Micha Brumlik, Johannes Friedrich, Michael Krupp, Kenneth Lewan, Matthias Morgenstern, Rolf Rendtorff, Hermann Sieben, Viktoria Waltz.
Inhaltsübersicht
Vorwort Andrea Kaiser / Tobias Kriener Dreißig Jahre diplomatische Beziehungen zu Israel Fast ein Stück Selbstbiografie -Michael Krupp Dreißig Jahre diplomatische Beziehungen -warum nicht früher -Rolf Rendtorff Fachkräfteaustausch mit Israel Hermann Sieben Bange, bohrende Fragen Fachliche Kommunikation Nebenprodukte Ein anderes Deutschland Sicherheitsprobleme Kashrut Juden in Deutschland Deutsche{s} in Israel Sozialarbeiter Gedenkstätten Grüne Landschaft Praktisches Beispiel Soldatinnen im pddagogischen Dienst Der Mann aus Kana in Galiläa Sprachprobleme Übersetzer Jüdische und arabische Israelis Und der Austausch von Jugendgruppen Eine kollektive Neurose -Micha Brumlik Das Verhältnis zwischen Deutschen und Israelis -endlich normal? -Johannes H. Friedrich 1. Das Verhältnis zwischen Israelis und Deutschen in Israel ist im Alltag überraschend wenig belastet. 2. War also spätestens ab 1985 das Verhältnis zwischen Deutschen und Israelis doch mehr oder weniger als normal anzusehen? 3. Normalität zwischen Deutschland und Israel kann es jedenfalls bis auf weiteres -nicht geben. 4. Gut sollen die Beziehungen werden, aber nicht normal 30 Jahre deutsch-israelische Beziehungen -30 Jahre persönliche politische Einmischung -Viktoria Waltz Von der "deutschen Intifada" zum "vierten Reich". Deutschlandbilder in der israelischen Presse seit dem 9. November 1989 -Matthias Morgenstern Die deutsch-israelischen Beziehungen und ihre Auswirkungen auf die Palästinenser -Kenneth Lewan Kampf um Israel: Schablonen, Utopien und Flauten Reiner Bernstein Das Israel-Bild in der deutschen Öffentlichkeit Im Tode sind alle gleich Projektionen, Apologetik und Umschuldungen Die äußere Dynamik der inneren Abkehr von den NS-Verbrechen: Utopien eines Neubeginns Das Mißverstdndnis vom Interesseneinklang Die "Botschaft Israels" Zeit der Ernüchterung und der Flaute

DIAK-Schriftenreihe

Normal ist das Besondere
Streiflichter aus 30 Jahren deutsch-israelischer Beziehungen
Am 12. Mai 1965 wurde die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel vertraglich vereinbart. Im September desselben Jahres überreichte Rolf Pauls als erster deutscher Botschafter in Israel, begleitet von Protestdemonstrationen, sein Beglaubigungsschreiben. Heute wird Deutschland von Israel zu seinen wichtigsten Verbündeten gezählt, ist ein dichtes Netz von Beziehungen entstanden. Doch wie tief reichen die Beziehungen? Wie sieht der Alltag der Beziehungen unterhalb der offiziellen Ebene aus? Welchen Einfluß hat der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern? Welche Zukunft haben die Beziehungen? Mit diesen und anderen Fragen befassen sich die Beiträge in diesem Sammelband von: Reiner Bernstein, Micha Brumlik, Johannes Friedrich, Michael Krupp, Kenneth Lewan, Matthias Morgenstern, Rolf Rendtorff, Hermann Sieben, Viktoria Waltz.
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