Karten als Quelle und Darstellung

Historische Karten und Geschichtskarten im Unterricht

von
Vadim Oswalt

Die Renaissance der Raumdimension der Geschichte erfordert eine Neubewertung des Raummediums Karte im historischen Lernen. Der vorliegende Band behandelt erstmals sowohl historische Karten als auch Geschichtskarten gemeinsam: Historische Karten werden als Quellen in Gattungen unterschieden, die zu interpretieren sind. Geschichtskarten werden als raumbezogene Darstellung historischer Ereignisse, Prozesse und Strukturen aus der Perspektive der Gegenwart verstanden, die Gegenstand einer Kritik sein müssen. Um der Kartengläubigkeit vieler Schülerinnen und Schüler entgegenzuwirken, ist ein Verstän…

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49,90 €

Bestellnummer: 40619
EAN: 9783734406195
ISBN: 978-3-7344-0619-5
Format: Broschur
Reihe: Forum Historisches Lernen
Erscheinungsjahr: 2019
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 408
Produktinformationen

Die Renaissance der Raumdimension der Geschichte erfordert eine Neubewertung des Raummediums Karte im historischen Lernen. Der vorliegende Band behandelt erstmals sowohl historische Karten als auch Geschichtskarten gemeinsam: Historische Karten werden als Quellen in Gattungen unterschieden, die zu interpretieren sind. Geschichtskarten werden als raumbezogene Darstellung historischer Ereignisse, Prozesse und Strukturen aus der Perspektive der Gegenwart verstanden, die Gegenstand einer Kritik sein müssen.

Um der Kartengläubigkeit vieler Schülerinnen und Schüler entgegenzuwirken, ist ein Verständnis des komplexen Charakters kartographischer Modellbildung unerlässlich. Deshalb erschließt der Band die Grundlagen des multimodalen Zeichensystems von Karten und enthält zudem eine Fülle von Hinweisen zu methodischen Verfahren sowie unterrichtspraktische Vorschläge zu allen Epochen.

Inhaltsübersicht

I. Historische Karten

Einführung: Historische Karten als unterschätzte Quellengruppe im Geschichtsunterricht

1. Die Karte als „soziale Konstruktion“ – Neue Ansätze zum Verständnis von Karten

1.1 Praktische Orientierungsfunktion: Hilfe bei Reisen zu Land und zur See

1.1.1 Karten für Reisen zu Land

1.1.2 Seekarten

1.2 Planungs-, Konstruktions- und Kontrollfunktion

1.2.1 Landesaufnahmen: Vermessen, Kartieren, Herrschen

1.2.2 Konstruktion: Karten als Teil von Nation-Building und Kolonisierung

1.2.3 Planung: Karten als Mittel militärischer Organisation

1.2.4 Kontrolle: Thematische Karten

1.3 Dokumentationsfunktion von Ereignissen (Kriege, Entdeckungsreisen)

1.3.1 Kriegskarten

1.4 Rechts- und Beweisfunktion

1.4.1 Augenscheinkarten

1.5 Legitimations- und Repräsentationsfunktion: Machterhalt und Herrschaftssicherung

1.5.1 Karten und Globen als Symbole der Macht

1.5.2 Präsentation der Stadt: Stadtpläne – Stadtpanoramen

1.6 Manipulative Funktion: Karten als Mittel des politischen Kampfes (Propagandakarten)

1.7 Wissensspeicher und Weltbildkonstruktion

1.7.1 Weltkarten

1.8 Karten als Fantasien oder Utopien

2. Geschichte der Kartographie

2.1 Kartieren als kulturelle Universalie

2.2 Phasen der Geschichte der Kartographie?

2.3 Quellenlage und Quellenklassifikation?

2.4 Kartographiegeschichte als Technikgeschichte – Die Vermessung der Welt und die Produktion von Karten

2.5 Geheimhaltung – Gefälschte Karten – Kartenspionage

3. Historische Karten in digitalen Medien

3.1 Interaktive Anwendungen mit historischen Karten: Die Ebstorfer Weltkarte im Internet

3.2 Georeferenzierung historischer Karten

4. Methodische Schritte der Interpretation historischer Karten – Die Elemente der Kartensprache

4.1 Kartographische Modellbildung und die Interpretation von Karten

4.2 Raumbild und Kartendarstellung

4.2.1 Umzeichnung von Raumbildern

4.2.2 Raumbilder in Karten erschließen: Übungen gegen Kartengläubigkeit

4.3 Kartenzeichen: Indexalität und Symbolik

4.3.1 Generalisierung und Indexalität

4.3.2 Symbolik

4.3.3 Farbsymbolik – Farbkonventionen

4.4 Intermediale Elemente: Die Parakarte

5. Unterrichtsmodelle

5.1 Karten als Quellen zu Weltbildern und Wissensordnungen

5.1.1 Curriculum Weltkarten

5.1.2 Arbeitsvorschläge zur Interpretation von Weltkarten im Geschichtsunterricht

5.1.3 Die Interpretation einer Weltkarte I: Die Ebstorfer Weltkarte

5.1.4 Interpretation einer Weltkarte II: The Imperial Federation Map of the World

5.1.5 Diachroner Weltkartenvergleich: Mittelalter und Frühe Neuzeit

5.1.6 Weltkarten im Kulturvergleich: Chinesische und europäische Weltkarten zur Zeit des europäischen Mittelalters

5.1.7 Die Europäisierung der Welt in Karten der Frühen Neuzeit

5.1.8 „Countermapping“ – Weltkarten als Ideologiekritik: Die Kontroverse um die Weltkarte von Arno Peters

5.2 Karten als Dokumente für Raumkonstruktionen und -transformationen

5.2.1 Arbeitsvorschläge zur Interpretation von Karten als Dokumente der Raumkonstruktionen und -transformationen

5.2.2 Ein Staat verschwindet von der Landkarte: Die polnischen Teilungen (1772 – 1793) und der Hitler-Stalin-Pakt (1939)

5.3 Karten als Dokumente politischer Ordnungen und sozialer Praxis

5.3.1 Der St. Galler Klosterplan als Idealplan eines Klosters, ca. 830 (77 x 112 cm)

5.3.2 Herrschaftsform und Baugestalt – Stadtgrundrisse und -panoramen als Ausdruck der sozialen Ordnung

5.3.3 Herrschaftsform und Baugestalt: Topographien des Absolutismus

5.3.4 Augenscheinkarten als Quellen der Alltagsgeschichte

5.3.5 Die „ideale“ Volksgemeinschaft in der Karte

5.4 Karten als Dokumentation eines Ereignisses

5.4.1 Die Weltgeschichte anhand einer Karte umschreiben – Die Vinland-Karte als Fälschung?

5.4.2 Charles Joseph Minards meisterhafte Darstellung des Russlandfeldzugs Napoleons 1812

5.4.3 Zwei Karten zum Holocaust: Die Zeichnung Fritz Freudenheims und der Stahlecker-Bericht

5.5 Karten als Dokumente historischen Wandels oder historischer Prozesse

5.5.1 Topographische Karten als Quellen für den historischen Wandel von Räumen und Landschaften

5.5.2 Arbeitsvorschläge zur Interpretation von Karten als Dokumente historischen Wandels

5.5.3 Der Vergleich topographischer Kartenausschnitte: Das Beispiel Lübeck in drei Jahrhunderten

5.5.4 Der Wandel politischer Systeme im Stadtbild: Das Beispiel Berlin

5.6 Karten als Dokumente ideologischer Topographien und politischer Konflikte

5.6.1 Kampf der Karten – Propagandakarten als „Suggestivkarten“ interpretieren

5.6.2 Arbeitsvorschläge zur Interpretation von Propagandakarten

5.6.3 Karten als Mittel der Kriegspropaganda: „Darf Belgien Englands Aufmarschgebiet werden?“ und „La Guerre est l’Industrie Nationale de la Prusse“

5.6.4 Multiperspektivische Betrachtung von Propagandakarten: Der Friedensvertrag von Versailles aus deutscher und französischer Sicht

5.6.5 Die kartographische Vorbereitung des Eroberungskriegs im Osten: Die Karte des deutschen Volks- und Kulturbodens

5.6.6 Propagandakarten im Kalten Krieg: „West’s Germany“

5.6.7 Raumbilder als Teil des Bedrohungsszenarios im Kalten Krieg


II. Geschichtskarten

1. Raum und Geschichtsbewusstsein

1.1 Raumvorstellungen und historisches Denken

1.1.1 Raum als basale Dimension historischen Denkens

1.1.2 Kognitive Karten und Vorurteilsbildung

1.2 Die Interpretation des historischen Raums

1.2.1 Der dimensional gegliederte Raum

1.2.2 Der sektoral gegliederte Raum

1.2.3 Der Naturraum als Bedingungs- und Gestaltungsraum menschlicher Existenz

1.2.4 Der historische Handlungs- und Geschehensraum

1.2.5 Der Mentalraum

1.3 Historischer Raum und Narrationen

2. Karten als Geschichtsdarstellung

2.1 Parallele kartographische versus lineare textuelle Darstellung

2.2 Systematisierungen von Geschichtskarten

2.2.1 Darstellungsmodi: Querschnitt und Längsschnitt

2.2.2 Komplexitätsgrade geschichtskartographischer Darstellung

3. Grundelemente geschichtskartographischer Darstellung

3.1 Die Grundkarte: chorographische Qualitäten einer Geschichtskarte

3.1.1 Topographische Informationen in Geschichtskarten

3.1.2 Ausschnitt

3.1.3 Zentrierung und Projektion

3.2 Signaturen – Generalisierung durch thematische Repräsentanten

3.3 Die Grenzen der Kartensprache: Das Beispiel Grenzen und Territorien

3.3.1 Die niedrige Kontextualität der Kartenzeichen

3.3.2 Die trügerische Eindeutigkeit der Zeichen

3.3.3 Die diskrete Macht der Zeichen

3.4 Die Parakarte

3.5 Vom Zeichensystem zum Muster

4. Historische Aspekte zur Entwicklung von Geschichtskarten und Geschichtsatlanten

4.1 Von den Geschichtskarten in der Frühen Neuzeit zum universalgeschichtlichen Atlas des 19. Jahrhunderts

4.2 Geschichtskarten als Medium des Nationalismus

4.3 Nationalsozialismus: Geschichtskarten im Dienste der völkischen Ideologie

4.4 Aktuelle Geschichtsatlanten in Europa als Erben des 19. Jahrhunderts

4.4.1 Nationale Biografien im europäischen Vergleich

4.4.2 Vom universalgeschichtlichen zum globalgeschichtlichen Medium?

5. Interaktive und dynamische Karten – Geschichtskarten in digitalen Medien

6. „Ursprünglich saßen die Goten in …“ Geschichtskarten in der geschichtsdidaktischen Diskussion

6.1 Die „autoritative Karte“ im Geschichtsunterricht: Anschauungs- und Memorierungsfunktion

6.2 Die manipulative Karte als Wahrnehmungsdressur

6.3 Wissenschaftsorientierte Betrachtung und methodische Durchdringung

6.4 Karten und kategoriales Lernen – Karten und Kompetenzen

7. Geschichtskarten im Geschichtsunterricht: Methodische Aspekte

7.1 Geschichtskarten auf unterschiedlichen Trägermedien und ihre didaktische Nutzung

7.1.1 Fenstermethode, Schichtenmethode, Lupenmethode

7.2 Propädeutische Grundlagen des Kartenverstehens

7.3 Lesestrategien zu Geschichtskarten?

7.4 Stufen analytischer Erschließung von Geschichtskarten: Lokalisation, selektiver Wissensspeicher oder Kartenkritik

7.4.1 Geschichtskarten als Medium der Lokalisation und Raumbeschreibung

7.4.2 Thematische Auswertung: Die Geschichtskarte als Speicher generalisierten historischen Wissens

7.4.3 Kartenkritik

7.5 Geschichtskartenvergleiche

7.6 Was man zu Karten erzählen kann – Geschichtskartographische Themen und narrative Muster

7.7 Karten entwerfen: Synthetische Verfahren

7.7.1 Varianten synthetischer Verfahren: Die „stumme Geschichtskarte“ zum Sprechen bringen

7.7.2 Geschichtskarten als Kartogramme entwickeln

7.8 Thesen zur Methodik von Geschichtskarten

8. Unterrichtsmodelle

8.1 Vor- und Frühgeschichte und frühe Hochkulturen

8.1.1 Die Entstehung und Ausbreitung des Menschen – Die Kartensprache als Generalisierung erschließen

8.2 Antike

8.2.1 Die Karte des antiken Griechenland: Naturräumliche Bedingungen anhand von Geschichtskarten analysieren

8.2.2 Handel und Wirtschaft im Römischen Reich

8.2.3 Pompeji – Die Topographie als Spiegel der Alltagsgeschichte einer antiken Stadt

8.3 Mittelalter

8.3.1 Landesausbau im Mittelalter – Eine Kartenfolge interpretieren

8.4 Frühe Neuzeit

8.4.1 Die Welt gesehen von … Perspektivwechsel in Karten?

8.4.2 Die Teilung der Welt im Vertrag von Tordesillas – Die Geschichte zweier Linien in der Geschichtskarte

8.4.3 Menschenverluste im Dreißigjährigen Krieg in Deutschland – ein Flächenkartogramm entwickeln

8.5 Neuzeit

8.5.1 Die europäische Erforschung und koloniale Aufteilung Afrikas 1880 – 1914 – Eine Kartenfolge als Ausgangspunkt einer Prozessbetrachtung

8.5.2 Die Pariser Vorortverträge in Geschichtskarten – Denationalisierung des Geschichtsbilds durch Aufbrechen von festen Raumvorstellungen?

8.5.3 Der Völkermord an den europäischen Juden – Der Genozid im europäischen Maßstab

8.5.4 Die Kartierung der Konzentrationslager im Dritten Reich – Ein interaktives Kartenangebot für ein regionales Projekt nutzen

8.6 Zeitgeschichte ab 1945

8.6.1 Die Funktionsweise eines Geheimdienstes – Die konspirativen Wohnungen der Stasi in Erfurt 1980 – 1989

8.6.2 Der europäische Einigungsprozess – Europäische Karten im transnationalen Vergleich

Literaturverzeichnis

Autor*innen
Dr. Vadim Oswalt, Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität Gießen
Stimmen zum Buch

„Oswalts hervorragende Einführung sollte in keinem Handapparat zum Thema fehlen. (…) Sie bietet einen gelungenen fächerübergreifenden Zugang zur Erschließung und Nutzung von Karten sowohl im Schulunterricht als auch in der Hochschullehre.“

Stefan Schröder, H-Soz-Kult

 

„Oswalt hat mit seinem Buch ein bedeutendes Grundlagenwerk geschrieben, das eine systematische fachliche Bildung der Geschichtslehrkräfte über historische Karten und Geschichtskarten ermöglicht und auf das jene bei ihren Unterrichtsplanungen zurückgreifen sollten und werden, um Karten sowohl methodisch als auch sachlich richtig interpretieren zu können.“

Jelko Peters, Hessischen Jahrbuch für Landesgeschichte 70, 2020

 

 

„Das Buch verdient die Bezeichnung eines Grundlagenwerkes, da es sich sowohl mit der Geschichte der Kartografie als auch mit der grundlegenden Didaktik im Umgang mit verschiedenen Kartengruppierungen beschäftigt. Darüber hinaus enthält es detaillierte exemplarische Interpretationen gängiger und teils einem breiteren Publikum noch unbekannter Karten sowie praktische Tipps für deren Einsatzmöglichkeiten im Unterricht.“

Carolin Hestler, sehepunkte.de

 

„Vadim Oswalt hat mit seinem Buch eine umfassende Arbeit vorgelegt, die viele konzeptionelle wie methodische Erkenntnisse zur Erschließung von Raum- und Kartendarstellungen für die Geschichtsdidaktik ins Feld führt. Hervorzuheben sind hierbei vor allem die Kapitel zu „Unterrichtsmodellen“, die zahlreiche „Vorschläge für methodische Arrangements“ (S. 96) und damit den praktischen Einsatz von Karten im Geschichtsunterricht aufzeigen.“

Ralf Leipold, Historische Zeitschrift 311/3

 

„In der Gesamtsicht kann das Werk mit seinen umfassenden fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Einblicken in das Medium Karte sowie den methodischen Hinweisen und interessanten Vorschlägen für den Unterricht überzeugen und ist damit eine wichtige Lektüre – gar ein Handbuch – für angehende und praktizierende Lehrkräfte.“

Thomas Must, zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften 2/2019

 

 

 

 

 

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Historisches Lernen im Internet
Geschichtsdidaktik und neue Medien
Das Internet ist ein fest etablierter und rasant wachsender Raum historischen Lernens. Der Umgang mit digitalen Medien findet dabei allerdings weitgehend ungesteuert, ja anarchisch statt. Der Band systematisiert und bündelt die aktuelle fachdidaktische Diskussion und gibt Anregungen für die Unterrichtspraxis. Die Autorinnen und Autoren stammen aus der Geschichtsdidaktik, der Museologie, den Medienwissenschaften, dem Verlagswesen und der Medienproduktion.
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21,99 €
Geschichtskultur
Die Anwesenheit von Vergangenheit in der Gegenwart
In diesem Band sind Beiträge vereint, die sich mit den Manifestationen der Geschichtskultur auseinandersetzen und diese an konkreten Beispielen ausleuchten. Die Autoren gehen davon aus, dass die Geschichtskultur für das Historische Lernen immer wichtiger wird. Sie gehen aber auch davon aus, dass der Nachweis von Verfälschungen, Banalisierungen oder Geschichtsklitterungen als Auseinandersetzung mit geschichtskulturellen Phänomenen künftig nicht mehr ausreicht. Dies liegt vor allem daran, dass die medialen Aufbereitungen von Geschichte oft nachhaltiger wirken als die im Unterricht gelieferten Entmythologisierungen. Deshalb ist ein vertieftes Verständnis des Umgangs mit Geschichte in der Öffentlichkeit notwendig, für das der Band Grundlagen liefert.
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17,99 €
Schüler schreiben Geschichte
Kreatives Schreiben im Geschichtsunterricht zwischen Fiktionalität und Faktizität
Kreative Schreibformen können im Fach Geschichte zur Wiederholung und Vertiefung von Inhalten dienen, für Multiperspektivität von Geschichte sensibilisieren, historisches Denken ermöglichen und zur Vermittlung von Gattungskompetenz beitragen.
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23,99 €
Schüler erzählen Geschichte
Narrative Kompetenz im Geschichtsunterricht
In dieser Studie liefert der Autor zunächst einen Überblick über die theoretischen, forschungspragmatischen und praxisrelevanten Bezüge der „Schülererzählung“ im Geschichtsunterricht. Im zweiten, empirischen Teil werden einige typische Muster beschrieben, wie junge Lernende im Alter von ca. 15 Jahren erzählend Geschichte konstruieren und also narrativen Sinn bilden. So wird gezeigt, wie der Geschichtsunterricht ein vertieftes Verständnis für die Narrativität der Geschichte fördern kann.
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23,99 €
Geschichte und ihre Didaktik. Ein weites Feld …
Unterricht, Wissenschaft, Alltagswelt
Seit ihrer Konstituierungsphase Anfang der siebziger Jahre hat Gerhard Schneider die „moderne“ Geschichtsdidaktik entscheidend begleitet, geprägt und gestaltet. Stets ging es ihm dabei um die Weiterentwicklung geschichtsdidaktischer Theorie und Praxis. Sein 65. Geburtstag ist darum Anlass, das weite Feld seiner Forschungsschwerpunkte (Geschichte der Geschichtsdidaktik, Geschichte im Unterricht, Geschichtskultur und Erinnerungskultur, außereuropäische Perspektiven) erneut zu vermessen und neue Perspektiven auf Geschichte in Unterricht, Wissenschaft und Alltagswelt zu zeigen.
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25,99 €
Historisches Lernen
Grundlagen und Paradigmen
Geschichtsdidaktik ist die Wissenschaft vom Lernen der Geschichte. Mit dieser überarbeiteten und erweiterten Auflage des Buches leistet der Autor einen wesentlichen Beitrag, die Geschichtsdidaktik als ein relativ eigenständiges Lehr- und Forschungsgebiet historisch und theoretisch zu begründen. Er beschreibt die hierfür grundlegende Frage nach historischem Lernen und zeigt Wege zu ihrer Beantwortung auf. Dabei geht es nicht um die „Vermittlung“ von Geschichte, sondern um Lernen generell, nämlich um Kompetenzerwerb durch Aneignung von Erfahrung.
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19,99 €