Extremismuspräventive Demokratieförderung

von
Benedikt Widmaier

Extremismusprävention hat sich zu einem bedeutenden Leitbild der Jugend- und Erwachsenenbildung entwickelt. Was das für den Stand und die Entwicklung der politischen Bildung bedeutet, wird hier analysiert und kritisch diskutiert. Ein Blick auf die Geschichte der Profession nach 1945 macht dabei deutlich, dass die Zuweisung sicherheitspolitischer Aufgaben an die politische Bildung nicht neu ist. Das Buch führt in den Diskurs ein und gibt einen informativen Überblick über Akteure, Standpunkte und Interessen.

Bestellnummer: 41374
EAN: 9783734413742
ISBN: 978-3-7344-1374-2
ISSN: 2749-7240
Reihe: Short Read
Erscheinungsjahr: 2022
Auflage: 1. Aufl. 2022
Seitenzahl: 72
Produktinformationen
Extremismusprävention hat sich zu einem bedeutenden Leitbild der Jugend- und Erwachsenenbildung entwickelt. Was das für den Stand und die Entwicklung der politischen Bildung bedeutet, wird hier analysiert und kritisch diskutiert. Ein Blick auf die Geschichte der Profession nach 1945 macht dabei deutlich, dass die Zuweisung sicherheitspolitischer Aufgaben an die politische Bildung nicht neu ist. Das Buch führt in den Diskurs ein und gibt einen informativen Überblick über Akteure, Standpunkte und Interessen.
Inhaltsübersicht
Vorwort
I.
1. Erzieherischer Verfassungsschutz
2. Kritische Pädagogik – Kontrastprogramm der 1960/70er-Jahre
3. Extremismus als Thema der politischen Bildung
II.
4. Extremismuspräventive Demokratieförderung
5. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
6. (Wehrhaftes) Demokratiefördergesetz
7. Die fdGO als Leitbild der wehrhaften Demokratie
III.
8. Politische Bildung – weder wehrhaft noch neutral!
9. Diskussion und Perspektiven
Nachwort

Autor*innen
Benedikt Widmaier, Politikwissenschaftler, Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz „Haus am Maiberg“, stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB), Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für politische Bildung (DVPB) in Hessen und Vertreter der non-formalen politischen Bildung im Bundesvorstand der DVPB, Redakteur beim Journal für politische Bildung
Kurzbeschreibung
Kritische Einführung in die Debatte über Extremismusprävention und politische Bildung unter historischer, demokratietheoretischer und professionspolitischer Perspektive. Erklärt werden Genese, Akteure, Interessenlagen, Diskurse.

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Extremismusprävention hat sich zu einem bedeutenden Leitbild der Jugend- und Erwachsenenbildung entwickelt. Was das für den Stand und die Entwicklung der politischen Bildung bedeutet, wird hier analysiert und kritisch diskutiert. Ein Blick auf die Geschichte der Profession nach 1945 macht dabei deutlich, dass die Zuweisung sicherheitspolitischer Aufgaben an die politische Bildung nicht neu ist. Das Buch führt in den Diskurs ein und gibt einen informativen Überblick über Akteure, Standpunkte und Interessen.
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