Extremismusprävention durch kulturelle Bildung

Das Projekt "AntiAnti - Museum Goes School" an berufsbildenden Schulen

von
Benno Hafeneger, Türkan Kanbicak, Mirjam Wenzel

Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch-religiös motiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den Zielen der Prävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz. Das kulturelle Bildungsprogramm AntiAnti - Museum goes school gibt Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende Bildungsarbeit im Kontext von Schu…

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Bestellnummer: 40632 (Print)
EAN: 9783734406324 (Print) / 9783734406331 (PDF)
ISBN: 978-3-7344-0632-4 (Print) / 978-3-7344-0633-1 (PDF)
Reihe: Geschichte unterrichten
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 120
Produktinformationen

Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch-religiös motiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den Zielen der Prävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz.

Das kulturelle Bildungsprogramm AntiAnti - Museum goes school gibt Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende Bildungsarbeit im Kontext von Schule und regt zur Weiterentwicklung an.

Inhaltsübersicht

Mirjam Wenzel

            Vorwort

 

Türkan Kanbicak/Manfred Levy

            Berufsbildende Schulen – ein Beispiel: die Philipp­-Holzmann-Schule in Frankfurt am   Main

            Projektidee – Übersicht zum Ablauf

            Workshop I – Ich und meine Lebenswirklichkeit

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop II – Ich und meine Anderen. Diskriminierungserfahrungen, Toleranz und    Haltungen

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Besuch im Museum Judengasse

            Workshop III – Konstruktion und Dekonstruktion medialer Berichterstattung. Begegnung im Trialog

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop IV – Stadtteilerkundung

            Mein Stadtteil – meine Heimat?

            Auszug aus den verwendeten Materialien

            Workshop V – Zukunft gestalten

            Auszug aus den verwendeten Materialien

 

            Abschlussveranstaltung – Museum Judengasse

 

            Lehrerfortbildungen

 

            Beobachtungen zum Verhalten der Lerngruppe

 

Benno Hafeneger

            Evaluative Blicke auf das kulturelle Bildungsprogramm

            Bildungsverständnis

            Projektidee

            Unterrichts- und Lernorte

            Einladende Didaktik und Lernkultur

            Abwechslungsreiche Formate

            Wahrnehmung und Nutzen aus Sicht der Akteure

 

            Resümee und Ausblick

 

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Danksagung

Autor*innen
Benno Hafeneger ist Professor an der Philipps-Universität Marburg, Fachbereich Erziehungswissenschaften. Er lehrt und forscht zu Jugendfragen, politischer Bildung und Rechtsextremismus unter Jugendlichen. Hafeneger ist Mitglied in der Redaktion von „Journal für politische Bildung“.
 
Türkân Kanbıçak hat Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie studiert und war zunächst Berufsschullehrerin. Seit 2011 ist sie Lehrbeauftragte der Hochschule Fulda im Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften und wurde ab 2013 an das Pädagogische Zentrum des Fritz Bauer Instituts und Jüdischen Museums abgeordnet.
 
Mirjam Wenzel ist seit Januar 2016 Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt. Von 2007 bis 2015 verantwortete sie als Leiterin der Medienabteilung die Vermittlung von jüdischer Geschichte und Kultur in digitalen und gedruckten Medien am Jüdischen Museum Berlin. Sie studierte Literaturwissenschaft sowie Politik- und Theaterwissenschaft in Berlin, Tel Aviv und München.
Stimmen zum Buch

„,Was will man mehr?‘, fragt an dieser Stelle der politische Bildner und empfiehlt das Buch mit seinen ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Projektschritte und den dafür entwickelten Dokumenten und Materialien als hervorragende Grundlage für Projekte der historisch­politischen Bildung mit jungen Menschen, insbesondere mit heterogenen Lerngruppen und jungen Migrant/­innen.“

Boris Brokmeier, Journal für politische Bildung 3/2019

Kurzbeschreibung
Dieses kulturelle Bildungsprogramm zur antisemitismuskritischen Extremismusprävention will Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende primärpräventive Bildungsarbeit im Kontext von Schule ermöglichen und zur Weiterentwicklung selbstswirksamkeitsfördernder Programme anregen.

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Extremismusprävention durch kulturelle Bildung
Das Projekt "AntiAnti - Museum Goes School" an berufsbildenden Schulen
Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch-religiös motiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den Zielen der Prävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz. Das kulturelle Bildungsprogramm AntiAnti - Museum goes school gibt Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende Bildungsarbeit im Kontext von Schule und regt zur Weiterentwicklung an.
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