Das politische Brasilien

Gesellschaft, Wirtschaft, Politik & Kultur

herausgegeben von
Siegfried Frech, Wolf Grabendorff
unter Mitarbeit von
Sarah Klemm

Brasilien hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen. Das Land ist 2013 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse und 2014 Gastgeber des FIFA World Cups. Viele Gründe also, sich näher mit dem größten Staat Südamerikas zu befassen. In diesem Buch erfahren Sie mehr über Brasiliens politischen Weg, seine soziale und gesellschaftliche Struktur, die Hypothek der kolonialen Vergangenheit und die ungleiche materielle Teilhabe und Verteilung des volkswirtschaftlichen Reichtums.    

19,80 €

Bestellnummer: 4899
EAN: ISBN 9783899748994
ISBN: ISBN 978-3-89974899-4
Format: Broschur
Reihe: Länderwissen
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 1. Auflage 2013
Seitenzahl: 304
Produktinformationen

Brasilien hat in den vergangenen Jahren einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt und weltpolitisch erheblich an Gewicht gewonnen. Das Land ist 2013 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse und 2014 Gastgeber des FIFA World Cups. Viele Gründe also, sich näher mit dem größten Staat Südamerikas zu befassen. In diesem Buch erfahren Sie mehr über Brasiliens politischen Weg, seine soziale und gesellschaftliche Struktur, die Hypothek der kolonialen Vergangenheit und die ungleiche materielle Teilhabe und Verteilung des volkswirtschaftlichen Reichtums.

 

 

Inhaltsübersicht

Geschichte – Politik – Gesellschaft
Einführung: Das politische Brasilien
Siegfried Frech, Wolf Grabendorff

Weltwirtschaft
Brasiliens Rolle in der Weltwirtschaft
Hartmut Sangmeister

Wirtschaftspolitik
„Entwicklungsstaat“ statt „Hühnerflug“?
Wirtschaftspolitische Diskussionen – Liberale versus Cepalistas
Bernhard Leubolt

Politisches System
Das politische System Brasiliens
Sérgio Costa Soziale

Herausforderung
Brasiliens soziale Herausforderung
Gilberto Calcagnotto

Umwelt
Umweltprobleme und Umweltpolitik in Brasilien
Martin Coy

Nachbarstaaten
Brasilien und seine Nachbarn
Claudia Zilla

Europäische Union
Brasilien und die Europäische Union
Susanne Gratius

Brasilien und Deutschland
Strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Brasilien: Realität oder Wunschtraum?
Peter Rösler

Militär
Militärmacht Brasilien
Daniel Flemes

Religionen
Religionen in Brasilien
Rudolf von Sinner

Kultur
Die widersprüchliche Faszination von brasilianischer Kultur
Horst Nitschack

Literatur und Politik
Brasilianische Literatur und Politik
Eva Karnofsky

Weltmacht
Brasilien auf dem Weg zur Weltmacht?
Wolf Grabendorff

Abstracts

Autorinnen und Autoren

Autor*innen
Gilberto Calcagnotto Gilberto Calcagnotto, Lic. Phil., M.A. (Soziologie), ist gebürtiger Brasilianer und studierte in Rom und Saarbrücken. Er war Inhaber eines Forschungsauftrags zu Agrobusiness in Lateinamerika für den Kirchlichen Entwicklungsdienst 1980 und Forschungsmitarbeiter mit dem Spezialgebiet Brasilien beim Institut für Iberoamerika-Kunde (heute: Institute of Latinamerican Studies/ILAS beim German Institute of Global and Area Studies GIGA) von 1981–2008. Seit 2009 ist er im Ruhestand. Gilberto Calcagnotto publizierte zu Themen wie Gewerkschaften, Mercosur, Brasiliens HIV-Aids-Politik, Brasiliens Landlosenbewegung und Demokratie, Einkommensverteilung u.a.m. Sérgio Costa Prof. Dr. Sérgio Costa ist Universitätsprofessor für Soziologie Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Lateinamerika, Politik und Ethnizität sowie Vergleichende Soziologie. Martin Coy Prof. Dr. Martin Coy, Studium der Geographie in Frankfurt am Main, der Anthropologie in Paris, Promotion und Habilitation in Geographie an der Universität Tübingen. Viele Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistent und Oberassistent am Geographischen Institut der Universität Tübingen. Seit 2003 Professor für Angewandte Geographie und Nachhaltigkeitsforschung am Institut für Geographie der Universität Innsbruck. Zahlreiche längerfristige Forschungsaufenthalte sowie Gastdozenturen vor allem in Brasilien und Argentinien. Hauptforschungsgebiete: Mensch–Umwelt–Forschung, Regionalentwicklung, Amazonien, Megastadtforschung. Daniel Flemes Dr. Daniel Flemes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am GIGA German Institute of Global and Area Studies in Hamburg, wo er das Forschungsteam „Außenpolitische Strategien im multipolaren System“ leitet. Außerdem koordiniert er am GIGA Institut für Lateinamerika-Studien die Brasilienforschung. Siegfried Frech Siegfried Frech ist Publikationsreferent bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und verantwortet die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ und die Didaktische Reihe. Er hat einen Lehrauftrag (Didaktik politischer Bildung) am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. Wolf Grabendorff Dr. h.c. Wolf Grabendorff ist Senior Fellow des Western Hemisphere Studies Program, School of Advanced International Studies, The John Hopkins University. Er hat Geschichte und Politikwissenschaft in Frankfurt/M., Grinnell (USA) und Berlin studiert, war ARD-Fernsehkorrespondent für Lateinamerika und Direktor des Instituts für Europäisch-Lateinamerikanische Beziehungen (IRELA) in Madrid sowie Repräsentant in Kolumbien und Direktor des Kompetenzzentrums Regionale Sicherheitskooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung in Santiago de Chile. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Internationale Beziehungen sowie Außen- und Sicherheitspolitik in Lateinamerika. Susanne Gratius Dr. Susanne Gratius ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei FRIDE, Madrid, und Lehrbeauftragte an der Universität Complutense in Madrid. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika, regionale Integration in Lateinamerika sowie die Außenpolitik Brasiliens, Kubas und Venezuelas. Eva Karnofsky Dr. Eva Karnofsky ist Politologin und arbeitet seit über 25 Jahren als Journalistin ausschließlich zu Lateinamerika. Sie war u.a. im Hörfunk der Deutschen Welle für die spanisch- und portugiesischsprachigen Programme verantwortlich. Von 1993 bis 2003 lebte sie in Buenos Aires und bereiste als Lateinamerika-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung den gesamten Kontinent. Seit 2003 arbeitet sie als Kritikerin lateinamerikanischer Literatur u.a. für den Deutschlandfunk, SWR und WDR. Sie schrieb u.a. „Die Straße der Tugenden“ (Bad Honnef 2008), ein Roman zur Geschichte der kubanischen Revolution, und den Krimi „Bogotá Blues“ (Trier 2010) zur Gewalt in Kolumbien. Für das darauf basierende, gleichnamige WDR-Hörspiel (mit Christine Grän) erhielt sie 2012 von Amnesty International den Marler Medienpreis Menschenrechte. Zuletzt erschienen von ihr und Barbara Potthast „Mächtig, mutig und genial. Vierzig außergewöhnliche Frauen aus Lateinamerika“ (Berlin 2012) sowie die Brasilien-Anthologie „Brasilien fürs Handgepäck: Geschichte und Berichte“ (Zürich 2013). Sarah Klemm B.A., geboren 1989, hat im Sommer 2013 den Bachelor-Studiengang an der Eberhard Karls Universität Tübingen mit dem Hauptfach Politikwissenschaft un dem Nebenfach Medienwissenschaften abgeschlossen. Bernhard Leubolt Bernhard Leubolt studierte Handelswissenschaft und Lateinamerikanistik und ist gerade dabei, seine Dissertation zu gleichheitsorientierter Politik in Brasilien und Südafrika an der Universität Kassel im Fach Politikwissenschaft abzuschließen. Er ist Assistent am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und Lehrbeauftragter am Institut für internationale Entwicklung der Universität Wien. Er ist außerdem Vorstandsmitglied des Mattersburger Kreises für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten und Redaktionsmitglied des Journals für Entwicklungspolitik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Lateinamerika, Brasilien, Südafrika, soziale Ungleichheit, Staatstheorie, Wohlfahrtsstaaten und Entwicklungstheorie. Horst Nitschack Prof. Dr. Horst Nitschack promovierte an der Universität Freiburg (1975) mit einer Arbeit über die ästhetischen Schriften Kants und Schillers. Lektorate und Gastdozenturen des DAAD führten ihn nach Fortaleza (Brasilien), Lima (Peru), Santiago de Chile (Chile) und Bogotá (Kolumbien). Nach Gast- und Vertretungsprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Universität Siegen und der Universität Potsdam ist er seit 2004 Professor am Zentrum für Lateinamerikanische Kulturwissenschaften der Universidad de Chile, Santiago de Chile. Er ist dort Direktor der Abteilung für Literatur. Horst Nitschack hat zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Lateinamerikanistik und der Komparatistik vorgelegt. Peter Rösler Peter Rösler war über 25 Jahre als Brasilien-Referent und Außenwirtschaftsberater beim Lateinamerika Verein in Hamburg tätig, zuletzt als stellvertretender Geschäftsführer. Daneben veröffentlichte er Länderanalysen, auch zu Brasilien, in Tageszeitungen und Fachzeitschriften. Zuvor war er als Prokurist in einer Maschinenexportfirma für Lateinamerika zuständig. Nach einer Banklehre hatte er Betriebswirtschaft studiert. Er spricht u.a. fließend Portugiesisch. Hartmut Sangmeister Prof. Dr. Hartmut Sangmeister studierte Volkswirtschaftslehre und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zu Lateinamerika. Er ist Präsident der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur (HWTK) in Berlin und Leiter der Arbeitsgruppe Entwicklungspolitik des Alfred-Weber-Instituts für Wirtschaftswissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seine Forschungsschwerpunkte der letzten Jahre waren die internationale Entwicklungszusammenarbeit sowie Probleme der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Lateinamerikas. Rudolf von Sinner Prof. Dr. Rudolf von Sinner ist Ordinarius für Systematische Theologie, Ökumene und interreligiösen Dialog an der Lutherischen Theologischen Hochschule (Faculdades EST) in São Leopoldo, Rio Grande do Sul, Brasilien, sowie Prorektor für postgraduierte Studien und Forschung und externer Berater des brasilianischen Bildungsministeriums. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Ethik und öffentliche Theologie sowie interkulturelle und interreligiöse Hermeneutik. Zahlreiche Veröffentlichungen auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch. Claudia Zilla Dr. Claudia Zilla, geboren 1973 in Buenos Aires, Argentinien. Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie sowie Promotion an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 2012 Leiterin der Forschungsgruppe „Amerika“ an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin.
Stimmen zum Buch

"Dieses Buch bietet Basisinformationen zu Brasilien für Studierende und Lehrkräfte, sowie für für SchülerInnen ab ca. Klasse 11. Es sollte in jeder Schulbibliothek verfügbar sein."

Martin Geisz, globlern21.de (Bildungsserver Hessen)


"In 14 sachlich gehaltenen Aufsätzen erhält der Leser einen grundlegenden, aktuellen und kompakten Überblick."

Daniele Palu, TagesSatz

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