Das alte Denken der Neuen Rechten

Die langen Linien der antiliberalen Revolte

herausgegeben von
Ralf Fücks, Christoph Becker
unter Mitarbeit von
Thomas Assheuer, Ulrike Baureithel, Micha Brumlik, Ellen Daniel, Ralf Fücks, Hajo Funke, Hermann Grampp, Jens Hacke, Kirsten Heinsohn, Irmela von der Lühe, Armin Pfahl-Traughber, Lars Rensmann, Wolfgang Templin, Dr. Andreas Umland, Volker Weiß, Ernst Ulrich von Weizsäcker

Individuelle Freiheiten, demokratische Werte, Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt stehen weltweit unter Druck. Wer der antiliberalen Bewegung erfolgreich entgegentreten will, muss sich mit ihren Ursachen und ideologischen Mustern auseinandersetzen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen die Gegner der liberalen Demokratie in den Fokus. In den Essays des Bandes werden die langen Linien antiliberalen Denkens von Carl Schmitt, Martin Heidegger und Ernst Jünger bis zu Alain de Benoist und Alexander Dugin für die heutige Debatte aufgearbeitet.

Bestellnummer: 41122
EAN: 9783734411229
ISBN: 978-3-7344-1122-9
Reihe: Politisches Fachbuch
Erscheinungsjahr: 2020
Seitenzahl: 288
Produktinformationen
Individuelle Freiheiten, demokratische Werte, Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt stehen weltweit unter Druck. Wer der antiliberalen Bewegung erfolgreich entgegentreten will, muss sich mit ihren Ursachen und ideologischen Mustern auseinandersetzen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen die Gegner der liberalen Demokratie in den Fokus. In den Essays des Bandes werden die langen Linien antiliberalen Denkens von Carl Schmitt, Martin Heidegger und Ernst Jünger bis zu Alain de Benoist und Alexander Dugin für die heutige Debatte aufgearbeitet.
Inhaltsübersicht
Inhalt
 
Einleitung
 
Irmela von der Lühe
Ernst Jünger: Der Amoralismus des Ästheten
 
Jens Hacke
Carl Schmitt: Antiliberalismus, identitäre Demokratie und Weimarer Schwäche
 
Micha Brumlik
Martin Heidegger: Vom wahren Sein zur Volksgemeinschaft
 
Lars Rensmann
Oswald Spengler: Autoritäre Anti-Aufklärung und der Mythos vom kulturellen Untergang des Abendlandes
 
Volker Weiss
Arthur Moeller van den Bruck: Der Prophet des „Dritten Reichs“
 
Wolfgang Templin
Ernst Niekisch: Der National-Bolschewist
 
Kirsten Heinsohn
Sigrid Hunke und weitere antiliberale Vordenkerinnen
 
Ulrike Baureithel
Arnold Gehlen: „Kalter Blick“ in die „Wärmestuben des Liberalismus“
 
Hajo Funke
Armin Mohler: Jünger-Schüler, Netzwerker und selbsterklärter Faschist
 
Ellen Daniel
Alain de Benoist: Nouvelle Droite – Antikapitalismus von rechts
 
Andreas Umland
Alexandr Dugin: Kreuzzug gegen den Liberalismus und Verbindungen nach Deutschland
 
Ernst Ulrich von Weizsäcker
Konrad Lorenz: Biologie als Schicksal – oder „Die Verhausschweinung des Menschen“
 
Hermann Grampp
Richard Wagner: Der Sündenfall der Künste
 
Armin Pfahl-Traughber
Sayyid Qutb: Ein „Klassiker“ der islamistischen Ideologie
 
Thomas Assheuer
Botho Strauß: Tragischer Verrat an der Freiheit
 
Irmela von der Lühe
Thomas Mann: Vom unpolitischen Betrachter zum „Wanderredner der Demokratie“
 
Autorinnen und Autoren
Autor*innen

Dr. Thomas Assheuer studierte Germanistik und Philosophie in Münster und Hamburg und ist Redakteur im Feuilleton der Hamburger Wochenzeitung „Die Zeit“.

Ulrike Baureithel M.A. studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Soziologie und hat zahlreiche Aufsätze zur Literatur und Geschichte der Weimarer Republik veröffentlicht. Sie war 1990 Mitgründerin der Wochenzeitung „Freitag“ und arbeitet heute als freie Journalistin, Fachlektorin und Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Prof. Dr. Micha Brumlik ist emeritierter Professor am Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main, seit Oktober 2013 Senior Advisor am Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg. Von 2000 bis 2005 Leiter des Fritz-Bauer-Institut Frankfurt am Main, Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Stadtverordneter der GRÜNEN in Frankfurt am Main von 1989 – 2001; Mitherausgeber
von „BABYLON – Beiträge zur jüdischen Gegenwart“; Mitherausgeber der „Blätter für deutsche und internationale Politik“; Autor und regelmäßiger Kolumnist der taz: „Gott und die Welt“

Ellen Daniel ist Journalistin mit den Themenschwerpunkten Europa und Kultur. Sie war u. a. EU-Korrespondentin in Brüssel und Redakteurin beim „Focus“. Außerdem hat sie als Pressesprecherin der SPD-Abgeordneten im europäischen Parlament gearbeitet. Ellen Daniel hat sich im Rahmen ihres politikwissenschaftlichen Studiums intensiv mit Alain de Benoist befasst und ihn persönlich interviewt.

Ralf Fücks ist geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums Liberale Moderne. Zuvor war er lange Jahre bei den Grünen aktiv. Von 1996 bis 2017 leitete er die Heinrich-Böll-Stiftung. Fücks ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher, darunter „Intelligent wachsen – Die grüne Revolution“ (2013) und „Freiheit verteidigen – Wie wir den Kampf um die offene Gesellschaft gewinnen“ (2017).

Hajo Funke ist Professor (a. D.) der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Analyse von Rechtsextremismus und Nationalsozialismus und der Konflikte im Nahen und mittleren Osten. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen gehören: „Gespräche mit jüdischen Wissenschaftlern
im Exil.“ (1989); „Von Wutbürgern und Brandstiftern. AfD-Pegida-Gewaltnetze.“ (2016); „Der Kampf um die Erinnerung. Hitlers Erlösungswahn und seine Opfer.“ (2019).

Hermann Grampp hat in Berlin, Cambridge und Paris Geschichte studiert. Er arbeitet als freier Historiker und ist in erster Linie mit Berliner und deutscher Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie mit Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts befasst. Zu seinem Themenschwerpunkt Richard Wagner hat er mehrere Publikationen vorgelegt.

Privatdozent Dr. Jens Hacke vertritt derzeit den Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Greifswald. 2018 erschien im Suhrkamp-Verlag seine ideengeschichtliche Studie „Existenzkrise der Demokratie. Zur politischen Theorie des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit“.

Dr. phil. Kirsten Heinsohn, (geboren 1963), ist seit 2015 stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Privatdozentin für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Von 2013 bis 2015 war sie Associate Professor an der Universität Kopenhagen; 2007 bis 2013 Vertretungsprofessuren u. a. in Bielefeld und Hamburg, 2002 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg). Veröffentlichungen u. a.: Konservative Parteien in Deutschland 1912 bis 1933. Demokratisierung und Partizipation in geschlechterhistorischer Perspektive (2010); Hg. (mit Weinhauer/McElligott): Germany 1916 – 1923. A Revolution in Context (2015); Verteidiger des Liberalismus. Eva G. Reichmann (1897 – 1998) und der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, in: Schaser/ Schüler-Springorum (Hg.): Liberalismus und Emanzipation. In- und Exklusionsprozesse im Kaiserreich und in der Weimarer Republik (2009).

Prof. Dr. Irmela von der Lühe ist emeritierte Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Schriftstellerinnen der Moderne, deutsch-jüdische Literatur im 20. Jahrhundert, Exilliteratur sowie Holocaust und Literatur. Sie gilt als Spezialistin für Thomas Mann. Gemeinsam mit Uwe Naumann gibt sie die Werke Erika Manns heraus. Seit 2013 ist sie Senior Professorin am Selma Stern Zentrum für Jüdische
Studien Berlin-Brandenburg.

Prof. Dr. phil. Armin Pfahl-Traughber, Politikwissenschaftler und Soziologe, ist hauptamtlich Lehrender an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und gibt ebendort das „Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung“ heraus.

Prof. Dr. Lars Rensmann ist Professor für Europäische Politik und Gesellschaft, Direktor des „Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics“ und Geschäftsführender Direktor des Fachbereichs Europäische Sprachen und Kulturen an der Rijksuniversiteit Groningen (Niederlande). Bis 2015 leitete er den Fachbereich Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der John Cabot University in Rom (Italien). Rensmann lehrte und forschte zudem u. a. an der Yale University und der University of California at Berkeley. Er berät das JointResearch Centre of the European Commission und ist derzeit Forscher im H2020 Research Consortium „EU IDEA“. Forschungsschwerpunkte sind u. a.: globale und europäische politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte; europäische und globale Politik; Kritische Theorie; Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus in Europa; Geschichtspolitik; internationale Politik. Veröffentlichungen u. a. „The Politics of Unreason: The Frankfurt School and the Originsof Modern Antisemitism“ (2017), Arendt and Adorno: Political and Philosophical Investigations (hg. mit Samir Gandesha,2012), „Gaming the World: How Sports are Reshaping Global Politics and Culture“ (mit Andrei S. Markovits, 2010).

Wolfgang Templin ist Publizist und Autor und schreibt zu Themen der deutschen Zeitgeschichte und Osteuropa.

Dr. Andreas Umland ist Nonresident Fellow am Zentrum für Europäische Sicherheit des Instituts für Internationale Beziehungen Prag, Lehrbeauftragter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, DAAD-Kurzzeitdozent an der Kyjiwer Mohyla-Akademie sowie Redakteur der Buchreihe „Soviet and Post-Soviet Politics and Society“ des ibidem-Verlags Stuttgart.

Dr. Volker Weiss, (geboren 1972), ist Autor und Hochschuldozent. Er forscht zur Geschichte und Gegenwart der extremen Rechten in Deutschland und wurde 2009 in Hamburg mit der Arbeit „Moderne Antimoderne, Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus“ (Paderborn 2012) zum Historiker promoviert. Sein Buch „Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“ (Stuttgart 2017) war für den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Für die Erstveröffentlichung von Theodor W. Adorno, „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ (Berlin 2019) schrieb er das Nachwort. Er ist Mitglied im Villigster Forschungsforum zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus sowie
Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin.

Dr. rer. nat Ernst Ulrich von Weizsäcker, (geboren 1939), 1972 – 75 ord. Prof. für Biologie an der Universität Essen; 1975 – 80 Präsident der Universität Kassel; 1981 – 84 UNO Zentrum für Wissenschaft und Technologie, New York; 1984 – 91 Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik (Bonn); 1991 – 2000 Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; 1998 – 2005 MdB (SPD), Stuttgart, ab 2002 Vorsitzender des Umweltausschusses; 2006 – 2008 Leiter der Kalifornischen
Umwelthochschule, Santa Barbara; seit 2011 Honorarprofessor an der Universität Freiburg. 2012 – 2018 Ko-Präsident des Club of Rome. 

Stimmen zum Buch

„Wer (in der Schule) Populismus und antiliberalem Denken wirksam entgegentreten möchte ist dieser Sammelband uneingeschränkt zu empfehlen“

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de 

 

„Mit dem Sammelband als Teil des Projekts ‚Die liberale Demokratie und ihre Gegner (Gegneranalyse)‘ liefern prominente Expertinnen und Experten einen substanziellen Beitrag zur Verteidigung der liberalen Moderne. Das Projekt liefert Grundlagenwissen für Bildungsträger, zivilgesellschaftliche Initiativen, JournalistInnen und Lehrkräfte. Wer Populismus und antiliberalem Denken wirksam entgegentreten möchte ist der Sammelband uneingeschränkt zu empfehlen.“

Dr. Bruno Heidlberger, socialnet.de/rezensionen/27494

Politisches Fachbuch

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Alltagsrassismus
Feindschaft gegen "Fremde" und "Andere"
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Die Präsenz sowie die Themen und Strategien neuer Oppositionsparteien verändern das Parlamentsgeschehen. Im Falle der AfD hat ein aggressiver, polarisierender und emotionalisierender Politikstil Einzug in die Parlamente gehalten. Gezielte Provokationen und Konfrontationen gehören dabei zu ihrem Kerngeschäft. Dieser Band zeigt anhand der AfD-Landtagsfraktion in Hessen, wie die Rechtsaußenpartei agiert. Dabei entsteht das durchaus facettenreiche Bild einer Fraktion, die versucht, alle möglichen Landesthemen aufzunehmen, ideologisch zu konturieren und mit einem typischen Profi l zu versehen. Eine heterogene Fraktion versucht mit all ihren parlamentarischen Aktivitäten, die Demokratie, die Gesellschaft und die politische Kultur in der Landespolitik renationalisierend nach rechts zu verschieben.
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Der Begriff "Heimat" in rechter Musik
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Wie versucht die AfD, parlamentarisch auf die Zivilgesellschaft einzuwirken? Der Band AfD und die Jugend widmet sich dieser Frage mit zwei Untersuchungen zur Jugendpolitik. Zunächst werden über 700 parlamentarische Interventionen der AfD zu den Themen Jugendarbeit, Jugendbildung und jugendliche Lebensweisen vorgestellt und ausgewertet. Ergänzt wird diese materialreiche und systematische Analyse durch Berichte aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wie tritt die AfD hier auf? Welche Bedarfe, Empfindungen und Befürchtungen haben die Akteure der Kinder- und Jugendarbeit in Bezug auf die AfD? Es zeigt sich: Die vielfältigen Interventionen von rechts richten sich gegen Demokratie, Partizipation, Emanzipation, die offene Gesellschaft und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die im Band vorgestellten Untersuchungen schärfen den Blick für rechtspopulistische Dynamiken, Logiken und Strategien in der Bildungs- und Jugendpolitik. Das Buch bietet zahlreiche Anregungen, wie diesen Angriffen auf die Leitmotive der demokratisch-pluralistischen Jugendarbeit begegnet werden kann.
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Das alte Denken der Neuen Rechten
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Antisemitismus
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Judenfeindschaft aus unterschiedlichen Motiven – religiösem Ressentiment, kulturellem Vorbehalt, ökonomischer und sozialer Ausgrenzung, rassistischem Hass – kulminierte unter nationalsozialistischer Ideologie im 20. Jahrhundert im Völkermord. Der Judenhass lebte fort, daneben entstand nach dem Holocaust ein mit neuen Argumenten operierender Antisemitismus, der Scham- und Schuldgefühlen entspringt. Der oft beschworene „neue Antisemitismus“ ist dagegen nichts anderes als die monotone Judenfeindschaft mit ihren Stereotypen, Legenden, Unterstellungen und Schuldzuweisungen, die sich in Jahrhunderten entwickelt hat. Antisemitismus ist ein zentrales Element des Rechtsextremismus, aber er kommt aus der Mitte der Gesellschaft. Doch nicht nur Judenhasser bieten Anlass zur Sorge. „Islamkritiker“ denunzieren pauschal alle Muslime als Judenfeinde und Überengagierte versuchen, Antisemitismus auf die Haltung gegenüber Israel zu verengen und beziehen in ihr Verdikt jede kritische Haltung zur israelischen Politik mit ein. Objektive Kriterien, was Antisemitismus ist, wie er sich historisch entfaltete, in welchen Formen er vorkommt, wie Judenfeindschaft von Israelkritik abzugrenzen ist, sind für eine differenzierte Betrachtung unentbehrlich. Informationen und Argumente dazu finden sich in diesem Buch.
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Im politischen Entscheidungssystem der Bundesrepublik ist es nicht einfach, die richtigen Stellschrauben zu finden. Eine Vielzahl von Akteuren auf unterschiedlichsten Ebenen sind am Gesetzgebungsprozess beteiligt. Hier setzt das Buch an, es bietet eine Handlungsanleitung für die professionelle Lobbyarbeit. Der Autor beschreibt die Akteure und Prozesse, liefert die Schritte zur Entwicklung einer Lobbystrategie und legt dar, wie die Entscheider in Politik und Verwaltung erreicht werden. Kurz: Dieses Buch liefert die Grundlage für eine effektive Lobbyarbeit.
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Lobbyarbeit für Einsteiger
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Wer für die gute Sache kämpft, kämpft leider oft auch gegen Windmühlen. Das eigene Thema scheint anderen nicht so wichtig zu sein, man bekommt nie die nötige Aufmerksamkeit, wird von der Presse ignoriert und wichtige Personen scheinen nie Zeit zu haben. Was tun? Lobbyarbeit ist die Kunst, die entscheidenden Personen in Politik und Öffentlichkeit von seinem Thema zu überzeugen. Dieses Buch liefert das nötige Rüstzeug, eine Handlungsanleitung für die Lobbyarbeit vor Ort. Klappern gehört zum Handwerkszeug des Lobbyisten. Mit diesem Buch treffen Sie den richtigen Ton.
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Handbuch Lobbyarbeit - Paket
Wer für die gute Sache streitet, kämpft leider oft gegen Windmühlen. Früher oder später kommt der Frust: Das eigene Thema scheint anderen nicht so wichtig zu sein, man bekommt nicht die nötige Aufmerksamkeit, wird von der Presse ignoriert und wichtige Personen scheinen nie Zeit zu haben. Lobbyarbeit ist die Kunst, die entscheidenden Personen in Politik und Öffentlichkeit vom eigenen Anliegen zu überzeugen. Sei es auf lokaler bzw. regionaler Ebene für einen Verein oder bei der Arbeit auf landes- und bundespolitischer Ebene. Thorben Prenzel beschreibt die Akteure und Prozesse, liefert die Schritte zur Entwicklung einer Lobbystrategie und zeigt, wie die Entscheider in Politik und Verwaltung erreicht werden können. Da sich die Bedürfnisse von Interessenvertretern deutlich unterscheiden können, vermittelt der Autor sein Wissen in zwei Bänden. Während der Einsteigerband das nötige Rüstzeug für ehrenamtliches Engagement im örtlichen Umfeld bietet, liefert das Buch für Fortgeschrittene eine Handlungsanleitung für eine professionelle und effektive Lobbyarbeit. Klappern gehört zum Handwerkszeug des Lobbyisten. Mit diesen Büchern treffen Sie den richtigen Ton.
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Da verschlägt es einem die Sprache. Im Familienkreis, unter Nachbarn, Freunden oder Kollegen, im persönlichen Gespräch und in Sozialen Medien werden plötzlich „Wahrheiten“ verbreitet, die angeblich aus diesen oder jenen Gründen von irgendwelchen Gruppen unterdrückt würden.Wie kann man in solchen Situationen reagieren? Thorben Prenzel stellt in seinem neuen Buch die Triple-A-Methode vor, die eine einfache Handlungsanleitung für den Alltag bietet. Diese verständliche Schritt-für-Schritt Anleitung hilft Ihnen, gekonnt die richtigen Argumente zur richtigen Zeit anzubringen.
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Leitfaden zur Analyse herabsetzender Texte und Aussagen
Der Leitfaden bietet in zehn Kapiteln erstmals in dieser elementaren Form sprachliches, psychologisches und kulturelles Basiswissen zur Rhetorik der Herabsetzung. Welche Tabus, welche kognitiven Barrieren müssen wir überwinden, um die Macht verbaler, aber auch visueller Herabsetzung zu durchbrechen? Wie sich zeigt, kann die konkrete Analyse herabsetzender Aussagen und Texte neue emanzipative Kompetenzen und Energien für die kulturelle und politische Handlungsfähigkeit vermitteln. Allen, die pädagogisch, journalistisch und politisch tätig sind, bietet der Leitfaden Anstöße zur nachhaltigen Reflexion und Kommunikation. Für Studium, Workshops und die Weiterbildung wird weiterführende Literatur angegeben.
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Argumente am Stammtisch
Erfolgreich gegen Parolen, Palaver und Populismus
Was sind Stammtischparolen und was kann ihnen entgegengesetzt werden? Klaus-Peter Hufer zeigt Merkmale, Muster und Handlungsmöglichkeiten bei der Konfrontation mit ihnen auf und macht Mut, im Alltag couragiert einzugreifen. Das für diese Auflage aktualisierte und überarbeitete Buch beruht auf der langjährigen Erfahrung des Autors mit dem „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“.
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Argumente gegen Parolen und Populismus
Aktualisierter Sonderdruck aus "Argumente am Stammtisch"
In kurzer und prägnanter Form wird in dieser handlichen Broschüre das Phänomen Rechtsextremismus beschrieben und der Zusammenhang zu ausländerfeindlichen Parolen hergestellt. Solche "Stammtischparolen" kommen plötzlich und aus der Mitte des Alltags. Wer darauf reagieren will, fühlt sich häufig überrumpelt und überfordert. Doch man kann - und sollte! - ihnen durchaus etwas entgegensetzen.
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Politik wagen
Ein Argumentationstraining
Kritik ist in einer Demokratie so wichtig wie die Luft zum Atmen. Aber wenn man ernst genommen werden und populistischen Äußerungen etwas entgegensetzen will, sollte man sich nicht selbst platter Parolen bedienen. Vielmehr sollte man mit Verstand und guten Argumenten für eine demokratische politische Kultur streiten. Das vorliegende Argumentationstraining hilft, die eigene politische Urteilsfähigkeit weiterzuentwickeln und die individuelle politische Handlungsfähigkeit auszubauen. Die Autoren greifen ohne bekehren zu wollen Stammtischparolen auf, um zunächst die dahinter liegenden Enttäuschungen, Frustrationen und die damit verbundene Wut zu verstehen und ernst zu nehmen, und damit zu einem höheren Diskussionsniveau über Politik und Politiker zu kommen. Auf diese Weise kann jedes Alltagsgespräch über Politik und damit auch der Stammtisch selbst ein Anlass sein, Politik zu wagen.
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Wie kann Integration von Flüchtlingen gelingen, damit die Stimmung nicht kippt?
Eine Expertise
Flüchtlinge gehören derzeit zur täglichen kommunalen Arbeit.Was wir deshalb brauchen sind Handlungsempfehlungen. Die vorliegende Studie zeigt Maßnahmen, mit denen man ein gesellschaftliches Klima der Offenheit und der aktiven Partizipation für die Integration von Flüchtlingen schaffen kann.Es gilt, nicht nur eine kurzfristige Willkommenskultur zu schaffen, sondern die Anerkennung und Integration von Flüchtlingen auch mittelfristig sicherzustellen.Das Buch bietet kurz und praxisnah Antworten auf folgende Fragen:• Wie kann das bürgerschaftliche Engagement und das Interesse für die Belange von Flüchtlingen aufrechterhalten werden?• Wie können Flüchtlinge aktiv in das Geschehen vor Ort eingebunden werden?• Wie können Bürger/innen in den Prozess integriert werden?• Wie können die demokratischen Kräfte auf kommunaler Ebene gestärkt werden?• Welche aktiven Maßnahmen sind gegen rechte Aktivitäten geboten?
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Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
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Materialien und Anleitungen für Bildungsarbeit und Selbstlernen. Wem ist es nicht schon einmal begegnet? Onkel Albert wettert beim Familienfest, der freundliche Nachbar bringt starke Sprüche am Gartenzaun, das Publikum beim Fußball skandiert Parolen. Da wird gewütet gegen die viel zu laue Strafordnung, die „Fernseher und den Teppichboden im Gefängnis“ und lauthals die Todesstrafe gefordert – was kann man dazu eigentlich sagen?
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