Bildung Macht Zukunft

Lernen für die sozial-ökologische Transformation?

herausgegeben von
Jannis Eicker, Andreas Eis, Anne-Katrin Holfelder, Sebastian Jacobs, Sophie Yume, Konzeptwerk Neue Ökonomie
unter Mitarbeit von
Murat Akan, Myriam Arbach, Daniel Ayitea, Frank Beutner, Korbinian Biller, Jona Blum, Patrick Brehm, Josephine Eberhardt, Jannis Eicker, Andreas Eis, Oliver Emde, Lisa Ernst, Fiona Faye, Max Frauenlob, Georg Gläser, Lydia Galonska-Wäldele, Steffen Hamborg, Lou Herbst, Anne-Katrin Holfelder, Benjamin Hornung, Kalle Hümpfer, Nilda Inkermann, Sebastian Jacobs, Benedikt Jeschke, Karolin Kalmbach, Nadine Kaufmann, Helge Kminek, Jörg Kress, Kathrin Leipold, Julia Lingenfelder, Bettina Lösch, Judith Mahnert, Franziska Müller, Sybille Neumeyer, Johanna Neuffer, Moritz Niehaus, Steffen Pelzel, Carolin Philipp, Friederike Preuschen, Sina Ribak, Volker Rotthauwe, Valentin Sagvosdkin, Christoph Sanders, Konstantin Scheffler, Martina Schmitt, Verena Schneeweiß, Peter Schönhöffer, Mandy Singer-Brodowski, Janina Taigel, Abraham Tangwe, Nisha Toussaint-Teachout, Nicole Vrenegor, Philip Wallmeier, Matthias Wanner, Fedelma Wiebelitz, Sophie Yume

Vielfältige Krisenprozesse machen deutlich, dass die Rückkehr zur gewohnten Tagesordnung keine Zukunft hat. Gegen die Rede von Alternativlosigkeit werden Forderungen nach einer breiten sozial-ökologischen Transformation laut, bei der die Frage nach einem guten Leben für alle im Mittelpunkt steht. Welche Rolle kann und sollte Bildung dabei spielen? Nicht selten wird sich von Bildung eine Krisenbewältigung versprochen. Dabei ist auch Bildung in jene Macht- und Herrschaftsverhältnisse verstrickt, die in die Krise geführt haben. Der vorliegende Band diskutiert Möglichkeiten und Grenzen einer krit…

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Bestellnummer: 41125
EAN: 9783734411250
ISBN: 978-3-7344-1125-0
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Erscheinungsjahr: 2020
Seitenzahl: 304
Produktinformationen

Vielfältige Krisenprozesse machen deutlich, dass die Rückkehr zur gewohnten Tagesordnung keine Zukunft hat. Gegen die Rede von Alternativlosigkeit werden Forderungen nach einer breiten sozial-ökologischen Transformation laut, bei der die Frage nach einem guten Leben für alle im Mittelpunkt steht. Welche Rolle kann und sollte Bildung dabei spielen? Nicht selten wird sich von Bildung eine Krisenbewältigung versprochen. Dabei ist auch Bildung in jene Macht- und Herrschaftsverhältnisse verstrickt, die in die Krise geführt haben. Der vorliegende Band diskutiert Möglichkeiten und Grenzen einer kritischen transformativen Bildung aus Perspektiven von Bildungspraxis, Wissenschaft und sozialen Bewegungen.

Inhaltsübersicht

Jannis Eicker, Anne-Katrin Holfelder
Bildung Macht Zukunft – Lernen für die sozial‑ökologische Transformation?
Einleitung

Orgakreis der Konferenz „Bildung Macht Zukunft“
Bildung Macht Zukunft
Positionen zu einer zukunftsorientierten kritisch-emanzipatorischen Bildung

Teil 1:
Bildung & Transformation

Julia Lingenfelder
Transformatives Lernen: Buzzword oder theoretisches Konzept?

Ebasa e. V.
Podcastreihe „Transformation und Bildung“ 

Friederike Preuschen
Transformatives Lernen in der Erlebnispädagogik 

Lydia Galonska-Wäldele
GLOCON Planspiel „Konflikte um Land“
Ein Beispiel transformativen Lernens?

Helge Kminek, Philip Wallmeier
Nicht abschließbare Problemorientierung als Leitprinzip
Zur Bildung für die sozial-ökologische Transformation in polarisierten Zeiten

Kathrin Leipold, Judith Mahnert
Zukunft in den Knochen?!
Überlegungen zu einer zukunftsbezogenen Ausrichtung des Kritikbegriffs

Sebastian Jacobs
Für welches Wir?
Bildung zwischen sozialer Kontingenz und ökologischer Notwendigkeit

Patrick Brehm
Transformation durch die Kopiervorlage!?
Anmerkungen zur Transformationsdebatte aus Sicht schulischer Bildungspraxis

Teil 2:
Bildung & Herrschaft

Nadine Kaufmann
Und wenn es auch anders möglich wäre?
Postwachstum als Perspektive für eine kritisch-emanzipatorische Bildung im Kontext von Nachhaltigkeit

Steffen Pelzel
Bildungstheorie als Schlüssel der Kritik
Mit Heydorn sozial-ökologische Anliegen durchsetzen?

Julia Lingenfelder, Karolin Kalmbach, Bettina Lösch
Klasse/class: Die vernachlässigte Dimension sozialer Ungleichheit
Überlegungen und Anregungen für die politische Bildungsarbeit

Moritz Niehaus, Benjamin Hornung
Gewerkschaftliche Bildung zur sozial‑ökologischen Transformation –
Ein Seminarkonzept und Praxisbericht 

Fiona Faye, Franziska Müller, Lisa Ernst
Was bedeutet es, wenn postkoloniale Perspektiven in sozial-ökologischer Transformation berücksichtigt werden?
Ein Gespräch von kassel postkolonial

Interview von der Konferenz: im Gespräch mit Daniel Ayitey

Carolin Philipp
Geschichte dekolonisieren – Globalgeschichte(n) für die Zukunft 

Abraham Tangwe, Lou Herbst
The Role of Gender and Sexuality in Education for socially and ecologically just Societies

Kalle Hümpfner
Lernräume diskriminierungssensibel gestalten – Anregungen für die eigene Bildungspraxis 

Konstantin Scheffler
Wie können Schulkinder Transformationen wahrnehmen, querdenken und partiell antizipieren?
Skizze und Praxisbeispiel eines schulischen Zukunftsrats

Teil 3:
Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen weiterdenken

Steffen Hamborg
Wie über „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ reden?
Ein Essay vom Unbehagen an verzwecklichter Bildung im Namen des Guten .

Johanna Neuffer
Bildung. Macht. Subjekte. Nachhaltiges Regieren durch BNE?

Mandy Singer-Brodowski, Matthias Wanner, Jona Blum,
Janina Taigel, Martina Schmitt
Kritisch-engagiertes Lernen für die sozial‑ökologische Transformation 

Nilda Inkermann, Christoph Sanders
Die Welt grundsätzlich neu denken
„Mit-Werden“ als Kompass für ein kritisches Globales Lernen aus der Perspektive Neuer Materialismen

Korbinian Biller
(Durch) Den Raum verlernen

Peter Schönhöffer, Volker Rotthauwe
Auf dem Weg zu einer „großen Ökumene der Befreiung“
Theologien der Befreiung als Beitrag transformativer Bildung und einer „Ethik des Genug“

Miriam Arbach, Frank Beutner
Zirkuspädagogische Methoden in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Erfahrungsbericht des umweltpädagogischen Zirkusprojekts „So ein Zirkus um die Kohle“ 

Teil 4:
Bildung & soziale Bewegungen

Andreas Eis, Max Frauenlob
Lernen in Bewegung
Zur Bildung kollektiver Handlungsfähigkeit in sozial-ökologischen (Bildungs-)Bewegungen

Valentin Sagvosdkin
Resonanz statt Kampf
Wie eine transformative-emanzipatorische Bildung gelingen könnte. Ein Essay

Beteiligte des Forumtheaters auf der Konferenz
„The end is the beginning!“
Verschiedene Perspektiven im Rückblick auf einen kontroversen Theaterabend während der Konferenz Bildung Macht Zukunft 

Sophie Yume
Konkreter werden …!
Vom unsicheren Umgang mit (post)migrantischen Perspektiven
in Bildungs- und Bewegungskontexten für eine sozial-ökologische Transformation

Interview von der Konferenz: im Gespräch mit Murat Akan

Nisha Toussaint-Teachout, Fedelma Wiebelitz, Benedikt Jeschke
„Wir nehmen unsere Bildung selbst in die Hand!“
Interview mit der Initiative Selbstbestimmt studieren

Jörg Kress
Atmosphärenbeauftragte in der Offenen Jugendarbeit
Jugendzentren als sozial-ökologisch transformative Infrastruktur begründen und nutzen 

Josephine Eberhardt, Oliver Emde, Georg Gläser, Sybille Neumeyer,
Sina Ribak, Verena Schneeweiss, Nicole Vrenegor
Stadtrundgänge als politische „Bildungsbewegung“
Gesellschaftlicher Wandel durch räumliches Wandeln

Friederike Preuschen 2019
Machtspiel

Autor*innen

Murat Akan
Historiker und seit über 15 Jahren in außerschulischer Bildung tätig. Zwei Jahre lang Eine-Welt-Promotor für „Globales Lernen in der Migrationsgesellschaft“. Derzeit im Vorstand von KATE e. V.

Miriam Arbach
promovierte Biologin, freischaffende Tanz- und Zirkuspädagogin in Leipzig. Bühnendarstellerin im Zeitgenössischen Zirkus mit besonderem Interesse an der Verknüpfung von Tanz, Zirkus und Umweltbildung.

Daniel Ayitey
master’s in Development Studies from the University of Friedensau.

Frank Beutner
Arzt, Wissenschaftler, Vater von drei zirkusbegeisterten Kindern, Gründer Natur-&Umweltzirkus NAUMZI, aktiv im Ufer-Leben e. V. für Natur/Nachhaltigkeit/Partizipation im Leipziger Neuseenland.

Korbinian Biller
ist zur Zeit Lehrkraft für besondere Aufgaben für den BA/MA Bildungswissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität zu Magdeburg.

Jona Blum
arbeitet als Bildungsreferentin im Konzeptwerk Neue Ökonomie e. V. Sie beschäftigt sich insbesondere mit der pädagogischen Begleitung transformativer Lernprozesse im Kontext von Degrowth.

Patrick Brehm
Wirtschaftspädagoge und Englischlehrer am Berufskolleg Elberfeld, Wuppertal. Autor einer Schulbuchstudie zur Nachhaltigkeit in der VWL, engagiert in zahlreichen BNE-Netzwerken.

Ebasa e. V.
wurde 2008 in Mainz gegründet und ist ein freier Bildungsträger im Bereich des Globalen Lernens und der rassismuskritischen Bildungsarbeit mit dem Ziel einen Beitrag für eine global nachhaltige und gerechte Entwicklung zu leisten.

Josephine Eberhardt
Ethnologin und Degrowth-Aktivistin, Mitwirkung und Entwicklung des Rundgangs Orte des Wandels in München, forscht an postkapitalistischen Zukünften am  California Institute of Integral Studies, San Francisco.

Jannis Eicker
ist als wiss. Mitarbeiter am Fachgebiet Didaktik der Politischen Bildung der Uni Kassel tätig, promoviert zur aktuellen Konjunktur der extremen Rechten und ist Mitglied im ILA-Kollektiv.

Dr. Andreas Eis
ist Professor für Didaktik der Politischen Bildung an der Universität Kassel. Seine Schwerpunkte sind europapolitische Bildung, Transnationalisierung, Diversität und
partizipatorische Demokratiebildung.

Oliver Emde
lehrt und forscht an der Universität Kassel und arbeitet als politischer Bildner im Verein Die Kopiloten e. V. und in der Gruppe Stadtrundgangster, die mit neuen Lernarrangements im öffentlichen Raum experimentieren.

Lisa Ernst
ist Studentin der Soziologie und Politikwissenschaften und studentische Mitarbeiterin des Fachgebiets Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien an der  Universität Kassel.

Fiona Faye
ist eine weiße und allgemein recht privilegierte Masterstudentin in „Global Political Economy and Development“ an der Uni Kassel. Sie ist aktiv bei kassel  postkolonial und afrique-e.

Max Frauenlob
hat Soziologie studiert und als Bildungsreferent beim Konzeptwerk Neue Ökonomie die Konferenz Bildung Macht Zukunft mit organisiert. Er lebt in der Nähe von Marburg.

Lydia Galonska-Wäldele
war Projektkoordinatorin und Lehrassistenz der Nachwuchsgruppe „Globaler Wandel – lokale Konflikte?“ (GLOCON) an der FU Berlin und entwickelte dort das Planspiel „Konflikte um Land“.

Georg Gläser
BA Lehramt Sozialwissenschaften / Geschichte, WHB am Lehrbereich Politikwissenschaft, Bildungspolitik, politische Bildung der Uni zu Köln und Teil des FkpB. Politisch aktiv in Wissens- und Kulturproduktion.

Dr. Steffen Hamborg
ist wiss. Mitarbeiter an der C. v. O. Universität Oldenburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Fragen von Bildung und Subjektivierung im Kontext öko-sozialer Krisenverhältnisse.

Lou Herbst
is a trainer in political education, esp. anti-discrimination. Their workshops deal with the influence of power structures in society, using and sharing privileges,  questioning the norm and creating visions of a society in which everyone feels safe, accepted and seen.

Anne-Katrin Holfelder
ist im Projekt „Politisierung von Zukunft“ am IASS tätig und beschäftigt sich mit Lehrer* innenbildung im Kontext sozialökologischer Transformation und Zukunftswahrnehmungen von Jugendlichen.

Benjamin Hornung
ist Referent der IG Metall im Bildungszentrum Beverungen. Ziel seiner Tätigkeit ist die politische Handlungsfähigkeit der Menschen in Betrieb und Gesellschaft zu verbessern.

Kalle Hümpfner
(keine Pronomen) bietet seit 2016 für life’s a beach Workshops zu Anti-Diskriminierung, Kommunikation und Gefühlen an. Kalle ist weiß, Mittelschicht, nicht-binär trans und lebt in Berlin.

Nilda Inkermann
arbeitet an der Uni Kassel und setzt sich in ihrer Promotion mit sozialökologischer Transformation und Globalem Lernen als politischer Bildung auseinander. Nilda
ist Teil des I.L.A.- Kollektivs.

Dr. Sebastian Jacobs
ist wiss. Mitarbeiter und Lecturer am Department Erziehungswissenschaft der Universität Siegen und beschäftigt sich im Bereich der Allgemeinen Pädagogik mit Grundfragen des Pädagogischen und Politischen.

Benedikt Jeschke
rief im September 2018 zusammen mit anderen die Studiengangs-Initiative Selbstbestimmt studieren ins Leben.

Karolin Kalmbach
Politikwissenschaftlerin und wiss. Mitarbeiterin im Zentrum für Gender Studies der Universität Köln (GeStiK). Sie ist organisiert im Forum kritische politische Bildung.

Nadine Kaufmann
arbeitet in der Bildungsarbeit des Konzeptwerk Neue Ökonomie. Ein Schwerpunkt dabei ist die gemeinsame Reflexion und Weiterentwicklung von Lernräumen im Kontext sozial-ökologischer Transformation.

Dr. Helge Kminek
Universität Frankfurt/M. Arbeitsgebiete: kritische Theorie der Pädagogik und Gesellschaft; Bildung für nachhaltige Entwicklung; Philosophiedidaktik; Professionalisierungstheorie.

Jörg Kress
Dipl. Sozialpädagoge (FH), gelernter Bürokaufmann, Tischler, ehem. Truppmann freiw. Feuerwehr und ehrenamtl. Vorstandsmitglied im Verein Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück e. V.

Kathrin Leipold
aktuell Referentin für Hochschule/Forschung bei der GEW. Dissertation zum Umgang mit Erfahrung in den frühen deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaften an der HU Berlin, Promotionsstipendium der HBS.

Julia Lingenfelder
Wiss. Mitarbeiterin im Lehrbereich Politikwissenschaft und politische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist organisiert im Forum kritische politische Bildung.

Dr. Bettina Lösch
Privatdozentin und akademische Rätin im Lehrbereich Politikwissenschaft und politische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Sie ist organisiert im Forum kritische politische Bildung.

Judith Mahnert
aktuell wiss. Mitarbeiterin am Institut für Allgm. Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt/M. Studierte Mag. Rehabilitationspäd. und Germanist. Sprachwissenschaft in Halle/S.

Franziska Müller
ist Professorin für Globale Klimapolitik an der Universität Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Internationale Beziehungen, Globale Klima- und  Energiepolitik, Postkoloniale Studien und Politische Ökologie. Seit 2016 ist sie aktiv in der Gruppe kassel postkolonial.

Johanna Neuffer
ist Sozialpädagogin, freie Bildungsreferentin zu Postwachstum und Wohnaktivistin. Sie hat Schulforschung und Schulentwicklung mit den Schwerpunkten Gouvernementalität und BNE studiert.

Sybille Neumeyer
Multimedia-Künstlerin, lebt und arbeitet in Berlin. Sie erkundet mit Fokus auf ökologische Fragen die Beziehungen und Verwebungen zwischen Menschen und Nicht-Menschen.

Moritz Niehaus
ist politischer Sekretär der IG Metall. Im Ressort „Zukunft der Arbeit“ verfolgt er das Ziel, das gewerkschaftliche Leitbild „Gute Arbeit“ in Produktion und Büro nachhaltig umzusetzen.

Steffen Pelzel (MA)
ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Didaktik der Sozialkunde der Universität Bamberg. Schwerpunktmäßig arbeitet er zu Kritischer Bildungstheorie und Theorie nachhaltigkeitsbezogener politischer Bildung.

Carolin Philipp
ist Mitglied von glokal, hat zu Transformation von Aktivismus in der Krise in Griechenland promoviert und arbeitet in der Athener Forschungsgruppe reCollective.

Friederike Preuschen
Erlebnispädagogin, Bildungsreferentin und Künstlerin mit diversen Zielgruppen aller Altersstufen. Sie beschäftigt sich praktisch und theoretisch mit Themen sozial-
ökologischer Transformation.

Sina Ribak
Researcher for Ecologies & the Arts, erforscht Verbindungen von Menschen und Naturen. Co-Direktorin des „Between Us and Nature – A Reading Club“ in Berlin. Sie engagiert sich translokal für ökologisch-soziale Gerechtigkeit.

Volker Rotthauwe
Pfarrer, Dipl.-Pädagoge; Organisationspsychologe; Leiter des Fachbereichs „Nachhaltige Entwicklung“ im Institut für Kirche und Gesellschaft der Ev. Kirche von Westfalen, Schwerte-Villigst.

Valentin Sagvosdkin
hat Ökonomie (M.A.) an der Cusanus Hochschule studiert. Er ist freier Referent für politische und sozioökonomische Bildung, arbeitet zu Nachhaltigkeitsdialogen und forscht zum Wirtschaftsjournalismus.

Christoph Sanders
arbeitet im Konzeptwerk Neue Ökonomie. Neben Bildungsarbeit in GL und BNE, schreibt er zu kritischer Bildung im Kontext sozial-ökologischer Transformationen und organisiert Vernetzungsveranstaltungen.

Konstantin Scheffler
Dipl.-Päd. Erziehungswissenschaften und M.A. Zukunftsforschung. Tätig als Ethik-Lehrer und Philosoph. Forscht zu Fragestellungen aus der Schnittmenge von
Reallabor, Kunst, Risiko und Zukunftsgenese.

Martina Schmitt
arbeitet in der Forschungsgruppe Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut. Arbeitsschwerpunkte: Bildung für nachhaltige Entwicklung und kommunale Labore sozialer Innovation.

Verena Schneeweiß
M.A. in Ethnologie, Geschichte und Sprachwissenschaften, beschäftigte sich bereits in ihrer Magisterarbeit mit Globalpolitischer Bildungsarbeit. Sie ist als Projektkoordinatorin und Referentin im Bildungsbereich tätig.

Peter Schönhöffer
Katholischer Theologe und Soziologe; Lehrer und Aktivist. Organisator der ökumenischen Versammlung Mainz 2014. Über Tätigkeiten in pax christi und Kairos Europa Mitbegründer von attac Deutschland.

Dr. Mandy Singer-Brodowski
arbeitet an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen (das Monitoring von) Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformatives Lernen und transformative Wissenschaft.

Janina Taigel
studierte Geografie und „Sustainability, Society and the Environment“ in Berlin und Kiel und arbeitet an der Freien Universität Berlin im Forschungsvorhaben „Transformatives Lernen durch Engagement“.

Abraham Tangwe
PhD researcher at Bamberg University, In-Service Educator and Teacher Trainer in Kamerun; former school administrator and trade union leader; resource person in non-violent communication and Quality Education Development Expert; writer and social activist.

Nisha Toussaint-Teachout
MItarbeit bei Projekten der Demokratischen Stimme der Jugend e. V. zum Thema Bildung. Rief zusammen mit anderen im September 2018 die Studiengangs-Initiative Selbstbestimmt studieren ins Leben.

Nicole Vrenegor
Politologin und Bildungsreferentin. Sie ist aktiv im Hamburger Netzwerk ‚Recht auf Stadt‘ und mag es, ohne Ziel durch die Stadt zu schlendern.

Philip Wallmeier
Wissenschaftler und Lehrer in Frankfurt/M. Studium der Philosophie, VWL und Politikwissenschaften, Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt/M. Interessen: Widerstand, Umweltpolitik, Kritische Theorie, politische Bildung.

Matthias Wanner
arbeitet am Wuppertal Institut. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen transdisziplinäre und transformative Forschungs- und Bildungsansätze (Reallabore), Umweltpsychologie sowie Quartiers- und Stadtentwicklung.

Fedelma Wiebelitz
Rief zusammen mit anderen im September 2018 die Studiengangs-Initiative Selbstbestimmt studieren ins Leben.

Sophie Yume
ist aktivistisch-akademische Bildungsreferentin für postkoloniale Entwicklungs- und Rassismuskritik mit Fokus auf Hochschulinternationalisierung und stud. Mitarbeiterin an der Universität Kassel.

Stimmen zum Buch
"Der Band bietet viele Denkimpulse für alle in der Bildungsarbeit Tätigen, unabhängig davon, ob sie eher an grundsätzlichen Fragen oder konkreten Lehr- und Lernformaten interessiert sind. Er gehört in jede Bibliothek von schulischen und außerschulischen Bildungsakteuren, die sich Themen sozial-ökologischer Transformation widmen."
Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker, socialnet.de/rezensionen/27496

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Politische Bildung als politisches Engagement
Überzeugungen entwickeln – sich einmischen – Flagge zeigen
Der Band versammelt Beiträge, die sich mit dem Leben, dem Engagement, dem Werk und dem Wirken des Fachdidaktikers Frank Nonnenmacher auseinandersetzen. In seinem Werk und Wirken in der politischen Bildung steht dieser dafür, dass Lehrpersonen selbst Überzeugungen entwickeln, sich einmischen und Flagge zeigen. Nonnenmacher wendet sich dadurch direkt und radikal gegen die Forderung nach Neutralität in der politischen Bildung, die aktuell wieder an Bedeutung zu gewinnen scheint. Die Beiträge fokussieren sowohl biographisch-historische Fragen, als auch konzeptionelle, theoretische und bildungspraktische Aspekte politischer Didaktik.
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23,99 € - 24,90 €

Urteilspraxis und Wertmaßstäbe im Unterricht
Ethik, Englisch, Geographie, Geschichte, politische Bildung, Religion
Fachliches Lernen im Unterricht verlangt von Lernenden und Lehrenden auf vielen Ebenen Urteilsvermögen, um streitbare Positionen verhandeln und bewerten zu können. Fraglich ist, wie Urteilsbildung jenseits der Beliebigkeit von Meinungen oder des machtvollen Besserwissens gelingen kann. „Das wird man ja noch sagen dürfen!“ ist ein Satz, der immer wieder zu hören und zu lesen ist. Statt einem anything goes das Wort zu reden, regt dieser Band über Fächergrenzen hinweg zu einer neuen Verständigung über eine derzeit wenig reflektierte Urteilspraxis an: Worüber wird in den jeweiligen Fächern geurteilt? Welche Rolle spielen Emotionen angesichts einer seit Kant stark kognitiv geprägten Vorstellung von Urteilsfähigkeit? Wie sind relevante Bewertungsmaßstäbe für „richtiges“ Urteilen und/oder Handeln zu gewinnen? Welche didaktisch-methodischen Konzepte sind geeignet, eine Provokation sozial erwünschter Antworten oder einen unfruchtbaren Schlagabtausch von Meinungen zu vermeiden?
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18,99 € - 22,90 €

Museumsbesucher und Zeitgeschichte
„Das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“? Eine Studie zu generationenspezifischen Wahrnehmungen
„Das war doch alles ganz anders“ oder „Genauso war’s“. Die Reaktionen von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung können sehr unterschiedlich ausfallen. Diese interdisziplinäre Besucherforschungsstudie untersucht die generationenspezifische Wahrnehmung von Museumsbesuchern in einer zeithistorischen Ausstellung, der Dauerausstellung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945“ im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. In Interviews mit Museumsbesuchern aus unterschiedlichen Generationen werden Schwerpunkte, Trends, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Ausstellungsrezeption herausgearbeitet. Es zeigt sich: Generationenzugehörigkeit und Erinnerung eines Museumsbesuchers sind in Kombination mit, aber auch unabhängig von angebotsseitigen Komponenten sowie sozio- und geschichtskulturellen Einflüssen die handlungs- und rezeptionsleitenden Faktoren. Sie bestimmen nicht nur mit, welchen Objekten und Themen der Besucher sich widmet und welche Deutungen sowie Assoziationen er konstruiert, sondern auch wesentlich, welchen Sinn er grundsätzlich dem ganzen Museumsbesuch und seinem persönlichen affektiven wie kognitiven Zugewinn durch diesen zuschreibt.
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34,99 € - 42,50 €

Nationalpopulismus bildet? Lehren für Unterricht und Bildung
The New European National Populism. Lessons for School Education - Le nouveau national-populisme européen. Quelles leçons pour l'école?
Der Aufstieg des Populismus in westlichen Demokratien fordert nicht nur die etablierten politischen Parteien und kulturellen wie wirtschaftlichen Eliten heraus. Auch Schulen, Hochschulen und Universitäten sehen sich veranlasst, sich gegenüber politischen Bewegungen zu positionieren, die sie in Bezug auf ihre humanistischen, pluralistischen und diversitätsfreundlichen Bildungsideale attackieren.Wie kann dieses politische Phänomen, das die demokratischen Bausteine der westlichen Nachkriegsordnung und die Trägerprinzipien des modernen öffentlichen Schulwesens unmittelbar bedroht, neu definiert werden? Wie kann das moderne Schulwesen Bewegungen gegenübertreten, die eindimensional-simplifizierendes Denken, antidemokratische und diskriminierende Einmütigkeit sowie den nationalistischen Rückzug propagieren? Sind Bildungseinrichtungen nicht dazu verpflichtet, immer mehr auf ihre Neutralität zu verzichten, um ein demokratisches System in der Krise zu verteidigen?Mit diesen grundsätzlichen Fragestellungen, die Auszubildende und Ausbildende der pädagogischen Hochschulen vor dem Hintergrund ihres Bildungsauftrags betreffen, befasst sich der vorliegende Tagungsband.
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29,99 € - 36,90 €

DDR-Geschichte im Klassenzimmer
Deutung und Wissensvermittlung in Deutschland und Frankreich nach 1990
Die DDR ist nach 1990 zu einem Gegenstand von Geschichtsunterricht geworden, der für viele Schülerinnen und Schüler so fern ist wie jeder andere. Zugleich aber ist die DDR für manche Lehrkräfte und Eltern gelebte Erinnerung. Was im Unterricht über sie gelernt werden soll, ist allerdings das Ergebnis gesellschaftlicher Debatten um Aufarbeitung und Erinnerung. In diesen dominiert ein „Diktaturgedächtnis“, das den Erzählungen in Familie und Medien vom Alltag in der DDR häufig widerspricht. Anhand einer Analyse von konkretem Geschichtsunterricht, Lehrplänen, Schulbüchern, Geschichtsausstellungen und Interviews untersucht die vorliegende Studie, welche Erzählungen über und Deutungskonflikte um die DDR im Unterricht auftauchen und wie diese verhandelt werden. Der Unterrichtsvergleich zwischen Leipzig, Frankfurt am Main und Paris zeigt die Standortgebundenheit mancher Debatten, aber auch Anschlussmöglichkeiten für DDR-Geschichte an europäische Geschichte und die Geschichte der Arbeiterbewegung.
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35,99 € - 44,00 €

Politische Bildung und Flucht – ein Paradigmenwechsel?!
Die deutsche Migrationspolitik ist nach 2015/16 nicht mehr die gleiche wie zuvor. Auch in der politischen Bildung zeigt sich ein Paradigmenwechsel. Es haben sich Ansätze einer politischen Bildung für und mit Geflüchteten entwickelt, die die Perspektive der Rechte in den Mittelpunkt stellen. Die versammelten Fachbeiträge und Projektbeschreibungen widmen sich unter anderem dieser Entwicklung.
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26,99 € - 28,00 €

Außerschulische Lernorte neu entdeckt
Wie selbstreguliertes Lernen in Gedenkstätten tiefgreifende Lernprozesse fördert
Wie können tiefgreifende Lernprozesse im Fach Geschichte und insbesondere an außerschulischen historischen Lernorten gefördert werden? Wie kann historische Kompetenz sichtbar gemacht und bewertet werden? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum des Buchs. Ein neu entwickeltes Führungskonzept für das ehemalige Konzentrationslager Osthofen wurde in mehreren Studien evaluiert. Es zeigt exemplarisch, dass gerade die Verknüpfung fachlicher, sprachlicher und inhaltlicher Methoden in selbstregulierten Lernumgebungen tiefgreifende Lernprozesse fördert. Ebenso liefert das Buch die Validierung eines Leitfadens zur Bewertung historischer Kompetenz in Form der sogenannten Sachfachliteralität.
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29,99 € - 32,90 €

Das Politische in der Sozialen Arbeit
Wahrnehmungen des Politischen in Fürsorge und Sozialpädagogik der Weimarer Republik
Soziale Arbeit steht aktuell vor der Herausforderung, ihre politische Verortung erneut zu prüfen. Ausgehend von der aktuellen Debatte um eine „Re-Politisierung“ geht der Autor den Versuchen einer wissenschaftlichen Fundierung des Verhältnisses von Sozialer Arbeit und Politik nach. Unter Rückgriff auf Hannah Arendts Begriff des Politischen analysiert der Autor historische Theorieansätze zur Fürsorge und Sozialpädagogik aus der Zeit der Weimarer Republik hinsichtlich ihrer Verhältnisbestimmung von Sozialem und Politischem und diskutiert ihre Wahrnehmung des Politischen kritisch auf ihren Beitrag zur gegenwärtigen Debatte.
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35,99 € - 44,90 €

Jetzt erst recht: Politische Bildung!
Bestandsaufnahme und bildungspolitische Forderungen
Politische Fähigkeiten und demokratische Haltungen zu entwickeln, sind Bildungsziele aller Schulformen. Die Wirklichkeit widerspricht vielfach diesen Zielen. Aktuelle Daten zeigen, dass Politischer Bildung nur eine geringe Bedeutung in der Schule zukommt und dass sie häufiger als jedes andere Fach fachfremd unterrichtet wird. Den Herausgeber*innen dieses Sammelbandes geht es darum, die längst überfällige Debatte über die dringend notwendige Stärkung Politischer Bildung anzustoßen. Die Empfehlungen in diesem Band wurden von ca. 100 Expert*innen erarbeitet und richten sich an bildungspolitische Akteure in den Landtagen, an Fachverbände, Gewerkschaften sowie an Universitäten, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.
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26,99 € - 32,90 €

„Nix anderes ist eine größere Macht als Geld“
Phänomene aus dem Feld sozioökonomischer finanzieller Bildung aus der Sicht von Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Die steigende Bedeutung finanzieller Bildung in der Schule wird z.T. mit gesellschaftlichen Veränderungen begründet, welche die heranwachsenden Generationen aktuell, aber auch zukünftig, vor neue Herausforderungen stellen. Welche Inhalte hierfür vermittelt werden müssen bzw. welche Kompetenzen notwendig sind, wird – wie das Feld der ökonomischen Bildung insgesamt – kontrovers diskutiert. Die Autorin analysiert die Facetten dieses Diskurses und eruiert die Möglichkeiten einer sozioökonomischen finanziellen Bildung. Vor diesem Hintergrund geht sie der Frage nach, welche Vorstellungen Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf von „Geld“ in unterschiedlichen Wirkungszusammenhängen haben. Es zeigt sich, dass die Vorstellungen der Schüler*innen ebenso vielseitig sind wie die fachlichen und fachdidaktischen Perspektiven.
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39,99 € - 46,90 €

Fake und Filter
Historisches und politisches Lernen in Zeiten der Digitalität. Unter Mitarbeit von Hans-Joachim Langbehn
Digitalität gewinnt auch im Klassenzimmer immer größere Bedeutung und geht weit über den bloßen Einsatz technischer Geräte hinaus. Sie verändert die Art und Weise der Aneignung und Vermittlung von Wissen tiefgreifend. Diese Entwicklung birgt Chancen und Risiken zugleich. Der Band zeigt, mit welchen Maßnahmen der Geschichts- und Politikunterricht auf die zahlreichen Herausforderungen reagieren kann, die sich ergeben. Die Beiträge schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis: Sie umreißen das Problemfeld in der Theorie, liefern empirische Befunde und Perspektiven aus Schule und Gesellschaft und entwickeln schließlich unterrichtspraktische Konzepte.
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23,99 € - 29,90 €

Politische Bildung für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf
Perspektiven Globalen Lernens an Förderzentren
Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind pädagogische Ansätze, mit denen Kompetenzen gefördert werden, die es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, mit epochaltypischen Schlüsselproblemen nach Klafki umzugehen. Bislang gibt es jedoch nur vereinzelte Versuche allen Schülerinnen und Schülern diesen Kompetenzerwerb zu ermöglichen. In der vorliegenden Studie wird erstmals untersucht, welche theoretischen Gemeinsamkeiten Globales Lernen und sonderpädagogische Förderung besitzen und wie Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarfen durch Globales Lernen gesellschaftlich handlungsfähig werden.
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49,99 € - 62,00 €

Politisches Bewusstsein im Kontext von Biographie und Gesellschaft
Eine qualitative Studie zum Kritikvermögen von Studierenden des Lehramts
Sind die Studierenden der Gegenwart so ‚unkritisch‘, wie es manche Untersuchungen nahelegen? In dieser bildungstheoretisch gestützten, biographisch ausgerichteten Studie zum politischen Bewusstsein von Lehramtsstudierenden wird ein empirischer Zugang zur Erforschung des Kritikvermögens entwickelt. Dabei werden anhand der Analyse problemzentrierter Interviews unterschiedliche Ausprägungen kritischen Bewusstseins rekonstruiert. Ausführliche Kontextualisierungen der Fälle zeigen, dass das Kritikvermögen nicht nur von der individuellen Fähigkeit oder Bereitschaft der Einzelnen abhängt, sondern dass es wesentlich von biographischen Erfahrungen und gesellschaftlichen Bedingungen geprägt ist.
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31,99 € - 39,90 €