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Bildungsbiografien trans*geschlechtlicher Jugendlicher

Der Einfluss der cis-normativen Gesellschaft – eine qualitative Studie

Bestellnummer: 14167 (Print) / 14168 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Katrin Thomack
Erscheinungsjahr: 2020
Seitenzahl: 72
ISBN: 978-3-95414-167-8 (Print) / 978-3-95414-168-5 (PDF)
Reihe: Childhood Studies and Children’s Rights

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Bildungsbiografien trnas*geschlechtlicher Jugendlicher

Über das Buch

Diese Studie befasst sich mit den Lebenswelten trans*geschlechtlicher Kinder und Jugendlicher. Mittels eines rekonstruktiven Zugangs findet sie ihren Ausgangspunkt in den Erzählungen junger trans*geschlechtlicher Menschen, um so Erkenntnisse hinsichtlich ihrer spezifischen Lebenssituation zu gewinnen. Ihre Bildungsbiografien bilden die Grundlage der qualitativen Erhebung, anhand der die Autorin der Frage nachgeht, inwieweit die cis-normative Gesellschaft die Lebenswege trans*geschlechtlicher Kinder und Jugendlicher beeinflusst. Den diversen Herausforderungen junger trans*Menschen – zwischen Selbstfindung, Coming-Out und Transition – stellt Thomack die rechtliche Situation in der Bundesrepublik gegenüber: Die Notwendigkeit von Reformen in der juristischen wie medizinischen Handhabe werden dargestellt und durch Handlungsempfehlungen an Gesellschaft und Politik ergänzt.

In dieser Form erschließt die vorliegende Arbeit nicht nur ein bisher wenig bearbeitetes Forschungsfeld, sondern bringt sich zugleich engagiert in die Debatte für ein selbstbestimmtes Leben von trans*geschlechtlichen Kindern und Jugendlichen ein.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Einleitung

1. Theoretischer Hintergrund

1.1 Begriffsbestimmungen und begriffliche Abgrenzungen 

1.2 Situation trans*geschlechtlicher Kinder und Jugendlicher

1.2.1 Rechtliche Rahmenbedingungen
1.2.2 Medizinischer Kontext
1.2.3 Aktueller Forschungsstand

1.3 Bildungsbiografien als theoretisches Rahmenkonzept 

1.3.1 Theorie und Methode der Bildungsbiografie
1.3.2 Merkmale eines biografietheoretischen Zugangs
1.3.3 Lebensereignisse und Brüche in Biografien

2. Qualitative Studie zu den Bildungsbiografien

2.1 Relevanz der Thematik

2.2 Zielsetzung und Fragestellung

2.3 Forschungslage

2.4 Forschungsdesign

2.5 Methodisches Vorgehen 

2.5.1 Fallauswahl und Zugang zum Forschungsfeld
2.5.2 Datenerhebung
2.5.3 Datenauswertung 

2.6 Ergebnisse

2.6.1 Herausforderungen
2.6.2 Unterstützende Faktoren 
2.6.3 Bilanzierung

2.7 Methodendiskussion und forschungsethische Fragestellungen 

3. Diskussion und Handlungsempfehlungen

4. Abschließende Bemerkungen und Ausblick 

Literaturverzeichnis 

Abstract (Englisch)
Abstract (Deutsch) 

Die Autorin

Anhang
Interviewguide

Zu den Autoren

Katrin Thomack wurde 1988 in Berlin geboren, wo sie bereits von Kindesbeinen an die Vorzüge einer gelebten Diversität zu schätzen lernte. Nach ihrem Bachelorstudium Erziehung und Bildung im Kindesalter, war sie in der pädagogischen Praxis im Bereich der Kindertagesbetreuung tätig. Inzwischen kann sie auf mehrere Jahre Erfahrung im pädagogischen Feld zurückblicken – als Leitung wie auch als pädagogische Mitarbeiterin verschiedener sozialer Einrichtungen. Mit der handlungsleitenden Vision, dass die Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen im gesellschaftlichen Geschehen in gleichem Maße Berücksichtigung finden wie ihre Schutz- und Förderrechte, studierte sie den Masterstudiengang Childhood Studies and Children's Rights. Seitdem unterstützt Thomack, neben ihrer leitenden Funktion im Kontext von Kindertagesstätten, beherzt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen verschiedener Projekte.

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