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Kinderschutz und Kindeswohl in der Jugendhilfe

Bestellnummer: 41158 (Print) / 41159 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Kathinka Beckmann, Franziska Breitfeld, Claus Gollmann, Vera Morawetz, Katja Werner
Erscheinungsjahr: 2021
Auflage: 1
Seitenzahl: ca. 184
ISBN: 978-3-7344-1158-8 (Print) / 978-3-7344-1159-5 (PDF)
Reihe: Wochenschau Wissenschaft

Verfügbarkeit: vorbestellen (erscheint November 2020)

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Kindeswohlgefährdung - was kommt danach?

Über das Buch

Nicht für alle Kinder ist das eigene Zuhause ein sicherer Ort. Um herauszufinden, was den betroffenen Kindern zugestoßen ist, wer ihnen in welcher Form Schaden zugefügt hat und vor allem um den Kindern eine sichere Perspektive zu eröffnen, holt sich das Jugendamt u.a. Unterstützung bei Intensivgruppen. In einer solchen stationären diagnostisch/therapeutischen Facheinrichtung, dem KiD (Kind in Düsseldorf), werden Kinder zwischen vier und 12 Jahren über mehrere Monate diagnostisch begleitet. Für 478 Kinder konnten hier die Werdegänge vor, während und nach dieser Zeit dokumentiert werden.
Das Datenmaterial dieser mehr als 20 Jahre umfassenden Verlaufsstudie wird in diesem Buch aus drei Blickwinkeln diskutiert: Die psychologisch-therapeutische Perspektive fokussiert Risikofaktoren, die zusätzlich zur bereits eingetretenen Kindeswohlgefährdung einwirken. Aus kriminologisch-juristischer Sicht werden die Auswirkungen sexueller Geschwistergewalt auf die Werdegänge im Kontext von Straf­justiz und Kinder- und Jugendhilfe betrachtet, während aus sozialpädagogisch-
politikwissenschaftlicher Perspektive die Wirksamkeit von Jugendhilfemaßnahmen in Abhängigkeit von kommunalen Haushaltslagen reflektiert wird.

Inhaltsübersicht

Ein Datensatz – drei Zugänge

Kathinka Beckmann
Odysseen im Jugendhilfesystem:
Werdegänge im Kontext struktureller Problematiken

Claus Gollmann, Vera Morawetz
„Gewalt kommt selten allein …“:
Werdegänge vor dem Hintergrund zusätzlicher Risikofaktoren

Franziska Breitfeld, Katja Werner
Sexuelle Gewalt gegen Geschwisterkinder: Werdegänge im Kontext
zweier Hilfesysteme

Kathinka Beckmann
Das Forschungsdesign der KiD-Verlaufsstudie

Anhang

Fragebogen

Interviewleitfaden

Zu den Autoren

Kathinka Beckmann, Prof. Dr., sammelte Berufserfahrung unter anderem in einem Jugendamt und in der stationären Jugendhilfe. Seit 2007 ist sie Professorin im Studiengang „Pädagogik der Frühen Kindheit“ an der Hochschule Koblenz.

Franziska Breitfeld, Jurastudium (Berlin und Leuven/Belgien), Schwerpunkt: Rechtspolitik und Rechtsgestaltung; 1. Jur. Staatsexamen mit Prädikat; Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst Kinderhilfsprojekt Tansania; Rechtsreferendariat Schwerpunkt Kinderschutz und Familienrecht; 2. Jur. Staatsexamen Berlin; Masterstudiengang Childhood Studies und Children´s Rights (Berlin, London), Leiterin des Forschungs- und Fortbildungszentrums KindgeRECHT; Fortbildung Verfahrensbeiständin.

Claus Gollmann hat an der katholischen Fachhochschule Köln Diplom-Sozialpädagogik studiert. Er ist Paar- und Familientherapeut, Supervisor und approbierter Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut. Er ist Entwickler, Leiter und Geschäftsführer der ersten stationären diagnostisch/therapeutischen Facheinrichtung für gewaltgeschädigte Kinder ("KiD Kind in Düsseldorf") sowie Gründer und Geschäftsführer der Dachorganisation "KiD Kind in Diagnostik". Außerdem hat er einen entsprechenden Masterstudiengang an der HS Koblenz miteintwickelt und ist dort in der Lehre bzw. Supervision tätig.

Katja Werner ist Sozialarbeiterin und Kriminologin. Sie ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungs- und Fortbildungszentrum KindgeRECHT tätig.

Vera Morawetz hat an der WWU Münster Diplom-Psychologie studiert und am Ausbildungsinstitut der DGVT in Dortmund ihre Approbation als Psychologische Psychotherapeutin (kognitive VT) absolviert. Sie ist sowohl im Gesundheitssystem als auch in der Jugendhilfe sowie in der Fort- und Weiterbildung tätig. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Arbeit bei "KiD Kind in Düsseldorf" sowie der Dachorganisation "KiD Kind in Diagnostik" (stationäre Diagnostik für gewaltgeschädigte Kinder), außerdem ist sie in der Lehre an der Hochschule Koblenz tätig.

 

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