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Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention

Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven

Bestellnummer: 40998 (Print)/40999 (PDF-Buch)
Autoren/Hrsg.: Jens Ostwaldt
Erscheinungsjahr: 2020
Auflage: 1
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3-7344-0998-1 (Print)/978-3-7344-0999-8 (PDF-Buch)
Reihe: Non-formale politische Bildung
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

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Islamische und migrantische Vereine in der Extremismusprävention

Über das Buch

Islamische und migrantische Vereine gelten als wichtige Akteure in der Extremismusprävention. Bisher fehlt es jedoch an Erkenntnissen darüber, welche Rolle sie in der Präventionsarbeit einnehmen (können) und mit welchen spezifischen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind. Die Untersuchung macht deutlich, dass sich islamische und migrantische Vereine in einem erheblichen Spannungsfeld von gesellschaftlicher Erwartung und der Verantwortung gegenüber der eigenen Community befinden. Der Band bietet auf Grundlage einer bundesweiten qualitativen Interviewstudie konkrete Handlungsempfehlungen für die präventive Praxis und die politische Bildung.

Inhaltsübersicht

I.             Einleitung

 

II.            Grundlagen und Forschungsstand

1.             Salafismus – Ideologie und Erscheinungsformen

1.1.         Salafiten, Salafismus, Salafiyya – Differenzierung tut not

1.2.         Einwurf: Salafismus als Neosalafismus

1.3.         Salafismus in Deutschland

1.3.1.      Szene und Strukturen

1.3.2.      Narrative und Attraktivitätsmomente salafistischer Ideologie

1.3.3.      Salafismus als jugendkulturelle Protestbewegung

1.4.         Aktuelle Herausforderungen jenseits des Salafismus

2.             Der Weg in ein radikales Milieu – Radikalisierung

2.1.         Radikalisierungsfaktoren

2.1.1.      Individuelle Ebene der Radikalisierung

2.1.2.      Gruppenebene der Radikalisierung

2.1.3.      Gesellschaftliche Ebene der Radikalisierung

2.2.         Radikalisierung – Theoriemodelle für die Praxis

2.3.         Die Spirale der Extreme: reziproke Radikalisierung

3.             Migrantische und islamische Vereine und Verbände in Deutschland

3.1.         Nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände

3.1.1.      Türkische Gemeinde Deutschland – TGD

3.1.2.      Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen – NEMO

3.2.         Islamische Verbände in Deutschland

3.2.1.      Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion – DITIB

3.2.2.      Islamische Gemeinschaft Milli Görüş – IGMG

3.2.3.      Der Verband islamischer Kulturzentren – VIKZ

3.2.4.      Ahmadiyya Muslim Jamaat – AMJ

3.2.5.      Arabische Gemeinden

3.2.6.      Kooperation und Dialog

4.             Prävention von religiös begründetem Extremismus

4.1.         Problematisierung des Präventionsbegriffs

4.2.         Präventionsarbeit in Deutschland

4.2.1.      Islamische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

4.2.2.      Nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

 

III.          Methodisches Vorgehen

1.             Qualitative Forschung

2.             Datenerhebung

3.             Sampling

4.             Auswertung

 

 

IV.          Darstellung der Interviews

1.             Projekte zur Radikalisierungsprävention, die von islamischen Vereinen und Verbänden umgesetzt werden  

1.1.         Projektkonzeption, Methodik und Ziele

1.2.         Strukturen und Ausrichtung der Projektträger

1.3.         Islamische und nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

1.4.         Gesellschaftlicher und politischer Diskurs

1.5.         Verständnis von Radikalisierung

1.6.         Verständnis von Prävention

1.7.         Entwicklungsbedarf und zukünftige Herausforderungen

2.             Projekte zur Radikalisierungsprävention, die von nicht-religiösen migrantischen Vereinen und Verbänden umgesetzt werden

2.1.         Projektkonzeption, Methodik und Ziele

2.2.         Strukturen und Ausrichtung der Projektträger

2.3.         Islamische und nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

2.4.         Gesellschaftlicher und politischer Diskurs

2.5.         Verständnis von Radikalisierung

2.6.         Verständnis von Prävention

2.7.         Entwicklungsbedarf und zukünftige Herausforderungen

3.             Islamische Vereine und Verbände, die kein Projekt zur Radikalisierungsprävention umsetzen

3.1.         Strukturen, Ausrichtung und Angebote

3.2.         Islamische Vereine und nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

3.3.         Gesellschaftlicher und politischer Diskurs

3.4.         Verständnis von Radikalisierung

3.5.         Verständnis von Prävention

3.6.         Entwicklungsbedarf und zukünftige Herausforderungen

4.             Nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände, die kein Projekt zur Radikalisierungsprävention umsetzen 

4.1.         Strukturen, Ausrichtung und Angebote

4.2.         Islamische und nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

4.3.         Gesellschaftlicher und politischer Diskurs

4.4.         Verständnis von Radikalisierung

4.5.         Verständnis von Prävention

4.6.         Entwicklungsbedarf und zukünftige Herausforderungen

 

V.            Diskussion und Auswertung

1.             Projektkonzeptionen und Trägerstrukturen

2.             Islamische und nicht-religiöse migrantische Vereine und Verbände in der Präventionsarbeit

3.             Verständnisse von Radikalisierung

4.             Verständnisse von Prävention

5.             Die Wahrnehmung des gesellschaftlichen Diskurses

6.             Entwicklungsbedarfe und zukünftige Herausforderungen

 

VI.          Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen

 

Literaturverzeichnis

Anhang

Zu den Autoren

Jens Ostwaldt ist seit 2015 Projektleiter der Fachstelle zur Prävention von religiös begründetem Extremismus (PREvent!on) im Demokratiezentrum Baden-Württemberg. Dozent an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg im Studiengang Soziale Arbeit.

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