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Fotografien im Geschichtsunterricht

Visual History als didaktisches Konzept

Bestellnummer: 40713 (Print) / 40714 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Christoph Hamann
Erscheinungsjahr: 2018
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 120
ISBN: 978-3-7344-0713-0 (Print) / 978-3-7344-0714-7 (PDF)
Klassenstufe: Sek. I+II
Reihe: Geschichte unterrichten
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

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Fotografien im Geschichtsunterricht

Über das Buch

Fotografien sind Quellen der Forschung, Medien der Erinnerung und Instrumente der Politik. Sie dienen als Quelle, werden als Symbol herangezogen, als Waffe benutzt oder als Mittel zur Manipulation verwendet. Für den Geschichtsunterricht sind sie daher in vielfacher Hinsicht relevant.

Dieser Band versammelt über 30 Fotografien von Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Jedes der Bilder wird für den Geschichtsunterricht erschlossen: Auf eine Beschreibung folgen die Einordnung in den historischen Kontext sowie Interpretationsangebote und Anregungen für konkrete Unterrichtspraxis. Zu jedem Bild sind begleitende Quellen unterschiedlichster Art abgedruckt, die zahlreiche verschiedene Einsatzmöglichkeiten erschließen.

Eine Sammlung von Methoden des historischen Lernens mit Fotografien rundet den Band ab.

Inhaltsübersicht

1. Visual History – Funktionen der Fotografie

2. Lernen mit Fotografien – Empfehlungen für den Unterricht

3. Die Fotografie als Quelle

Homosexualität und Militär, 1913

Attentat auf das Thronfolgerpaar, 1914

Muslimische Kriegsgefangene im Deutschen Reich, 1916

Gleichschaltung 1933 – ein Opfer

Sowjetische Kriegsgefangene, 1942

Exekution im II. Weltkrieg, 1942

Bombenkrieg, 1944

Unabhängigkeitskrieg – Naqba, 1948

Entnazifizierung, 1950

Vertragsarbeiter in der DDR, 1987

Schuss und Gegenschuss – Blicke der Überwachung: die Stasi, 1987

Born in the USA – Springsteen in der DDR, 1988

4. Die Fotografie als Symbol

„Augusterlebnis“ – Kriegsausbruch Berlin, 1914

Fackelzug durch das Brandenburger Tor, 1933

Der Junge aus dem Warschauer Ghetto, 1943

Selektion in Auschwitz-Birkenau, 1944

Sprung in die Freiheit, 1961

Situation Room -Tötung Usama bin Ladens, 2011

Festung Europa, 2015

5. Die Fotografie als Bildakt und Waffe

„Triumph des Willens“ – NS-Reichsparteitag, 1934/1935

Die Ermordung Hanns Martin Schleyers, 1977

"Tag der Entscheidung", 1989

Bilderkrieg – Nine Eleven, 2001

Bilder als visueller Terror, 2004

„Street Fighting Man“ in Ostjerusalem?, 2011

6. Die Fotografie als Manipulation

Verdun – Visions d’histoire, 1928

Die Ausrufung der Republik, 1918

Rückzug der deutschen Wehrmacht vor Moskau, 1941

Ostfront – die deutsche Propaganda, 1941

Ostfront – die sowjetische Propaganda, 1942

David gegen Goliath, 1953

Das Brandenburger Tor – West, 1961

Das Brandenburger Tor – Ost, 1976

7. Methoden des historischen Lernens mit Fotografien   

8. Literatur (Auswahl)

Zu den Autoren

Christoph Hamann, Dr., ist Referent am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg. Veröffentlichungsschwerpunkte: Visual History, Zeit- und Regionalgeschichte, Geschichtsdidaktik und Biografieforschung.

Stimmen zum Buch

„Mit dem Band ‚Fotografien im Geschichtsunterricht’ belegt Christoph Hamann eindrucksvoll, wie Bilder zum historischen Lernen sinnvoll eingesetzt werden können. 33 Fotografien werden über den Dreiklang Bildbeschreibung, historischer Kontext und Deutung als Instrumente der Wissensvermittlung zugänglich gemacht. Anregungen für den Unterricht runden den Umgang mit den Bildern ab. Insgesamt handelt es sich um einen sehr ansprechenden Beleg für die Sinnhaftigkeit einer systematischen Visual History im Schulunterricht."

Prof. Dr. Thomas Knieper (Universität Passau)

 

„Zudem besticht der Band vor allem dadurch, dass Hamann in seinen Materialzusammenstellungen zumeist keine eindeutigen Interpretationen vorgibt. Er lässt vielmehr eigensinnige Deutungen der Betrachter zu und fordert zu solchen auf. Dies bleibt das grundlegende Ziel Hamanns für den Umgang mit Fotografien im Geschichtsunterricht: Die Lernenden erkennen die Vieldeutigkeit des Mediums Fotografie, sie spüren unterschiedlichen Deutungen von Produzenten und Betrachtern nach, sie analysieren die historisch wandelbaren Deutungsstrukturen, denen Visualia unterworfen sind.“

Benjamin Städter, www.sehepunkte.de