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Bildung gegen Spaltung

Eine Streitschrift

Bestellnummer: 14169 (Print) / 14170 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Hans Brügelmann, Annemarie von der Groeben, Hilbert Meyer, Renate Nietzschmann, Susanne Thurn
unter Mitarbeit von: Laura Blum, Susanne Gramke, Friederike Henjes, Ursula Rabe-Kleberg
Erscheinungsjahr: 2021
Auflage: 1
Seitenzahl: 176
ISBN: 978-3-95414-169-2 (Print) / 978-3-95414-170-8 (PDF)
Klassenstufe: Alle Schulstufen
Reihe: Debus Pädagogik
Format: Broschur

Verfügbarkeit: lieferbar

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Bildung gegen Spaltung

Über das Buch

Mehr Bildungsgerechtigkeit ist in unserer Gesellschaft Konsens. Aber wir kommen diesem Ziel nicht näher. Mit zunehmender Spaltung der Gesellschaft wächst sogar die Ungleichheit der Bildungschancen. Eine gründliche Neuorientierung tut not. Dafür entwickeln die Autor*innen in sieben Kapiteln das Konzept einer Schule ohne Aussonderung. Sie beschreiben, was schief läuft, aber auch, was in den „Bildungskoffer“ gehört, den alle Kinder am Ende der KiTa-Zeit erworben haben und den später alle Jugendlichen beim Verlassen der Regelschule gut gefüllt in ihr zukünftiges Leben mitnehmen sollten. Die Autor*innen sagen, welche Standards für Bildungsgerechtigkeit als Richtschnur der notwendigen Entwicklungsarbeit dienen können, und beschreiben, wie die „Traumschule“ aussieht, in die alle gerne gehen und die den Schüler*innen und Pädagog*innen zur Heimat wird.

Inhaltsübersicht

Vorwort

1. Klartext

1.1 Was ist Bildungsgerechtigkeit?

1.2 Was läuft schief?

1.3 Was muss sich ändern?

2. Stufenkoffer der Bildung

2.1 Der Stufenkoffer für die 6-Jährigen 

2.2 Der Stufenkoffer für die 10-Jährigen

2.3 Der Stufenkoffer für die 13-Jährigen

2.4 Der Stufenkoffer für die 16-Jährigen

3. Standards für Bildungsgerechtigkeit

Erste Grunddimension: Entfaltung der Persönlichkeit

Zweite Grunddimension: Leben und Lernen in der Gemeinschaft

Dritte Grunddimension: Begegnung mit der Welt 

4. Bausteine

4.1 Pädagogisch handeln – die eigene Bildungsarbeit, den eigenen Unterricht weiterentwickeln

4.2 Die Standards in der eigenen Institution verankern

4.3 Die Entwicklungsarbeit auf der Systemebene absichern

5. Lehrer* innenbildung 

5.1 Was ist und was will Kreidestaub?

5.2 Unsere Kritik

5.3 Unsere Vision und was wir tun können 

6. Utopie für Realisten

6.1 Spielräume

6.2 Tagträume

6.3 Konkrete Utopien

7. Unser Aufruf: Ein Bildungsrat für Bildungsgerechtigkeit

Erstunterzeichner*innen 

Literaturnachweise

Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Dr. Hans Brügelmann, geboren 1946, Studium der Rechts-, Sozial- und Politischen Wissenschaften in Berlin, Bonn und Tübingen; erziehungswissenschaftliches Aufbaustudium in Konstanz, London, Toronto, u. a. Von 1971 bis 1973 Assistent beim Deutschen Bildungsrat. 1980 Professor für Anfangsunterricht an der Universität Bremen; von 1993 bis 2012 Professor für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Siegen. Mitarbeit im Grundschulverband e. V.; von 2009 bis 2012 Sprecher des Schulverbunds Blick über den Zaun. Wichtige Veröffentlichungen: „Kinder auf dem Weg zur Schrift“ (1983); „Schule verstehen und gestalten“ (2005); „Vermessene Schulen – standardisierte Schüler“ (2015).

Dr. h.c. Annemarie von der Groeben, geboren 1940, Gymnasiallehrerin in Hamburg, 1976 Wechsel an die neu gegründete Laborschule der Universität Bielefeld; von 1989 bis 2006 ihre Didaktische Leiterin. Initiatorin des Schulverbunds Blick über den Zaun; Vorsitzende der Bielefelder Bildungsinitiative TABULA e. V.; Redaktionsmitglied der Zeitschrift PÄDAGOGIK. Wichtige Veröffentlichungen: „Wir wollen Schule machen“ (2010); „Werkstatt Individualisierung“ (mit Ingrid Kaiser, 2012); „Verschiedenheit nutzen“ (2 Bde. 2013/14).

Dr. Hilbert Meyer, geboren 1941, Volksschullehrer von 1964 bis 1967; Aufbaustudium Erziehungswissenschaft von 1967 bis 1972 in Berlin (West) und Münster. Von 1975 bis 2009 Professor für Schulpädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Arbeitsschwerpunkte: Allgemeine Didaktik, Unterrichtsmethodik und Schul- und Unterrichtsentwicklung. Wichtige Veröffentlichungen: „Unterrichtsmethoden“ (1987); „Was ist guter Unterricht?“ (2004); „Unterrichtsentwicklung“ (2015).

Renate Nietzschmann, geboren 1950, Lehrerin für Deutsch und Gemeinschaftskunde, Lehrtätigkeit am Luisengymnasium Bergedorf (Hamburg) und an der Gesamtschule Bergedorf, dort Abteilungsleiterin und von 20 bis 2013 Leiterin der Schule; Arbeit in der GEW und der GGG. Seit 2013 Fortbildungstätigkeit, Mitarbeit in der Pädagogischen Werkstatt Lernen – individuell und gemeinsam im Auftrag des Schulverbunds Blick über den Zaun und der Deutschen Schulakademie.

Dr. Susanne Thurn, geboren 1947, Honorarprofessorin; seit 1978 Lehrerin an der Laborschule der Universität Bielefeld und von 1990 bis 2013 Leiterin dieser Schule. Sie arbeitet jetzt in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift PÄDAGOGIK. Wichtige Veröffentlichungen: „… und was hat das mit mir zu tun? Geschichtsdidaktische Positionen“ (1993); „Laborschule – Schule der Zukunft“ (mit Klaus-Jürgen Tillmann, 2011); „Textilkunst an der Laborschule Bielefeld“ (mit Monika Wieczorek, 2017).

Das Buch entstand unter Mitwirkung von:

Laura Blum, geboren 1996, seit 2014 Lehramtsstudium an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit den Fächern Musik und Deutsch/Schwerpunkt Grundschule; Masterarbeit zum Selbstverständnis von Lehrer* innen an Schulen des Deutschen Schulpreises; seit 2018 aktives Mitglied von Kreidestaub e. V. in Oldenburg.

Susanne Gramke, geboren 1995, Abitur 2015 am Oberstufen Kolleg in Bielefeld. 2015/16 nahm sie am Freiwilligendienst kulturweit teil und arbeitete an einer Schule in Siebenbürgen/Rumänien. Seit dem Wintersemester 2016/17 Studium der Sonderpädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung; tätig in der Initiative Kreidestaub e. V. in Oldenburg.

Friederike Henjes, geboren 1993, studiert Ev. Religion und Deutsch im Master of Education an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; zeitgleich ein Studium im Master of Arts ‚Ökumene und Religionen‘ mit Schwerpunkt jüdische Studien. Masterarbeit zum Thema „Antisemitische Verschwörungstheorien und ihre Rezeptionen“; Mitglied der Oldenburger Kreidestaub-Initiative.

Dr. Ursula Rabe-Kleberg, geboren 1948, Dipl.-Soziologin, von 1992 bis 2012 Professorin für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und bis 2016 Direktorin des Institutes bildung:elementar in Halle (Saale); eine Vielzahl von Forschungsprojekten im KiTa-Bereich; Evaluation, Beratung Begleitung von Reformprojekten im Bereich frühkindlicher Bildung; zahlreiche Publikationen zur Professions- und Qualitätsentwicklung im Elementarbereich, darunter das Bildungsprogramm für Kindertagesstätten in Sachsen-Anhalt.