Zu "Walter Eisenhart" wurden 2 Titel gefunden

Politische (Urteils-)Bildung im 21. Jahrhundert
Herausforderungen, Ziele, Formate
Die Warnsignale sind unübersehbar: Die Wahlbeteiligung sinkt auf allen Ebenen, Parteien und Verbände verlieren ihre Mitglieder. Größer werdende Teile der Bevölkerung wenden sich von der Politik ab. Radikalisierung und Extremismus nehmen zu. Das fehlende Wissen über Demokratie, Parlamentarismus und Parteienstaat wird begleitet von einem lauter werdenden Ruf nach Mitbestimmung, mehr direkter Demokratie und Bürgerbeteiligung. Ein wirksames Mittel gegen Politikverdruss, Apathie, Extremismus und Populismus ist ein Mehr an politischer Bildung. Doch ihre Wirkung kann sie nur entfalten, wenn sie nicht als Feuerwehr missbraucht wird. Eine stabile Demokratie braucht Demokraten. Sie fallen aber nicht vom Himmel (Theodor Eschenburg). Und als Demokrat wird man nicht geboren (Michael Greven). Deswegen brauchen Demokraten politische Bildung – ein Leben lang. Dieses Buch ist ein Plädoyer für eine wertgebundene, an Rationalität orientierte und kontinuierliche politische Bildung. Es ist sowohl Rückblick wie auch Bestandsaufnahme und Ausblick auf die Herausforderungen für politische Bildung in einer globalisierten, digitalen Medienwelt.
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15,99 € - 19,80 €
Historische und politische Bildung
Geschichts- und Politikunterricht als Gegenstand der Bildungspolitik in Bayern und Nordrhein-Westfalen - ein empirischer Bildungsvergleich
Wie stehen Geschichte und Politik, historische und politische Bildung, Geschichts- und Politikunterricht zueinander? Welches Selbstverständnis ist ihnen eigen? Auf welche Weise sollen sie fachlich aufeinander bezogen sein? Wo finden sich sachliche Gemeinsamkeiten und fachliche Eigenheiten? Welche Struktur, welchen Gehalt und welchen Stellenwert besitzen sie in parteipolitisch unterschiedlich geführten Bundesländern? Zur Beantwortung solcher Fragen, zum Diskurs über das Verhältnis beider Bildungsaufgaben, der in den letzten Jahren weitgehend verstummt war, leistet der vorliegende Band einen belebenden Beitrag. Der Autor zeichnet zunächst die bisweilen angespannte Beziehung beider Disziplinen historisch pointiert nach. Er identifiziert sodann ihr Verhältnis als zweidimensionales Phänomen und untersucht es unter entsprechenden Perspektiven: fachwissenschaftlich-didaktisch und bildungspolitisch. So arbeitet der Autor das fachliche Selbstverständnis beider Fächer heraus, beleuchtet bestehende Modelle einer Verhältnisbeschreibung und entwickelt auf Seiten der politischen Bildung zwei konstitutive Termini als anthropologisch-strukturelle Bedingungsfaktoren, die er denen der Historizität und Narrativität auf Seiten der Geschichte gegenüberstellt. Die Untersuchung der bildungspolitischen Dimension widmet sich dem Einfluss parteipolitisch differierender Regierungsmehrheiten auf die Verfasstheit und das Verhältnis von historischer und politischer Bildung. Anhand eines Ländervergleichs von 1970 bis in die Gegenwart zwischen dem jahrzehntelang SPD-geführten Nordrhein-Westfalen und dem CSU-regierten Bayern wird der Zusammenhang zwischen parteipolitischer Provenienz und der bildungspolitischen Präferenz einer bestimmten historisch-politischen Bildung aufschlussreich erhellt. Nicht zuletzt kommen in dem Buch prominente Zeitgenossen zu Wort, die in jenem Zeitraum als namhafte Protagonisten wissenschaftlich und politisch maßgeblich an der Verhältnisbestimmung von historischer und politischer Bildung beteiligt waren.
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49,80 €