Zu "Thomas Klie" wurden 3 Titel gefunden

Jahrbuch Engagementpolitik 2018
Annäherungen an die digitale Welt
Das „Jahrbuch Engagementpolitik 2018“ wagt eine erste Annäherung an ein Thema, das in den nächsten zehn Jahren engagement- und demokratiepolitisch eine zentrale Bedeutung einnehmen wird: die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Zivilgesellschaft und ihre Akteure. Neben eher grundsätzlich orientierten Beiträgen wird auch ein Einblick in die Qualitätssicherung des global wohl bekanntesten digitalen Engagementprojekts, das Freiwilligenprojekt Wikipedia, gewährt.Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Bilanzierung und Perspektivierung der Engagementpolitik der vergangenen Jahre. Für den Blick nach vorn sind auch die Befunde des Zweiten Engagementberichts sowie die diversen Beiträge zur Empirie von bürgerschaftlichem Engagement und Zivilgesellschaft relevant.   ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechendenReihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung.Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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Jahrbuch Engagementpolitik 2015
Engagement und Welfare Mix - Trends und Herausforderungen
Die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements im Kontext sozialer Daseinsvorsorge ist Gegenstand wachsender Kontroversen in der Fachöffentlichkeit. Einerseits werden instrumentelle Sichtweisen auf das Engagement als kostengünstige Ressource bei der Erbringung insbesondere sozialer Dienstleistungen aus guten Gründen kritisiert: Monetarisierung des Engagements und das Engagement als ein verkappter Niedriglohnbereich sind hier ebenso Stichworte wie instrumentelle Nutzungen von Freiwilligendienstformaten für die Schließung von Angebotslücken von kommunalen und sozialen Einrichtungen. Andererseits gibt es eine wachsende Zahl guter Beispiele für eine echte Koproduktion von Staat/Kommune, Engagement und Unternehmen unter Wahrung und Nutzung des Eigensinns der jeweiligen Akteurinnen und Akteure. Für neue Formen des „Welfare Mix“ braucht es Netzwerke und Plattformen der Abstimmung „auf Augenhöhe“. Der Themenschwerpunkt des Engagementpolitischen Jahrbuchs gibt einen Einblick in die aktuelle Diskussion.
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26,80 €
Freiwilligendienste als Bildung
„Freiwilligendienste sind eine besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements und Bildungsdienste. Wir wollen sie in ihrer bewähr ten Vielfalt und unter Wahrung ihrer hohen Qualität weiter entwickeln und in zivilgesellschaftlicher Verantwortung ausbauen.“ So heißt es im Vertrag der Großen Koalition vom November 2013, womit auch die besondere Verbindung von Engagement und Bildung unterstrichen wird. Diese Verbindung ist Thema des vorliegenden Heftes. Es will einen Überblick zu den Aufgaben und Problemen geben, die sich in den und mit den verschiedenen Freiwilligendiensten stellen. Die Bundesrepublik kennt ja eine ganze Reihe solcher Dienste. Zuletzt wurde 2011 der Bundesfreiwilligendienst (BFD) als Nachfolger des Zivildienstes ins Leben gerufen. Daneben existieren das Freiwillige Soziale (FSJ) oder Ökologische Jahr (FÖJ), ferner der Europäische Freiwilligendienst für Jugendliche oder die verschiedenen Entwicklungs- und Friedensdienste, inklusive Freiwilligenfachdienste. All diese Engagementfelder verstehen sich – mehr oder weniger explizit – als politische Lernorte. Die Bildungsqualität des Engagements ist dabei das eine, die vielfältige Verschränkung mit Aufgaben der Aus- und Weiterbildung das andere. Wer sich in einem Freiwilligendienst engagiert braucht meist eine entsprechende Vorbereitung, braucht einsatzbezogene Kennt-nisse, aber auch eine Orientierung im jeweiligen politisch-sozialen Feld. Und bei vielen Diensten gehören Veranstaltungen zur Nachbereitung der Erfahrungen und Erlebnisse selbstverständlich dazu. Darüber hinaus stehen diejenigen, die einen Dienst absolviert haben – sei es in einer auswärtigen Krisenlage zur Förderung von Frieden und Entwicklung, sei es hierzulande im sozialen oder ökologischen Bereich –, als Experten und Expertinnen oder als Ansprechpartner für Veranstaltungen der politischen Bildung zur Verfügung. Dabei können gerade in der non-formalen Bildung solche Kompetenzen am besten in den Bildungsprozess einbezogen werden.Eröffnet wird das Heft mit einem Beitrag von Prof. Thomas Klie (Evangelische Hochschule Freiburg), der die Rahmenbedingungen, die politischen und pädagogischen Herausforderungen der Freiwilligendienste in der Bundesrepublik Deutschland umreißt. Der Autor betont die Notwendigkeit, ein Gesamtkonzept für eine konsistente Engagementpolitik zu entwickeln. Prof. Thomas Olk (Universität Halle-Wittenberg) und Dr. Ansgar Klein (Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement) setzen diese grundsätzlichen Überlegungen fort und geben einen Überblick über die Ausdifferenzierung, die der Freiwilligendienst mit seinen unterschiedlichen Formen und Spielarten in den letzten Jahren erfahren hat. Die beiden Autoren befassen sich auch detailliert mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) und dem Erfordernis, eine Bildungskonzept für die über 27-Jährigen zu erarbeiten. Der Bundesfreiwilligendienst ist dann Thema des folgenden Beitrags, der aus dem Blickwinkel der Praxis geschrieben ist. Clemens Antoni, Michael König, Hubert Kolling und Manfred Pappenberger, pädagogische Mitarbeiter des Bildungszentrums Bad Staffelstein, stellen die BFD-Bildungspraxis vor, die aus der Arbeit der ehemaligen Zivildienstschulen hervorgegangen ist. Dem folgt eine weitere Praxisreflexion. Benjamin Haas (Universität Köln) richtet den Blick auf die internationalen Freiwilligendienste als global-politische Lernorte. Am Beispiel des Weltwärts-Dienstes, der bei Engagement Global angesiedelt ist, diskutiert er aktuelle Entwicklungen und zukünftige Aufgaben der Dienste.
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