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Bürgerhandbuch
Politisch aktiv werden - Öffentlichkeit herstellen - Rechte durchsetzen
"Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen." (Max Frisch) Dieses Zitat haben die Autoren dem Bürgerhandbuch voran gestellt. Es macht deutlich, dass es einerseits Aufgabe des Bürgers ist, seine eigenen Interessen zu vertreten, dass aber andererseits Demokratie auch seine „eigene Angelegenheit“ ist: Sowohl Eigeninteresse als auch Gemeinsinn sind gefragt. Durch dieses Handbuch sollen die Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt werden, ihre Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten in einer demokratischen Bürgergesellschaft und im politischen System der Bundesrepublik Deutschland besser wahrzunehmen. Dabei werden die zunehmende Europäisierung und Globalisierung der Politik berücksichtigt. In zehn Bausteinen werden die zentralen politischen Handlungsfelder vorgestellt.Die Benutzer erhalten zum einen Basisinformationen, um sich politisch sachkundig zu machen, und zum anderen Tipps, um selbst aktiv werden zu können. Den „idealen Bürger“ gibt es natürlich nicht; das Spektrum seiner politischen Beteiligungsmöglichkeiten bleibt offen und in einer pluralistischen Gesellschaft umstritten. Die Bausteine bieten daher keine Patentrezepte, aber das notwendige Orientierungswissen für politisches Handeln an; sie können je nach Situation und Problemstellung modifiziert werden. Zahlreiche Querverweise und ein ausführliches Stichwortverzeichnis machen deutlich, dass alle Handlungsfelder zusammenhängen. Insgesamt geht es darum, das komplexe politische System durchschaubarer zu machen, Hilfestellungen für den politischen Alltag zu geben und das Handlungsrepertoire der Bürgerinnen und Bürger zu erweitern. Die besonderen Schwierigkeiten der Frauen bei der Durchsetzung ihrer gesellschaftlichen und politischen Interessen werden in den einzelnen Bausteinen angesprochen. Bewusst kurz gehaltene Literaturhinweise sollen den wissenschaftlichen Hintergrund andeuten und dem Benutzer eine Weiterarbeit ermöglichen; auf Verständlichkeit und Praxisnähe für Leserinnen und Leser wurde besonderer Wert gelegt. "Ein famoses Staatsbürgerhandbuch aus der Praxis für die Praxis." (Forum Politikunterricht 1/04) Das visuell und im Layout gut gemachte Handbuch, mit SW-Fotos, Tabellen, Karikaturen und Abbildungen versehen, verlockt zum in die Hand nehmen und zum Nachschlagen. Es sollte deshalb in allen Handbüchereien von Schulen und außerschulischen Bildungseinrichtungen stehen. Auch im Bücherschrank des interessierten, zum Engagement bereiten Bürgers kann es einen guten Platz finden. (www.socialnet.de) „Mit seiner Fülle gut aufbereiteter Informationen und den vielen Handlungshinweisen ist der Band auch und gerade für die politische Bildung in der außerschulischen Jugendarbeit eine Fundgrube.“ (Deutsche Jugend, H. 6/2005) "... Gerade junge Menschen in Bürgerinitiativen, Selbsthilfegruppen und Nichtregierungsorganisationen finden in diesem Buch in zehn Bausteinen zu wichtigen politischen Handlungsfeldern unmittelbar nutzbares Grundlagenwissen. Dieses wird jeweils durch handlungsorientierte Tipps ergänzt. Das Material kann also sehr gut in öffentlichkeitswirksamen Projekten der politischen Jugendbildung eingesetzt werden. Es hat den Vorteil, dass wichtige Basisinformationen schnell greifbar sind und dass sich im Anschluss daran auch Umsetzungsperspektiven klären können. Viele Querverweise und ein Stichwortverzeichnis machen den Band zudem zu einem praktischen Nachschlagewerk in der politischen Bildung." (die deutsche jugend 10/05)
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19,80 €
Politikdidaktik kurzgefasst
13 Planungsfragen für den Politikunterricht
Für eine optimale Planung des Unterrichts bietet das Buch 13 Fragen, die Politiklehrerinnen und -lehrern das Zusammendenken von Zielen, Inhalt, Methoden und Medien ermöglichen – immer unter Berücksichtigung der gegebenen Unterrichtsbedingungen. Die Bildung von didaktischen Perspektiven eröffnet den raschen Einstieg in eine schülergemäße Unterrichtsplanung. Politikbegriffe und Kategorien helfen bei der Analyse von politischen Problemen, Prozessen und Strukturen. Ausgewählte Kriterien erleichtern eine rationale politische Urteilsbildung. Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht der Band die freie und kreative Planung eines ihren Vorstellungen entsprechenden, engagierten Politikunterrichts.
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9,49 € - 9,80 €
Positionen der politischen Bildung 1
Ein Interviewbuch zur Politikdidaktik
Das erste Interview-Buch aus dem Bereich der politischen Bildung ist eine spannende Lektüre, die allen an Politikdidaktik Interessierten einen authentischen Einblick in die wichtigsten Positionen bietet. Die Interviews mit 17 führenden Politikdidaktikerinnen und -didaktikern erschließen den Leserinnen und Lesern die zentralen Themen und Positionen, Gemeinsamkeiten und Kontroversen der Politikdidaktik von 2004 bis 2015. Die Interviewten nehmen Position:•    zu Unterrichtsinhalten, -zielen und –methoden•    zum Politikbegriff•    zur Auswahl und Bedeutung didaktischer Prinzipien•    zu Situation und Perspektiven des Politikunterrichts•    zum Verhältnis von Theorie und Praxis•    zu politikdidaktischen Kontroversen und Forschungsfragen Ausführungen zur Biografie und zum wissenschaftlichen Werdegang sowie eine Übersicht der zentralen Veröffentlichungen jeder Autorin und jedes Autors runden die Interviews ab.
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17,99 € - 22,90 €
Lexikon der politischen Bildung
Band 3: Methoden und Arbeitstechniken
Band 3 des Lexikons der politischen Bildung enthält knapp 220 Artikel zu „Methoden und Arbeitstechniken“. Etwa sechzig Autorinnen und Autoren aus der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, aus der Schulpraxis sowie aus der Hochschule stellen dieses breite Spektrum vor. Die Vielzahl der Beiträge macht deutlich, daß sich in den letzten Jahren die Methoden und Arbeitstechniken in der politischen Bildung erheblich erweitert und ausdifferenziert haben. Die schulische politische Bildung hat bei dieser Entwicklung vor allem von der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung profitiert, die gerade im Bereich der Methoden ein hohes Maß an Einfallsreichtum und Kreativität gezeigt hat: vom „politischen Fahrradfahren“ bis zur „Kampfkunst“. Die Aufgaben der Methoden in der politischen Bildung bleiben jedoch stets die gleichen, nämlich die optimalen Bedingungen für die Begegnung von Lernenden und Sache (politische und gesellschaftliche Probleme usw.) herzustellen. Methoden helfen, indem sie gleichsam symbolisch „Politik“ zum Lernort bringen, die Lernenden an den Gegenstand heranzuführen und die konkreten Intentionen der jeweiligen Lernprozesse sowie die allgemeinen Ziele der politischen Bildung zu erreichen. Dies gilt sowohl für Methoden der Erkenntnisgewinnung (z.B. Hermeneutik oder Ideologiekritik) als auch für „Unterrichtsmethoden“, die vor allem Fragen nach Schritten, Formen und Phasen der Vermittlung stellen. Unterrichtsmethoden lassen sich in Groß- und in Kleinmethoden unterscheiden. Während Großmethoden (z.B. der Lehrgang oder das Planspiel) die Makrostruktur von Lernprozessen bestimmen und diese insgesamt tragen, unterstützen methodische Kleinformen, wie der Lehrervortrag oder das Standbild, einzelne Phasen des Lernprozesses, leiten sie ein oder schließen sie ab. Innerhalb der Unterrichtsmethoden lassen sich solche unterscheiden, die den Schwerpunkt eher auf die kognitive Dimension, d.h. auf inhaltlich fachliches Lernen legen, und solche, die erfahrungs- bzw. handlungsorientiert, emotionale, soziale, kommunikative und in jüngster Zeit auch zunehmend ästhetische Aspekte in den Mittelpunkt stellen und damit einen Anspruch auf „Ganzheitlichkeit“ erheben. Auch läßt sich eine Unterscheidung treffen zwischen traditionellen Methoden, die in Lernprozessen politischer Bildung schon immer eingesetzt wurden, (u.a. das Unterrichtsgespräch oder das Tafelbild) und neueren Methoden, die eher selten vorkommen (z.B. die Szenariotechnik oder das Zeitungstheater). Alle diese Methoden werden hier vorgestellt. Wenn man davon ausgeht, daß es die beste Methode nicht gibt, sondern politische Bildung gut daran tut, möglichst viele unterschiedliche Methoden einzusetzen, so läßt sich diese Forderung leichter erfüllen, wenn politische Bildnerinnen und Bildner über ein großes Methodenrepertoire verfügen. Der Band zielt daher in seiner Breite auch darauf ab, Lehrende zu ermutigen, sich mit für sie neuen und ungewohnten Methoden auseinanderzusetzen und mit ihnen in ihrem jeweiligen Praxisfeld zu experimentieren. Denn gerade auch die variable und fachdidaktisch begründete Auswahl der Methoden stärkt das Fachprofil der politischen Bildung. Wenn unter Methoden „zielgerichtete Verfahrensweisen“ (Gagel) oder „Modalitäten zur Bearbeitung politischer Themen“ (Giesecke) verstanden werden, verlangt die Realisierung der Methoden in der pädagogischen Praxis auch den Einsatz von Sozialformen, z.B. Gruppenarbeit oder Partnerarbeit, und von Arbeitstechniken: u.a. Auswertung von Statistiken und Tabellen, Bearbeitung von Texten und Quellen, Gestaltung von Wandzeitungen, Schreiben von Leserbriefen usw. Zwar sind die Grenzen zwischen Kleinmethoden, Sozialformen und Arbeitstechniken fließend, Arbeitstechniken haben jedoch einen stärker instrumentellen Charakter. Sie sind die Werkzeuge, die man benötigt, um das schwierige politische Handlungsfeld zu erschließen und mitgestalten zu können. Arbeitstechniken lassen sich parallel zur Durchführung der Methoden lernen, sie müssen aber auch darüber hinaus in spezifischen Lern- und Lehrsequenzen vermittelt und eingeübt werden. Über die Erschließung der Gegenstände hinaus ist es Ziel des Einsatzes unterschiedlicher Methoden und Arbeitstechniken, bei den jeweiligen Adressaten eine methodische Kompetenz zu erreichen, die sowohl eigene Erfahrungen mit verschiedenen Groß- und Kleinmethoden enthält als auch vielfältige Arbeitstechniken umfaßt, um so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Problemen zu stärken. Methodische Kompetenz in diesem Sinne ist ein „Politikum“ (Hilbert Meyer), da sie sich sowohl auf die Unterrichtskultur als auch auf die gesamte Schulkultur auswirkt. Methoden und Arbeitstechniken beziehen sich immer auch auf Medien. Diese reichen von traditionellen Medien (z.B. Schulbuch) bis zu den „neuen“ Medien (z.B. Internet und Computerspiele), die sich erst langsam in der politischen Bildung durchsetzen und deren Bedeutung kontrovers diskutiert wird. Zu einer erweiterten Methodenkompetenz gehört dann auch die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Medien kritisch umgehen zu können. Innerhalb des dreibändigen Lexikons erfüllt der Band „Methoden und Arbeitstechniken“ eine Klammerfunktion. Durch die inhaltlichen Bezüge zu Band 1 „Didaktik und Schule“ sowie Band 2 „Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung“ macht er deutlich, daß Methoden immer in einem Implikationszusammenhang stehen, d.h. nicht isoliert betrachtet werden können: sie sind weder von didaktischen Fragen und Prinzipien noch von der Ziel- und Inhaltsebene losgelöst und isoliert zu behandeln, noch ohne den Blick auf die jeweiligen institutionellen Voraussetzungen von Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung zu verwenden. Methoden beinhalten zugleich auch „tiefgefrorene“ Ziel-, Inhalts- und Medienentscheidungen (Hilbert Meyer). Diese Vernetzung wird nicht nur in den jeweiligen Artikeln deutlich, sondern auch durch die Verweise auf verwandte Artikel im gleichen Band und in den beiden anderen Bänden. Bei der Darstellung der Methoden, Arbeitstechniken und Medien wird bewußt keine Unterscheidung zwischen schulischer politischer Bildung und politischer Jugend- und Erwachsenenbildung getroffen. Denn gerade der methodische Bereich scheint geeignet zu sein, traditionelle Trennungen zwischen schulischer und außerschulischer politischer Bildung zu überwinden, Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen und Wege aufzuzeigen, wie beide voneinander lernen können und sich miteinander verknüpfen lassen. Hans-Werner Kuhn/Peter Massing
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14,80 €
Lexikon der politischen Bildung
Band 1: Didaktik und Schule
Dieser Band 1 des Lexikons der politischen Bildung führt unterschiedliche Theorierichtungen, Forschungsergebnisse und Entwicklungen in den Schulen zu einem Ensemble zusammen, das nicht nur Kontraste sichtbar macht, sondern auch die Idee des Aufeinanderangewiesenseins von Theorie und Praxis sowie der Theorierichtungen vermitteln möchte. Die Politikdidaktik befindet sich gegenwärtig in einer Phase, in der Diskussionen über Ableitungszusammenhänge aus den Bezugswissenschaften an Bedeutung verlieren. Das frühere Selbstverständnis der Disziplin, die sich als anleitende, theoretisierende Berufswissenschaft verstand, wird zunehmend von theoretischen Bemühungen ergänzt, die den Gegenstandsbereich Politikunterricht sowohl mit beschreibenden und interpretierenden Analysen bearbeiten als auch Verfahren entwickeln, mit denen Gesetzmäßigkeiten von Unterricht herausgefunden werden können. In den letzten Jahren sind somit neue Forschungszusammenhänge und Diskussionsfelder entstanden. Dabei vollzieht sich ein Wandel hin zu einer stärker empirisch forschenden Disziplin. Die Konsistenz und die Reichweite politikdidaktischer Theorieansätze wird getestet und der Prozeß der Wissensgenerierung in den Blick genommen. Parallel dazu läßt sich in der Schule eine zunehmende Konsolidierung des Faches insofern beobachten, als die Zeiten bildungspolitischer Kontroversen über die Einführung des Faches endgültig vorbei zu sein scheinen. Immer häufiger unterrichten ausgebildete Fachlehrerinnen und -lehrer kompetent das im Fächerkanon mehr oder weniger etablierte Schulfach. Die Bedeutung des Lernens für die Demokratie ist inzwischen weitgehend anerkannt. Intentionale politische Bildung in der Schule ist notwendig zur Ergänzung politischer Sozialisation durch andere Institutionen. Trotz z.T. widriger Rahmenbedingungen hat sich in der Schule eine eigenständige Praxiskultur entwickelt. Alltägliche Routine und Erfahrungen begünstigen die Entwicklung von Berufsbildern und befördern die Abkoppelung von theoretischen Diskussionsfeldern. Mit zunehmender Professionalisierung der Politiklehrerinnen und -lehrer wurde die Theorie nur noch zu einem Bezugspunkt unter anderen für das Lehrerhandeln. In der Praxis wurden eigene bewährte Instrumente für den Unterricht entwickelt. Der Prozeß der Verwissenschaftlichung der Politikdidaktik und der Prozeß der Professionalisierung des Lehrerhandelns bringen mit sich, daß Theorie und Praxis sich zwar auseinanderentwickeln, aber zugleich aufeinander bezogen bleiben. Diese Modernisierungsprozesse in Wissenschaft und Praxis darzustellen ist ebenso ein Ziel dieses Bandes wie die Bestandsaufnahme des gemeinsam erarbeiteten Wissens. Die Auswahl der Begriffe soll die Diskussions- und Forschungsfelder in der nötigen Breite präsentieren. Zwar wird unter den zentralen Begriffen im wissenschaftlichen Schrifttum und in der Praxis oftmals Unterschiedliches verstanden, doch sollen die Erläuterungen Benutzerinnen und Benutzer in die Lage versetzen, die Optionen für sich selbst begründet nachvollziehen zu können. Die Autorinnen und Autoren wurden gebeten, zunächst auf die Ideengeschichte des Begriffs einzugehen, sodann die Wirkungsgeschichte darzustellen und schließlich die gegenwärtige Debatte nachzuzeichnen, wobei auch die Ergebnisse der Fachunterrichtsforschung Berücksichtigung finden sollten. Am Ende der Beiträge sind Hinweise auf parallele und weiterführende Artikel zu finden. Dabei wird zur Ergänzung auch auf die beiden anderen Bände verwiesen. Der vorliegende Band, der erste in der Reihe, möchte zum wissenschaftlichen Diskurs in der Politikdidaktik ebenso beitragen wie zum Austausch von Theorie und Praxis. Dagmar Richter/Georg Weißeno
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14,80 €