Zu "Norbert Reichling" wurden 8 Produkte gefunden

Handbuch politische Erwachsenenbildung
Politische Erwachsenenbildung ist nicht gleichzusetzen mit schulischer politischer Bildung und außerschulischer politischer Jugendbildung. Pädagoginnen und Pädagogen treffen auf ganz unterschiedliche organisatorische und strukturelle Voraussetzungen. Bei aller Unterschiedlichkeit gibt es jedoch einen klar definierbaren Kern, der alle, die dort arbeiten, miteinander verbindet. Höchste Zeit also für ein Handbuch, das das Wissen um Grundlagen, Rahmenbedingungen, Themen, Ansätze, Akteure, Lehren und Lernen für alle, die in der politischen Erwachsenenbildung tätig sind, bündelt und zugänglich macht.
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29,90 € - 31,99 €

Politische Bildung nach Auschwitz
Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute
Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte. Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung. Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an. Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
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15,99 € - 19,80 €

Wohin geht die Reise?
Diskurse um die Zukunft der non-formalen politischen Bildung
Neben der beruflichen und der allgemeinen Bildung wird die po­­­­li­­­­­­tische Bildung in Deutschland traditionell als dritte Säule der Weiterbildung ­betrachtet. Die hier vorliegende Auswahl liefert exemplarische Einblicke in ­das Feld der politischen Jugend- und Er­­­­­wach­­­­­­­senenbildung. Gleichzeitig wird damit das umfangreichere Projekt ­einer eigenen Schriftenreihe mit dem Titel non-formale politische bil­­­dung eröffnet, mit der die Öffentlichkeit und die Fach­öffentlichkeit ­in Zukunft einen besseren Gesamtüberblick über das weite Feld der Theorie und Praxis außerschulischer politischer Bildung bekommen soll.
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15,99 € - 19,80 €

Geschichte im Dialog?
'DDR-Zeitzeugen' in Geschichtskultur und Bildungspraxis
Zeitzeugen prägen seit 1989/90 die Aufarbeitung und Vermittlung der Zeit der SEDDiktatur stärker als jeden anderen Abschnitt deutscher Geschichte. Wenn inzwischen von „DDR-Zeitzeugen“ die Rede ist, stellen sich – gerade für die Bildungspraxis – einige drängende, aber bisher unbeantwortet gebliebene Fragen, denen im vorliegenden Buch systematisch nachgegangen wird: Wer bezeugt eigentlich wo, gegenüber wem was konkret? Ist der Status der Zeitzeugenschaft bestimmten Perspektiven vorbehalten? Geht es um konkrete, alltägliche Erfahrungen oder um die allgemeine Charakterisierung eines Systems? Wie können die Perspektvitiät und Emotionalität von Zeitzeugenerzählungen als Chancen für eine kontroverse und kritische Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte genutzt werden? Wie können Prinzipien und Konzepte politischer und historischer Bildung praktisch umgesetzt werden? Dieser interdisziplinäre Band versammelt Perspektiven aus Wissenschaft und Bildungspraxis. Geschichtspolitische und -kulturelle Hintergründe werden dabei ebenso beleuchtet wie Fragen des reflektierten Umgangs mit Zeitzeugenerzählungen in Schule, Jugendund Erwachsenenbildung, Museen und Gedenkstätten sowie im Internet. Lehrende erhalten zahlreiche Hinweise und Impulse für ihre tägliche Arbeit.
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24,80 €

Eigensinn in der DDR-Provinz
Vier Lokalstudien zu Nonkonformität und Opposition
Die konkrete Lebenswelt Oppositioneller wird in der bisherigen Forschung zu Opposition und Widerstand in der DDR wenig beachtet. Individuelle, lebensweltliche und subkulturelle Prägungen waren aber seit dem Ende der 1970er Jahre zentral für die Entstehung unangepasster Szenen und Gruppen. Welche nichtkonformen und bürgerschaftlichen Aktivitäten waren eigentlich in der DDR der 1980er Jahre möglich? Im Rahmen von vier exemplarischen und regional gestreuten Fallstudien, untersucht dieser Band die Tätigkeit Aktivitäten je einer Gruppe in Brandenburg (Kulturbund in Altlandsberg), in Mecklenburg-Vorpommern (Ökumenisches Zentrum für Umweltarbeit in Wismar), in Sachsen (Gründungsgruppe des „Neuen Forums“ in Aue/Erzgebirge) sowie in Thüringen (Montagskreis in Meiningen). In einer Verbindung von regional- und kommunalgeschichtlicher mit biographischer Methodik werden vier facettenreiche „Entwicklungsgeschichten“ nonkonformer Gruppen präsentiert, angesiedelt abseits der großen Städte. Die untersuchten Beispiele stehen für unterschiedliche Themen, Handlungsformen und Milieus der Opposition. Die Untersuchungsergebnisse verweisen darauf, wie vielfältig und widersprüchlich die ideologischen Bezugspunkte der untersuchten Gruppen waren. Sie demonstrieren außerdem, wie schwer sich scharfe Trennungslinien zwischen Anpassung und Opposition, zwischen Konformität und Nonkonformität ziehen lassen. Die Beiträge dieses Bands entstanden aus einem Forschungsvorhaben „Zivilgesellschaft in Ostdeutschland – lokale Erfahrungen“.
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25,99 €

Lernfeld DDR-Geschichte
Ein Handbuch für die politische Jugend- und Erwachsenenbildung
Mit Blick auf den 20. Jahrestag der friedlichen Revolution und auf 60 Jahre Bundesrepublik bietet der Sammelband Zugänge zu Forschungsfeldern, didaktischen Arrangements und Erinnerungsorten der DDR- und der deutsch-deutschen Geschichte. Er eröffnet Chancen für eine intensivierte pädagogische Auseinandersetzung mit einem weiterhin kontroversen Thema. Themenbereiche: Herrschaft und Repression Widerstand – Opposition – friedliche Revolution Deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte Grenzen und Teilung Ideologie und Ideologievermittlung Diktaturenvergleiche Der Alltag Generationen in der DDR Frauen und Geschlechterverhältnisse Bildung und Erziehung Didaktische Zugänge: Museen und Ausstellungen Rollenspiel im Schulmuseum Leipzig Geschichtsreflexion zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Europa Biographische Kommunikation Augenzeugen und mündliche Quellen Stasi-Unterlagen als Quelle Geschichtskoffer Geschichts- und Schreibwerkstätten Geschichtsorte: DDR-Gefängnisse – das Beispiel Bützow „Roter Ochse“ Halle Lager und Friedhöfe in Fünfeichen Heimat-, Stadt- und Regionalmuseen als Lernorte Archiv der DDR-Opposition Gedenkstättenpädagogik zum Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau Lernen an „authentischen“ Orten im Stadtraum In den Straßen Berlins: Zeugnisse sozialistischer Architektur und Stadtplanung Orte der friedlichen Revolution in Mecklenburg-Vorpommern Kirchen und Pfarrhäuser.
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9,80 €

Wörterbuch politische Bildung
Das Wörterbuch entfaltet mit seinen ca. 450 Stichworteinträgen die zentralen Begriffe der politischen Bildung und Politikdidaktik. Die Themen werden multiperspektivisch erschlossen. Die Aspekte der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung und der Politikdidaktik wurden dabei so weit möglich zusammengeführt, wobei jedoch auch die unterschiedlichen Entwicklungslinien sichtbar werden. Ein wissenschaftliches Nachschlagewerk für alle, die in der politischen Bildung arbeiten und ein aktueller Beitrag zur Standortbestimmung des Faches.
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9,90 €

Lexikon der politischen Bildung
Band 2: Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung
Mitunter meint man, in verschiedenen Welten zu leben, obwohl alle doch im selben Bereich arbeiten. Politischer Erwachsenenbildung und außerschulischer politischer Jugendbildung gemeinsam ist zwar die Absicht, den an ihren Veranstaltungen Teilnehmenden Politik verständlich, durchschaubar und interessant zu präsentieren sowie politische Lern-, Bildungs- und Handlungsprozesse in Gang zu setzen. Aber dennoch sind die Gräben, die beide Felder voneinander trennen, groß. So ist es immer wieder überraschend zu erfahren, daß die in der Erwachsenen- und Jugendbildung beruflich Tätigen oft wenig, großenteils kaum etwas, mitunter sogar nichts voneinander wissen. Es gibt jeweils spezielle und separate Referenzsysteme: Literatur, professionelle Kommunikation, Fortbildung – vieles läuft beziehungslos nebeneinander her...und dient doch demselben Ziel, nämlich Politik pädagogisch zu vermitteln und Demokratie zu kultivieren. Die Szenerie wird noch unübersichtlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, daß auch die Trägerverbände und Institutionen ein je spezifisches Eigenleben führen. Die Praxis hat sich im Laufe zahlreicher Jahre entwickelt, professionelles Wissen und Handeln ist aus bildungs- und trägerpolitischen Zielsetzungen, Besonderheiten der Adressaten- und Teilnehmerkreise, Spezifika der Einzugsbereiche, binneninstitutionellen Regelungen und unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen entstanden. So ist die gesamte außerschulische politische Jugend-/Erwachsenenbildung mit einem Planetarium zu vergleichen, in welchem die einzelnen Körper ihre Bahnen ziehen. Trotzdem werden sie durch Gravitationskräfte zusammengehalten. Ansonsten wäre nicht zu erklären, wie bei aller Getrenntheit und Unterschiedlichkeit zur selben Zeit dieselben Themen und an einer Vielzahl von entlegenen Bildungsorten und -stätten die gleichen Arbeitsformen präsentiert und realisiert werden. Es besteht trotz großer Pluralität ein gemeinsamer professioneller Standard außerschulischer politischer Jugend- und Erwachsenenbildung. Das Ziel dieses Lexikonbandes ist es, die gegenseitige Kenntnisnahme der diversen Träger und Institutionen, die hier aktiv sind, anzuregen und zu unterstützen. Es sollen wechselseitige Infomationen über die Arbeitsansätze und -beispiele ermöglicht sowie eine die eigenen Grenzen überschreitende Kommunikation erleichtert werden. Der Band will der Vorbereitung auf eine Tätigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung, der Weiterbildung pädagogischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem professionellen und fachlichen Informations- und Meinungssowie der allgemeinen politischen Bildung aller Interessierten dienen. An diesem Vorhaben haben sich etliche ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfahrene Praktikerinnen und Praktiker beteiligt. Das Theorie-Praxis-Verhältnis ist gestört, die wechselseiztige Beziehungnahme defizitär. Da Theorie ohne Praxis Bodenhaftung verliert und Praxis ohne Theorie keinen Horizont hat, ist ein Theorie-Praxis-Diskurs zum Nutzen der politischen Bildung unabdingbar notwendig. Er ist dringend verbesserungsbedürftig. Diesem Anspruch soll die Tatsache Rechnung tragen, daß theoretisch und praktisch Arbeitende ihr wissenschaftliches und berufsrelevantes Wissen darstellen. Darüber hinaus sollen die einzelnen Segmente und Plätze sichtbar, Organisationen, Träger und Institutionen vorgestellt werden. Dem wird entsprochen durch die Vielzahl von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Herkunft und (universitärer, wissenschaftstheoretischer, bildungspolitischer, verbandlicher, parteilicher, trägerspezifischer, gruppenbezogener, konfessioneller, regionaler) Verortung, die nun in einem Band versammelt sind. Am Ende ihrer Beiträge sind Hinweise auf parallele, ergänzende und weiterführende Artikel im selben Band zu finden. Da das Lexikon auch die außerschulisch arbeitende politische Bildung mit der in den allgemeinbildenden Schulen wirkenden verbinden will, ist ein insgesamt dreibändiges Werk entstanden. Um die Verschränkungen darzustellen und um sie zu unterstützen, wird am Ende der Artikel auch auf thematisch nahe Beiträge in den beiden anderen Bänden (Band 1 Didaktik und Schule, Band 2 Methoden und Arbeitstechniken) verwiesen. So soll der vorliegende Band zwar eine Einheit sein, aber alleine ist er noch nicht vollständig, wie die Hinweise auf die beiden anderen Bände belegen. Das Ziel der Herausgebenden aller drei Bände ist es, einmal eine Art Bestandsaufnahme der gesamten Leistungen politischer Bildung in der Bundesrepublik zu unternehmen. Zum anderen wollen sie einen Beitrag leisten zu einem gemeinsamen professionellen Verständnis aller in ihr Tätigen. Der vorliegenden Band, der zweite in der Reihe, beweist, daß trotz zahlreicher Legitimationsprobleme politischer Bildung gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten Anlaß zu Selbstbewußtsein besteht. Die außerschulische politische Bildung in der Bundesrepublik kann solide und leistungsfähige Institutionen, teilnehmernahe Bildungsstätten, anregende Lernorte, kreative Bearbeitungsformen, methodische Vielfalt, ein hohes Reflexionsniveau und ein pädagogisches Personal vorweisen, das dieses alles situationsgerecht einzusetzen weiß. Kempen, Februar 1999 Klaus-Peter Hufer
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14,80 €