Zu "Nikolaus Werz" wurden 4 Produkte gefunden

Spanien
Nach dem Tod des Diktators Franco 1975 und einer international beachteten Transition zur Demokratie wurde Spanien Mitglied der EU. Ein Zweiparteiensystem sowie eine boomende Ökonomie galten als Stabilitätsfaktoren. Die internationale Wirtschaftskrise 2008 traf das Land hart, mit den Empörten (Indignados) entstand eine soziale Protestbewegung, aus der die linkspopulistische Partei Podemos, die liberal orientierten Ciudadanos und bei den Wahlen 2015/16 ein Mehrparteiensystem hervorgingen. In den historischen Darstellungen des Landes steht meist der als modellhaft geschilderte Übergang zur parlamentarischen Monarchie Ende des 20. Jahrhunderts im Vordergrund. Die aktuelle Einführung analysiert das politische System Spaniens vor dem Hintergrund der Krise 2008 und der komplizierten Regierungsbildung des Jahres 2016.
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9,90 € - 11,99 €

Lebendiger ländlicher Raum
Herausforderungen - Akteure - Perspektiven
Mecklenburg-Vorpommern ist geprägt von ländlichen Räumen. Die demografische Entwicklung, das schwierige Erbe der SED-Diktatur, eine sich im Aufbau befindliche Zivilgesellschaft sowie die Auseinandersetzung um eine zukunftsfähige Agrarpolitik sind nur einige der Herausforderungen, denen sich die Bevölkerung hier stellen muss. Innerhalb eines Modellprojektes wurde deshalb nach Ansätzen der Vitalisierung ländlicher Räume gefragt. Der Band vereinigt Ergebnisse des Projektes, Analysen aus der Praxis der Demokratiebildung und wissenschaftliche Beiträge aus Tagungen der Evangelischen Akademie der Nordkirche, die die Herausforderungen abstecken, Akteure vorstellen und realisierbare Perspektiven aufzeigen.
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24,80 €

Das politische Südamerika
Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur
Die Staaten Südamerikas haben sich in den vergangenen Jahren in vielerlei Hinsicht politisch und wirtschaftlich auseinanderentwickelt. Was aber verbindet die Länder trotz aller Vielfalt? Neben der Zugehörigkeit zum romanischen Sprachraum ist es das Erbe der kolonialen Vergangenheit. Die heutige Staatenwelt und Sozialstruktur Südamerikas hat ihre Wurzeln in der Kolonialherrschaft. Im 19. Jahrhundert wurden die südamerikanischen Staaten politisch unabhängig, in der sozialen und gesellschaftlichen Struktur allerdings überdauerten die Hypotheken der Vergangenheit. Dies schließt die ungleiche materielle Teilhabe und Verteilung des volkswirtschaftlichen Ertrags mit ein. Und schließlich bestehen Gemeinsamkeiten in der politischen Kultur und in den politischen Systemen. Die Demokratie hat in Südamerika – gerade mit Blick auf die autoritäre Regression in den 1960er und 1970er Jahren – erstaunlich fest Fuß gefasst. Die sozialen und politischen Konfliktlinien existieren dennoch weiterhin. Die Autorinnen und Autoren zeichnen ein facettenreiches Bild des Subkontinents und schärfen den Blick für die Beurteilung der politischen Probleme.
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19,80 €

Argentinien
Argentinien zählte Anfang des 20. Jahrhunderts zu den wohlhabenden Ländern der Erde. Hunderttausende von Europäern wanderten damals in einen Staat aus, der moderner zu sein schien als ihr eigenes Land. Auf die "oligarchische Republik" der Jahrhundertwende folgten politische Reformen und ein Aufstieg der Mittelschicht. Nach einem autoritären Rückfall wurde nach freien Wahlen ab 1945 der Peronismus zur wichtigsten politischen Kraft. Mit Juan Domingo Perón, seiner zweiten Frau Eva Duarte (Evita) und Ernesto Che Guevara hat Argentinien bekannte Populisten und Revolutionäre hervorgebracht. Zwischen 1976 und 1983 herrschte eine repressive Militärdiktatur. Seitdem wird das Land demokratisch regiert. Eine Finanz- und Staatskrise von 2001 scheint überwunden, seit zehn Jahren besteht ein Wirtschaftswachstum, das vor allem auf die Rohstoffnachfrage an den asiatischen Märkten zurückgeht. Argentinien zählt zur Gruppe der Zwanzig (G20), in der sich die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer über wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen abstimmen. Mit dem vorliegenden Band liegt erstmals wieder eine Einführung in das politische System vor. Der südamerikanische Staat wird dabei nach den Merkmalen westlicher Systeme analysiert, denen sich die Mehrheit der Argentinier zurechnet. Die Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass gleichwohl spezifische Züge vorliegen (Populismus, Formen der Anomie, Klientelismus, Personalismus), die Argentinien in eine Demokratie sui generis verwandeln.
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12,80 €