Zu "Mark Arenhövel" wurden 3 Titel gefunden

Neu
Die Corona-Vorlesung
Sozialwissenschaftliche Perspektiven
Das Studium lief in den Jahren 2020 und 2021 digital. In diesem Rahmen ist eine Vorlesung entstanden, die sich mit den mit politischen, sozialen, psychologischen, theologischen und philosophischen Fragen rund um die Pandemie beschäftigen. Es geht um den Umgang mit der Angst, sprunghafte Lernprozesse im Moment der Krise, um Krisenkommunikation und -steuerung, sowie um Krankheitsbewältigung und Solidarität. Statt Epidemiologien, Virologie und Medizin kommen hier die Sozialwissenschaften zu Wort. Die Autorinnen und Autoren erörtern, welchen Herausforderungen sich die Corona-Gesellschaft gegenübergestellt sieht. Ein Buch für jeden, der über den Tellerrand schauen will.
> mehr

18,00 €
Urteilsbildung im Politikunterricht
Ein multimediales Projekt
Politische Urteilsbildung hat sich zu einem der zentralen Themen der fachdidaktischen Diskussion seit Mitte der 90er Jahre entwickelt – neben der Frage der Handlungsorientierung, der Bürgerleitbilder sowie der Werteerziehung. Wie sie im Unterricht erreicht und umgesetzt werden kann, erläutert der Freiburger Politikdidaktiker Hans-Werner Kuhn in einem multimedialen Projekt. Im Buch werden zentrale Elemente der Unterrichtsplanung (Sachanalysen, Bausteine der Unterrichtseinheit) dokumentiert sowie das Transkript der beiden Unterrichtssequenzen. Erweitert wird diese empirische Ebene durch Beiträge, die jeweils politische Urteilsbildung auf zwei Ebenen bearbeiten: zum einen auf einer konzeptionellen Ebene, zum zweiten einer empirischen anhand der dokumentierten Unterrichtssequenzen. Alle Unterrichtsstrategien sind über Checklisten so weit konkretisiert, dass sie genügend Anregungspotenzial für die eigene Umsetzung im Unterricht bieten. Ablaufraster und Beispiele unterstützen diese Absicht. Insgesamt orientieren sich die skizzierten Strategien zwar am dokumentierten Fall, sie gehen aber zugleich darüber hinaus und enthalten didaktische und methodische Vorschläge, wie der Prozess des Aufbaus von Urteilskompetenz in verschiedenen Politikfeldern und mit unterschiedlichen Makromethoden gestaltet werden kann.
> mehr

14,80 €
Lexikon der politischen Bildung
Band 1: Didaktik und Schule
Dieser Band 1 des Lexikons der politischen Bildung führt unterschiedliche Theorierichtungen, Forschungsergebnisse und Entwicklungen in den Schulen zu einem Ensemble zusammen, das nicht nur Kontraste sichtbar macht, sondern auch die Idee des Aufeinanderangewiesenseins von Theorie und Praxis sowie der Theorierichtungen vermitteln möchte. Die Politikdidaktik befindet sich gegenwärtig in einer Phase, in der Diskussionen über Ableitungszusammenhänge aus den Bezugswissenschaften an Bedeutung verlieren. Das frühere Selbstverständnis der Disziplin, die sich als anleitende, theoretisierende Berufswissenschaft verstand, wird zunehmend von theoretischen Bemühungen ergänzt, die den Gegenstandsbereich Politikunterricht sowohl mit beschreibenden und interpretierenden Analysen bearbeiten als auch Verfahren entwickeln, mit denen Gesetzmäßigkeiten von Unterricht herausgefunden werden können. In den letzten Jahren sind somit neue Forschungszusammenhänge und Diskussionsfelder entstanden. Dabei vollzieht sich ein Wandel hin zu einer stärker empirisch forschenden Disziplin. Die Konsistenz und die Reichweite politikdidaktischer Theorieansätze wird getestet und der Prozeß der Wissensgenerierung in den Blick genommen. Parallel dazu läßt sich in der Schule eine zunehmende Konsolidierung des Faches insofern beobachten, als die Zeiten bildungspolitischer Kontroversen über die Einführung des Faches endgültig vorbei zu sein scheinen. Immer häufiger unterrichten ausgebildete Fachlehrerinnen und -lehrer kompetent das im Fächerkanon mehr oder weniger etablierte Schulfach. Die Bedeutung des Lernens für die Demokratie ist inzwischen weitgehend anerkannt. Intentionale politische Bildung in der Schule ist notwendig zur Ergänzung politischer Sozialisation durch andere Institutionen. Trotz z.T. widriger Rahmenbedingungen hat sich in der Schule eine eigenständige Praxiskultur entwickelt. Alltägliche Routine und Erfahrungen begünstigen die Entwicklung von Berufsbildern und befördern die Abkoppelung von theoretischen Diskussionsfeldern. Mit zunehmender Professionalisierung der Politiklehrerinnen und -lehrer wurde die Theorie nur noch zu einem Bezugspunkt unter anderen für das Lehrerhandeln. In der Praxis wurden eigene bewährte Instrumente für den Unterricht entwickelt. Der Prozeß der Verwissenschaftlichung der Politikdidaktik und der Prozeß der Professionalisierung des Lehrerhandelns bringen mit sich, daß Theorie und Praxis sich zwar auseinanderentwickeln, aber zugleich aufeinander bezogen bleiben. Diese Modernisierungsprozesse in Wissenschaft und Praxis darzustellen ist ebenso ein Ziel dieses Bandes wie die Bestandsaufnahme des gemeinsam erarbeiteten Wissens. Die Auswahl der Begriffe soll die Diskussions- und Forschungsfelder in der nötigen Breite präsentieren. Zwar wird unter den zentralen Begriffen im wissenschaftlichen Schrifttum und in der Praxis oftmals Unterschiedliches verstanden, doch sollen die Erläuterungen Benutzerinnen und Benutzer in die Lage versetzen, die Optionen für sich selbst begründet nachvollziehen zu können. Die Autorinnen und Autoren wurden gebeten, zunächst auf die Ideengeschichte des Begriffs einzugehen, sodann die Wirkungsgeschichte darzustellen und schließlich die gegenwärtige Debatte nachzuzeichnen, wobei auch die Ergebnisse der Fachunterrichtsforschung Berücksichtigung finden sollten. Am Ende der Beiträge sind Hinweise auf parallele und weiterführende Artikel zu finden. Dabei wird zur Ergänzung auch auf die beiden anderen Bände verwiesen. Der vorliegende Band, der erste in der Reihe, möchte zum wissenschaftlichen Diskurs in der Politikdidaktik ebenso beitragen wie zum Austausch von Theorie und Praxis. Dagmar Richter/Georg Weißeno
> mehr

14,80 €