Zu "Jasper Meya" wurden 3 Titel gefunden

Digitalisierung und politische Bildung
POLIS 3/16
Die zunehmende Digitalisierung von Informations- und Kommunikationsstrukturen stellt eine kulturelle, soziologische, politische und ökonomische Zäsur dar. Die Wucht ihrer gesellschaftlichen Folgen wird ebenso mit der Erfindung des Buchdrucks wie mit der ‚industriellen Revolution‘ verglichen. Die zu diesem Themenschwerpunkt für die POLIS verfassten Beiträge bieten vielfältige und kontroverse Einblicke in die Chancen und Herausforderungen, die sich der Politischen Bildung explizit und implizit in diesem Zusammenhang stellen:Christian Igelbrink und Wolfgang Sander (Universität Münster) zeigen an der digitalen Lernumgebung ‚Moodle‘ exemplarisch, wie sich neue Medien für eine ‚strukturierte Urteilsbildung‘ nutzen lassen (S. 7-11), Sigrid Baringhorst und Lisa Villioth haben untersucht, inwiefern sich die Organisation von und die Teilhabe an politischem Protest durch ‚Social Media‘ verändert (S. 12-15), Wolfgang Sander (Universität Gießen) nimmt das wackelige Fundament in den Blick, auf das mit der Digitalisierung unser kulturelles Gedächtnis gestellt wurde (S. 16-18).Markus Gloe ist der Frage nachgegangen, ob neue Formen der Partizipation eine Herausforderung für die Politische Bildung darstellen (S. 19-21).In der Didaktischen Werkstatt werden von mir drei Thesen für die Politische Bildungsarbeit in einer digitalisierten Gesellschaft entwickelt (S. 22-25). Auf der Homepage der DVPB (www.dvpb.de) finden Sie ergänzende Schülerarbeitsmaterialien zum Thema „Meine Daten – ein gutes Geschäft?“, die alsKopiervorlagen vorliegen und kostenfrei heruntergeladen werden können. Mit POLIS Heft 3-2016 scheidet Tim Engartner aus beruflichen Gründen aus der POLIS-Redaktion aus. Die Redaktion bedankt sich herzlich für seine redaktionelleArbeit und wünscht ihm weiterhin viel Erfolg in der Politischen Bildungsarbeit!Ebenso herzlich begrüßen wir Bettina Zurstrassen (Hochschulprofessorin in Bielefeld und Vorsitzende der DVPB Nordrhein-Westfalen e.V.). Wir freuen uns aufdie künftige Zusammenarbeit mit ihr!
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Globales Lernen
POLIS 1/2016
Seit mehr als zwei Jahrzenten gibt es in Deutschland Bildungsansätze zu globalen Problemlagen, die in unterschiedlicher Weise globale politische Fragen thematisieren. Dabei geht um ein Begreifen des globalen Wandels mit dem Ziel, Kompetenzen für weltweite Veränderungsprozesse zu entwickeln. Fragen globaler Gerechtigkeit, von Macht- und Herrschaft oder auch Rassismus, werden in unterschiedlicher Weise und Akzentuierung angesprochen. Dies ist seit einigen Jahren auch in den Curricula der Länder angekommen. Robert Schreiber stellt hier die Neuausgabe des „Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz vor, der globale Fragen in fast alle Fächer der Schule bringen will. Hierbei wird deutlich, dass Globales Lernen heute weitgehend als Teil von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gesehen wird. Die anderen Beiträge liefern verschieden Perspektiven auf Globales Lernen.So analysieren Anna-Lena Lillie und Jasper Meya den Beitrag von BNE für die politische Bildung. Fischer u.a. stellen die Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, das Schülervorstellungen von Globalisierung nachgegangen ist. Das Arbeitsfeld der Inklusion kommt auch aus dem internationalem Kontext in deutsche Schulen. Marie Bludau diskutiert Zusammenhänge zum Globalen Lernen.Globales Lernen thematisiert schon sehr lange Problemlagen, die mit Fluchtursachen in ganz direktem Zusammenhang stehen.Sönke Zankel liefert in der Didaktischen Werkstatt einen Überblick über ein Schulprojekt, das sich in heimischen Gefilden mit globalen Fragen sehr praktisch befasst. Es geht um die aktuelle Flüchtlingssituation.Damit schließt sich der Kreis zwischen oft abstrakten globalen Problemlagen und einigen der Konsequenzen auf lokaler Ebene.
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Ungleichheiten in der Demokratie
POLIS 3/2015
Vom 19. bis 21. März 2015 fand in Duisburg der 13. Bundeskongress Politische Bildung statt, den die DVPB wieder gemeinsam mit dem Bundesausschuss Politische Bildung (bap) und der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltete. Mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich in 12 Sektionen und 78 Workshops mit unterschiedlichen Aspekten des Tagungsthemas „Ungleichheiten in der Demokratie“. Dabei ging es neben den eher klassischen Fragestellungen wie beispielsweise soziale Ungleichheit, Inklusion und Exklusion, Entwicklung der Städte oder den Wandel der Arbeitswelt auch um „neuere Themen“ wie Neuro-Enhancement und „Menschenverbesserung“ oder Big Data. Die Bundeszentrale für politische Bildung dokumentiert den Bundeskongress ausführlich auf ihrer Homepage (http://www.bpb.de/veranstaltungen/dokumentation/). Bevor der Tagungsband im kommenden Jahr erscheinen wird, dokumentieren wir vorab vier Kongressbeiträge: Christoph Butterwegge, Steffen Mau und Oliver Nachtwey waren so freundlich, uns ihre Beiträge zur Verfügung zu stellen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Entwicklungen und Tendenzen der sozialen Ungleichheit beschäftigen. Jochen Dallmer zeigt in seinem Artikel die Relevanz des Themas „Glück und gutes Leben“ für die politische Bildung auf. In der „Didaktischen Werkstatt“ finden SieMaterial für ein Konferenzspiel zur Griechenlandkrise, das Jasper Meya und Lukas Meya entwickelt und auch mehrfach durchgeführt haben. (Bitte beachten Sie, dass Sie dazu weiteres Material auf unserer Homepage finden: http://dvpb.de/publikationen/zeitschrift-polis/). Außerdem hat uns eine weitere Replik zum Beitrag von Dirk Lange und Moritz Peter Haarmann über den Einsatz von Jugendoffi zieren in allgemeinbildenden Schulen (Heft 1/2015) erreicht, die wir Ihnen im „Forum“ gerne zur Kenntnis geben. Mit dieser Ausgabe verändert die POLIS nach vielen Jahren ihr Aussehen. Nachdem wir im vergangenen Jahr bereits kleinere Veränderungen im Verbandsteil vorgenommen hatten, erscheint die POLIS nun in einem neuen Layout. Wir hoffen, dass es Ihnen gefällt.
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