Zu "Helge Schröder" wurden 5 Titel gefunden

Menschen in Bewegung
geschichte für heute 2/2017
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Der Krieg im Osten und seine Verbrechen
Besatzer, Partisanen und Zivilbevölkerung 1941-43
Zum Heft Die mit der deutschen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg verbundenen Verbrechen sind heute wichtiger Bestandteil eines jeden Geschichtsunterrichts. Helge Schröder legt mit diesem Heft einen Unterrichtsvorschlag vor, der diesen Komplex am Beispiel des Partisanenkrieges in Osteuropa und seinen Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung thematisiert. Anhand zahlreicher mit Arbeitsaufträgen versehener Text- und Bildquellen kann die Reihe dabei als Forschungsauftrag, als Lernen mit Werkstattkarten oder als Klassenunterricht umgesetzt werden. Aufgrund der flexiblen Gestaltung kann das Unterrichtmaterial leicht auf die inhaltlichen Schwerpunkte und zeitlichen Bedingungen des jeweiligen Unterrichts angepasst werden. Zur Reihe Die Reihe „Geschichtsunterricht praktisch“ bietet neue didaktisch-methodische Zugriffe zu bekannten Themen und erschließt gleichzeitig wenig bekannte Quellen zu aktuellen Fragestellungen. Die einzelnen Hefte bieten neben einer kurzen Einführung in das jeweilige Thema Quellen und Darstellungen mit kompetenzorientierten Aufgabenstellungen für einen differenzierenden Geschichtsunterricht. Hinzu kommen Vorschläge für Tafelbilder, Tests und Klausuren, Arbeitsmaterialien sowie weiterführende Literaturhinweise. Die Kopiervorlagen sollen der raschen und unkomplizierten Vorbereitung und dem direkten Einsatz in einem Unterricht dienen. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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Bilingualer Geschichtsunterricht
Abstracts Sylvia Semmet: Bilingualer Geschichtsunterricht – verkappte Englischstunde oder zeitgemäßer Geschichtsunterricht? Meinungen zu bilingualem Geschichtsunterricht gehen schon seit dessen Aufkommen weit auseinander: Während in vielen Fachkollegien die Ansicht vorherrscht, es handele sich hier eher um verkappten Sprachunterricht, spricht der Schulausschuss der KMK in seinem letzte Bericht zu "Konzepten für den bilingualen Unterricht" (4/2006) über denselben als einem "Beitrag zu qualitätvollem und zeitgemäßem Unterricht". Der Artikel wird sich daher mit der Frage beschäftigen, was nun diese spezifische Form des Geschichtsunterrichtes von „normalem“ Geschichtsunterricht unterscheidet, bzw. wo die Gemeinsamkeiten liegen, aber auch worin der Mehrwert des bilingualen Geschichtsunterrichts bestehen kann. Damit einhergehen wird eine Bestandsaufnahme des momentanen Standes der integrativen Didaktik und Methodik, des aktuellen Angebots an speziellen Lehrwerken und einige Überlegungen zu der Frage, wie die Qualität dieser Form des Geschichtsunterrichts weiterhin gesichert und noch ausgebaut werden kann. Content and Language Integrated Learning in History Lessons - Language Lessons in Disguise or Modern History Lessons? From the very start opinions about Content and Language Integrated Learning in History lessons have strongly diverged. Whereas many colleagues of the same subject seem to regard them as language lessons in disguise, the school committee of the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs calls them a "contribution to high-quality, modern education" in its recent report "Concepts for Content and Language Integrated Learning" (4/2006). This article is going to deal with the question in what way this specific form of History teaching and - learning differs from "normal" History lessons, which aspects both approaches have in common and what the added value of CLIL of History could be. This article is also going to offer an evaluation of the momentary situation in integrative didactics and methodology, the current situation in special text- and resource books on offer and some thoughts about the question, how quality standards of this form of teaching and learning could be maintained and even improved in the future. Tobias Schmuck: Peace for Our Time: appeasement als die bittere Kunst des Möglichen Die appeasement-Politik gilt nach wie vor in allen historisch beteiligten Ländern als genauso umstritten wie verfehlt. Der Beitrag versucht eine Reihe zu konstruieren, die den Gang der Ereignisse aus mehreren Perspektiven nachvollziehen lässt. Die Prämisse des bilingualen Unterrichts fordert insbesondere dazu auf, die vorhandenen britischen Ansichten der Zeitgenossen und der nachträglichen Betrachtung zu reflektieren. Methodisch soll sich die Auswahl der Arbeitsaufträge an klassisch britische Denkmuster wie die Spekulation oder die throw-away thesis annähern. Peace for Our Time: Appeasement - The Bitter Art of the Possible Up to this day, the policy of appeasement has been regarded as controversial and misguided at the same time in all the countries that were historically involved. This article is going to try and offer a contents unit enabling the student to approach this sequence of events from different perspectives. Based on the demands of CLIL teaching and -learning, British contemporary views and also later views are analysed. The methodological approach of this unit uses classical British thinking skills, such as speculation or throw-away-theses for the structure of its tasks. Helge Schröder: Bilingualer Geschichtsunterricht In dem Aufsatz wird rückblickend beschrieben, wie sich ein Gymnasium auf den Weg zur Bilingualität begeben und dadurch einen Entwicklungsschub erlebt hat. Dabei werden Herausforderungen, Schwierigkeiten, Widerstände und Erfolge skizziert und auch ein Vergleich zu anderen bilingualen Profilen gezogen. Ergänzend wird sich mit Geschichte als bilingualem Leitfach auseinandergesetzt. Abschließend werden die Chancen eines bilingualen Profils für die Schulentwicklung zusammengefasst. Content and Language Integrated Learning in History Lessons This article is going to describe the experiences the staff and students of a grammar school made when starting their way towards Content and Language Integrated Learning and how they experienced a boost in their development. In doing so, it is also going to give an insight into challenges, difficulties, resistance and success, as well as a comparison with other kinds of CLIL profiles. Additionally, the role of History as a major subject in CLIL teaching is going to be examined and potential chances of CLIL profiles for the development of schools are shown. Malte Bachem: Karl der Große - Heiliger und Urahn. Zur Frage nach Geschichtskultur im Mittelalter Innerhalb der Geschichtsdidaktik hat sich mit der Kategorie "Geschichtskultur" ein Ansatz zur Erforschung des kollektiven Umgangs mit Vergangenheit etabliert. Der Beitrag behandelt Wirkungsweisen und Funktionen der geschichtskulturellen Verarbeitung Karls des Großen in Institutionen des römischen Imperiums und des französischen Königtums an zwei Beispielen aus dem Hochmittelalter: der Heiligsprechung Karls des Großen unter Friedrich Barbarossa und der Entstehung des Gedankens von der "Rückkehr" des Karolingerkaisers an den französischen Königshof. Charlemagne - Saint or forebear. On the question of historical culture in the Middle Ages Among history educationalists the category "historical culture" has established itself as an approach to investigate in a society`s collective dealing with the past. This article is going to deal with the operational modes and functions of the processing of Charlemagne in institutions of the Roman Empire and the French royalty as far as historical culture is concerned. In order to do so, two examples from the High Middle Ages, namely Charlemagne`s canonization during the reign of Frederick I Barbarossa and the emergence of the idea of a return of the Carolingian emperor to the French royal court. Hans Christof Kraus: Niedergang oder Aufstieg. Anmerkungen zum deutschen Kulturoptimismus um 1900 Gegen die v.a. von F. Stern begründete, lange kanonische Auffassung von einem dominierenden Kulturpessimismus in Deutschland vor und nach 1918 zeigt eine genauere Untersuchung, dass in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg in vielen Bereichen ein ausgesprochener Kulturoptimismus vorherrschte, verbunden mit dem weit verbreiteten Glauben an einen sich kontinuierlich und fast unaufhaltsam vollziehenden, durch Bildung und Wissenschaft beförderten Aufstieg der Menschheit sowie an die genuinen Möglichkeiten einer künftigen allgemeinen Sicherung des Friedens in Europa und der Welt. Zu allen Zeiten gab und gibt es beide Versionen der Gegenwartsdeutung und der Zukunftserwartung. Doch den zeitgenössischen Akteuren darf die Offenheit ihrer Zukunft und die Unvorhersehbarkeit des Künftigen nicht nachträglich genommen werden. Rise or Demise - Some Comments on the German Cultural Optimism around the Year 1900 As opposed to the long and canonical concept of a dominating cultural pessimism in Germany before and after 1918, as founded by F. Stern and others, a more precise analysis shows that in the years before World War I, actually a distinct cultural optimism prevailed in many areas. This optimism, together with a common belief in a steady and unstoppable advancement of mankind, supported by education and science, as well as a belief in the congenital possibilities of a future comprehensive safeguarding of peace in Europe and in the whole world was common in those days. There have always been both versions of interpretations of the present and expectations for the future but the contemporaries must not be deprived of the unpredictability of the unknown in retrospect. Michael C. Hermann: Desinteressiert, unpolitisch, distanziert. Politische Einstellungen deutscher Jugendlicher Die politische Öffentlichkeit ist verunsichert, was die politischen Einstellungen der jungen Generation betrifft. Sie wird als politisch desinteressiert, apathisch und distanziert beschrieben. Bei näherer Betrachtung erweisen sich diese Zuschreibungen als nicht haltbar. Jugendliche sind tatsächlich für konkrete politische Sachfragen sehr wohl zu mobilisieren, lehnen aber die tradierte politische Kultur Erwachsener zunehmend ab. Auch verbreitete Vorstellungen über das Entstehen politischer Weltbilder sind widerlegt: Die Bedeutung der verschiedenen Sozialisationsphasen hat sich verschoben. In das Zentrum der Analyse rücken die Massenmedien, die entscheidenden Anteil an der Konstruktion politischer Weltbilder Jugendlicher haben. All dies erfordert nicht nur eine Offensive politischer Bildungsarbeit, sondern auch eine Modernisierung der politischen Kultur moderner Demokratien an sich. Uninterested, Apolitical, Distanced - Political Attitudes of German Youths The political public has been worried about the political attitudes of the younger generation. It is seen as politically uninterested, apathetic and distanced. Yet a closer examination shows that these attributions are not correct. Young people can actually be mobilized for specific political issues, but are more and more against the traditional political culture of adults. Another topic that has been proven wrong is the wide-spread idea of the coming into existence of political views of life. The relevance of the respective phases of socialization has changed. An analysis of the decisive role of the mass media in the construction of the political views of life of youths is going to be the centre of this article. All in all, this does not only demand an offensive in political educational work but also a modernizing of the political culture of modern democracies in general. http://www.geschichtefuerheute.de/
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Medizingeschichte
Abstracts Wolfgang Woelk: Medizingeschichte: Exotenfach oder eine hilfreiche Ergänzung zur Ausbildung historischer Kompetenzen Der erste Teil des Beitrags umreißt den Gegenstand der Medizingeschichte. Es wird dargelegt, was eine moderne und mit den Standards der Geschichtswissenschaft kongruente Medizingeschichte leisten kann. Dabei konzentrieren sich die Ausführungen auf das Konzept einer Sozialgeschichte der Medizin. Innerhalb dieses Ansatzes rückt die öffentliche Gesundheitssicherung in den Mittelpunkt. Gerade in der Diskussion über die Ausgestaltung öffentlicher Gesundheit liegen Ansatzpunkte für den Einsatz im Geschichtsunterricht, da Gesundheit und Krankheit zu den "epochalen Schlüsselproblemen" gehören. Im zweiten Teil des Beitrags wird nach einer Übersicht über die Quellenlage an erprobten Beispielen des ausgehenden 19. und 20. Jahrhunderts stichwortartig dargelegt, worin der zusätzliche Erkenntnisgewinn für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I und II liegen kann. The first part of this article gives a short outline of the social history of medicine focusing on the issue of public health care. This thematic priority has been chosen because of the manifold political and social implications those sciences dealing with public health usually portray and because the aspects of health and disease represent key problems in the subject of history. The second part of the article deals with the practical impact of medical history on the subject of history in secondary education and gives a general overview of potential sources. Frank Behne: "Man muss es … für das Höchste halten, den Kranken gesund zu machen": Medizin im Alten Ägypten und in der griechisch-römischen Antike Der Aufsatz zeigt, wie sich die Grundlagen der abendländischen Medizin im Altertum entwickelt haben. Dabei steht neben dem Alten Ägypten vor allem Griechenland mit Asklepios und Hippokrates im Mittelpunkt der Darstellung, die mit Galen, einem in Rom wirkenden Arzt griechischer Herkunft, schließt. In dem Beitrag wird herausgearbeitet, wie sich die Auffassung von Krankheit, ja überhaupt die Sichtweise auf den menschlichen Körper von einem eher religiös-magisch bestimmten zu einem empirisch-rationalen Verständnis gewandelt hat. Hier liegen schließlich die Ursprünge der abendländischen Medizin. This essay shows the way the foundations of occidental medicine were already laid in ancient times. Besides ancient Egypt, especially Greece is presented with Asclepius and Hippocrates as its main representatives. The outline closes giving an insight into Galen’s work, a native Greek who lived and worked in Rome. The author traces the changes in the attitudes towards diseases and even the human body starting, out being seen from a religious or even magic angle and then slowly developing into a more empirical, rational one. Wolfgang Hammer: Von der Folter zur Therapie. Traumatisierte Soldaten und die Militärpsychiatrie vom Ersten Weltkrieg bis zum Afghanistaneinsatz Die Militärpsychiatrie hat die Aufgabe, seelisch leidende Soldaten wieder kampffähig an die Front zurückzuschicken. In diesem Aufsatz wird dargestellt, wie in den beiden Weltkriegen den seelisch Leidenden als Simulanten hart behandelt wurden, wie sich aber nach dem Zweiten Weltkrieg, vor allem in Folge des Vietnamkrieges, eine an den Auswirkungen traumatisierender Erlebnisse (Psychotraumatologie) orientierte humanere Behandlung seelisch verletzter Soldaten entwickelte. Military psychiatrists try to support traumatized soldiers so that they may return to the front lines. This article shows the way these soldiers were treated harshly as malingerers during both world wars, yet how this treatment has slowly been revised after World War II and especially after the Vietnam War. A more human form of treatment which is based on experiences with severely traumatized soldiers (Psychotraumatology) has finally gained acceptance. Peter Lautzas: Über Grenzen Ausgehend von Ralf Dahrendorfs Lebenserinnerungen, deren Titel dem 48. Deutschen Historikertag 2010 als Motto dient, werden skizzenhaft einige Überlegungen zu Begriff und Erscheinungsformen von Grenze formuliert, wobei etwas näher auf die bei uns heute vorhandene Auffassung eingegangen wird. Sie ist gekennzeichnet durch die Vorstellung einer hermetischen Abriegelung aller Lebensbereiche an einer scharf gezogenen Linie. Der Grenzproblematik wird sodann kontrastiv das Phänomen der Globalisierung gegenübergestellt, das uns vor neue Herausforderungen auch in der Frage der Grenzziehungen stellt. Based upon Ralf Dahrendorf’s biographical memories whose title serves as a motto for the 48th German Historians’ Symposium 2010, the article outlines some thoughts about the concept and different variations of borders focusing on the current understanding of the term. It is characterized by the idea of a total lockdown of all areas of life through a sharply defined line. Further on, this problematic aspect of borders is contrasted with the phenomenon of globalization challenging us all with new facets of borders. Helge Schröder: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Tafelbilder im Geschichts- und Politikunterricht Tafelbilder gehören zu den Klassikern des Geschichts- und Politikunterrichtes - aber haben sie angesichts der neuen Medien noch eine Zukunft? Um diese Frage zu klären, wird zunächst die vorliegende, überwiegend praxisorientierte, Literatur gesichtet sowie die didaktische Diskussion zusammengefasst und kritisch gewürdigt. Es folgt eine Analyse des Potentials und der Chancen durch die neuen Medien, hier vertreten durch die "Intelligenten Tafeln" mit Internetzugang. In einer Schlussbetrachtung Herausforderungen für die Geschichts- und Politikdidaktik benannt. Blackboard sketches rate among the classics of History and Civics lessons – but aren’t they facing an uncertain future with all the new media in the classroom? In order to answer this question, the author presents a critical overview of the current, mainly practice-oriented publications and the didactical discussion. He proceeds with an analysis of the potential chances when using new media, focusing on interactive whiteboards providing internet access. In his conclusion he traces challenges for History and Civics didactics.
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