Zu "Fabian Virchow" wurden 5 Titel gefunden

Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe
Was meinen Rechtsextreme, wenn sie von Islamisierung, Kameradschaft oder Schuld-Kult sprechen? Dieses Hand­wörterbuch zeigt, wie die extreme Rechte mit Begriffs(um)deutungen und Wortneuschöpfungen Bausteine ihrer Welt­anschauung über die Sprache zu vermitteln und zu verankern versucht. Das Buch wendet sich insbesondere an Multiplikator_in­nen aus Schule, Medien, Sozialarbeit und Gewerkschaft. Der Band ist Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen dem Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung und dem  Forschungs­schwer­punkt Rechtsextremismus/Neonazismus an der Hochschule Düsseldorf. Das Handwörterbuch erschließt das begriffliche Kontinuum der extremen Rechten und bietet eine Grundlage für die fundierte Auseinandersetzung damit. Für diese Neuauflage wurde es komplett überarbeitet und um mehrere Stichworte, wie z. B. Identität oder Lügenpresse, ergänzt.
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23,99 € - 29,80 €
Leerstelle Rassismus?
Analysen und Handlungsmöglichkeiten nach dem NSU
Der Umgang mit den rassistischen Gewalttaten des NSU ist ein Lehrstück dafür, wie Rassismus von Menschen ausgeblendet werden kann, die davon nicht betroffen sind. Die Autor_innen gehen der Frage nach, welche gesellschaftlichen Mechanismen auch heute dazu beitragen, dass Rassismus oftmals nicht wahrgenommen wird, gleichwohl aber Wirkung für die Betroffenen entfaltet. Handlungsfelder wie etwa Schule, Medien, Sicherheitsbehörden oder Formen des öffentlichen Erinnerns werden auf „Leerstellen“ mit Blick auf Rassismus beleuchtet.
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17,99 € - 22,90 €
Protest!
Heute, im vereinten Deutschland, nachdem die 89er Generation es geschafft hat, mit einer Reihe von Nachtgebeten und Montagsdemonstrationen ein ganzes Regime zum Einsturz zu bringen, ist Protest vermeintlich risikofrei: Wenn man nichts stört und behindert, die Auflagen der Polizei befolgt, sich rundum abfilmen und -fotografieren lässt etc., darf man nach Herzenslust demonstrieren und protestieren. Die neue Situation thematisiert das vorliegende Heft. Benedikt Widmaier (Heppenheim), Mitglied der Journal-Redaktion, zeigt eingangs, dass heute Protest als Motor von Demokratieentwicklung verstanden, ja angesichts von Postdemokratie geradezu eingefordert wird. Protest stellt aber nach wie vor ein Störpotenzial dar, so dass sich für den politischen Betrieb die Notwendigkeit seiner Kanalisierung oder Neutralisierung ergibt. Thema ist dies in dem nachfolgenden Beitrag von Dr. Jana Trumann (Universität Duisburg-Essen). Die Erziehungswissenschaftler Prof. Arne Schäfer (Wiesbaden) und Prof. Matthias D. Witte (Mainz) gehen auf „Protest als Lernfeld im Jugendalter“ ein; sie haben dafür das Beispiel der Fußballfans gewählt, deren Protestkultur gemeinhin als unpolitisch oder als Problemfall gilt. Die „dunkle Seite der Zivilgesellschaft“ nimmt dann Prof. Fabian Virchow (FH Düsseldorf) in Augenschein; hier geht es um die vielfältigen Formen des Protests, wie sie bei der extremen Rechten zu verzeichnen sind. Den Abschluss bildet ein Streiflicht von Johannes Schillo (Redaktion Journal) zur Friedensbewegung, die in Deutschland eine lange Tradition hat und nach 1945 bemerkenswerte Konjunkturen, auch mit Auswirkungen auf entsprechende pädagogische Bemühungen, erlebte.
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18,00 €
Populismus - Extremismus - Terrorismus
Die Angriffe auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 sind zur Chiffre des Terrors unserer Tage geworden. Durch die Fokussierung auf diese Ereignisse besteht allerdings die Gefahr zu verkennen, dass der Terror nicht alleine, nicht einmal in erster Linie, eine internationale Dimension hat. In aller Regel findet er seinen Nährboden bei heimischen Erscheinungen, zwischen denen die Grenzen fließend sind. Es liegt also nahe, sich um eine Klärung der Frage zu bemühen, wann eine politische Bewegung noch als populistisch gelten kann und wann sie als extremistisch anzusehen ist. Unter welchen Umständen greifen extremistische Bewegungen zu terroristischer Gewalt? Welche parteiförmige Ausprägung haben in Deutschland Populismus und Extremismus? Und gibt es Verbindungen zum terroristischen NSU? Oder haben wir es hier mit einem ganz neuen Phänomen zu tun? Das sind einige der Fragen, die der vorliegende Band aufgreift.
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9,80 €