Zu "Eberhard Jung" wurden 10 Produkte gefunden

Ökonomische Allgemeinbildung in der Sekundarstufe II
Konzepte, Analysen und empirische Befunde
Bisweilen noch Programmatik, ist die Ökonomische Allgemeinbildung in manchen Bundesländern schon curriculare Realität, sagt der Herausgeber des aktuellen Bandes der „Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung“. Grund genug die Ziele der ökonomischen Allgemeinbildung für die Sekundarstufe II zu diskutieren, darunter z.B. Ausgangsvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler für den Ökonomieunterricht, die Ziele der Studien- und Berufsorientierung sowie eine Vielzahl weitere Aspekte der Ökonomischen Allgemeinbildung. Dieser Band der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) ist mit seiner Konzentration auf die Ökonomische Allgemeinbildung in der Sekundarstufe II einzigartig und daher ein Muss für alle, die bei der curricularen Gestaltung der ökonomischen Domäne wissenschaftlichen Rat suchen. Sie finden darin eine Fülle von Anregungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Wirtschaftsdidaktiker sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz fokussieren vielfältige Aspekte der Ökonomischen Allgemeinbildung in der Sekundarstufe II. Sie erörtern in 25 Beiträgen die Probleme der institutionellen, personellen und curricularen Rahmenbedingungen in der Sekundarstufe II.
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27,99 € - 34,80 €

Einstellungen
zdg 1/2012
Das Heft befasst sich im Schwerpunkt fachspezifisch, überfachlich und interdisziplinär mit Einstellungen als Lernvoraussetzungen, als beabsichtigten und unbeabsichtigten Lernergebnissen im Unterricht gesellschaftswissenschaftlicher Fächer sowie den Möglichkeiten und Grenzen der Einstellungserfassung und des Einstellungswandels. Mit empirischen und theoretischen Beiträgen stößt das Heft eine Diskussion darüber an, welche Einstellungen als Lernvoraussetzungen und als Lernergebnisse im gesellschafts¬wissen¬schaft-lichen Unterricht besonders bedeutsam sind und welche Möglichkeiten und Grenzen ihrer Veränderung und Erfassung existieren. MARKUS BERNHARDT untersucht die Einstellungen von Jugendlichen zum Wert des Faches Geschichte. KRISTINA LANGE befasst sich mit Einstellungen als subjektiven Rahmentheorien, die den historischen Verstehensprozess erheblich beeinflussen. JÖRG VAN NORDEN analysiert die Grenzen der Einstellung zur Objektivität im Fach Geschichte und stellt ihr Rahmenbedingungen der konstruktivistischen Wende gegenüber. DOMINIK ALLENSPACH untersucht die Einstellungen von Lehrkräften in der politischen Bildung und liefert damit einen Beitrag zur Selbstreflexion von Einstellungen im Rahmen einer Professionalität fördernden Lehrerbildung. Während EBERHARD JUNG und ALINE SCHMIDT sich mit den Zusammen¬hängen eines sozialwissenschaftlichen Selbstkonzepts als Gesamtheit subjektiver Einstellungen und dem Kompetenzerwerb auseinandersetzen, reflektiert WERNER FRIEDRICHS unter welchen theoretischen Annahmen über das Subjekt sich Einstellungsänderungen im gesellschafts¬wissenschaftlichen Unterricht überhaupt legitimieren lassen. Im Forum präsentieren MONIKA WALDIS, JAN HODEL und NADINE FINK die Ergebnisse ihrer Untersuchung zu Lernaufgaben im Geschichtsunterricht auf ihr Potential zur Förderung historischer Kompetenzen mittels videografierter Lektionen. Werkstattbeiträge widmen sich den Ergebnissen einer Tagung zur interdisziplinären Annäherung an außerschulische Lernorte unter dem Blickwinkel der Kompetenzentwicklung und demonstrieren den Wandel von Fächern am Beispiel der Geographie im Spiegel von Examensarbeiten.
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29,80 €

Entrepreneurship und Arbeitnehmerorientierung
Leitbilder und Konzepte für die ökonomische Bildung in der Schule
In diesem imposanten Tagungsband der Deutschen Gesellschaft für ökonomische Bildung bearbeiten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler sowie Wirtschaftsdidaktiker grundlegende und unterrichtspraktische Fragen der Entrepreneurship-Education einerseits und der Arbeitnehmer- und Berufsorientierung andererseits. Die Beiträge verdeutlichen nachdrücklich, welch‘ unverzichtbaren Beitrag ökonomische Bildung in allgemein bildenden Schulen zur Orientierung in der modernen Berufs- und Arbeitswelt leistet.
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27,99 € - 34,80 €

Paket Methodentraining für den Ökonomieunterricht
Band 1 und Band 2
Namhafte Fachdidaktiker aus ganz Deutschland präsentieren ausgewählte Methoden, die für die ökonomische Bildung typisch oder gar exklusiv sind. Die Methoden der ökonomischen Bildung werden praxisorientiert präsentiert, um die unmittelbare Umsetzung im Unterricht zu ermöglichen. Sie werden wissenschaftlich fundiert, um den Beitrag zur Erreichung der Kernkompetenzen und Standards der ökonomischen Bildung herauszustellen, denn Unterrichtsmethoden sind Mittel zum Zweck. Daher zeigen alle Beiträge die Bildungs- und Lernziele auf, die mit der Methode erreicht werden können. Wo möglich werden Variationen im Komplexitätsgrad und Anforderungsniveau aufgezeigt, um den unterschiedlichen Einsatz in der Sekundarstufe I oder in der Sekundarstufe II zu unterstützen. Sie finden in diesem Band eine Vielzahl von Anregungen, Beispielen und Umsetzungshilfen einschließlich Checklisten, Kopiervorlagen und kommentierten Literaturhinweisen, welche die Planung und Reflexion methodisch kompetenten Handelns im Wirtschaftsunterricht anleiten. Damit ist dieses Methodentraining einzigartig in der wirtschaftsdidaktischen Literatur. Band I: Mikromethoden · Makromethoden Mikromethoden: Mind-Mapping-Technik | Netzwerktechnik | Nutzwertanalyse | Partnerpuzzle | Analyse und Bewertung von Statistiken und Schaubildern Makromethoden: Praxiskontakte Wirtschaft | Fallstudien | Vergleichende Waren- und Dienstleistungstests | Projekte | Planspiele | Produktlinienanalyse | Schülerfirmen Thomas Retzmann (Hrsg.)ISBN 978-3-89974234-3, 208 S., DIN-A4, € 29,80 Band II Arbeitsplatzerkundung/-beschreibung | Betriebserkundung | Computergestützte Planspiele | Ökonomische Experimente | Mäeutik | Potenzialanalyse und zielgerichtete Förderplanung | Rollenspiel und Szenisches Spiel | Schülerbetriebspraktikum - Betriebe als außerschulische Lernorte | Schülerwettbewerbe | Modellbildung und Simulation mit System-Dynamics | Szenariotechnik | WebQuest - investigatives Problemlösen per Internet | WIKIs als Lernwerkzeuge Thomas Retzmann (Hrsg.)978-3-89974654-9 224 S., DIN-A4, € 29,80
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47,80 €

Forschungsfelder der Wirtschaftsdidaktik
Herausforderungen – Gegenstandsbereiche – Methoden
Lange Zeit wurden Fachdidaktiken reduziert auf das Erstellen von Lehrmaterialien und weniger als innovatives Feld der Wissenschaft gesehen. Angesichts dieser Außensicht und angesichts der zunehmenden Bedeutung ökonomischer Bildung ist es das Anliegen dieses Bandes, für den Bereich der Wirtschaftsdidaktik Aufklärung zu leisten. Dazu wird in drei großen Abschnitten– das wissenschaftliche Selbstverständnis grundlegend und mit Blick auf aktuelle Herausforderungen diskutiert,– exemplarisch Einblick in Forschungsmethoden und in die Forschung zu den Methoden ökonomischer Bildung gegeben und – schließlich werden neuere Forschungsansätze in ausgewählten Unterrichtsfeldern vorgestellt.Die Autorinnen und Autoren sind an deutschen Hochschulen im Bereich der ökonomischen Bildung – zumeist in der Lehrerausbildung – tätige Wissenschaftler. Auch wenn der Band Forschungsfragen in den Mittelpunkt stellt, wendet er sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern bietet den Fachlehrerinnen und -lehrern sowie deren Ausbildern der zweiten Phase interessante Einblicke in unterrichtsrelevante Erkenntnisse.
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19,99 € - 24,80 €

Befähigung zur Partizipation
Gesellschaftliche Teilhabe durch ökonomische Bildung
Eine wesentliche Aufgabe von Schulbildung besteht in der Förderung von Fähigkeiten und Werten, mit deren Hilfe Schülerinnen und Schüler aktiv, verantwortungsvoll und kritisch gesellschaftliche Prozesse reflektieren und selbstbewusst an ihnen teilhaben können. Letztendlich sollen sie alle später an der Gestaltung einer lebenswerten, demokratischen Gesellschaft mitwirken können. Ein zentraler Aspekt zur Verwirklichung dieser Ziele ist das Erreichen einer ökonomischen Mündigkeit. Hierunter zählt ein Nachdenken über Normen, die den individuellen Konsum beeinflussen ebenso, wie die von Selbstwirksamkeit geprägte Teilhabe an der Arbeitsgesellschaft. Nicht zuletzt sollen wir alle als Bürger bei Wahlen überlegt abstimmen, aber darüber hinaus auch ökonomische Rahmenbedingungen gestalten und verändern können. Um in all diesen Rollen sachgerecht handeln zu können, benötigen wir ökonomische Bildung. Die Autorinnen und Autoren setzen sich mit den unterschiedlichen Facetten gesellschaftlicher Partizipation auseinander – immer unter der Perspektive einer durch die Schule zu leistenden Vorbereitung im Ökonomieunterricht.
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15,99 €

Methodentraining für den Ökonomieunterricht I
Mikromethoden - Makromethoden
Methodisch kompetentes Handeln im Verbund mit hoher Fachkompetenz zeichnet den professionellen Lehrer aus. In diesem Buch präsentieren namhafte Fachdidaktiker aus ganz Deutschland ausgewählte Mikro- und Makromethoden, die für die ökonomische Bildung typisch oder gar exklusiv sind. Alle präsentierten Methoden unterstützen einen handlungsorientierten Unterricht. Auswahlkriterium ist der Beitrag zur methodischen Innovation des Wirtschaftsunterrichts. Die folgenden Mikromethoden des Unterrichts werden an Beispielen aus dem Wirtschaftsunterricht erörtert: Mind-Mapping, Netzwerke, Nutzwertanalyse, Partnerpuzzle sowie Umgang mit Statistiken und Schaubildern. Sie unterstützen einzelnen Phasen im Unterrichtsprozess. Als komplexe Makromethoden werden präsentiert: Praxiskontakte, sozialökonomische Kartographierung, Fallmethode, vergleichender Warentest, Projektmethode, Planspiel, Produktlinienanalyse und Schülerfirma. Sie bestimmen den gesamten Unterricht bzw. tragen die wesentlichen Phasen des Unterrichts. Die Methoden der ökonomischen Bildung werden praxisorientiert präsentiert, um die unmittelbare Umsetzung im Unterricht zu ermöglichen. Sie werden wissenschaftlich fundiert, um den Beitrag zur Erreichung der Kernkompetenzen und Standards der ökonomischen Bildung herauszustellen, denn Unterrichtsmethoden sind Mittel zum Zweck. Daher zeigen alle Beiträge die Bildungs- und Lernziele auf, die mit der Methode erreicht werden können. Wo möglich werden Variationen im Komplexitätsgrad und Anforderungsniveau aufgezeigt, um den unterschiedlichen Einsatz in der Sekundarstufe I oder in der Sekundarstufe II zu unterstützen. Primäre Zielgruppen sind Lehrende an allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und II, Lehramtsstudierende sowie Lehreraus- und -weiterbildner an wissenschaftlichen Hochschulen und Studienseminaren, die sich mit methodischen Innovationen in der ökonomischen Bildung vertraut machen wollen. Sie finden in diesem Band eine Vielzahl von Anregungen, Beispielen und Umsetzungshilfen einschließlich Checklisten, Kopiervorlagen und kommentierten Literaturhinweisen, welche die Planung und Reflexion methodisch kompetenten Handelns im Wirtschaftsunterricht anleiten. Damit ist dieses Methodentraining einzigartig in der wirtschaftsdidaktischen Literatur.
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29,80 €

Projekte machen Schule
Projektunterricht in der politischen Bildung
Projektarbeit und Projektorientierung sind aus dem Unterrichtsgeschehen nicht mehr wegzudenken. Dennoch kennen viele Lehrerinnen und Lehrer die Projektmethode nicht bzw. sind überfordert, die als in sich geschlossene Unterrichtsmethodik auf ihren Politikunterricht zu beziehen. Das Buch trägt zur Auseinandersetzung mit dem Konzept bei und gibt anhand von durchgeführten, reflektierten Projekten Anregungen für den Unterricht.
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19,80 €

Lexikon der politischen Bildung
Band 3: Methoden und Arbeitstechniken
Band 3 des Lexikons der politischen Bildung enthält knapp 220 Artikel zu „Methoden und Arbeitstechniken“. Etwa sechzig Autorinnen und Autoren aus der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, aus der Schulpraxis sowie aus der Hochschule stellen dieses breite Spektrum vor. Die Vielzahl der Beiträge macht deutlich, daß sich in den letzten Jahren die Methoden und Arbeitstechniken in der politischen Bildung erheblich erweitert und ausdifferenziert haben. Die schulische politische Bildung hat bei dieser Entwicklung vor allem von der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung profitiert, die gerade im Bereich der Methoden ein hohes Maß an Einfallsreichtum und Kreativität gezeigt hat: vom „politischen Fahrradfahren“ bis zur „Kampfkunst“. Die Aufgaben der Methoden in der politischen Bildung bleiben jedoch stets die gleichen, nämlich die optimalen Bedingungen für die Begegnung von Lernenden und Sache (politische und gesellschaftliche Probleme usw.) herzustellen. Methoden helfen, indem sie gleichsam symbolisch „Politik“ zum Lernort bringen, die Lernenden an den Gegenstand heranzuführen und die konkreten Intentionen der jeweiligen Lernprozesse sowie die allgemeinen Ziele der politischen Bildung zu erreichen. Dies gilt sowohl für Methoden der Erkenntnisgewinnung (z.B. Hermeneutik oder Ideologiekritik) als auch für „Unterrichtsmethoden“, die vor allem Fragen nach Schritten, Formen und Phasen der Vermittlung stellen. Unterrichtsmethoden lassen sich in Groß- und in Kleinmethoden unterscheiden. Während Großmethoden (z.B. der Lehrgang oder das Planspiel) die Makrostruktur von Lernprozessen bestimmen und diese insgesamt tragen, unterstützen methodische Kleinformen, wie der Lehrervortrag oder das Standbild, einzelne Phasen des Lernprozesses, leiten sie ein oder schließen sie ab. Innerhalb der Unterrichtsmethoden lassen sich solche unterscheiden, die den Schwerpunkt eher auf die kognitive Dimension, d.h. auf inhaltlich fachliches Lernen legen, und solche, die erfahrungs- bzw. handlungsorientiert, emotionale, soziale, kommunikative und in jüngster Zeit auch zunehmend ästhetische Aspekte in den Mittelpunkt stellen und damit einen Anspruch auf „Ganzheitlichkeit“ erheben. Auch läßt sich eine Unterscheidung treffen zwischen traditionellen Methoden, die in Lernprozessen politischer Bildung schon immer eingesetzt wurden, (u.a. das Unterrichtsgespräch oder das Tafelbild) und neueren Methoden, die eher selten vorkommen (z.B. die Szenariotechnik oder das Zeitungstheater). Alle diese Methoden werden hier vorgestellt. Wenn man davon ausgeht, daß es die beste Methode nicht gibt, sondern politische Bildung gut daran tut, möglichst viele unterschiedliche Methoden einzusetzen, so läßt sich diese Forderung leichter erfüllen, wenn politische Bildnerinnen und Bildner über ein großes Methodenrepertoire verfügen. Der Band zielt daher in seiner Breite auch darauf ab, Lehrende zu ermutigen, sich mit für sie neuen und ungewohnten Methoden auseinanderzusetzen und mit ihnen in ihrem jeweiligen Praxisfeld zu experimentieren. Denn gerade auch die variable und fachdidaktisch begründete Auswahl der Methoden stärkt das Fachprofil der politischen Bildung. Wenn unter Methoden „zielgerichtete Verfahrensweisen“ (Gagel) oder „Modalitäten zur Bearbeitung politischer Themen“ (Giesecke) verstanden werden, verlangt die Realisierung der Methoden in der pädagogischen Praxis auch den Einsatz von Sozialformen, z.B. Gruppenarbeit oder Partnerarbeit, und von Arbeitstechniken: u.a. Auswertung von Statistiken und Tabellen, Bearbeitung von Texten und Quellen, Gestaltung von Wandzeitungen, Schreiben von Leserbriefen usw. Zwar sind die Grenzen zwischen Kleinmethoden, Sozialformen und Arbeitstechniken fließend, Arbeitstechniken haben jedoch einen stärker instrumentellen Charakter. Sie sind die Werkzeuge, die man benötigt, um das schwierige politische Handlungsfeld zu erschließen und mitgestalten zu können. Arbeitstechniken lassen sich parallel zur Durchführung der Methoden lernen, sie müssen aber auch darüber hinaus in spezifischen Lern- und Lehrsequenzen vermittelt und eingeübt werden. Über die Erschließung der Gegenstände hinaus ist es Ziel des Einsatzes unterschiedlicher Methoden und Arbeitstechniken, bei den jeweiligen Adressaten eine methodische Kompetenz zu erreichen, die sowohl eigene Erfahrungen mit verschiedenen Groß- und Kleinmethoden enthält als auch vielfältige Arbeitstechniken umfaßt, um so die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit politischen und gesellschaftlichen Problemen zu stärken. Methodische Kompetenz in diesem Sinne ist ein „Politikum“ (Hilbert Meyer), da sie sich sowohl auf die Unterrichtskultur als auch auf die gesamte Schulkultur auswirkt. Methoden und Arbeitstechniken beziehen sich immer auch auf Medien. Diese reichen von traditionellen Medien (z.B. Schulbuch) bis zu den „neuen“ Medien (z.B. Internet und Computerspiele), die sich erst langsam in der politischen Bildung durchsetzen und deren Bedeutung kontrovers diskutiert wird. Zu einer erweiterten Methodenkompetenz gehört dann auch die Fähigkeit, mit unterschiedlichen Medien kritisch umgehen zu können. Innerhalb des dreibändigen Lexikons erfüllt der Band „Methoden und Arbeitstechniken“ eine Klammerfunktion. Durch die inhaltlichen Bezüge zu Band 1 „Didaktik und Schule“ sowie Band 2 „Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung“ macht er deutlich, daß Methoden immer in einem Implikationszusammenhang stehen, d.h. nicht isoliert betrachtet werden können: sie sind weder von didaktischen Fragen und Prinzipien noch von der Ziel- und Inhaltsebene losgelöst und isoliert zu behandeln, noch ohne den Blick auf die jeweiligen institutionellen Voraussetzungen von Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung zu verwenden. Methoden beinhalten zugleich auch „tiefgefrorene“ Ziel-, Inhalts- und Medienentscheidungen (Hilbert Meyer). Diese Vernetzung wird nicht nur in den jeweiligen Artikeln deutlich, sondern auch durch die Verweise auf verwandte Artikel im gleichen Band und in den beiden anderen Bänden. Bei der Darstellung der Methoden, Arbeitstechniken und Medien wird bewußt keine Unterscheidung zwischen schulischer politischer Bildung und politischer Jugend- und Erwachsenenbildung getroffen. Denn gerade der methodische Bereich scheint geeignet zu sein, traditionelle Trennungen zwischen schulischer und außerschulischer politischer Bildung zu überwinden, Gemeinsamkeiten zu verdeutlichen und Wege aufzuzeigen, wie beide voneinander lernen können und sich miteinander verknüpfen lassen. Hans-Werner Kuhn/Peter Massing
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14,80 €

Lexikon der politischen Bildung
Band 1: Didaktik und Schule
Dieser Band 1 des Lexikons der politischen Bildung führt unterschiedliche Theorierichtungen, Forschungsergebnisse und Entwicklungen in den Schulen zu einem Ensemble zusammen, das nicht nur Kontraste sichtbar macht, sondern auch die Idee des Aufeinanderangewiesenseins von Theorie und Praxis sowie der Theorierichtungen vermitteln möchte. Die Politikdidaktik befindet sich gegenwärtig in einer Phase, in der Diskussionen über Ableitungszusammenhänge aus den Bezugswissenschaften an Bedeutung verlieren. Das frühere Selbstverständnis der Disziplin, die sich als anleitende, theoretisierende Berufswissenschaft verstand, wird zunehmend von theoretischen Bemühungen ergänzt, die den Gegenstandsbereich Politikunterricht sowohl mit beschreibenden und interpretierenden Analysen bearbeiten als auch Verfahren entwickeln, mit denen Gesetzmäßigkeiten von Unterricht herausgefunden werden können. In den letzten Jahren sind somit neue Forschungszusammenhänge und Diskussionsfelder entstanden. Dabei vollzieht sich ein Wandel hin zu einer stärker empirisch forschenden Disziplin. Die Konsistenz und die Reichweite politikdidaktischer Theorieansätze wird getestet und der Prozeß der Wissensgenerierung in den Blick genommen. Parallel dazu läßt sich in der Schule eine zunehmende Konsolidierung des Faches insofern beobachten, als die Zeiten bildungspolitischer Kontroversen über die Einführung des Faches endgültig vorbei zu sein scheinen. Immer häufiger unterrichten ausgebildete Fachlehrerinnen und -lehrer kompetent das im Fächerkanon mehr oder weniger etablierte Schulfach. Die Bedeutung des Lernens für die Demokratie ist inzwischen weitgehend anerkannt. Intentionale politische Bildung in der Schule ist notwendig zur Ergänzung politischer Sozialisation durch andere Institutionen. Trotz z.T. widriger Rahmenbedingungen hat sich in der Schule eine eigenständige Praxiskultur entwickelt. Alltägliche Routine und Erfahrungen begünstigen die Entwicklung von Berufsbildern und befördern die Abkoppelung von theoretischen Diskussionsfeldern. Mit zunehmender Professionalisierung der Politiklehrerinnen und -lehrer wurde die Theorie nur noch zu einem Bezugspunkt unter anderen für das Lehrerhandeln. In der Praxis wurden eigene bewährte Instrumente für den Unterricht entwickelt. Der Prozeß der Verwissenschaftlichung der Politikdidaktik und der Prozeß der Professionalisierung des Lehrerhandelns bringen mit sich, daß Theorie und Praxis sich zwar auseinanderentwickeln, aber zugleich aufeinander bezogen bleiben. Diese Modernisierungsprozesse in Wissenschaft und Praxis darzustellen ist ebenso ein Ziel dieses Bandes wie die Bestandsaufnahme des gemeinsam erarbeiteten Wissens. Die Auswahl der Begriffe soll die Diskussions- und Forschungsfelder in der nötigen Breite präsentieren. Zwar wird unter den zentralen Begriffen im wissenschaftlichen Schrifttum und in der Praxis oftmals Unterschiedliches verstanden, doch sollen die Erläuterungen Benutzerinnen und Benutzer in die Lage versetzen, die Optionen für sich selbst begründet nachvollziehen zu können. Die Autorinnen und Autoren wurden gebeten, zunächst auf die Ideengeschichte des Begriffs einzugehen, sodann die Wirkungsgeschichte darzustellen und schließlich die gegenwärtige Debatte nachzuzeichnen, wobei auch die Ergebnisse der Fachunterrichtsforschung Berücksichtigung finden sollten. Am Ende der Beiträge sind Hinweise auf parallele und weiterführende Artikel zu finden. Dabei wird zur Ergänzung auch auf die beiden anderen Bände verwiesen. Der vorliegende Band, der erste in der Reihe, möchte zum wissenschaftlichen Diskurs in der Politikdidaktik ebenso beitragen wie zum Austausch von Theorie und Praxis. Dagmar Richter/Georg Weißeno
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14,80 €