Zu "Christian Wild" wurden 2 Titel gefunden

Demokratie als Gesellschaftsform
7. Jahrbuch Demokratiepädagogik
Fast 70 Jahre lang schien es selbstverständlich, dass Demokratie unsere Gesellschaftsform ist und sie nicht mehr grundsätzlich in Frage gestellt wird. Doch immer wieder hört man in politischen Kommentaren und Zeitdiagnosen, dass die Demokratie zumindest herausgefordert oder gar in Gefahr sei.Das aktuelle Jahrbuch Demokratiepädagogik befasst sich also aus guten Gründen mit der Frage, was unser Bildungssystem leisten kann und muss, um die Demokratie als Gesellschaftsform zu stärken. Junge Menschen resilient zu machen gegen populistische und radikale Ideologien ist eine der Kernaufgaben. Die Beiträge hierzu diskutieren eine soziale Vielfalt, in die jeder von unmittelbar eingebunden ist. Das betrifft gerade das Lernen und Lehren in pädagogischen Einrichtungen und besonders in der Schule. Das gilt aber auch für viele gesellschaftliche Institutionen, die sich als bildungswirksam erweisen: Kirche, Strafvollzug, Jugendarbeit, Altenhilfe. Zugleich stehen die Demokratie als Gesellschaftsform und als Herrschaftsform in einem Spannungsverhältnis zueinander. Unterschiedliche Beiträge und Praxisprojekte thematisieren dieses Spannungsfeld auf vielfältige Weise und verdeutlichen, dass sich hier weitreichende Entwicklungs- und Gestaltungsfelder eröffnen. Berichte aus der Zivilgesellschaft sowie Rezensionen runden den Band ab.
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31,90 € - 39,90 €
Jahrbuch Demokratiepädagogik 2013/14
Neue Lernkultur / Genderdemokratie
Das Jahrbuch Demokratiepädagogik 2013 setzt den Diskurs um Entwicklung, wissenschaftliche Begleitung und praktische Erprobung partizipatorischer Ansätze demokratischer Bildung und Erziehung fort. Die Beiträge konzentrieren sich auf zwei aktuelle Themen: Der Schwerpunkt „Neue Lernkultur“ macht deutlich, dass Demokratiepädagogik kein spezielles Anwendungsgebiet von Erziehung und Bildung meint, sondern die Gestaltung von Bildungsprozessen und -institutionen insgesamt in den Blick nehmen muss. Sowohl für Schule wie für Jugendbildung bedeutet dies eine neue Lernkultur. Das Thema „Genderdemokratie“ greift die Debatte um die Chancengleichheit der Geschlechter auf. Dabei geht es darum, die Benachteiligung von Mädchen, wie sie seit den 1960er Jahren kritisiert und sukzessive auch reduziert werden konnte, in einen größeren Kontext zu stellen. Zudem wird gefragt, welche Aspekte der Geschlechtergerechtigkeit Jungen in den pädagogischen Institutionen betreffen. Beides zieht demokratiepädagogische Konsequenzen im Umgang mit der geschlechtsspezifischen Entwicklung der Lernenden in Schule und Jugendarbeit nach sich. Weitere Beiträge aus Forschung, Praxis und der demokratiepädagogischen Entwicklung in Regionen, Ländern und der Zivilgesellschaft ergänzen den Band.
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28,80 €