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Rassismuskritische politische Bildung
Theorien – Konzepte – Orientierungen
Wie entsteht Rassismus? Welche Zusammenhänge lassen sich zwischen Sprache und Rassismus beobachten? Sollte rassismuskritische Bildung nicht eine Querschnittsaufgabe aller Bildungsarbeit sein? So steht vor dem Hintergrund neuer bundespolitischer Programme zur Extremismusprävention und Demokratieförderung nicht nur die non-formale politische Bildung vor neuen Herausforderungen, Klärungsprozessen und Selbstverständnisdebatten. Die Autorinnen und Autoren des Bandes widmen sich der vielschichtigen Ausdifferenzierung der rassismuskritischen Bildung: Neben dem Thema Antisemitismus werden auch Kolonialismus sowie Nachhaltigkeit und Globalisierung behandelt. Auch Rassismus im Kontext von Populismus und Rechtsextremismus kommt zur Sprache. Unterschiedliche Institutionen werden im Hinblick auf Rassismus (-kritik) betrachtet. Zudem finden sich im Band medienpädagogisch und -analytisch orientierte Beiträge. Dabei wird deutlich, welchen wichtigen Beitrag politische Bildung leisten kann, um Rassismus präventiv und aktiv entgegenzutreten. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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19,90 € - 24,90 €
Rassismuskritische Bildung
POLIS 2/16
Rassismus ist ein schwieriges Thema. Wir sind geneigt, vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Ereignisse, Rassismus nur im Zusammenhang mit rechts extremistischen Einstellungen, Äußerungen und Handlungen zu sehen und ihn als gesellschaftliches Randphänomen oder Ausnahmeerscheinung aufzufassen. Dass Rassismus aber als alltägliche Diskriminierungsform Bestandteil der gesell schaftlichen Wirklichkeit und als alltagprägendes Weltbild bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein verankert ist, wird eher selten thematisiert, geschweige denn als dauerhaft präsentes Problem begriffen. Man tut sich schwer, bereits bei abwertenden Sprechakten, struktureller Diskriminierung oder alltäglicher Ausgrenzung und selbst bei offener Gewalt von Rassismus zu sprechen. Um diesem distanzierenden Umgang mit Rassismus entgegenzuwirken und das eigene Involviertsein in rassistisches Denken und Verhalten reflektieren zu können, wurde das Konzept der Rassismuskritik entwickelt, das mittlerweile in die Bildungseinrichtungen Einzug hält, dabei aber auf dem Weg in die öffentlichen Schulen nur sehr langsam vorankommt. Für pädagogisches Handeln ist es absolut notwendig, über basale Kenntnisse zu Rassismus und Rassismuskritik zu verfügen, um die eigene Praxis zu reflektieren. Diese Kenntnisse vermittelt uns Astrid Messerschmidt mit ihrem Beitrag. Karim Fereidooni begründet in seinem Artikel, weshalb Rassismuskritik fester Bestandteil aller Phasen der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung sein muss. Sylvia Heitz stellt dazu ein Praxisbeispiel aus dem Lehramtsstudium vor. Dass Schülerinnen und Schüler, insbesondere wenn sie sich in rassismuskritischen Kontexten politisch engagieren, die Unterstützung ihrer Lehrerinnen und Lehrer benötigen, zeigt Steve Kenner. In der DIDAKTISCHEN WERKSTATT stellen wir eine Berufsschule vor, die sich auf dem Weg zu einer rassismuskritischen Schulkultur befindet. In dieser POLIS-Ausgabe gibt es wieder ein FORUM: Joachim von Olberg hat ein instruktives Interview mit Mathias Busch über seine Forschungsarbeiten zur Staatsbürgerkunde in der Weimarer Republik geführt.
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5,00 € - 7,40 €
Schule in der Migrationsgesellschaft
Ein Handbuch
Migration ist der Normalfall in modernen Gesellschaften. Auch die gesellschaftliche Wirklichkeit Deutschlands wird grundlegend von Migrationsphänomenen geprägt. Die Frage danach, was Bildungspolitik und Schule in einer pluriformen Gesellschaft zu leisten haben, wird deshalb zu einer entscheidenden Weichenstellung für das Zusammenleben künftiger Generationen und den Erfolg gesellschaftlichen Handelns überhaupt. Das neue Handbuch – eine vollständig überarbeitete und um viele Beiträge erweiterte Neuausgabe des Standardwerkes Schule in der Einwanderungsgesellschaft – bietet eine praxisnahe, doch theoretisch anspruchsvolle Einführung. Neueste Erkenntnisse und Erfahrungen zum Themenbereich sind dabei berücksichtigt. Die beiden Bände richten sich an Studierende im Lehramt, aber auch an erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die sich in diesem Themenbereich kundig machen und weiterbilden wollen.
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46,99 € - 59,00 €
Politische Bildung nach Auschwitz
Erinnerungsarbeit und Erinnerungskultur heute
Stichworte wie „Vergangenheitsbewältigung“ oder „Erinnerungskultur“ waren nicht nur konstitutiv, sondern lange Zeit auch prägend für das Selbstverständnis der Politischen Bildung in Deutschland nach 1945. Gerade im Zusammenhang mit den sich häufenden Erinnerungsjahren stellt sich deshalb die Frage, in wie weit Adornos berühmte Formel einer „Erziehung nach Auschwitz“ und seine pädagogische Prämisse und Forderung, „dass Auschwitz nicht noch einmal sei“, heute noch von zentraler Bedeutung für Politische Bildung ist oder sein sollte. Diese Frage ist nicht zu trennen von aktuellen Forderungen, eine historisch-politische Bildung zu entwickeln, die auch den nachfolgenden Generationen und jungen Migranten/innen gerecht werden kann. Weitere aktuelle Herausforderungen für eine zeitgemäße „Politische Bildung nach Auschwitz“ sind der wachsende Rechtsextremismus und die Frage nach einer Europäisierung von Erinnerung. Siebzig Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz knüpft die non-formale Politische Bildung mit der Beteiligung an diesen Debatten an ihre normativ aufklärerischen Traditionen an. Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zum Diskurs über Ziele, Aufgaben und Selbstverständnis der Politischen Bildung, der über die oft selbst gesetzten, engen Grenzen von schulischer Politikdidaktik und außerschulischer Politischer Bildung hinaus reicht und Erinnerungspädagogik als gemeinsame Aufgabe in den Blick nimmt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
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15,99 € - 19,80 €
Weltbürgertum und Kosmopolitisierung
Interdisziplinäre Perspektiven für die Politische Bildung
Unter Rückgriff auf Immanuel Kant und die Rezeption des angelsächsischen Diskurses über Kosmopolitismus ist in den letzten Jahren versucht worden, einen modernisierten Begriff des Weltbürgers in die öffentlichen politischen Debatten einzubringen. Vor diesem Hintergrund wird im vorliegenden Band interdisziplinär und kontrovers diskutiert, ob der Weltbürger ein angemessenes Bürgerleitbild für die globalisierte Welt ist. Dieser interdisziplinäre Diskurs zwischen Soziologen, Politikwissenschaftlern, Theologen, Philosophen, Historikern, Pädagogen, Musikwissenschaftlern und Politikdidaktikern über Weltbürgertum liefert neue Anstöße für eine zeitgemäße Theorie und Praxis der Politischen Bildung in weltbürgerlicher Absicht. In Abgrenzung zu einer ausschließlich wirtschaftlich gedachten Globalisierung sollen damit mögliche Perspektiven einer politischen und gesellschaftlichen Kosmopolitisierung erörtert werden. Auch in Zeiten der Globalisierung brauchen mündige Bürger Handlungsfelder der aktiven politischen Partizipation. Für eine Weiterentwicklung der Politischen Bildung stecken die Beiträge neue Herausforderungen und Perspektiven ab.
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18,99 €
Lexikon der politischen Bildung
Band 2: Außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung
Mitunter meint man, in verschiedenen Welten zu leben, obwohl alle doch im selben Bereich arbeiten. Politischer Erwachsenenbildung und außerschulischer politischer Jugendbildung gemeinsam ist zwar die Absicht, den an ihren Veranstaltungen Teilnehmenden Politik verständlich, durchschaubar und interessant zu präsentieren sowie politische Lern-, Bildungs- und Handlungsprozesse in Gang zu setzen. Aber dennoch sind die Gräben, die beide Felder voneinander trennen, groß. So ist es immer wieder überraschend zu erfahren, daß die in der Erwachsenen- und Jugendbildung beruflich Tätigen oft wenig, großenteils kaum etwas, mitunter sogar nichts voneinander wissen. Es gibt jeweils spezielle und separate Referenzsysteme: Literatur, professionelle Kommunikation, Fortbildung – vieles läuft beziehungslos nebeneinander her...und dient doch demselben Ziel, nämlich Politik pädagogisch zu vermitteln und Demokratie zu kultivieren. Die Szenerie wird noch unübersichtlicher, wenn man sich vergegenwärtigt, daß auch die Trägerverbände und Institutionen ein je spezifisches Eigenleben führen. Die Praxis hat sich im Laufe zahlreicher Jahre entwickelt, professionelles Wissen und Handeln ist aus bildungs- und trägerpolitischen Zielsetzungen, Besonderheiten der Adressaten- und Teilnehmerkreise, Spezifika der Einzugsbereiche, binneninstitutionellen Regelungen und unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen entstanden. So ist die gesamte außerschulische politische Jugend-/Erwachsenenbildung mit einem Planetarium zu vergleichen, in welchem die einzelnen Körper ihre Bahnen ziehen. Trotzdem werden sie durch Gravitationskräfte zusammengehalten. Ansonsten wäre nicht zu erklären, wie bei aller Getrenntheit und Unterschiedlichkeit zur selben Zeit dieselben Themen und an einer Vielzahl von entlegenen Bildungsorten und -stätten die gleichen Arbeitsformen präsentiert und realisiert werden. Es besteht trotz großer Pluralität ein gemeinsamer professioneller Standard außerschulischer politischer Jugend- und Erwachsenenbildung. Das Ziel dieses Lexikonbandes ist es, die gegenseitige Kenntnisnahme der diversen Träger und Institutionen, die hier aktiv sind, anzuregen und zu unterstützen. Es sollen wechselseitige Infomationen über die Arbeitsansätze und -beispiele ermöglicht sowie eine die eigenen Grenzen überschreitende Kommunikation erleichtert werden. Der Band will der Vorbereitung auf eine Tätigkeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung, der Weiterbildung pädagogischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem professionellen und fachlichen Informations- und Meinungssowie der allgemeinen politischen Bildung aller Interessierten dienen. An diesem Vorhaben haben sich etliche ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfahrene Praktikerinnen und Praktiker beteiligt. Das Theorie-Praxis-Verhältnis ist gestört, die wechselseiztige Beziehungnahme defizitär. Da Theorie ohne Praxis Bodenhaftung verliert und Praxis ohne Theorie keinen Horizont hat, ist ein Theorie-Praxis-Diskurs zum Nutzen der politischen Bildung unabdingbar notwendig. Er ist dringend verbesserungsbedürftig. Diesem Anspruch soll die Tatsache Rechnung tragen, daß theoretisch und praktisch Arbeitende ihr wissenschaftliches und berufsrelevantes Wissen darstellen. Darüber hinaus sollen die einzelnen Segmente und Plätze sichtbar, Organisationen, Träger und Institutionen vorgestellt werden. Dem wird entsprochen durch die Vielzahl von Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Herkunft und (universitärer, wissenschaftstheoretischer, bildungspolitischer, verbandlicher, parteilicher, trägerspezifischer, gruppenbezogener, konfessioneller, regionaler) Verortung, die nun in einem Band versammelt sind. Am Ende ihrer Beiträge sind Hinweise auf parallele, ergänzende und weiterführende Artikel im selben Band zu finden. Da das Lexikon auch die außerschulisch arbeitende politische Bildung mit der in den allgemeinbildenden Schulen wirkenden verbinden will, ist ein insgesamt dreibändiges Werk entstanden. Um die Verschränkungen darzustellen und um sie zu unterstützen, wird am Ende der Artikel auch auf thematisch nahe Beiträge in den beiden anderen Bänden (Band 1 Didaktik und Schule, Band 2 Methoden und Arbeitstechniken) verwiesen. So soll der vorliegende Band zwar eine Einheit sein, aber alleine ist er noch nicht vollständig, wie die Hinweise auf die beiden anderen Bände belegen. Das Ziel der Herausgebenden aller drei Bände ist es, einmal eine Art Bestandsaufnahme der gesamten Leistungen politischer Bildung in der Bundesrepublik zu unternehmen. Zum anderen wollen sie einen Beitrag leisten zu einem gemeinsamen professionellen Verständnis aller in ihr Tätigen. Der vorliegenden Band, der zweite in der Reihe, beweist, daß trotz zahlreicher Legitimationsprobleme politischer Bildung gerade in ökonomisch schwierigen Zeiten Anlaß zu Selbstbewußtsein besteht. Die außerschulische politische Bildung in der Bundesrepublik kann solide und leistungsfähige Institutionen, teilnehmernahe Bildungsstätten, anregende Lernorte, kreative Bearbeitungsformen, methodische Vielfalt, ein hohes Reflexionsniveau und ein pädagogisches Personal vorweisen, das dieses alles situationsgerecht einzusetzen weiß. Kempen, Februar 1999 Klaus-Peter Hufer
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14,80 €