Zu "Antje Pabst" wurden 5 Titel gefunden

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"Fünf Tage sind einfach viel zu wenig."
Bildungszeit und Bildungsfreistellung in der Diskussion
Zeit für Bildung ist im Lebenslauf der Menschen ungleich verteilt. Während sie im Kinder- und Jugendalter überwiegt, wird sie im Erwachsenenalter zu einem raren Gut. Die Zuteilung oder Verteilung von bzw. die Verfügung über Bildungs- und Lernzeiten unterliegt zudem spezifischen gesellschaftlichen Aushandlungs- und Verhandlungsprozessen. Dies betrifft v. a. den Zugang zur betrieblichen Weiterbildung, der innerbetrieblichen Steuerungsprozessen unterliegt. Dagegen erhalten Erwachsene im Rahmen von Bildungsfreistellungs-, Bildungsurlaubs- und Bildungszeitgesetzen in 14 Bundesländern ein verbrieftes Recht auf frei verfügbare Bildungszeit. Ziel des vorliegenden Sammelbandes ist es, sich aus der Perspektive von Wissenschaft, Bildungspolitik, Bildungspraxis (Träger und Einrichtungen) und aus der Sicht von Teilnehmenden mit den besonderen Implikationen der Bildungszeitgesetze auseinanderzusetzen. Darüber hinaus wird gefragt, welche Bedeutung Zeit für Bildung in vorgeschriebenen Formen der beruflichen Weiterbildung und im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse, wie der Digitalisierung, hat.
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31,99 € - 32,90 €
Erwachsenenbildung als kritische Utopie?
Diskussionen um Mündigkeit, Gerechtigkeit und Verantwortung
Dieser Band blickt im Sinne des Utopischen nach vorne und fragt: Wieviel Utopie braucht die Erwachsenenbildung? Denn pädagogisches Denken kommt ohne Zukunftsentwürfe nicht aus, so die Herausgeberinnen. (Politische) Erwachsenenbildung heißt, sich als mündiger Bürger in der Gesellschaft zu bewegen und neben Kritik- und Urteilsfähigkeit auch eine Utopiefähigkeit zu entwickeln. Wie soll sich sonst etwas ändern? Dabei beginnt der Diskurs bereits bei der Definition: Was ist eigentliche eine Utopie? Die Vielfältigkeit des Nachdenkens über utopische Momente in der Erwachsenenbildung zeigt sich in den Aufsätzen der hier versammelten Autorinnen und Autoren. Sie begegnen ihnen auf unterschiedliche Art und Weise und bieten Anregungen, die (utopische) Welt der Erwachsenenbildung in Theorie und Praxis zu betreten. Das Buch ist der klugen Denkerin Christine Zeuner gewidmet, die in ihrem wissenschaftlichen Wirken stets die Spannungsfelder der Erwachsenenbildung aufspürt.
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21,99 € - 22,90 €
Wirkungen politischer Jugend- und Erwachsenenbildung
Journal für politische Bildung 3/2018
Politische Bildung ist und bleibt eine langfristige gesellschaftliche Aufgabe, die jede Generation für ihre Belange und in ihrem Interesse weiterentwickeln muss, um den Bestand der Demokratie zu sichern und sie zu stärken. Dabei übernimmt die politische Bildung vielfältige Rollen, die ihr je nach historischer Situation und gesellschaftlichem Bedarf übertragen werden: Sie begleitet und unterstützt politischen und sozialen Wandel, sie antizipiert Veränderungen, sie ist Mitinitiatorin von Umbrüchen, teilweise reagiert sie aber auch nur auf sie. Sie kann eher die Anpassung an politische Verhältnisse zum Ziel haben, aber auch bestehenden Verhältnissen Widerstand entgegensetzen und Alternativen aufzeigen. Über Demokratieentwicklung und die Unterstützung der Handlungsfähigkeit in demokratischen Gesellschaften als Rahmen der politischen Bildung besteht weitgehender Konsens. Unterstellt wird damit auch, dass notwendige Einstellungen und Kompetenzen erlernbar sind. Organisierte politische Bildung wird von Lehrenden vermittelt; Teilnehmende eigenen sich ihre vielfältigen Inhalte an bzw. lernen sie. Damit stellt sich aber neben der Frage nach methodisch-didaktisch sinnvollen Vermittlungsformen von Inhalten auch die Frage nach den (biographischen) Wirkungen – bezogen insbesondere auf die Teilnehmenden, darüber hinaus aber auch auf die Lehrenden und deren berufliches Umfeld. Teilnehmende setzen sich durch den Besuch politischer Bildungsveranstaltungen, der zumeist aus subjektiven Gründen passiert, Erfahrungen aus, die sie sonst vermutlich so nicht machen würden. Die Frage, welche (biographischen) Wirkungen die Teilnahme an politischer Bildung auslösen kann, ist bisher nur in Ansätzen beantwortet. Zu Wirkungen bzw. Effekten politischer Bildung bei Teilnehmenden liegen aktuell sehr wenige empirische Erhebungen und Forschungsergebnisse vor. In den Standardhandbüchern zur politischen Bildung finden sich dazu keine Kapitel, und auch Evaluationen zum Stand der politischen Bildung bzw. zum Bildungsurlaub behandeln das Thema nur am Rande. Die Wirkungsforschung in der politischen Bildung befindet sich in einem Spannungsverhältnis, gleichzeitig liegen bisher nur relativ wenige grundlegende Untersuchungen vor. Der oftmals gewählte Zugang, die Lehrenden zur Motivation der Teilnehmenden zu befragen, gibt – wenn überhaupt – Begründungen für die Teilnahme. Er kann aber keinen Aufschluss darüber geben, welche (langfristigen biographischen) Wirkungen die Teilnahme bei Einzelpersonen hatte. Wissen über diese Fragestellung würde zur Legitimation der politischen Bildung beitragen. Denn es ist anzunehmen, dass Personen durch ihr Denken und Handeln weitere Kreise beeinflussen, als durch die tatsächliche Teilnahme an politischer Bildung erreicht werden. In diesem Kontext versammelt diese Ausgabe des Journals Beiträge, in denen einerseits aktuelle Ergebnisse der Wirkungsforschung zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung dargestellt werden. Anderseits zieht das Heft auch eine vorläufige Bilanz der Wirkungsforschung in der politischen Bildung und diskutiert dabei das Thema insgesamt vor dem Hintergrund bisheriger Studien in Bezug auf seine Relevanz für die Zukunft der politischen Bildungsforschung.
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13,99 € - 18,00 €
Zeit für Bildung
Weiterbildungsphasen als Moratorium – Bildungsurlaub: Begründungen, Konflikte und Perspektiven – Machtkritisches Globales Lernen – 15. Kinder- und Jugendbericht
Politische Erwachsenenbildung ist Teil des lebensbegleitenden Lernens. Wer sich und die Welt, in der wir leben, verstehen und Politik mitgestalten will, braucht politische Bildung – und damit Zeit für Bildung. Politische Bildung ist ein Angebot zur Orientierung und Information, qualifiziert darüber hinaus für politisches Engagement und die Übernahme gesellschaftlicher, sozialer und politischer Aufgaben. Unsere Demokratie lebt von der Beteiligung informierter Bürger/-innen, weshalb Bildungsbiografien nicht mit dem Ende von Schule, Ausbildung oder Studium enden dürfen. Politische Bildung hat in der Erwachsenenbildung nominell einen hohen Stellenwert, obwohl sich die oft allgemeinbildende, politische oder kulturelle Erwachsenenbildung in den letzten Jahren auf politischen und wirtschaftlichen Druck hin zu einer funktionalen, auf Qualifizierung für den Arbeitsmarkt abzielenden „Weiterbildung“ gewandelt hat. Die Bedeutung und Förderungsnotwendigkeit politischer Bildung wird in nahezu allen Erwachsenen- bzw. Weiterbildungsgesetzen der Bundesländer ausdrücklich oder zumindest implizit betont, die Realitäten spiegeln allerdings oftmals andere Prioritäten wider. Die Bildungsfreistellung wird derzeit – trotz des gesetzlichen Anspruchs in zahlreichen Bundesländern – nur selten wahrgenommen. 77 % der Beschäftigten sind an Fortbildungen interessiert, aber nur 0,5 bis 2 % der Arbeitnehmer/-innen nehmen Bildungszeit. Diese Zahlen implizieren Handlungsbedarf auf allen Ebenen: staatlicherseits, vonseiten der Abreitnehmer/-innen sowie der Träger politscher Erwachsenenbildung. Aus verschiedenen Blickwinkeln gibt der SchwerPunkt dieses Journals Anregungen und verweist auf die Bedeutung der wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe für eine zunehmend komplexe, diffundierende und dabei doch in weiten Teilen den Konsens suchende Gesellschaft. Die Rubrik MitDenken untersucht anhand der FES-Jugendstudie 2015 die Einstellungen 14- bis 25-Jähriger zur Demokratie und zu demokratischen Prinzipien. Herausgehoben ist hierbei die Frage, welche Rolle politische Bildung für Demokratielernen aus dem Blickwinkel junger Menschen spielt. Daran anschließend stehen in der Rubrik ÜberGenzen „Schritte zu einem machtkritischen Globalen Lernen“ im Mittelpunkt.
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13,99 €
Arbeitswelt 4.0
Zukunft der Arbeit: Theorie und Empirie – Bildung 4.0 – Neue Konzepte – AfD und politische Bildung Trump oder Clinton? – Die US-Wahlen im Internet
Entwicklungen in der Arbeitswelt, die unter den Stichworten „Arbeit 4.0“ und „Industrie 4.0“ diskutiert werden, beziehen sich im Wesentlichen auf die Technologisierung und Digitalisierung von Arbeitsplätzen. Neu ist die Vernetzung der verschiedensten Fertigungs- und Produktionsprozesse, verbunden mit einer Neugestaltung der Produktentwicklung. Wesentliche Elemente sind die Selbststeuerung und Kontrolle der Komponentenfertigung zur individualisierten bzw. personalisierten Produktgestaltung. Durch die Digitalisierung werden ökomische Prozesse beschleunigt und die internationale Vernetzung der Wirtschaft erhält einen wesentlich höheren Stellenwert. Noch wird zu wenig gefragt, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Arbeitenden selbst haben. Fragen, die in den 1970er Jahren unter dem Stichwort „Humanisierung der Arbeit“ oder der „Würde des Menschen in der Arbeitswelt“ diskutiert wurden, werden kaum erörtert. Unterstellt wird eher, dass mit den neuen Arbeitsformen eine schöne, neue Arbeitswelt im Entstehen begriffen ist, in der sich die Menschen selbst verwirklichen und entfalten können. Sie erhalten eine höhere Arbeitszeitsouveränität, womit die neuen Arbeitsformen auch der individuellen biographischen Entwicklung entgegenkommen. Es ist aber bereits heute empirisch nachweisbar, dass die Digitalisierung zum Wegfall von Arbeitsplätzen im mittleren Lohnsegment geführt hat, dass neue Arbeitsplätze mit höheren Qualifikationsanforderungen nur einer Minderheit zugänglich sein werden und dass andere Arbeitsformen zum Verlust von Arbeitnehmerrechten und zur Isolierung von Arbeitnehmer/-innen führen. Zielsetzung des vorliegenden Hefts ist eine kritische Auseinandersetzung mit den sich bisher abzeichnenden Veränderungen der Arbeitswelt und ihre Auswirkungen auf die Arbeitenden selbst. Hierzu wird dargestellt, welche konkreten Wandlungsprozesse in der Arbeitswelt bereits auszumachen sind und welchen Konsequenzen sich die Erwerbsarbeit unter Bedingungen einer „Arbeitswelt 4.0“ gegenüber sieht. Am Beispiel des Maschinen- und Anlagenbaus werden exemplarisch Konsequenzen einer stark digitalisierten Produktionsarbeit im Kontext von Beschäftigung, Qualifikation und Belastung in der Fabrik 4.0 diskutiert. Dem werden mögliche Kompetenzmodelle unter besonderer Berücksichtigung des Erfahrungswissens von Beschäftigten sowie Diskussionen um die Humanisierung der Arbeitswelt und das Konzept einer arbeitsorientierten Weiterbildung entgegen gehalten, um Potentiale einer arbeitnehmergerechten Gestaltung digitalisierter Arbeitsplätze auszuloten. Zudem geht das Heft intensiv auf gewerkschaftliche Bildungsarbeit bezogen auf die Arbeitswelt 4.0 sowie die sich verändernden Adoleszenzphasen Jugendlicher in Zusammenhang mit der Veränderung unserer Arbeitswelt ein. Über den Themenschwerpunkt hinaus thematisiert das Heft die rechtspopulistische AfD und deren Funktion als Türöffnerin nach Rechts als Herausforderung für die politische Bildung. Zudem wird über die digitalen Facetten des US-Präsidentschaftswahlkampfs im Kontext (außer)schulischer politischer Bildung berichtet.
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13,99 €