Wissen und Können

Wege zum professionellen Handeln in der politischen Bildung

herausgegeben von
Klaus-Peter Hufer, Theo W. Länge, Barbara Menke, Bernd Overwien, Laura Schudoma

Was müssen politische Bildnerinnen und Bildner in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung wissen und können? Diese Frage beantwortet der Band, indem er sich der wissenschaftlichen Erforschung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung widmet. Dabei werden folgende Themen erörtert: Selbstverständnis und Tradition des Faches, wissenschaftliche Kategorien und Referenzrahmen, zentrale Kompetenzen und spezifische Merkmale professionellen Handelns. Auf dieser Grundlage werden fachliche Standards herausgearbeitet und das Ergebnis zeigt sich in neun unverzichtbaren Kernmodulen, die die we…

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34,80 €

Bestellnummer: 4905
EAN: 9783899749052
ISBN: 978-3-89974905-2
Format: Buch + CD-ROM
Reihe: Politik und Bildung
Erscheinungsjahr: 2013
Auflage: 1. Auflage 2013
Seitenzahl: 448
Produktinformationen

Was müssen politische Bildnerinnen und Bildner in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung wissen und können?

Diese Frage beantwortet der Band, indem er sich der wissenschaftlichen Erforschung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung widmet. Dabei werden folgende Themen erörtert: Selbstverständnis und Tradition des Faches, wissenschaftliche Kategorien und Referenzrahmen, zentrale Kompetenzen und spezifische Merkmale professionellen Handelns. Auf dieser Grundlage werden fachliche Standards herausgearbeitet und das Ergebnis zeigt sich in neun unverzichtbaren Kernmodulen, die die wesentlichen Kompetenzen politischer Bildnerinnen und Bildner beschreiben.

Inhaltsübersicht

Vorwort

Theo W. Länge, Barbara Menke

Einleitung
Klaus-Peter Hufer, Theo W. Länge, Barbara Menke, Bernd Overwien

Der Arbeits- und Forschungsprozess des Projekts
Klaus-Peter Hufer

Selbstverständnis der politischen Bildung
Aufklärung – Emanzipation – Bildung – Werte

Politische Bildung aus dem Geist der Aufklärung: Ein Grundverständnis und seine Herleitung
Klaus-Peter Hufer

Emanzipation ist der Ausgangspunkt von allem: Zu einem Schlüsselbegriff politischer Bildung
Oskar Negt

„Durch seine eigenen Kräfte aus dem Nichts hervortreten“: Bildung aus der Sicht der Klassiker
Laura Schudoma

Notwendige Unterscheidungen: Weiterbildung – Erwachsenenbildung – Qualifizierung. Bildung als „Produkt“ und Ware
Erhard Meueler

„Bildung“ beim Erwachsenenlernen
Erhard Meueler

Ohne Werte ist alles sinnlos: Wertorientierung als Grundkategorie des politischen Lernens
Laura Schudoma

In welchem Verhältnis stehen Ethik und politische Bildung zueinander?
Detlef Horster

Der Beutelsbacher Konsens
Klaus-Peter Hufer

Kompetenzen in der politischen Bildung

Kompetenzen in der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung – eine Definition
Klaus-Peter Hufer, Barbara Menke, Bernd Overwien

Streitfall Kompetenzen: Zur Auseinandersetzung mit dem Kompetenzbegriff in der Bildung und Weiterbildung
Bernd Overwien

Oskar Negt: Zusammenhänge herstellen durch gesellschaftliche Kompetenzen
Klaus-Peter Hufer

Welchen Kompetenzbegriff sollte man in der politischen Bildung zugrunde legen?
Christine Zeuner

Zentrale Begriffe in der politischen Bildung

Politische Bildung und der Kern des Politischen: Elf Thesen zu einem schwierigen Verhältnis
Klaus-Peter Hufer

Was ist Politik? Definition und Zusammenhänge
Peter Massing

Ohne Demokratie keine politische Bildung
Klaus-Peter Hufer

Herrschaftsformen – Gesellschaftsformen – Lebensformen: Demokratie als Hauptbezugspunkt politischer Bildung
Gerhard Himmelmann

Inhalte, Wege und Kooperationen in der politischen Bildung

„Wieder gelesen“: Wegbereiter der politischen Bildung 
Fritz Borinski, Kurt Gerhard Fischer, Paulo Freire, Hermann Giesecke, Wolfgang Hilligen, Oskar Negt, Rolf Schmiederer, Willy Strzelewicz
Klaus-Peter Hufer, Bernd Overwien

Im Mittelpunkt das lernende Subjekt: Teilnehmerorientierung als zentrale Gelingensbedingung der politischen Bildung
Klaus-Peter Hufer

Lernen, reflektiert zu handeln: Zur Bedeutung und zum Problem der Handlungsorientierung in der politischen Bildung
Klaus-Peter Hufer

Lernen als Gestaltungsaufgabe: Methoden, Arbeitsweisen und Formenvielfalt als Vorzug der politischen Bildung
Laura Schudoma

Bildung und ihre Bereiche: Formales – non-formales – informelles Lernen
Bernd Overwien

Das Private ist (noch) nicht das Politische: Zum Verhältnis und Unterschied von sozialem und politischem Lernen
Sibylle Reinhardt

Brückenbau ist notwendig: Zum Verhältnis von politischer Bildung und wissenschaftlicher Politikdidaktik
Wolfgang Sander

„Die Differenz ist nicht folgenlos aufhebbar“: Zum Verhältnis von außerschulischer politischer Jugendbildung und politischer Erwachsenenbildung
Albert Scherr

Was Schule nicht leisten kann: Der Beitrag der außerschulischen politischen Bildung in Kooperation mit Schulen
Bernd Overwien

Bezüge und Bezugswissenschaften der politischen Bildung

Primus inter pares: Zur Rolle der Politikwissenschaft als Bezugswissenschaft der politischen Bildung
Wichard Woyke

Sich selbst, Gesellschaft und Welt verstehen: Der Beitrag der politischen Bildung zur allgemeinen Erwachsenenbildung
Dieter Gnahs

Welchen Beitrag leistet die Erziehungswissenschaft zur außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung?
Armin Bernhard

Gesellschaftsdiagnosen und Gesellschaftskritik: Der Beitrag der Soziologie
Helmut Bremer

Mündigkeit auch im Beruf: Zum Verhältnis von politischer und beruflicher Bildung
Bettina Zurstrassen

„Mündigkeit spricht alle Sprachen“: Politische Bildung und interkulturelle Bildung
Veronika Fischer

Teilgebiet oder eigenständige Domäne: Zum Verhältnis von ökonomischer und politischer Bildung
Reinhold Hedtke

Gegenwart und Zukunft brauchen Herkunft: Zum Verhältnis von politischer und historischer Bildung
Peter Schulz-Hageleit

„Nicht vor den Werktoren Halt machen“: Politische Bildung und Arbeitswelt
Peter Faulstich

Empathie und Solidarität mit Um- und Nachwelt: Politische Bildung und nachhaltige Entwicklung
Gerd Michelsen

Warum politische Bildung heute eine kosmopolitische Perspektive der Weltwahrnehmung braucht
Gerd Steffens

Demokratie braucht aktive Nutzerinnen und Nutzer: Politische Bildung im digitalen Zeitalter
Guido Brombach

Anderssein ist Chance: Diversity in der politischen Bildung
Gudrun Hentges

Professionelles Handeln in der politischen Bildung

Profession politische Bildung: Blick auf einen komplexen Beruf
Klaus-Peter Hufer

Die Praxis kommt zu Wort: Interviews mit Expertinnen und Experten

Vielsagende Ergebnisse: Versuch einer Auswertung der Befragungen
Bernd Overwien

Profil durch transparente Ansprache: „Marketing“ für die politische Bildung
Laura Schudoma

Politische Bildung auf einen Blick: Versuch eines orientierenden Fazits
Bernd Overwien

„Gute“ politische Bildung – wann ist politische Bildung „gut“?
Klaus-Peter Hufer

Spannungsmomente in einem komplexen Beruf
Klaus-Peter Hufer

Wie wäre die „Qualität“ außerschulischer politischer Jugend- und Erwachsenenbildung zu beschreiben?
Benno Hafeneger

Profil, Kompetenz, … Was ist eine „gute Profession“?
Benno Hafeneger

Weiterbildungsansätze zur Qualifizierung von politischen Bildnerinnen und Bildnern

Neun Kernmodule für ein professionelles Handeln in der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenenbildung
Klaus-Peter Hufer

1. Die Philosophie des Faches
2. Bezugswissenschaft Politikwissenschaft
3. Politische Bildung und ihre Geschichte
4. Politikdidaktik – eine Nachbardisziplin?
5. Die Koordinaten – Das Bezugssystem politischer Bildung
6. „Handwerkszeug“: Methodik und Didaktik
7. Spezifika der politischen Erwachsenenbildung
8. Spezifika außerschulischer politischer Jugendbildung
9. Wer „lernt“ wie und warum?

Verzeichnis der zitierten Literatur

Bibliographische Empfehlungen

Stichwortverzeichnis

Personenverzeichnis

Mitglieder der Steuerungsgruppe, des Beirats, der Begleitgruppe

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

Autor*innen

Herausgeber

Klaus-Peter Hufer
apl. Prof. Dr., Universität Duisburg-Essen, Fachbereichsleiter der Kreis-Volkshochschule Viersen, Arbeitsschwerpunkte: Erwachsenenbildung, politische Bildung, Rechtsextremismus.

Theo W. Länge
ehemaliger Bundesgeschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN; langjähriger Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), Senior Consultant, Arbeitsschwerpunkte: Grundsatzfragen der politischen Bildung.

Barbara Menke
Bundesgeschäftsführerin von ARBEIT UND LEBEN, Vorstandsmitglied des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), Arbeitsschwerpunkte: Grundsatzfragen der politischen Bildung.

Bernd Overwien
Prof. Dr., Universität Kassel, Leiter Fachgebiet Didaktik der politischen Bildung, Arbeitsschwerpunkte: Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des Globalen Lernens, sowie der Verbindung von schulischem und außerschulischem Lernen. Laura Schudoma, B.A. Erziehungswissenschaft, Masterstudium Erwachsenenbildung / Weiter- bildung mit dem Schwerpunkt politische Bildung, Universität Duisburg-Essen.

 

Autorinnen und Autoren

Armin Bernhard, Prof. Dr., Universität Duisburg-Essen, Professor für Allgemeine Pädagogik, Arbeitsschwerpunkte: Kritische Erziehungs- und Bildungstheorie, Pädagogik und globale Probleme, Demokratische Reformpädagogik.

Helmut Bremer, Prof. Dr., Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften, Arbeitsschwerpunkte: Weiterbildung, insbesondere politische Erwachsenenbildung, Milieu- und Habitusanalyse und ihre Methoden, Habitus und Lernen, Bildung und soziale Ungleichheit.

Boris Brokmeier, Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, Bundestutor in Berlin, Arbeitsschwerpunkte: politische Jugendbildung, Koordination und Fortbildung von Jugendbildungsreferentinnen/-referenten in Mitgliedseinrichtungen des AdBs.

Guido Brombach, Dipl. Päd., DGB Bildungswerk, Leiter des Kompetenzzentrums Digitale Kommunikation, Lernen und Medien.

Peter Faulstich, Prof. Dr., Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Fachbereich Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen, Arbeitsschwerpunkte: Lernen Erwachsener, Aufklärung, wissenschaftliche Weiterbildung, Weiterbildungspolitik.

Veronika Fischer, Prof. Dr., Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaft, Professorin für Erziehungswissenschaft, Arbeitsschwerpunkte: Erziehung und Bildung im Migrationskontext, Migrationssozialarbeit, Erwachsenenbildung, Familienbildung.

Dieter Gnahs, Prof. Dr., Deutsches Institut für Erwachsenenbildung/Bonn und apl.-Professur an der Universität Duisburg-Essen, Arbeitsschwerpunkte: Kompetenzerfassung, informelles Lernen, Qualitätsmanagement.

Benno Hafeneger, Prof. Dr., Philipps-Universität Marburg, Institut für Erziehungswissenschaft, Arbeitsschwerpunkt Jugendforschung und Jugendbildung.

Reinhold Hedtke, Prof. Dr., Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie, Didaktik der Sozialwissenschaften und Wirtschaftssoziologie, Arbeitsschwerpunkte: Theorie sozialwissenschaftlicher Bildung, Konzeption sozioökonomischer Bildung, Kritische Partizipationsbildung, Funktionalismus in Politik- und Wirtschaftsdidaktik, soziologische Markttheorie.

Gudrun Hentges, Prof. Dr., Hochschule Fulda, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, Arbeitsschwerpunkte: Migration und Integration, Extreme Rechte in Deutschland und Europa, Politische Bildung.

Gerhard Himmelmann, Prof. Dr., Technische Universität Braunschweig, Institut für Sozialwissenschaften, Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung mit dem Schwerpunkt Demokratie-Lernen und Demokratiepädagogik.

Detlef Horster, Prof. em. Dr., Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Arbeitsschwerpunkt: Moralphilosophie.

Klaus-Peter Hufer, Prof. Dr., apl.-Professor an der Universität Duisburg-Essen, Kreis-Volkshochschule Viersen, Arbeitschwerpunkte: Erwachsenenbildung, politische Bildung, Rechtsextremismus.

Friedhelm Jostmeier, Landesarbeitsgemeinschaft für eine andere Weiterbildung (LAAW) NRW e.V., Geschäftsführer.

Uta-Maria Kern, Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e.V., Geschäftsführerin.

René Koroliuk, DGB Bildungswerk Bund, Geschäftsbereichsleiter Forum Politische Bildung, Arbeitsschwerpunkte: Demokratiebildung, Partizipationsprozesse, Coaching.

Theo W. Länge, ehemaliger Bundesgeschäftsführer von ARBEIT UND LEBEN und ehemaliger Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), Arbeitsschwerpunkte: Professionalisierung der politischen Bildung, zivilgesellschaftliches Engagement und demographischer Wandel.

Peter Massing, Prof. Dr., Freie Universität Berlin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Professor für Sozialkunde und Didaktik der Politik, Arbeitsschwerpunkte: Politikwissenschaft insbesondere Demokratietheorie, Politikdidaktik und politische Bildung.

Barbara Menke, Bundesgeschäftsführerin von ARBEIT UND LEBEN, Mitglied im Vorstand des Bundesausschuss Politische Bildung (bap), Arbeitsschwerpunkte: Grundsatzfragen der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung.

Erhard Meueler, Prof. em. Dr., bis 2003 Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Professeor für Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung, Arbeitsschwerpunkte: Anthropologie, Bildungstheorie und Didaktik der Erwachsenenbildung.

Gerd Michelsen, Prof. Dr., Leuphana Universität Lüneburg, Professur „Nachhaltigkeitskommunikation“, Arbeitsschwerpunkte: Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitskommunikation.

Oskar Negt, Prof. em. Dr. Dr. h.c., bis 2002 Leibniz Universität Hannover, Lehrstuhl für Soziologie, Arbeitsschwerpunkte: Kritische Theorie, Sozialphilosophie, Politische Bildung.

Bernd Overwien, Prof. Dr., Universität Kassel, Leiter Fachgebiet Didaktik der politischen Bildung, Arbeitsschwerpunkte: Fragen der Bildung für nachhaltige Entwicklung und des Globalen Lernens sowie der Verbindung von schulischem und außerschulischem Lernen.

Melanie Piepenschneider, Dr., Konrad-Adenauer-Stiftung, Leiterin Politische Bildung.

Andreas Poltermann, Dr. disc. pol., Heinrich Böll Stiftung, Abteilungsleiter Politische Bildung.

Sibylle Reinhardt, Prof. em. Dr., bis 2006 Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg, Institut für Politikwissenschaft, Professorin für Didaktik der Sozialkunde, Arbeitsschwerpunkte: Fachdidaktik Politik/Sozialwissenschaften, Lehrerbildung, Werte-Bildung und politische Bildung, Jugend in der Demokratie.

Sascha Rex, Deutscher Volkshochschul-Verband e.V., Referent für politische Jugendbildung.

Wolfgang Sander, Prof. Dr., Justus-Liebig-Universität Gießen, Professur für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften, Arbeitsschwerpunkte: Didaktik und Geschichte der politischen Bildung, fächerübergreifendes Lernen in den Gesellschaftswissenschaften, bildungstheoretische Grundlagen politischer Bildung.

Albert Scherr, Prof. Dr., Pädagogische Hochschule Freiburg, Institut für Soziologie, Arbeitsschwerpunkte: Bildungstheorien und Bildungsforschung, Migrations-, Diskriminierungs- und Rassismusforschung; Jugendforschung, Theorien der Sozialen Arbeit.

Jens Schmidt, Arbeit und Leben Hamburg e.V., Arbeitsschwerpunkt: Politische Jugendbildung und MultiplikatorInnenfortbildung, Genderbezogene und rassismuskritische Bildungsarbeit, intersektionale Gewaltprävention, Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Laura Schudoma, B.A. Erziehungswissenschaft, Masterstudium Erwachsenenbildung/Weiterbildung mit dem Schwerpunkt politische Bildung, Universität Duisburg-Essen.

Peter Schulz-Hageleit, Prof. em. Dr., bis 2007 Technische Universität Berlin, Historiker mit dem Schwerpunkt Geschichtsdidaktik.

Gerhard Söltenfuß, Dr., Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit, Bereichsleitung Politische Bildung und Begabtenförderung.

Gerd Steffens, Prof. em. Dr., bis 1970 Universität Kassel, lehrte Politische Bildung und ihre Didaktik, Arbeitsschwerpunkte: Gesellschaftstheorie/Zeitdiagnosen und politische Bildung.

Klaus Waldmann, Dipl. Päd., Bundestutor der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung, Koordination des bundesweiten Netzwerks, Projektmanagement, Jugend- und Förderpolitik.

Reinhard Weil, Dipl.-Handelslehrer; Betriebswirt/grad., Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilungsleiter Politische Akademie.

Benedikt Widmaier, M.A., Politikwissenschaftler, Direktor der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz „Haus am Maiberg“, Themenschwerpunkte: Partizipation, Bürgerschaft, Politische Bildung.

Evelin Wittich, Dr., Rosa-Luxemburg-Stiftung, Direktorin der Akademie für Politische Bildung, Arbeitsschwerpunkte: Leitung der Akademie und dabei Beschäftigung mit aktuellen Fragen der politischen Bildung, weiterhin: Nachhaltigkeit bzw. sozial-ökologischer Umbau der Gesellschaft und Frauen und Politik.

Wichard Woyke, Prof. em. Dr. Dr. h.c., Universität Münster, Institut für Politikwissenschaft, Arbeitsschwerpunkte: Politisches System Deutschlands, Europäische Integration, Politisches System Frankreichs.

Christine Zeuner, Prof. Dr., Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Professorin für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Erwachsenenbildung, Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung, International-vergleichende Erwachsenenbildung, historische Bildungsforschung, Adressaten und Zielgruppen der Erwachsenenbildung.

Bettina Zurstrassen, Prof. Dr., Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften, Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie, Arbeitsschwerpunkte: Politische Bildung in der beruflichen Bildung, Sozioökonomische Bildung, Politische Bildung mit „Bildungsbenachteiligten“, Schulbuchforschung.

Stimmen zum Buch

„»Wissen und Können« sollte zur Pflichtlektüre für alle gehören, die etwas mit der außerschulischen politischen Jugendbildung und politischen Erwachsenenbildung zu tun haben.“

Hubert Kolling, Socialnet.de



"Das Buch [...] sei an dieser Stelle [...] grundsätzlich allen empfohlen, die sich in der Bildungspraxis, in universitärer Lehre und Forschung oder aus anderen Gründen Fragen politischer Jugend- und Erwachsenenbildung zuwenden, da die Lektüre ebenso inspiriert wie zur Praxisreflexion anregt. Dem eigenen Anspruch, Wege professionellen Handelns zu diskutieren, wird der Sammelband in jedem Fall gerecht. Genau besehen leistet er noch mehr; er stellt einen lesenswerten Hybrid aus Einführungswerk, Standortbestimmung, Berufsfeldcharaktierisierung und Kompetenz- und Weiterbildungsmodellentwurf dar."

Falk Scheidig, Außerschulische Bildung


"Das Buch gibt wichtige Impulse sowohl für Studierende als auch für Praktiker der außerschulischen politischen Bildung. Es eignet sich darüber hinaus für Wissenschaftler als Referenzpunkt in der Diskussion um zentrale Fragestellungen der Disziplin.Nicht zuletzt bietet das Buch für Universitäten und Weiterbildungsinstitute Anregungen für die inhaltliche und methodische Ausgestaltung von Lehrangeboten, die auf die Unterstützung  professionellen Handelns ausgerichtet sind."

Christian Boeser-Schnebel, forum Erwachsenenbildung

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Welche Konsequenzen haben Diskurse zu Migration, Integration und Bildung für die Jugendarbeit? Wie können Strukturen und Angebote der Jugendarbeit im Kontext der Migrationsgesellschaft verändert und weiterentwickelt werden? Das Buch richtet sich sowohl an Forscher_innen, Studierende als auch an Praktiker_innen der Jugendarbeit und geht in kritisch-reflexiver Weise vor allem auf strukturelle Fragen der interkulturellen Öffnung ein. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse werden Fragen der Teilhabe und Partizipation von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund aufgeworfen und Potenziale von Jugendarbeit für die Migrationsgesellschaft aufgezeigt. Der Schwerpunkt liegt auf Praxisforschungsprojekten in der verbandlichen und internationalen Jugendarbeit. Voraussetzungen und Prozesse interkultureller Öffnung werden dargestellt, Öffnungsstrategien thematisiert und künftige Aufgaben und Herausforderungen für Wissenschaft und Praxis diskutiert. Leser_innen erhalten gebündelt den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung und des Diskurses zur Interkulturellen Öffnung in der Jugendarbeit als Anregung für die eigene Arbeit und als Anstoß für weitere Diskussionen.
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23,99 € - 29,80 €

Handbuch ökonomisch-politische Bildung
Der bildungspolitische Gesamttrend in der Bundesrepublik geht in den letzten Jahren immer deutlicher in Richtung eines gemeinsamen Schulfaches für Politik und Wirtschaft. Diese Entwicklung stellt alle Praktikerinnen und Praktiker der schulischen Arbeit vor schwierige und zum Teil vollkommen neue Aufgaben. Vor diesem Hintergrund schreiben im vorliegenden Handbuch erstmalig Vertreter der beiden Fachwissenschaften und der Fachdidaktiken von ökonomischer und politischer Bildung gemeinsam, um einen systematischen Zugang zu Politik und Wirtschaft in der Schule zu eröffnen. Die zehn Einzelkapitel zu den großen Themenfeldern ökonomisch-politischer Bildung kombinieren jeweils zwei Fachbeiträge aus der Feder von Vertretern der Ökonomie und der Politikwissenschaft mit einem Beitrag aus fachdidaktischer Perspektive und tragen so besonders der pädagogischen Vermittlungsaufgabe Rechnung.
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31,99 €

Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft
Sozialwissenschaftliche Grundlagen - Politikdidaktische Ansätze - Praxisberichte
Der Band bietet Politiklehrerinnen und -lehrern sowohl einen Zugang zum aktuellen wissenschaftlichen Migrationsdiskurs als auch praxisorientierte Anregungen. Die Beiträge widmen sich drei Themenfeldern: • Aufbereitung der sozialwissenschaftlichen Diskussion zum Thema Migration • Verhältnis von Migration, politischer Bildung und Schule • Praxisperspektiven aus der Schule in der Migrationsgesellschaft. Das Buch leistet einen Beitrag im Sinne einer Verabschiedung von defizitorientierten Blickwinkeln in der Thematisierung von Migration, da diese nicht zuletzt auch die politische Bildung an Schulen belastet haben.
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19,80 €

Individuelle Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung
Lernförderung und Schulqualität an Schulen des Deutschen Schulpreises
Die Autorinnen und Autoren des Buches haben die Konzepte der Individualisierung, Lernförderung und der Beteiligung von Lernenden an Schulen, die sich für den Deutschen Schulpreis beworben haben, ausgewertet. Anhand der Bewerbungsportfolios der Schulen und durch Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern haben sie die Potenziale einer individualisierenden Didaktik und entsprechender Formen von Lernbegleitung und Leistungsbeurteilung herausgearbeitet und für die demokratiepädagogische Schulpraxis fruchtbar gemacht.
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22,80 €

Pragmatistische Politikdidaktik
Making It Explicit
Die Geschichte der Politischen Bildung in der Bundesrepublik hat Gesamtkonzeptionen hervorgebracht, deren philosophische Referenztheorien in den Jahren nach 1968 zu einer Lagerbildung geführt hatten. In der Zeit nach dem Beutelsbacher Konsens (1976), der als werthaltige Geschäftsordnung der Politischen Bildung den Richtungsstreit der nachachtundsechziger Jahre beendet hat, ereignete sich eine „Professionalisierung“, die auch mit einem Verzicht auf Theoriebildung einher gegangen ist. Walter Gagel hatte deshalb durchaus mit kritischem Unterton von einer „nachkonzeptionellen Phase“ (1994) gesprochen. Nahezu gleichzeitig hatte er andernorts den „Pragmatismus als verborgene Bezugstheorie der politischen Bildung“ (1995) identifiziert. Disparate Beiträge zum Verhältnis von Pragmatismus und Politischer Bildung rücken jedoch die Frage in den Vordergrund, ob die von Gagel so bezeichnete „verborgene Bezugstheorie“ des Pragmatismus nicht überhaupt als Begründungskonzept für die Politische Bildung tauglich erscheint. Verschiedene Anläufe, den Pragmatismus auf der Basis der Erziehungsphilosophie von John Dewey hoffähig zu machen, waren nur mäßig erfolgreich, weil Deweys Konzept normativ zu schwach ist. Erfolg versprechender erscheint dagegen der Rekurs auf den Urvater des Pragmatismus C.S. Peirce, dessen pragmatistische Erkenntnistheorie beachtliche Relevanz für ein normatives Konzept der Politischen Bildung entfaltet, zumal im Pragmatismus à la Peirce eine Aufhebung anderer Bezugstheorien gelingen kann. Noch bevor der Terminus lebendig wurde, hat Peirce mit seiner Pragmatischen Maxime den linguistic turn vollzogen. Sein Pragmatismus kann somit auch konstruktivistische Elemente integrieren. Daraus ergeben sich interessante Ansätze für eine pragmatistische Grundlegung der Politischen Bildung, deren didaktische Säulen das Prinzip der Sinnorientierung, die Politische Urteilskompetenz als Problemlösungsprozess und die Offenheit von Schule sind.
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29,80 €

Monitor Politische Bildung an beruflichen Schulen
Probleme und Perspektiven
Obwohl die beruflichen Schulen mit mehr als 2,6 Millionen Schülerinnen und Schülern für die politische Bildung zu den größten Bildungsbereichen gezählt werden müssen, bleiben sie in der fachdidaktischen Diskussion oft unberücksichtigt. Nicht zuletzt ist der Grund dafür sicherlich in der Heterogenität dieses Bildungsbereiches zu suchen: Angesichts der Vielfalt der Schularten, Bildungs- und Ausbildungsgänge und der extrem differenten Schülergruppen unter dem Dach der beruflichen Schulen fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Der Monitor politische Bildung in beruflichen Schulen nimmt sich dieses Problems an. Er gibt einen präzisen und gut strukturierten Überblick über die Situation der politischen Bildung an beruflichen Schulen, ihre Chancen, Probleme, aber auch Ressourcen. Der Band ist das Ergebnis eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes, das an der Technischen Universität Dresden – finanziert und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung – durchgeführt wurde. Politische Bildung an Berufsschulen soll analytisch klarer in den Blick genommen und bildungspolitisch wieder sichtbarer werden.
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22,80 €

Soziale Arbeit in Europa
Diskurse der Sozialarbeit, Europäisierung, soziale Bewegungen und Sozialstaat
Die Transformation des Sozialstaates hat Soziale Arbeit in Europa entscheidend verändert. Die Politik des „Schirms“ soll als Mechanismus wirken, der gesellschaftliche Reichtum umverteilt werden. Zentrale Ideen eines sozialen Europas geraten dabei ins Hintertreffen. Die Beiträge zu Kernthemen Sozialer Arbeit in diesem Buch sind verbunden mit den Stichworten sozialpädagogischer Dienst, europäisches Sozialmodell, Kinderschutz, soziale Fürsorge, Institutionsentwicklung, Jugendstrategien, Gegenentwürfe zum Neo-Liberalismus und Ökonomie. Dabei wird deutlich, dass sozialstaatliche Grundlagen und Prämissen in allen europäischen Ländern prekär werden und die Arbeitsbedingungen von Sozialer Arbeit beeinflussen. Ohne eine europäische „Klagemauer“ einzurichten, werden wesentliche Aspekte der Sozialen Arbeit in den europäischen Ländern Deutschland, England, Griechenland, Litauen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und Ungarn kritisch diskutiert.
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32,80 €

Handbuch politische Bildung
4. völlig überarbeitete Auflage 2014, Studienausgabe
Die völlig überarbeitete und aktualisierte Auflage des von Wolfgang Sander herausgegebenen Handbuchs politische Bildung präsentiert in bewährter Form und differenziert die aktuellen Kontroversen in der Wissenschaft, didaktische Prinzipien, inhaltsbezogene Aufgabenfeldern sowie Medien und Methoden. Die Beiträge zu den Institutionen politischer Bildung in Deutschland und zum internationalen Vergleich sind ausgeweitet worden. Mehr als 50 Autorinnen und Autoren bereiten das professionelle Wissen des Fachs in kompakter Form auf. Damit ist es für Studium und Weiterbildung noch nützlicher geworden und eine echte Weiterentwicklung der vorangegangenen Auflagen.
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39,99 € - 49,80 €

Handbuch Fächerübergreifender Unterricht in der politischen Bildung
Fachdidaktiken und Schulen sehen sich aktuell mit zwei Herausforderungen konfrontiert: Erstens, den Zusammenhang zwischen fächerübergreifendem Unterricht und den zu vermittelnden Kompetenzen herzustellen und zu reflektieren. Zweitens, einen darauf aufbauenden Unterricht in die Lehrpläne und den Unterrichtsalltag auch tatsächlich einzubauen. Eine umfassende Zusammenstellung der in den einzelnen Fachdidaktiken geführten Diskussionen fehlt zudem. Hier schafft dieser Band Abhilfe: Politikdidaktiker und Praktiker der politischen Bildung stellen die möglichen Bezugs- und Verknüpfungspunkte dar und brechen sie auf konkrete Unterrichtsbeispiele herunter. Die CD zum Buch enthält alle zugehörigen Materialien, so dass der praktischen Umsetzung im Unterricht nichts mehr im Wege steht.
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12,80 € - 36,80 €

Wissen und Können
Wege zum professionellen Handeln in der politischen Bildung
Was müssen politische Bildnerinnen und Bildner in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung wissen und können? Diese Frage beantwortet der Band, indem er sich der wissenschaftlichen Erforschung politischer Jugend- und Erwachsenenbildung widmet. Dabei werden folgende Themen erörtert: Selbstverständnis und Tradition des Faches, wissenschaftliche Kategorien und Referenzrahmen, zentrale Kompetenzen und spezifische Merkmale professionellen Handelns. Auf dieser Grundlage werden fachliche Standards herausgearbeitet und das Ergebnis zeigt sich in neun unverzichtbaren Kernmodulen, die die wesentlichen Kompetenzen politischer Bildnerinnen und Bildner beschreiben.
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34,80 €

Schule der Bürgergesellschaft
Bürgerschaftliche Perspektiven für moderne Bildung und gute Schulen
Der Band verfolgt das Anliegen, die Debatten um das Erlernen bürgerschaftlicher und demokratischer Kompetenzen, um Schulöffnung und Schulentwicklung sowie die Frage danach, was moderne Bildung heute ausmacht und welcher Stellenwert dabei dem bürgerschaftlichen Engagement zukommt, zusammen zu führen. Dazu werden in systematischer Form Beiträge versammelt  zu: theoretischen Zugängen und Leitbildern,  pädagogischen Konzepten und Reformmodellen, Methoden,  Handlungsfeldern und  Akteuren  der Engagement- und Demokratieförderung in und mit Schulen. Das Buch bietet in dieser Gesamtschau eine Einschätzung der Relevanz bürgergesellschaftlicher Reformansätze für das Schulsystem, skizziert den erreichten Entwicklungsstand und beschreibt Perspektiven und Herausforderungen in Bildungspolitik und Bürgergesellschaft.
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49,80 €