Dieser Titel erscheint voraussichtlich am 21. Juni 2021

Bestellnummer: ZDgM1_21
EAN: ZDgM1_21
ISBN: ZDgM1_21
Erscheinungsjahr: 2021
Produktinformationen
Inhaltsübersicht
Editorial

Schwerpunkt

Beate Küpper, Luca Varádi: Polarisierung in Europa: Positionierungen für und gegen eine offene und vielfältige Gesellschaft

Polarisierung in Mittel- und Osteuropa – ein Blick in ausgewählte Länder

Beate Küpper: Länderprofil Deutschland
Przemysław Witkowski: Länderprofil Polen
Bulcsú Hunyadi, György Tatár: Länderprofil Ungarn
Florina Neagu, Mihai Tatomir: Länderprofil Rumänien
Verena Schäfer-Nerlich: EU-kritische Haltungen im Kontext der Europawahlen 2019: EU-skeptisch, EU-feindlich, demokratie-skeptisch oder anti-demokratisch?
Catherine Lourdes Dy, Max Mühlhäuser, Andrea Tundis: Alltägliches Erleben von Vorurteilen und Diskriminierung in Mittel- und Osteuropa: die Opferperspektive
Luca Váradi: „Wir wären froh, wenn es nichts mehr für uns zu tun gäbe“
Kata Bálint, Dominik Istrate, Bulcsú Hunyadi: FLPs an vorderster Front der Radikalisierungsprävention und -intervention: Erfahrungen, Schwierigkeiten und Bedürfnisse

forum

Tina Dürr, Dr. Sophie Schmitt: Politische Bildung ist nicht neutral und keine „Extremismusprävention“ – Zentrale Aussagen des 16. Kinder- und Jugendberichts für die politische Bildung in Schule und die Mobile Beratung

Hellinghausen Jan, Jantschek Ole, Wohnig Alexander: Professionsreflexion und Stärkung von Kooperationsbeziehungen zwischen Schule, Jugendsozialarbeit und außerschulischer politischer Bildung im Programm „Respekt Coaches“

Marktplatz

Autoritäre Dynamiken: Alte Ressentiments – neue Radikalität

„Filter ohne Blase"

FED rex – Fortbildung zu Einstiegsprävention und Distanzierungsförderung

Demokratisch. Gemeinsam. Wachsen. – Eltern als Partner*innen der Demokratieförderung

Eine klimaneutrale und sozial gerechte Gesellschaft

SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen gegen Notstandspolitik (Österreich)

Buchbesprechungen

Oliver Decker, Elmar Brähler: Autoritäre Dynamiken. Alte Ressentiments – neue Radikalität (von Hajo Funke)

Alexander Wohnig (Hg.): Politische Bildung als politisches Engagement (von Sophie Schmitt)

Autorinnen und Autoren
Autor*innen
Kata Bálint ist Analystin bei Political Capital und ihre Kernforschungsgebiete sind Rechtsradikalisierung und Extremismus. Sie studierte Internationale Studien und Politische Psychologie.
Tina Dürr ist stellvertretende Leiterin des Demokratiezentrums Hessen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Mobile Beratung im Kontext von Rechtsextremismus, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Politische Bildung und Demokratiebildung sowie Rassismuskritik.
Catherine Lourdes Dy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Laboratoire d‘Anthropologie des Mondes
Contemporains der Freien Universität Brüssel und zuletzt Projektmanagerin am Peace Action, Training and Research Institute of Romania Ihre Forschungsinteressen umfassen Migration und Sicherheit, einschließlich der Integration von Drittstaatsangehörigen, in Bezug auf unmittelbare und langfristige Bedürfnisse, sowie Polarisierung und Radikalisierung innerhalb oder gegenüber gefährdeten Gruppen, mit einem Schwerpunkt auf Osteuropa.
Jan Hellinghausen ist Lehrer an einer weiterführenden Schule und Doktorand an der Universität Siegen.
Bulcsú Hunyadi ist leitender politischer Analyst des Budapester Forschungsinstituts Political Capital. Er ist der Koordinator des Forschungsprogramms des Instituts, das sich auf Rechtsextremismus und Radikalisierung konzentriert. Er studierte Geschichte, Soziologie und Internationale Beziehungen.
Dominik Istrate ist Analyst für Außenpolitik am Forschungsinstitut Political Capital in Budapest. Er ist Mitglied des Forschungsteams des Instituts zu Desinforma tionskampagnen, die auf die MOE-Region abzielen. Er studiert Internationale Beziehungen an der Corvinus-Universität Budapest.
Ole Jantschek ist aktuell Bundestutor der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (et). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Themen diversitätsorientierte politische Jugendbildung, Digitalisierung und politische Medienbildung.
Beate Küpper ist Sozialpsychologin und Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Sie ist seit 2014 Ko-Autorin der von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten „Mitte Studie“ über menschenfeindliche und rechtsextreme Einstellungen in Deutschland. Sie ist Mitglied der Redaktion dieser Zeitschrift.
Max Mühlhäuser ist Professor an der Technischen Universität Darmstadt und Leiter des Telecooperation Labs. Er hat Schlüsselpositionen in mehreren großen Sonderforschungsbereichen inne und leitet die Doktorandenschule zum Thema Datenschutz und Vertrauen für mobile Benutzer*innen. Er forscht zu den Themen Internet, Mensch-Computer-Interaktion und Cybersicherheit, Datenschutz und Vertrauen.
Florina Neagu studierte Rechtswissenschaften und Europastudien an der Alexandru Ioan Cuza-Universität in Iași. Sie forscht am Multicultural Business Institute of Romania und ist Kommunikations- und PR-Spezialistin am Peace Action, Training and Research Institute of Romania (PATRIR). Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Bereiche Rechtswissenschaften, Menschenrechte, Schutz der Frauenrechte und Internationale Beziehungen. Sie arbeitet zusammen mit Nichtregierungsorganisationen im Bereich Jugendaktivismus und soziale Gerechtigkeit.
Verena Schäfer-Nerlich ist Referentin für Forschungsförderung und Forschungsstrategie an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie promovierte an der JLU Gießen zum „EU -Konstitutionalisierungsprozess“ und war von 2017 bis 2020 dort als Projektkoordinatorin des interdisziplinären Forschungsverbundes „Antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation“ tätig.
Sophie Schmitt ist Qualifikationsprofessorin für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Politische Bildung in schulischen und außerschulischen Zusammenhängen sowie im Kontext autoritärer Entwicklungen und Politische Sozialisation vor dem Hintergrund des Wandels von Arbeit und von Subjektivität.
György Tatár ist Diplomat und war in verschiedenen Positionen im ungarischen Außenministerium
tätig. Er leitete die Task Force für horizontale Sicherheitsfragen/ Konfliktprävention in der Strategieplanungs- und Frühwarneinheit der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU . Er ist Vorsitzender der Stiftung zur internationalen Prävention von Völkermord und Massengräueln, die 2010 in Budapest gegründet wurde.
Mihai Tatomir hat einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften und macht derzeit einen Master im Fach Internationale Beziehungen an der Bábes-Bolyai Universität, Cluj-Napoca. Er forscht im Bereich der sozialen Radikalisierung und Polarisierung. Er arbeitet zudem in den Projekten CHAMPIONs und BRAVE zu den Themen Mobbing-Prävention, inklusive Bildung und Wohlbefinden von Jugendlichen.
Andrea Tundis ist Senior Researcher im Fachgebiet Schutz von Infrastrukturen, organisierte Kriminalität im Internet und menschliche Sicherheit. Derzeit arbeitet er am Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt und ist Mitglied im Telecooperation Lab (TK lab). Er ist am europäischen Forschungsprojekt „Horizont 2020“ über organisierte Cyber-Kriminalität und terroristische Netzwerke beteiligt, in dem er Modelle und Methoden für die Identifizierung, Prävention und Reaktion von internetbasierten Verbrechen untersucht.
Luca Váradi, PhD ist Soziologin und Sozialpsychologin. Sie ist eine ehemalige Marie Sklodowska- Curie-Forschungsstipendiatin und Gastprofessorin im Nationalismus-Studienprogramm der CEU in Budapest und Wien. Ihre Forschung konzentriert sich auf ethnische Vorurteile, insbesondere auf die Entstehung von Vorurteilen in der Adoleszenz. Luca Váradi arbeitet auch mit Lehrer*innen und NGOs zusammen, um die Forschungsergebnisse für schulbasierte Interventionsprogramme gegen Vorurteile zu nutzen.
Alexander Wohnig ist Juniorprofessor für Didaktik der Sozialwissenschaften an der Universität
Siegen. Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem schulische und
außerschulische sozialwissenschaftliche Bildung sowie politische Partizipation,
bürgerschaftliches Engagement und soziales Lernen.