Prävention und Bildung im Kindes- und Jugendalter

Vorurteilen begegnen, Toleranz stärken

herausgegeben von
Andreas Beelmann, Laura Sophia Sterba (Hg.)
unter Mitarbeit von
Laura Beckmann, Andreas Beelmann, , Eva Kalny, Sören Kliem, Yvonne Krieg, Friedrich Lösel, Sebastian Lutterbach, Thomas Müller, Sophie Seher, Laura Sophia Sterba, Michael Wermke

Fragen von Toleranz und Vorurteilen haben in modernen Gesellschaften eine zunehmende Bedeutung. Der vorliegende Band versammelt Texte von namhaften Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zur Theorie und Praxis der Prävention und Bildung im Bereich der Toleranzförderung und Vorurteilsprävention. Neben Beiträgen zu relevanten Erkenntnissen und Daten der Sozialentwicklung von Kindern und Jugendlichen werden Beispiele aus der Präventionspraxis vorgestellt und diskutiert. Überlegungen zum Wissenschafts-Praxis-Transfer runden die Thematik ab.

Bestellnummer: 41310
EAN: 9783734413100 (Print)
ISBN: 978-3-7344-1310-0 (Print)
Reihe: Sir Peter Ustinov Institut
Erscheinungsjahr: 2021
Auflage: 1. Aufl. 2021
Seitenzahl: 168
Produktinformationen
Fragen von Toleranz und Vorurteilen haben in modernen Gesellschaften eine zunehmende Bedeutung. Der vorliegende Band versammelt Texte von namhaften Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zur Theorie und Praxis der Prävention und Bildung im Bereich der Toleranzförderung und Vorurteilsprävention. Neben Beiträgen zu relevanten Erkenntnissen und Daten der Sozialentwicklung von Kindern und Jugendlichen werden Beispiele aus der Präventionspraxis vorgestellt und diskutiert. Überlegungen zum Wissenschafts-Praxis-Transfer runden die Thematik ab.
Inhaltsübersicht
Andreas Beelmann
Zur Entwicklung von Vorurteilen im Kindes- und Jugendalter. Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Präventionsarbeit
Friedrich Lösel
Protektive Faktoren und Resilienz in der Sozialentwicklung junger Menschen. Allgemeine Ergebnisse und Befunde zu Extremismus und Radikalisierung
Yvonne Krieg, Laura Beckmann, Sören Kliem
Verbreitung menschenfeindlicher Einstellungen und vorurteilsgeleiteter Verhaltensweisen und Straftaten unter Jugendlichen. Formen, Folgen und Prävention
Sebastian Lutterbach, Andreas Beelmann
Sind Kontakterfahrungen wirklich wirksam? Vorurteile bei Schülerinnen und Schülern aus ethnisch homogenen und heterogenen sozialen Kontexten
Phillip Jugert
Interethnische Freundschaften. Wozu sie gut sind und wie wir sie fördern können
Michael Wermke, Sophie Seher
Wir stehen nicht am Ende, sondern am Anfang eines langen, gemeinsamen Weges. Der Beitrag des Mütterworkshops »Miteinander stärken« für die Entwicklung des erwachsenenpädagogischen Konzeptes der Arbeitsstelle für kultur- und religionssensible Bildung (KuRs.B)
Eva Kalny
Transformativer Geschichtsunterricht durch Theater. Wissen für gleichberechtigtes Zusammenleben
Thomas Müller
Wissenschafts-Praxis-Dialog. Das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus – für Demokratie und Menschenrechte: Grundlagen, Erfolgsfaktoren und Herausforderungen
Autor*innen
DR. LAURA BECKMANN ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen Arbeitsschwerpunkte: Schul- und Unterrichtsentwicklung an Schulen in sozialräumlich deprivierter Lage und im Kontext von sozialer Ungleichheit, Entstehungsbedingungen
von deviantem Verhalten im Jugendalter
DR. ANDREAS BEELMANN ist Professor am Institut für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Direktor des Zentrums für Rechtsextremismusforschung, Demokratiebildung und gesellschaftliche Integration (KomRex) Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung und Prävention von Vorurteilen, Gewalt, Kriminalität und Radikalisierung bei jungen Menschen
DR. PHILIPP JUGERT ist Professor für Interkulturelle Psychologie – Migration und Integration am Institut für Psychologie der Universität Duisburg-Essen Seine Forschungsschwerpunkte sind Gruppenprozesse und Intergruppenbeziehungen, soziale Entwicklung im Kontext ethnischer Diversität und politische Sozialisation
DR. EVA KALNY ist Professorin für Soziologie an der Hochschule Esslingen Sie war zuvor an der Leibniz Universität Hannover und der Universität Wien tätig, wo sie unter anderem die Sir Peter Ustinov Gastprofessur inne hatte Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Menschenrechte, soziale Ungleichheit und postkoloniale Machtverhältnisse
DR. SÖREN KLIEM ist Professor an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und war vorher als Leiter der Forschungseinheit „Dunkelfeldmonitoring“ am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen tätig Arbeitsschwerpunkte: Dunkelfeldforschung, Prävention und Evaluation
YVONNE KRIEG, M A, ist Politikwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, an dem sie das Projekt „Niedersachsensurvey“ leitet Ihre Forschungsschwerpunkte sind Rechtsextremismus und Jugenddelinquenz
DR. FRIEDRICH LÖSEL war Professor und Direktor am Institut für Psychologie der Universität Erlangen-Nürnberg und Institute of Criminology der Cambridge University (UK) Sein Werk umfasst über 450 Arbeiten zu vielfaltigen Themen, insbesondere zu Gewalt und Kriminalität Er erhielt zahlreiche Ehrungen, u a den Deutschen Psychologie Preis, den Sellin-Glueck Award der American Society of Criminology, die Beccaria Gold Medal der Kriminologischen Gesellschaft und den Stockholm Prize in Criminology
SEBASTIAN LUTTERBACH ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Forschungssynthese, Intervention und Evaluation des Instituts für Psychologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena Arbeitsschwerpunkte: Akkulturation, Genese und Prävention von Extremismus, Vorurteile
THOMAS MÜLLER ist Polizeidirektor und Leiter der Koordinierungsstelle des Landesprogramms für Demokratie und Menschenrechte beim Landespräventionsrat Niedersachsen im niedersächsischen Justizministerium Arbeitsschwerpunkte: Interdisziplinare Kriminal- und Extremismusprävention,
Wissenschafts-Praxis-Transfer und Entwicklung nachweislich wirksamer Präventionsmaßnahmen
LAURA SOPHIA STERBA (M Sc Psychologie) ist Mitarbeiterin in der Abteilung für Forschungssynthese, Intervention und Evaluation und seit 2018 an der Weiterentwicklung und Verbreitung von PARTS (Programm zur Forderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und sozialer Kompetenz) beteiligt Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit befindet sie sich in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und ist ausgebildete Psychoonkologin
DR. MICHAEL WERMKE ist Inhaber des Lehrstuhls für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät und Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB) der Friedrich-Schiller-Universität Jena Seine Arbeitsschwerpunkte liegen u a im Bereich der kultur- und religionssensiblen Bildungstheorie und der bildungsbezogenen Transferforschung

Kurzbeschreibung
Der Band bietet einen Überblick zu Theorie und Praxis der Prävention und Bildung im Bereich der Toleranzförderung und Vorurteilsprävention. Neben Erkenntnissen zur Sozialentwicklung werden konkrete Projekte aus der Präventionspraxis geschildert.

Sie könnten auch an folgenden Titeln interessiert sein

Ressentiment und Konflikt
Vorurteile und Feindbilder im Wandel
Vorurteile und Feindbilder bestimmen alle Aspekte des Zusammenlebens: die Ebenen der Politik, das soziale Umfeld des Alltags, die ökonomische Situation, den Arbeits- und Wohnungsmarkt, den privaten Umgang der Menschen, ihre Ängste und Erwartungen. Die Betrachtung der aus Ressentiments erwachsenden Probleme und Konflikte verlangt daher den interdisziplinären Zugriff. Historiker, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler kommen in diesem Buch ebenso zu Wort wie Vertreterinnen und Vertreter der Psychologie, der Rechts- und der Islamwissenschaft, der Philosophie, der Menschenrechte und der Integrationsforschung. Das Buch zeigt nachdrücklich auf, wie aktuelle politische Probleme durch Vorurteile beeinflusst werden.
> mehr

24,80 €

Extremismusprävention durch kulturelle Bildung
Das Projekt "AntiAnti - Museum Goes School" an berufsbildenden Schulen
Die Entwicklung antidemokratischer Tendenzen sowie die Durchsetzung von autoritären Regimen und Formen autokratischer Herrschaft bei gleichzeitigem Anstieg politisch-religiös motiviertem und völkisch-nationalistischem Extremismus stellen Demokratien auf eine Bewährungsprobe. Schule ist der zentrale Ort für primärpräventive Bildungsarbeit. Zu den Zielen der Prävention gehören die Stärkung der Persönlichkeit sowie das Erlernen von Ambiguitätstoleranz. Das kulturelle Bildungsprogramm AntiAnti - Museum goes school gibt Bildungsschaffenden Einblicke in gelingende Bildungsarbeit im Kontext von Schule und regt zur Weiterentwicklung an.
> mehr

13,99 € - 16,90 €

Extremismusprävention im Grundschulalter
Der interkulturelle Theaterworkshop "Wahrheiten und Narrheiten"
Primärpräventive Bildungsarbeit gewinnt angesichts von Antisemitismus und Rassismus zunehmend an Bedeutung. Mit „Wahrheiten und Narrheiten“ wurde im Jüdischen Museum Frankfurt ein innovatives Bildungsangebot zur Extremismusprävention im Grundschulalter geschaffen, das in diesem Buch vorgestellt wird. Der Workshop verbindet die Tradition des türkischen Schattentheaters mit den jüdischen Narrenerzählungen Isaac Bashevis Singers. Aus einem vorgegebenen Narrativ entwickeln die Kinder eigene Figuren und Szenen und transferieren die Erzählung so in die transkulturelle Gegenwart. Dabei werden kreativ und spielerisch Vorstellungen vom Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft aufgeworfen und entwickelt.
> mehr

11,99 € - 14,90 €

Politische Bildung als Extremismusprävention
POLIS 4/20
Politische Bildung soll die Entwicklung von Mündigkeit fördern und zur politischen Urteils- und Handlungsfähigkeit führen. Sie soll darüber präventiv gegen antidemokratische Menschen verachtende und Menschenrechte missachtende Einstellungen und Verhaltensweisen wirken. Politische Bildung ist aber viel mehr als Prävention gegen politischen Extremismus, darin sind sich die Autorinnen und Autoren dieses Heftes einig. Samuel Salzborn erörtert zunächst den in der bundesdeutschen Forschung weit verbreiteten statischen Extremismusbegriff, der auf der Annahme einer genuin nicht-extremistischen Mitte und zweier extremistischer Pole in der Gesellschaft beruht, und stellt diesem einen dynamischen gegenüber. Susanne Achour und Thomas Gill setzen sich kritisch mit dem Präventionsgedanken auseinander und zeigen auf, dass ein sicherheitspolitisches Konzept von Extremismusprävention in der politischen Bildung nicht brauchbar ist. Daran knüpfen die Überlegungen von Benedikt Widmaier an, der danach fragt, ob die freiheitlich demokratische Grundordnung überhaupt ein Leitbegriff politischer Bildung sein kann. Katharina Rhein wirft einen Blick in die Geschichte der politischen Bildung und zeigt auf, wie sie in den Anfangsjahren der Bundesrepublik im Sinne eines positiven Verfassungsschutzes begriffen wurde. In der Didaktischen Werkstatt beschäftigen sich Martina Tschirner und Christoph Bauer mit aktuellen Unterrichtsmaterialien, die zur Prävention von Linksextremismus konzipiert wurden. Im Impuls dokumentieren wir eine Stellungnahme der Landeszentralen für politische Bildung zur aktuellen Lage und künftigen Aufgaben der politischen Bildung.
> mehr

7,99 € - 8,20 €

Sir Peter Ustinov Institut

Neu
Prävention und Bildung im Kindes- und Jugendalter
Vorurteilen begegnen, Toleranz stärken
Fragen von Toleranz und Vorurteilen haben in modernen Gesellschaften eine zunehmende Bedeutung. Der vorliegende Band versammelt Texte von namhaften Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Disziplinen zur Theorie und Praxis der Prävention und Bildung im Bereich der Toleranzförderung und Vorurteilsprävention. Neben Beiträgen zu relevanten Erkenntnissen und Daten der Sozialentwicklung von Kindern und Jugendlichen werden Beispiele aus der Präventionspraxis vorgestellt und diskutiert. Überlegungen zum Wissenschafts-Praxis-Transfer runden die Thematik ab.
> mehr

17,99 € - 18,90 €

Krise der Demokratie - Demokratie in der Krise?
Gesellschaftsdiagnosen und Herausforderungen für die politische Bildung
In diesem Band wird das viel diskutierte Phänomen der "Krise der Demokratie" aus der Perspektive verschiedener Fachwissenschaften analysiert. Ausgehend von dem Begriff einer "multiplen Krise" befassen sich die Beiträge mit (sozio)ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Dimensionen der aktuellen Krise. Prominente Autor*innen gehen der Frage nach, welchen Einfluss der Neoliberalismus auf Demokratie und Menschenrechte hat und wie sich die Entwicklung vom Neoliberalismus hin zum Illiberalismus vollzogen hat. Daran anknüpfend werden Tendenzen des Autoritarismus sowie Ideologie und Strategie der populistischen und extremen Rechten in Zeiten der 'multiplen Krise' beleuchtet. Nicht zuletzt geht es auch um die Frage, welchen Beitrag politische Bildung zur Überwindung der Krise der Demokratie leisten kann. Diese Fragen werden von ausgewiesenen politischen Bildner*innen nicht nur auf theoretischer Ebene diskutiert, sondern anhand konkreter Praxisbeispiele illustriert.
> mehr

22,99 € - 28,90 €

Humane Einwanderungspolitik – ist sie zu schaffen?
Von der Ankunft über die Teilhabe zur Integration
Einst Antisemitismus, jetzt Anti-Migranten-Stimmung: Abwehr und Hass behindern zukunftsorientiertes und humanes Handeln. Integrations­bereitschaft Neuankommender bedarf des Integrationswillens der aufnehmenden Gesellschaft. Dies ist möglich und in Gesellschaften wie der kanadischen aktive Praxis. „Wir schaffen es nicht“ führt zu Stillstand, Passivität und Angst. Aktive Gestaltungsbereitschaft ist gefordert, von Einzelnen, auf gesellschaftlicher Ebene, von Politiker_innen. Die Autor_innen zeigen Möglichkeiten guten Zusammenlebens von Ankunft und Aufnahme über Kindergarten, Schule und Arbeitsmarkt bis zu voller Teilhabe und Teilnahme.
> mehr

18,99 € - 22,90 €

Toleranz und Radikalisierung in Zeiten sozialer Diversität
Beiträge aus Psychologie und Sozialwissenschaften
Vorurteile, Radikalisierung und Extremismus sind aktuell drängende Probleme in nahezu allen Gesellschaften. Der vorliegende Band beinhaltet psychologische und andere sozialwissenschaftliche Beiträge von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit den Grundlagen und Möglichkeiten einer wirksamen Prävention dieser Probleme und der Förderung von Toleranz befassen. Die Arbeiten verstehen sich damit als Beitrag zu einer toleranten Gesellschaft, die soziale und kulturelle Diversität nicht als Problem, sondern als Errungenschaft begreift.
> mehr

15,99 € - 19,90 €

Vom Alltagskonflikt zur Massengewalt
In den zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss dieses Sammelbands werden die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dargestellt. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten. Die Genese von Ressentiments, die Rolle von Minderheiten, Verlust- und Bedrohungsängste in der Mehrheit, die Eskalation von Feindbildern in öffentlicher Gewalt wird im Band ebenso thematisiert wie Abwehrstrategien gegen „Fremde“ oder „Andere“. Erklärtes Ziel ist es, Ursachen aktueller Konflikte zu erkennen und Lösungen zu finden.
> mehr

17,99 € - 22,80 €

Europa – Hoffnung und Feindbild
Die Friedensnobelpreisträgerin EU hat in der Vergangenheit maßgeblich zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, von Demokratie und Menschenrechten beigetragen. Doch das Hoffnungsprojekt Europäische Union ist ins Stocken geraten und wird von seinen Bürgern mit wachsender Skepsis betrachtet. Täglich erhalten wir neue Nachrichten zu Eurokrise, Griechenlandkrise oder Flüchtlingskrise. Europa polarisiert und lässt niemanden kalt. Während die EU für die einen Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben ist, steht sie für die anderen als Synonym für den „Moloch Brüssel“, wo regulierungswütige Beamte und Politiker abgehobene Entscheidungen treffen. Dieses Buch beleuchtet die vielen Facetten der Wahrnehmung und der aktuellen Diskussion über Europa. Ausgehend von der kriegerischen Geschichte des Kontinents, die heute noch unsere europäische Identität prägt, über die Dynamik der EU-Integration bis hin zur Euroskepsis und dem ambivalenten Verhältnis zwischen den USA und der EU gehen bekannte Wissenschaftler und Politiker den Chancen und Grenzen der Idee „Europa“ auf den Grund.
> mehr

9,99 € - 12,80 €

Ressentiment und Konflikt
Vorurteile und Feindbilder im Wandel
Vorurteile und Feindbilder bestimmen alle Aspekte des Zusammenlebens: die Ebenen der Politik, das soziale Umfeld des Alltags, die ökonomische Situation, den Arbeits- und Wohnungsmarkt, den privaten Umgang der Menschen, ihre Ängste und Erwartungen. Die Betrachtung der aus Ressentiments erwachsenden Probleme und Konflikte verlangt daher den interdisziplinären Zugriff. Historiker, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler kommen in diesem Buch ebenso zu Wort wie Vertreterinnen und Vertreter der Psychologie, der Rechts- und der Islamwissenschaft, der Philosophie, der Menschenrechte und der Integrationsforschung. Das Buch zeigt nachdrücklich auf, wie aktuelle politische Probleme durch Vorurteile beeinflusst werden.
> mehr

24,80 €

Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen
Lehrbehelf und Materialien für die Sekundarstufe I
Das Handbuch „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen“ will Lehrkräften der Sekundarstufe I helfen, dem Thema Vorurteile in der Schule zu begegnen, und sie beim vorurteilssensiblen Unterrichten unterstützen. Als Arbeitsbehelf für den deutschsprachigen Raum setzt es sich aus theoretischen Ansätzen zur Problemlösung, Leitideen für eine vorurteilssensible Schule und konkreten Anregungen für die Unterrichtspraxis in Form von Unterrichtsbeispielen zusammen und wurde von renommierten Lehrer/innen und Fachwissenschaftler/innen erarbeitet.
> mehr

24,80 €