Menschen in Bewegung

geschichte für heute 2/2017

herausgegeben von
Bundesverband der Geschichtslehrer Deutschlands und Landesverbände
unter Mitarbeit von
Ulrich Bongertmann, Christoph Cornelißen, Niko Lamprecht, Mischa Meier, Helge Schröder

Bestellnummer: gfh2_17
EAN: gfh2_17 (Print) / 9783734404719 (PDF)
ISBN: gfh2_17 (Print) / 978-3-7344-0471-9 (PDF)
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 144
Produktinformationen
Inhaltsübersicht

Menschen in Bewegung

Mischa Meier: Die „Völkerwanderung“

Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert: Konstruktionen und Kontroversen

Christoph Cornelißen: Geschichtspolitik und historische Identitätsbildung
in den deutschen Bundesländern nach 1945

Ulrich Bongertmann: Historische Kontroversen um „Mein Kampf“

Geschichte vor Ort – außerschulische Lernorte und Projekte

Bärbel Maul / Jens Scholten: Museum à la carte.
Museumspädagogik im Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

Forum

Helge Schröder: Problemorientiertes Erzählen im Geschichts- und Politikunterricht –
eine traditionelle Methode neu ausgerichtet 6

Niko Lamprecht: Die EKD-VGD-Plattform „Reformation reloaded

Berichte aus dem Bundesverband und den Landesverbänden

Zahlreiche Buchbesprechungen aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik

Leitrezensionen

Michael Wagner: Ein neuer Hitlerzentrismus? Drei Perspektiven

Hedwig Richter: Migration als Opfergang? Eine neue Überblicksdarstellung

Autor*innen

Ulrich Bongertmann
Jg. 1958, Fachleiter für Geschichte und Latein in Rostock und Schwerin, Fachreferent im Bildungsmisterium Mecklenburg-Vorpommern, Bundesvorsitzender des VGD seit 2012, Mitglied der Redaktion von „geschichte für heute“.

Christoph Cornelißen
Jg. 1958, seit 2003 Prof. für Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Kiel und Düsseldorf, seit 2012 Professor für Neueste Geschichte an der Goethe-Universität, Frankfurt/M. Er hat bislang drei Monographien, 14 Sammelbände sowie mehr als 150 Aufsätze vorgelegt. Zur Zeit arbeitet er an einer großen Darstellung zur Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Seit 2017 ist er außerdem Direktor des Deutsch-Italienischen Geschichtsinstituts in Trient.

Mischa Meier
Jg. 1971, ist seit 2004 Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen. Er hat bislang sieben Monographien sowie mehr als 100 Aufsätze vorgelegt und arbeitet zzt. an einer großen Darstellung der ,Völkerwanderung‘. 2015 erhielt er den Karl-Christ-Preis für Alte Geschichte.

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Vom Alltagskonflikt zur Massengewalt
In den zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss dieses Sammelbands werden die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dargestellt. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten. Die Genese von Ressentiments, die Rolle von Minderheiten, Verlust- und Bedrohungsängste in der Mehrheit, die Eskalation von Feindbildern in öffentlicher Gewalt wird im Band ebenso thematisiert wie Abwehrstrategien gegen „Fremde“ oder „Andere“. Erklärtes Ziel ist es, Ursachen aktueller Konflikte zu erkennen und Lösungen zu finden.
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Flucht und Vertreibung
Deutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges
Die Begriffe Flucht und Vertreibung stehen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen zumeist für die erzwungenen Migrationsprozesse aus Ost- und Südosteuropa zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Diskussionen darum waren nicht nur in den Anfangsjahren der Bundesrepublik brisant, sondern erfahren durch Filme, Dokumentationen und neue politische Debatten in den letzten Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. Die aktuelle Situation an den Grenzen Europas zeigt zudem, wie aktuell Flucht und Vertreibung gerade auch in der Welt des 21. Jahrhunderts sind. Am Beispiel der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten geht dieses Heft zentralen Grundfragen und -problemen nach: Was sind die Ursachen von Flucht und Vertreibung? Was bedeutet eine solche Erfahrung für die betroffenen Menschen? Wie kann für Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat geschaffen werden? Wie geht man mit der Erinnerung an solche Ereignisse um? Zahlreiche Unterrichtsmaterialien ermöglichen Schülerinnen und Schülern eine gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit diesem heute wieder so wichtigen Thema. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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Fluchtziel D
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„Wir schaffen das“ war der wohl meist zitierte Satz von Kanzlerin Angela Merkel im Jahr 2015. Knapp eine Million Asylsuchende sind im vergangenen Jahr nach Deutschland eingereist. Und nicht zufällig erinnert der Ausspruch Merkels an Obamas Credo „Yes, we can“ zu Beginn seiner Amtszeit. Die Bilder vom Münchner Hauptbahnhof, an dem die Geflüchteten von Einheimischen mit Luftballons und Geschenken willkommen geheißen wurden, dominierten wochenlang die Medien – es herrschte Ausnahmezustand. „Mit ihrer Entscheidung, syrische und andere Geflüchtete nach Deutschland weiterreisen zu lassen, wurde Angela Merkel zu einer herausragenden europäischen Figur – auf gleicher Höhe mit dem Nachkriegsgiganten Konrad Adenauer, mit Helmut Schmidt und Helmut Kohl“, schrieb Roger Cohen, Deutschlandkorrespondent der New York Times kurz vor Weihnachten des letzten Jahres.Der anfänglichen Euphorie folgte bei vielen Akteuren sehr schnell die Ernüchterung. „Es ist gut, dass die nationale Politik des Durchwinkens beendet wurde“, schreibt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium Ole Schröder im vorliegenden Heft – in seiner Replik bemängelt Andreas Lipsch von Pro Asyl ein „Rollback auf ganzer Linie“.Warum flüchten immer mehr Menschen? Wie reagiert die Politik auf die Herausforderungen, die sich dadurch auf allen Ebenen des politischen Systems stellen? Findet die EU eine gemeinsame Regelung, welche Menschen aufgenommen werden und wie sie innerhalb der EU verteilt werden? Gelingt es, einen „gesamteuropäischen Marshall-Plan für die Bewältigung der Flüchtlingskrise“ zu entwickeln, wie dies Entwicklungsminister Gerd Müller fordert? Warum ist die Bundesrepublik Deutschland zum vorrangigen Ziel globaler Fluchtbewegungen geworden und wie geht sie mit den Geflüchteten um? Welche Teilhaberechte können ihnen in unserem Sozialstaat zugestanden werden? Wie meistern die Kommunen die Aufgaben der Unterbringung und der Integration in Schule bzw. Arbeitsleben? Was kann die Bildungspolitik leisten? Doch nicht nur die Politik steht vor großen Herausforderungen, sondern auch die Zivilgesellschaft. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger tragen mit ihrem Engagement dazu bei, Integration zu ermöglichen – auch sie kommen in Form fünf kurzer Interviews in diesem Heft zu Wort.Bündnis 90/Die Grünen fordern in ihrem Fraktionsbeschluss vom Januar 2016 den „Schritt von der Willkommenskultur zur Willkommensinfrastruktur“ – ob und wie uns dieser Schritt gelingt, ist das Thema des vorliegenden Hefts von "Politikum".
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