Bestellnummer: gfh3_16
EAN: gfh3_16 (Print) / 9783734403507 (pdf)
ISBN: gfh3_16 (Print) / 978-3-7344-0350-7 (pdf)
Erscheinungsjahr: 2016
Seitenzahl: 144
Produktinformationen
Inhaltsübersicht

Kompetenzen ohne Ende?

Peter Gautschi: Plausibilität der Theorie, Spuren der Empirie, Weisheit der Praxis.
Zum Stand der geschichtsdidaktischen Kompetenzdiskussion

Hans-Jürgen Pandel: Kompetenzen – ein Rückblick nach zwölf Jahren 

Globalität

Wolfgang Geiger, Hartmann Wunderer: Horizonterweiterung im Geschichtsunterricht.
Anknüpfungspunkte für ein globales Geschichtsverständnis 

Geschichte vor Ort – außerschulische Lernorte und Projekte

„Meine ursprüngliche Heimat ist eine andere, und es gibt sie nicht mehr.“
„Dritte Gerenation Ost“

Schloss Braunfels

Forum

Ulrich Bongertmann: Asymmetrisch verflochtene deutsch-deutsche Parallelgeschichte.
Bericht von der 9. DDR-Geschichtsmesse in Suhl 

David Denninger: Die Uhren gehen anders – Zur Lehrplanreform in Bayern 

Berichte aus dem Bundesverband und den Landesverbänden

Zahlreiche Buchbesprechungen aus Fachwissenschaft und Fachdidaktik

Leitrezension
Robert von Friedeburg: Heiliges Römisches Reich und deutsche Fürstenstaaten: die Suche nach der Wachablösung

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Geschichtsunterricht nach PISA
Kompetenzen, Bildungsstandards und Kerncurricula
Nach dem Erscheinen der PISA-Studie ist der Geschichtsunterricht im Umbruch. Der Einschnitt wird vermutlich schärfer sein als in den 1970er-Jahren. Damals wurde über Rahmenrichtlinien, Wissenschaftsorientierung sowie Lernziele debattiert, und es entstanden neue Schulbuchtypen. Heute stehen die Begriffe Bildungsstandards, Kompetenzen, Kerncurriculum und Kanon im Mittelpunkt. Mit diesen Begriffen ist nicht nur der Ge-schichtsunterricht, sondern auch die Geschichtsdidaktik herausgefordert.Über fachspezifische Bildungsstandards oder Kompetenzen wurde allerdings bisher nicht nachgedacht. Selbst in neuesten Veröffentlichungen der Geschichtsdidaktik sucht man sie vergeblich. Deshalb füllt jeder diese Begriffe nach eigenem Gutdünken. Die didaktische Orthodoxie sieht in der gegenwärtigen Debatte die Chance, einen festen Kanon politikgeschichtlichen Abfragewissen zu etablieren und nennt das „Bildungsstandards“. Bildungsforscher und Didaktiker dagegen verstehen unter Standards Kompetenzen, d.h. bereichsspezifische, kreative Problemlösungsfähigkeiten.Gegenwärtig ist noch unklar, in welche Richtung der Verände-rungsprozess gehen wird. Die Kultusbürokratie, die die PISA-Studie nicht zu Unrecht als Blamage für ihre eigene Politik ansieht, setzt Fakten, ohne dass von Geschichtslehrern und Geschichtsdidaktikern in einer breiten Debatte Mäßstäbe des Veränderungsprozesses festgelegt würden.Hans-Jürgen Pandel versucht in seinem Essay, eine Diskussionsgrundlage für einen Modernisierungsprozess es Geschichtsunterrichts zu geben. "... ein Leckerbissen. ... ein kluges und sehr lesenswertes Werk." (Geschichte, Politik und ihre Didaktik, Heft 1/2 2006)
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Kompetenzorientiert Politik unterrichten
Planung, Durchführung und Analyse einer Unterrichtseinheit zum Thema Krieg und Frieden. Eine Einführung
In den vergangenen Jahren ist Kompetenzorientierung zu einem Schlüsselbegriff in der Politikdidaktik geworden. Nach den zahlreichen theoretischen Abhandlungen, die es zu diesem Thema bereits andernorts gibt, wird in diesem neuen Band gefragt: Was heißt es nun für den Unterrichtsalltag, Politikunterricht kompetenzorientiert zu planen, umzusetzen und auszuwerten? Sowohl für angehende als auch für erfahrene Lehrerinnen und Lehrer wird hier ein Modell der kompetenzorientierten Unterrichtsplanung für die Praxis entwickelt. Anhand einer zehnstündigen Unterrichtseinheit zum Thema „Lässt sich Frieden durch Krieg herstellen? Der Fall Libyen“ wird die Planung, Durchführung und Analyse eines kompetenzorientierten Unterrichts nachvollziehbar. Grundfragen der Kompetenzorientierung lassen sich anhand dieses Praxisbeispiels konkret diskutieren. Unterstützend zum Buch liefert die beigefügte CD Videoaufzeichnungen der Unterrichtseinheit und ausgewählte Unterrichtsmaterialien.
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Globales Lernen
POLIS 1/2016
Seit mehr als zwei Jahrzenten gibt es in Deutschland Bildungsansätze zu globalen Problemlagen, die in unterschiedlicher Weise globale politische Fragen thematisieren. Dabei geht um ein Begreifen des globalen Wandels mit dem Ziel, Kompetenzen für weltweite Veränderungsprozesse zu entwickeln. Fragen globaler Gerechtigkeit, von Macht- und Herrschaft oder auch Rassismus, werden in unterschiedlicher Weise und Akzentuierung angesprochen. Dies ist seit einigen Jahren auch in den Curricula der Länder angekommen. Robert Schreiber stellt hier die Neuausgabe des „Orientierungsrahmen für den Lernbereich globale Entwicklung“ der Kultusministerkonferenz vor, der globale Fragen in fast alle Fächer der Schule bringen will. Hierbei wird deutlich, dass Globales Lernen heute weitgehend als Teil von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gesehen wird. Die anderen Beiträge liefern verschieden Perspektiven auf Globales Lernen.So analysieren Anna-Lena Lillie und Jasper Meya den Beitrag von BNE für die politische Bildung. Fischer u.a. stellen die Ergebnisse eines Forschungsprojektes vor, das Schülervorstellungen von Globalisierung nachgegangen ist. Das Arbeitsfeld der Inklusion kommt auch aus dem internationalem Kontext in deutsche Schulen. Marie Bludau diskutiert Zusammenhänge zum Globalen Lernen.Globales Lernen thematisiert schon sehr lange Problemlagen, die mit Fluchtursachen in ganz direktem Zusammenhang stehen.Sönke Zankel liefert in der Didaktischen Werkstatt einen Überblick über ein Schulprojekt, das sich in heimischen Gefilden mit globalen Fragen sehr praktisch befasst. Es geht um die aktuelle Flüchtlingssituation.Damit schließt sich der Kreis zwischen oft abstrakten globalen Problemlagen und einigen der Konsequenzen auf lokaler Ebene.
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