Hausaufgaben und Lernzeiten pädagogisch sinnvoll gestalten. Aktuelle Entwicklungen und Diskussionslinien

Jahrbuch Ganztagsschule 2019/20

herausgegeben von
Sabine Maschke, Gunild Schulz-Gade, Ludwig Stecher
unter Mitarbeit von
Luzia Annen, Joachim Bensel, Benjamin Berend, Albert Berger, Brigitte M. Brisson, Michaela Brohm-Badry, Franz Brückel, Emanuela Chiapparini, Markus Dresel, Kerstin Drossel, Birgit Eickelmann, Nadine Fischer, Wendelin Grimm, Christian Hahn, Gabriela Haug-Schnabel, Bettina v. Haza-Radlitz, Katrin Heyl, Hans Werner Heymann, Britta Kohler, Corinna Kuhn, Reto Kuster, Christine Küch, Susanna Larcher, Ulrike E. Nett, Jürgen Oelkers, Heike Prüße, Martin Reinert, Markus N. Sauerwein, Heinz Schirp, Ulrike Schmidt-Hansen, Marie-Luise Schwalbach, Anne Stienen, Désirée Theis, Aytüre Türkyilmaz

Hausaufgaben sind fester Bestandteil schulischen Lehrens und Lernens und betreffen somit unweigerlich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte wie auch häufig die Eltern – wenn auch in unterschiedlicher Weise. Fragen zu ihrer Sinnhaftigkeit, Gestaltung, zu ihren Effekten und eventuell mit ihnen einhergehende Belastungen sowie weitere Aspekte werden in der Öffentlichkeit und in Fachkreisen seit langem vielfältig und kontrovers diskutiert. In den zurückliegenden Jahren haben durch den Auf- und Ausbau der Ganztagsschulen neue Gesichtspunkte in die Diskussion um Hausaufgaben Einzug gehalten. So haben…

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Bestellnummer: 14122
EAN: 9783954141227 (Print) / 9783954141234 (PDF)
ISBN: 978-3-95414-122-7 (Print) / 978-3-95414-123-4 (PDF)
Format: Broschur
Reihe: Jahrbuch Ganztagsschule
Erscheinungsjahr: 2019
Seitenzahl: 248 S.
Produktinformationen

Hausaufgaben sind fester Bestandteil schulischen Lehrens und Lernens und betreffen somit unweigerlich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte wie auch häufig die Eltern – wenn auch in unterschiedlicher Weise. Fragen zu ihrer Sinnhaftigkeit, Gestaltung, zu ihren Effekten und eventuell mit ihnen einhergehende Belastungen sowie weitere Aspekte werden in der Öffentlichkeit und in Fachkreisen seit langem vielfältig und kontrovers diskutiert. In den zurückliegenden Jahren haben durch den Auf- und Ausbau der Ganztagsschulen neue Gesichtspunkte in die Diskussion um Hausaufgaben Einzug gehalten. So haben sich neue Fragen ergeben, wie z. B.: Sollte auf Hausaufgaben nach einem schulischen Ganztag verzichtet werden? Wie lassen sie sich als Übungs- und Lernzeiten in die Ganztagsschule integrieren? Wie können Hausaufgaben sinnvoller in der Schule gestaltet werden? Wie kann selbstreguliertes Lernen im Unterricht und in den Lernzeiten gefördert werden? Im vorliegenden Jahrbuch Ganztagsschule werden diese und weitere Fragen aufgegriffen und erörtert sowie neuere Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen zu dem Thema vorgestellt.


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Inhaltsübersicht

Vorwort der Herausgeber/-innen
Hausaufgaben und Lernzeiten pädagogisch sinnvoll gestalten

Jürgen Oelkers
Hausaufgaben im Test des Ganztags – Ein unvermeidliches Übel?

Heinz Schirp
Lernzeiten und Lernstrategien – Neurodidaktische Zugänge zur Gestaltung von Lernzeiten.

Ulrike E. Nett, Markus Dresel
Selbstreguliertes Lernen in der Ganztagsschule

Hans Werner Heymann
Üben, Anwenden und Vertiefen. Lernzeiten in der Ganztagsschule didaktisch sinnvoll gestalten

Grundlagen
Michaela Brohm-Badry, Benjamin Berend
Mehr als die Summe der Teile: Wie Positive Psychologie (Ganztags)Schulen aufblühen lässt

Gabriele Haug-Schnabel, Joachim Bensel
Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis 18 Jahren

Albert Berger, Nadine Fischer
Tiergestützte Pädagogik an der (Ganztags)Schule am Beispiel der hundegestützten
Pädagogik

Wissenschaft
Britta Kohler
Hausaufgaben im Spiegel der Forschung

Brigitte M. Brisson, Markus N. Sauerwein, Katrin Heyl, Désirée Theis
StEG-Tandem: Eine Schulentwicklungsstudie zur Einführung von kooperativen Lernformen in Hausaufgabenbetreuung
bzw. Lernzeiten an Ganztagsschulen. Hintergrund, Konzeption und erste Ergebnisse

Birgit Eickelmann, Kerstin Drossel
Chancen des digitalen Lernens in der Ganztagsschule

Praxis
Wendelin Grimm
Gelingende Lernzeit an der Grundschule Liebertwolkwitz
Qualitätskriterien für individuelle Lernzeiten

Ulrike Schmidt-Hansen
„Individuelle Lernzeit“ an der Schule am Heidenberger Teich in Kiel.
Gebundene Ganztagsgrundschule der Landeshauptstadt Kiel

Bettina von Haza-Radlitz, Marie-Luise Schwalbach
Von den Hausaufgaben zu Lernzeiten in der Ganztagsschule. Lernzeit an der IGS Kastellstraße – „Mehr mit statt für!“

Christine Küch
Das selbstständige Lernen fördern

Aus dem In- und Ausland
Christian Hahn, Heike Prüße, Anne Stienen
Individualisiertes Lernen im Ganztag fördern. Aus der Praxis des länderübergreifenden Programms „LiGa – Lernen im Ganztag“

Emanuela Chiapparini
Erweiterte Lernzeiten und ambivalente Förderung des Wohlbefindens der Kinder an. Tagesschulen in Basel-Stadt

Frank Brückel, Susanna Larcher, Luzia Annen, Reto Kuster
Entwicklung von praxisnahen Arbeitsmaterialien im Kontext Tagesschule/Tagesstrukturen

Rezensionen
Martin Reinert
Isolde Rehm: Von der Halbtags- zur Ganztagsschule. Lehrerprofessionalisierung im Übergang.

Aytüre Türkyilmaz
Chiapparini, Emanuela/ Stohler, Renate/ Bussmann, Esther (Hg.) (2018):
Soziale Arbeit im Kontext Schule. Aktuelle Entwicklungen in Praxis und Forschung in der Schweiz

Corinna Kuhn
Marianne Schüpbach, Lukas Frei & Wim Nieuwenboom (Hg.): Tagesschulen. Ein Überblick.

Autorinnen und Autoren

Autor*innen

Annen, Luzia, Dr. rer. soc., ist Zentrumsleiterin und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich im Zentrum Schule und Entwicklung der Abteilung Weiterbildung und Beratung. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Schul- und Organisationsentwicklung.

Bensel, Joachim, Dr. rer. nat. Dipl. Biol., ist Verhaltensbiologe, lehrt an der Ev. Hochschule Freiburg „Pädagogik der Kindheit“ sowie an der Universität Salzburg „Early Childhood Education“ und führte unter anderem Forschungsprojekte zur Qualität außerfamiliärer Betreuung und zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung in Kita und Hort durch. Er ist Mitinhaber der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen.

Berend, Benjamin, Dr. phil., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Empirische Lehr-Lern-Forschung und Didaktik an der Universität Trier.
Er forscht zu Motivation und Wohlbefinden von Schüler/innen, sowie zum Wandel der Arbeitskultur (New Work). Seine Schwerpunkte in der Lehre liegen in den Bereichen Lehr-Lern-Theorien, Kommunikation und Differenzielle Didaktik.

Berger, Albert, Dr., ist akademischer Oberrat am Institut für allgemeine und historische Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Nach dem Lehramtsstudium war er als Grund- und Hauptschullehrer, Beratungslehrer, Schulleiter sowie als Seminarlehrbeauftragter für das Fach Pädagogik tätig. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogik der Vielfalt, Ganztagsschule, Lehrerbildung.

Brisson, Brigitte M., Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF). Sie koordiniert das Projekt StEG-Tandem (Teilstudie der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen) und lehrt im Bereich Bildungswissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Schülermotivation, Implementation und Evaluation von Interventionsstudien im Sekundarschulbereich sowie Hausaufgaben und individuelles Lernen im Ganztag.

Brohm-Badry, Michaela, Prof. Dr., ist Professorin für Empirische Lehr-Lern-Forschung und Didaktik an der Universität Trier und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung (DGPPF). Ihre Forschung betrifft die Energetisierung von Mensch und Organisation aus interdisziplinärer
Perspektive, wobei Motivationsforschung, Lehr-Lern-Forschung und Positive Psychologie die wissenschaftliche Grundlage ihrer Arbeit bilden.

Brückel, Frank, Prof. Dr. phil., ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er arbeitet im Zentrum für Schule und Entwicklung und leitet die Arbeitsgruppe
Tagesschule. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Arbeitsmaterialien, die die Schulentwicklung vor Ort unterstützen.

Chiapparini, Emanuela, Dr. phil., ist Erziehungswissenschaftlerin. Gegenwärtig forscht und lehrt sie als Dozentin an der Zürcher Hochschule für Angewandte
Wissenschaften (ZHAW). Ab 2019 wird sie als Professorin in Soziale Arbeit an der Berner Fachhochschule (BFH) in folgenden Arbeitsschwerpunkte tätig sein: Tagesschule, ausserschulische Bildung, soziale Ungleichheit und User Involvement.

Dresel, Markus, Dr., ist Universitätsprofessor für Psychologie an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg.
Arbeitsschwerpunkte: Lern- und Leistungsmotivation von Lernenden, Lehrpersonen und Forschenden, Lernen aus Fehlern, selbstreguliertes Lernen mit und ohne digitale Medien, professionelle Kompetenzen von Lehrpersonen, Merkmale effektiver Lehr-Lernumgebungen.

Drossel, Kerstin, Dr. phil., ist Wissenschaftliche Assistentin an der Universität Paderborn, Fakultät Kulturwissenschaften, Institut für Erziehungswissenschaft.
Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Lehrerkooperation, Schulleitungshandeln, Motivation, digitale Medien und Schulleistungsstudien.

Eickelmann, Birgit, Prof. Dr. phil. habil., ist Professorin an der Universität Paderborn und hat dort den Lehrstuhl für Schulpädagogik inne. Ihre Forschungsund
Arbeitsschwerpunkte sind die empirische Schulforschung, insbesondere Forschungsarbeiten zur Implementierung digitaler Medien in Schule und Unterricht sowie zur Entwicklung von Schulsystems im Zuge der Digitalisierung.

Fischer, Nadine, studierte an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe Lehramt mit dem Schwerpunkt Grundschule. Sie ist augenblicklich Lehramtsanwärterin an der Johannes-Schoch-Schule in Königsbach.

Grimm, Wendelin, Rektor i. R., ist freier Bildungsreferent, Fortbildner und Autor. Nach dem Lehramtsstudium für Grund-, Haupt- und Realschule war er
Ausbilder am Studienseminar Offenbach. Anschließend leitete er die Freiherr-vom-Stein-Schule in Rodgau mit den Schwerpunkten individuelles Lernen und Ganztag. Er veröffentlichte dazu Artikel in Fachzeitschriften und ist Mitautor von Büchern zur Praxis des individuellen Lernens und zum Bereich Lernzeiten statt Hausaufgaben.

Hahn, Christian, leitet das Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ und ist stellvertretender Abteilungsleiter „Programme“ in der Deutschen Kinderund Jugendstiftung (DKJS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Qualitätsentwicklung an der Ganztagsschule, Schulaufsichts- und Schulleitungshandeln, individualisiertes Lernen sowie das Lernen in der digitalisierten Welt.

Haug-Schnabel, Gabriele, Dr. rer. nat. Habil., ist Verhaltensbiologin und Ethnologin, seit 20 Jahren Privatdozentin an der Universität Freiburg, lehrt aktuell „Pädagogik
der Kindheit“ an der EH Freiburg und „Early Childhood Education“ sowie „Early Life Care“ an der Universität Salzburg. Evaluation und
Qualitätsentwicklung von Kindertageseinrichtungen mittels beobachtungsbasierter Erhebungen (PromiK, Beobachtungen on the spot). Sie ist Gründerin und Leiterin der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen.

Haza-Radlitz, Bettina v., Schulleiterin einer integrierten Gesamtschule in Wiesbaden, IGS Kastellstraße, gebundene Ganztagsschule. Haupt-, Real- und Förderschullehrerin mit den Fächern D/E/Förderschwerpunkt Lernen und sozial-emotionale Entwicklung.

Heyl, Katrin, M. Sc., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel im Projekt StEG-Tandem (Teilstudie der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen). Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern, Peer-Beziehungen sowie Schul- und Klassenklima.

Heymann, Hans Werner, Prof. Dr., ist Professor (em.) für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik an der Universität
Siegen. Arbeitsschwerpunkte: Bildungstheorie, Curriculumentwicklung, Allgemeine Didaktik, Lernbiografien von Schülerinnen und Schülern.

Kohler, Britta, Prof. Dr., ist Professorin für Erziehungswissenschaft am Institut für Erziehungswissenschaft (Abteilung Schulpädagogik) der Eberhard Karls Universität Tübingen. Arbeitsschwerpunkte: Hausaufgaben, Umgang mit Heterogenität, Ganztagsschule, unterschiedliche Perspektiven schulischer Akteure

Kuhn, Corinna, ist studentische Hilfskraft im Institut für Erziehungswissenschaften der Justus- Liebig-Universität Gießen.

Kuster, Reto, Lic. phil., ist Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Er arbeitet im Zentrum Management und Leadership und ist Mitglied der Arbeitsgruppe Tagesschule. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Begleitung von Entwicklungsvorhaben in Schulen.

Küch, Christine, ist Lehrerin für Englisch und Deutsch und seit 2015 im Aufnahme- und Beratungszentrum für Seiteneinsteiger im Staatlichen Schulamt Frankfurt /M. tätig. Arbeitsschwerpunkte: Beratung von Familien mit schulpflichtigen Kindern, die noch keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, sowie deren Zuweisung in Intensivklassen Deutsch, Fortbildungsplanung im Bereich DaZ, interkulturelles Lernen sowie Lernzeiten und selbstgesteuertes Lernen.

Larcher, Susanna, Dipl. Psych., ist Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Sie arbeitet im Zentrum Schule und Entwicklung und ist Mitglied der Arbeitsgruppe Tagesschule. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Schülerinnen- und Schülerpartizipation, Elternmitwirkung und Tagesschule.

Nett, Ulrike E., Dr., ist Juniorprofessorin für Empirische Bildungsforschung an der Philosophisch-Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Arbeitsschwerpunkte: Selbstregulation von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrerinnen und Lehrern mit einem Fokus auf der Regulation von Emotionen, Inter- und intraindividuelle Heterogenität in Lern- und Leistungskontexten.

Oelkers, Jürgen, Prof. Dr., ist Professor (em.) für Allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich. Zuvor Professuren an den Universitäten in Lüneburg
und Bern. Von 2004 bis 2012 geschäftsführender Direktor des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Verhältnis von Demokratie und Bildung; Bildungspolitik sowie die kritische Aufarbeitung der deutschen Reformpädagogik.

Prüße, Heike, M.A. Soziologin, ist Mitarbeiterin in der Abteilung Entwicklung und Evaluation der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Evaluationen im Bildungsbereich.

Reinert, Martin, B. A., studiert Soziologie und ist studentischer Mitarbeiter im Institut für Erziehungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen. Arbeitsschwerpunkte: Schulentwicklung und Multiprofessionelle Kooperation.

Sauerwein, Markus N., Dr. phil., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in der Studie zur
Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die Qualität von Ganztagsschulen und -angeboten, Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen (in pädagogischen Institutionen), Jugendarbeit und die Gestaltung von nicht unterrichtsbezogener Zeit.

Schirp, Heinz, Prof. Dr., ist Professor (em.), Ministerialrat a. D., Honorarprofessor an der Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft. Schwerpunkte der Lehrtätigkeit: Neurowissenschaftliche Befunde und neurodidaktische Modelle der Lern- und Unterrichtsentwicklung, Entwicklung von Wertorientierungen,
Entwicklung soziomoralischer Kompetenzen. Nach der Emeritierung (2008) bis SoSe 2012 Lehraufträge an der Universität Münster (IfE) im Bereich Neurodidaktik.

Schmidt-Hansen, Ulrike, Rektorin. Nach dem Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen war sie Konrektorin und Studienleiterin für das Fach Deutsch
am Institut für Praxis und Theorie in Schulen in Schleswig-Holstein und erwarb das Zertifikat als Supervisorin und für Coaching bei der Association for Advanced Studies in Kiel. Seit 2001 ist sie Rektorin der Schule am Heidenberger Teich mit den Schwerpunkten Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule
(Mitautorin eines Fachartikels), Entwicklung zur gebundenen Ganztagsschule (Kooperation im multiprofessionellen Team, Individuelle Lernzeit, Rhythmisierung, etc.) und Lernen mit digitalen Medien.

Schwalbach, Marie-Luise, Förderschullehrerin mit den Schwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung sowie Hauptund Realschullehrerin für die Fächer Geschichte und Ethik. Arbeitet seit 7 Jahren an der gebundenen Ganztagsschule IGS Kastellstraße in Wiesbaden im Bereich des inklusiven Unterrichts. Leitung des Teams „inklusive Beschulung“. Entwicklungsschwerpunkte: Umgang mit Heterogenität, Individualisierung im Unterricht sowie die Etablierung von Lernzeit und Lernwerkstätten an der Ganztagsschule.

Stienen, Anne, ist Mitarbeiterin im Kommunikationsteam der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Sie ist für die Öffentlichkeitsarbeit diverser Programme in den Themenfeldern „Schulerfolg und Ganztagsschule“ sowie „Frühe Bildung“ verantwortlich.

Theis, Désirée, M. Sc., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und koordiniert die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind Ganztagsschule, die Entwicklung der schulischen Motivation in der
Sekundarstufe I und Qualität von Lernumgebungen.

Türkyilmaz, Aytüre, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Soziologie der Bergischen Universität Wuppertal. Arbeitsschwerpunkte: Soziologie der Kindheit und der Sozialisation, Bildungsungleichheit.

Stimmen zum Buch

„Alles in allem also ein Jahrbuch, das den Dauerbrenner Hausaufgaben um wertvolle Gesichtspunkte und Impulse bereichert. Für Akteurinnen und Akteuren an Ganztagsschulen hält der Band fundiertes Material bereit, einen eigenen Weg zu pädagogisch sinnvollen Lernzeiten einzuschlagen.“

Stephan Lüke, www.ganztagsschulen.org

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Jahrbuch Ganztagsschule 2009
Leben – Lernen – Leisten
Die beachtliche Vergrößerung des Angebots an Ganztagsschulen in den letzten Jahren wurde begleitet von Bemühungen, die pädagogische Qualität ganztägiger Schulangebote bei diesem rasanten Ausbau nicht zu kurz kommen zu lassen. Diesem Ziel ist auch das „Jahrbuch Ganztagsschule“ verpflichtet. Das Leitthema „Leben – Lernen – Leisten“ des vorliegenden sechsten Jahrbuchs unterstreicht die Breite des Aufgabenfeldes ganztägiger Schulerziehung und hebt drei fundamentale Dimensionen hervor. Weitere Themen: Berichte zur Ganztagsschulentwicklung aus den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen • Pädagogische Grundlagen • Praxisberichte: Kulturelle Bildung, Serviceagenturen, Selbstevaluation • Wissenschaft und Forschung: Gesundheitsförderung, Schulabsentismus • Nachrichten: Kongressberichte, Multiplikatorenausbildung, Forschungsvorhaben • Rezensionen Rezensionen zum Titel: Das sechste Jahrbuch „unterstreicht die Breite des Aufgabenfeldes ganztägiger Schulerziehung und hebt fundamentale Dimensionen hervor“ (Schule heute, 9/2009). Das Buch erscheint mit dem Ziel „dem qualitativen Anspruch dieser Schulform gerecht zu werden.“ (zwd 10/2009).
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Jahrbuch Ganztagsschule 2008
Lernkultur
Mit dem Ausbau der Ganztagsschule in Deutschland ist auch die Hoffnung verknüpft, es möge sich innerhalb der veränderten Strukturen eine neue Kultur des Lernens etablieren. Denn nur den Unterrichtstag zu verlängern, um an den Nachmittagen Kinder und Jugendliche zu betreuen, genügt nicht. Es geht um eine Verbesserung der Qualität des Lehrens und des Lernens. Die zentrale Frage lautet: Wie werden der Unterricht und die Lernkultur durch die Einführung der Ganztagsschule verändert? Das Jahrbuch Ganztagsschule 2008 befasst sich in seinem Leitthema mit dieser spannenden und zukunftsweisenden Frage. Weitere Themen: Berichte zur Ganztagsschulentwicklung aus Nordrhein-Westfalen, Bremen und Berlin - Pädagogische Grundlagen - Praxisberichte: Freie Ganztagsschule, Grundschule, freie Lernorte - Wissenschaft und Forschung: Innovationsentwicklung, Schulische Betreuung in Österreich, Hausaufgaben - Kongressberichte - Stellungnahmen - Buchbesprechungen
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Jahrbuch Ganztagsschule 2006
Schulkooperationen
Die gegenwärtige Ganztagsschulentwicklung bezieht Schulkooperationen in größerem Maße ein, als das in früheren Jahrzehnten der Fall war. Sie erfahren aus unterschiedlichen Gründen – auch argumentativ auf den Bildungsauftrag bezogen – unerwartete Wertschätzung. Bildungspolitiker, Finanzexperten, Wissenschaftler und pädagogische Praktiker scheinen sich darin einig, dass die Realisierung ganztägiger Schulkonzeptionen ohne außerschulische Kooperationspartner nicht mehr stattfinden kann (oder soll); – aber in welchem Ausmaß, mit welchem Auftrag und in welcher Verzahnung die Mitarbeit eingebracht werden soll, dies wird durchaus unterschiedlich gesehen. Das Jahrbuch Ganztagsschule 2006 widmet sich in seinem Schwerpunkt dieser Thematik und beleuchtet Schulkooperationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Weitere Themen: Berichte aus Nordrhein-Westfalen und Hessen - Pädagogische Grundlagen - Praxisberichte: Grundschule, Realschule, Mittagessen, Lernatelier - Filmbesprechung „Treibhäuser der Zukunft“ - Wissenschaft und Forschung - Nachrichten - Stellungnahmen, Empfehlungen. "Wer den Einstieg in die Ganztagsschule wagt, auf dem neuesten Stand der Entwicklung sein will oder Anregungen für seine eigene pädagogische Praxis sucht, sollte dieses Jahrbuch zur Hand nehmen." (Grundschule 10/2006)
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Jahrbuch Ganztagsschule 2007
Schulen ein Profil geben – Konzeptionsgestaltung in der Ganztagsschule
Das Jahrbuch Ganztagsschule nimmt in diesem Jahr die gelebte Praxis, die Entwicklungsmöglichkeiten und die Potentiale von Ganztagsschule in den Blick. Im Fokus stehen die konzeptionelle Planung der ganztägig angelegten Schule, der gestalterische Prozess der Umsetzung und die kritische Betrachtung des Praktizierten. So unterschiedliche Beiträge wie z.B. zur „Ganztagsschule als kreativem Feld“, zu den Konzepten der „rhythmisierten Lernzeit“ und des Lernorts „Schreib-Lesezentrum“ belegen, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, den erweiterten Zeitrahmen für innovative und schülerorientierte Ansätze zu nutzen.
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