Fake und Filter

Historisches und politisches Lernen in Zeiten der Digitalität. Unter Mitarbeit von Hans-Joachim Langbehn

herausgegeben von
Sebastian Barsch, Andreas Lutter, Christian Meyer-Heidemann
unter Mitarbeit von
Sebastian Barsch, Daniel Bernsen, Johannes Brzobohaty, Hannes Burkhardt, Markus Gloe, Benno Hafeneger, Christoph Kühberger, Hans-Joachim Langbehn, Andreas Lutter, Michael May, Christian Meyer-Heidemann, Christine Ottner, Sebastian Puhl, Lisa Rosa, Horst Schilling, Sam Wineburg, Julian Wollmann

Digitalität gewinnt auch im Klassenzimmer immer größere Bedeutung und geht weit über den bloßen Einsatz technischer Geräte hinaus. Sie verändert die Art und Weise der Aneignung und Vermittlung von Wissen tiefgreifend. Diese Entwicklung birgt Chancen und Risiken zugleich. Der Band zeigt, mit welchen Maßnahmen der Geschichts- und Politikunterricht auf die zahlreichen Herausforderungen reagieren kann, die sich ergeben. Die Beiträge schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis: Sie umreißen das Problemfeld in der Theorie, liefern empirische Befunde und Perspektiven aus Schule…

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Bestellnummer: 40854
EAN: 9783734408540
ISBN: 978-3-7344-0854-0
Format: Broschur
Reihe: Wochenschau Wissenschaft
Erscheinungsjahr: 2019
Auflage: 1. Aufl.
Seitenzahl: 224
Produktinformationen

Digitalität gewinnt auch im Klassenzimmer immer größere Bedeutung und geht weit über den bloßen Einsatz technischer Geräte hinaus. Sie verändert die Art und Weise der Aneignung und Vermittlung von Wissen tiefgreifend. Diese Entwicklung birgt Chancen und Risiken zugleich. Der Band zeigt, mit welchen Maßnahmen der Geschichts- und Politikunterricht auf die zahlreichen Herausforderungen reagieren kann, die sich ergeben. Die Beiträge schlagen eine Brücke zwischen Wissenschaft und schulischer Praxis: Sie umreißen das Problemfeld in der Theorie, liefern empirische Befunde und Perspektiven aus Schule und Gesellschaft und entwickeln schließlich unterrichtspraktische Konzepte.

Inhaltsübersicht

Sebastian Barsch, Andreas Lutter, Christian Meyer-Heidemann: Fake und Filter. Einleitung

Historische und politische Bildung in der digitalen Gesellschaft

Christoph Kühberger: Radikal digital?! Herausforderungen und Wege für das historische und politische Lernen

Markus Gloe, Sebastian Puhl: Digitalisierung und (neue) Partizipation(en). Herausforderungen für die Politische Bildung

Michael May: Politische Urteilsbildung unter Druck? Grundlagen – Gefährdungen – didaktische Strategien

Lisa Rosa: Historisch Denken Lernen im Zeitalter der Digitalität

Andreas Lutter, Julian Wollmann: Zur sprachlichen Dimension sozialwissenschaftlicher Bildung am Beispiel von Krisenmetaphern

Empirische Befunde und Perspektiven

Sam Wineburg: Warum historische Kompetenzen für die Auswertung von digitalen Quellen nicht ausreichend sind

Christine Ottner, Johannes Brzobohaty: Zwischen Konsumieren und Partizipieren. Zur Erstellung von digitalen Produkten durch Schüler_innen und Studierende

Benno Hafeneger: Fake News, Verschwörungstheorien und alternative Fakten. Phänomene, Medien und Akteure

Sebastian Barsch, Horst Schilling: Förderung der historischen Urteilsfähigkeit durch Digital Storytelling? Ergebnisse einer Pilotstudie

Konzepte und Herausforderungen für den Unterricht

Daniel Bernsen:  Bildquellencheck mit digitalen Tools. Unterrichtspraktische Ansätze

Hannes Burkhardt: Social Media im Geschichtsunterricht. Gegenwarts- und lebensweltnahe kontroverse Geschichtsdeutungen auf Twitter, Instagram und Facebook

Autorinnen und Autoren

Autor*innen

Sebastian Barsch, Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität Kiel

Andreas Lutter, Professor für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Universität Kiel

Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung in Schleswig-Holstein

 

Hans-Joachim Langbehn, Gymnasiallehrer, Studienleiter und Landesfachberater für Geschichte in Schleswig-Holstein (im Ruhestand)

Stimmen zum Buch
„Alles in allem erlaubt die ausgewogene Zusammenstellung des Bandes fundierte und inspirierende Einblicke in die Narrativität und den Konstruktcharakter des Digitalen. Eine Übertragung auf den Kontext der historisch-politischen Bildung fällt angesichts der praxisnahen Beispiele leicht.“
Katharina Kaiser, geschichte für heute 2/2020

„Zusammenfassend betrachtet ist der vorliegende Band v.a. eine gewinnbringende Bereicherung für all diejenigen, die sich schwerpunktmäßig mit der praktischen Entwicklung eines zeitgemäßen Geschichts- und Politikunterrichts auseinandersetzen.“
Dennis Hauk, zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften 1/2020


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Spätestens seit dem Aufkommen der völkischen PEGIDA und der AfD ist klar, dass politisches System und Gesellschaft der DDR aus dem Kontext des historischen Nationalsozialismus wie des gegenwärtigen Rechtsradikalismus genauso wenig herausgelöst werden können, wie die alte und neue Bundesrepublik. Ein Klima ist entstanden, in dem bislang ignorierte oder verdrängte Konfliktlinien der deutschen Mehrheitsgesellschaft – wie der Umgang mit Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus – deutlich zutage treten. Einige Historiker, Politiker sowie Bürgerrechtler instrumentalisieren die DDR-Aufarbeitung sogar für ihr rechtspopulistisches Engagement. Das Buch fasst wesentliche Ergebnisse der Tagung „Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR“ vom Januar 2017 zusammen. Es versteht sich als ein Plädoyer für eine intensivere Hinwendung der Zeitgeschichtsforschung wie der politischen Bildung zur Untersuchung und Kritik der SED-Diktatur als einer von drei Nachfolgegesellschaften des Nationalsozialismus.Herausgegeben im Auftrag der Amadeu Antonio Stiftung sowie der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten)
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Kindeswohlgefährdung - was kommt danach?
Ein multidisziplinärer Blick auf die Werdegänge 478 gewaltbelasteter Kinder und ihre Hilfesysteme auf Grundlage der KiD-Verlaufsstudie
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