Dialoge wagen

Zum Verhältnis von politischer Bildung und Religion

herausgegeben von
Siegfried Frech, Ingo Juchler
unter Mitarbeit von
Jeannette Behringer, Manfred Brocker, Siegfried Frech, Heiner Geißler, Helga Gisbertz, Thomas Goll, Andreas Hasenclever, Alfred Holzbrecher, Ingo Juchler, Lothar Kuld, Silvia Kuske, Harald Müller, Wolfgang Sander, Rolf Schieder, Bernhard Sutor, Timo Weber-Blaser, Markus A. Weingardt

Häufig als Reflex auf die „Krise der Moderne“ gedeutet, lässt sich gegenwärtig eine verstärkte Hinwendung der Menschen zur Religion beobachten, verspricht sie doch ein verlässliches Maß an Sicherheit in Zeiten wirtschaft-licher und sozialer Umbrüche. Diese Entwicklung und das Erstarken fundamentalistischer Bewegungen im Islam, aber auch im Protestantismus, machen deutlich, dass die politische Bildung Religion als Politikum wieder stärker in den Blick nehmen sollte. Eine fachlich solide Analyse der skizzierten Phänomene kann ihr aber nur gelingen, wenn sie sich dabei auf Wissensbestände der Re…

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19,80 €

Bestellnummer: 4478
EAN: 9783899744781
ISBN: 978-3-89974478-1
Format: Broschur
Reihe: Didaktische Reihe
Erscheinungsjahr: 2009
Seitenzahl: 352
Produktinformationen
Häufig als Reflex auf die „Krise der Moderne“ gedeutet, lässt sich gegenwärtig eine verstärkte Hinwendung der Menschen zur Religion beobachten, verspricht sie doch ein verlässliches Maß an Sicherheit in Zeiten wirtschaft-licher und sozialer Umbrüche. Diese Entwicklung und das Erstarken fundamentalistischer Bewegungen im Islam, aber auch im Protestantismus, machen deutlich, dass die politische Bildung Religion als Politikum wieder stärker in den Blick nehmen sollte. Eine fachlich solide Analyse der skizzierten Phänomene kann ihr aber nur gelingen, wenn sie sich dabei auf Wissensbestände der Religionswissenschaft und -pädagogik bezieht. Auf den traditionsreichen Beutelsbacher Gesprächen des Jahres 2008 wurde dieser fachliche Dialog aufgenommen. Die spannenden Ergebnisse der Tagung sind im Buch nachzulesen.
Inhaltsübersicht
Inhalt Vorwort Siegfried Frech/Ingo Juchler Einleitung: Politik und Religion – eine vernachlässigte Frage der Politikdidaktik Manfred Brocker Der politisierte Fundamentalismus Silvia Kuske Islamismus in Deutschland Harald Müller Der „Clash of Civilizations“ und seine Schwächen Andreas Hasenclever Religionen – Brandbeschleuniger oder Friedensstifter? Markus A. Weingardt Der Dialog von Religionen: Wundermittel, Placebo oder Gift? Heiner Geißler Die politische Botschaft des Evangeliums Rolf Schieder Die politische Dimension des Religionsunterrichts Wolfgang Sander Fremde Verwandte – Zum Verhältnis von Religionsunterricht und politischer Bildung Bernhard Sutor Religions- und Politikunterricht – Gemeinsamkeiten und Unterschiede Thomas Goll Religions- und Politikunterricht – Verbindendes und Trennendes Ingo Juchler Das spannungsreiche Verhältnis von Politik und Religion. Dargestellt am Beispiel von Fjodor Dostojewskijs Großinquisitor Timo Weber-Blaser Kultur und Entwicklung: Der Konfuzianismus als Entwicklungsfaktor Lothar Kuld „Früher wäre ich wohl kaum dazu gekommen, mich mit einem Obdachlosen zu unterhalten.“ Wirkungen des Sozialprojekts „Compassion“ Alfred Holzbrecher Heterogenität – Diversität – Subjektorientierung. Zur Didaktik interkultureller Bildung Iris Häuser „…mehr als nur Gäste“. Demokratisches Zusammen- leben mit Muslimen in Baden-Württemberg Helga Gisbertz/Jeannette Behringer Werte im Überfluss? Aufgabe und Beitrag der Erwachsenenbildung zur Wertereflexion Abstracts Autorinnen und Autoren
Autor*innen
Autorinnen und Autoren Dr. Jeannette Behringer ist Mitarbeiterin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dort zuständig für den Arbeitsbereich Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt und Zivilgesellschaft. Prof. Dr. Dr. Manfred Brocker hat einen Lehrstuhl für Politische Theorie und Philosophie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Siegfried Frech ist Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dort zuständig für die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“ und die Didaktische Reihe. Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a. D., hatte zahlreiche politische Ämter inne und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Helga Gisbertz ist als Projektleiterin bei der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) für Projekte im Bereich der Medienbildung und ethischen Bildung verantwortlich. Prof. Dr. Thomas Goll hat eine Professur für Sozialwissenschaften und ihre Fachdidaktik an der Technischen Universität Dortmund. Prof. Dr. Andreas Hasenclever hat eine Professur für Friedensforschung und Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dr. Iris Häuser ist Mitarbeiterin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dort zuständig für den ArbeitsbereichLandeskunde und Landespolitik. Prof. Dr. Alfred Holzbrecher hat einen Lehrstuhl am Institut für Erziehungswissenschaft der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Prof. Dr. Ingo Juchler lehrt an der Pädagogischen Hochschule Weingarten Politikwissenschaft und ihre Didaktik und ist Direktor des Zentrums für politisch-ökonomische und ethische Bildung. Prof. Dr. Lothar Kuld lehrt an der Pädagogischen Hochschule Weingarten Katholische Theologie und Religionspädagogik. Silvia Kuske, M. A., arbeitet in der Erwachsenenbildung und politischen Bildung, leitet Studienreisen in zahlreiche muslimische Länder (z.B. Marokko, Iran, Usbekistan) und ist Autorin zahlreicher Fachpublikationen. Prof. Dr. Harald Müller hat eine Professur für Internationale Beziehungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und ist geschäftsführendes Mitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Prof. Dr. Wolfgang Sander lehrt Didaktik der Sozialkunde an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Prof. Dr. Rolf Schieder hat einen Lehrstuhl für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Prof. Dr. em. Bernhard Sutor war von 1978 bis 1995 Inhaber eines Lehrstuhls für Didaktik der politischen Bildung und Christliche Soziallehre an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Timo Weber-Blaser ist an der Pädagogischen Hochschule Weingarten im Fachbereich Politikwissenschaft als akademischer Mitarbeiter tätig. Dr. Markus A. Weingardt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Weltethos (Tübingen) und der Evangelischen Studiengemeinschaft FEST (Heidelberg) sowie Mitherausgeber des jährlichen Friedensgutachtens der fünf führenden Friedensforschungsinstitute in Deutschland.

Didaktische Reihe

Neu
Europa in der politischen Bildung
Die Europäische Union als Lerngegenstand ist für Lehrende und Lernende gleichermaßen herausforderungsvoll, denn ein „europäisches Bewusstsein“ als Ziel politischer Bildung setzt mehr voraus als affektives Zugehörigkeitsgefühl. Für eine angemessene politische Urteilsbildung ist EU-bezogenes Wissen notwendig. Es geht um eine differenzierte Auseinandersetzung mit europäischen Themen, Herausforderungen und Konflikten, die von einer hohen Komplexität gekennzeichnet ist und sich nicht von momentanen Stimmungen oder von einer diffusen Ablehnung leiten lässt. Europabildung hat nicht vorrangig die Aufgabe, für die europäische Integration zu begeistern. Sie muss vielmehr die gewachsene Bedeutung der EU verstehbar machen, ihre Probleme benennen sowie analysieren und schließlich die politische Urteilsbildung und Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern. Indem politische Europabildung Wissen, Einstellungen und Erfahrungen sowie Urteilskraft und Handlungskompetenz miteinander verknüpft, kann sie eine wichtige Grundlage zur Herausbildung der vielbeschworenen „europäischen Identität“ legen und einen Beitrag zur Entwicklung einer demokratischen politischen Kultur der EU leisten.
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28,99 € - 29,90 €
Emotionen im Politikunterricht
Meinen und Fühlen sind modern – in der Politik, in den Medien und seit kurzem in der Politikdidaktik. Politische Bildung ist zwar der Rationalität verpflichtet, ebenso aber auf Emotionen angewiesen. Gefühle, Stimmungen und Affekte beeinflussen Erkenntnis- und Urteilsprozesse gleichermaßen. In der politischen Bildung finden sich schon seit den 1970er Jahren Begriffe wie Interesse, Betroffenheit, affektive Einstellungskomponente oder Handlungsmotivation bis hin zu Systemvertrauen, die sich unter dem Stichwort „Emotionen“ sammeln lassen. Doch bleiben sie häufig unpräzise und ihre Beziehung zur Rationalität, zur Vernunft und zum Wissen ungeklärt. Ihr Zusammenhang mit Sozialisationsprozessen und politischem Lernen wird in diesem Band der Didaktischen Reihe angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen und didaktischer Entwicklungen diskutiert. Im Zentrum stehen Fragen wie die folgenden: Wie ist die politikwissenschaftliche Sicht auf Emotionen? Muss der Zusammenhang von Rationalität und Emotionalität in fachdidaktischen Diskursen neu justiert werden? Wie lassen sich Emotionen in der aktuellen Kompetenzdebatte verorten? Und welche Rolle spielen Emotionen bei der politischen Sozialisation von Schülerinnen und Schülern?
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23,99 € - 29,90 €
Der Beutelsbacher Konsens
Bedeutung, Wirkung, Kontroversen
Der Beutelsbacher Konsens wurde im Herbst 1976 in Beutelsbach formuliert. 40 Jahre sind ein Grund, Rückschau zu halten, Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu wagen: Soll der Beutelsbacher Konsens in der politischen Bildung ohne Abstriche Geltung besitzen oder bedürfen die 40 Jahre alten Grundprinzipien einer Überarbeitung? Ausgehend von dieser Leitfrage konzentrieren sich die Beiträge des Buches auf mehrere Fragen:     Ist der Beutelsbacher Konsens in die Jahre gekommen?     Gehört er zur didaktischen Theorie der politischen Bildung?     Was ist über die Wirkungen des Konsenses in der Schulpraxis bekannt?     Wie ist es um den Stellenwert des Konsenses in der Hochschulbildung bestellt?     Muss oder soll politische Bildung wieder mehr Partei ergreifen?     Muss der Beutelsbacher Konsens ergänzt, die Grenze zwischen Demokratie und Populismus schärfer definiert werden? Eine interessante Lektüre für alle Didaktikerinnen und Didaktiker der politischen Bildung sowie für Politiklehrerinnen und -lehrer.
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17,99 € - 22,90 €
Politikunterricht professionell planen
Die aktuelle fachdidaktische Diskussion um Kompetenzen wirkt für Politiklehrerinnen und Politiklehrer noch wenig konkret und zielführend. Worauf bisher eher zögerlich Antwort gegeben werden konnte, war die Frage, was an diesem Unterrichtsverständnis denn neu sei und wie sich dies in der Planung von Unterricht umsetzen lasse. Denn gerade im Politikunterricht hatte man mit dem Bildungsziel der politischen Mündigkeit seit jeher die Urteils-, Handlungs-, Partizipationskompetenz der Schülerinnen und Schüler vor Augen. Ohne klare und praxistaugliche Vorstellungen werden sowohl routinierte Politiklehrerinnen und Politiklehrer als auch Referendarinnen und Referendare – mit noch frischer Erinnerung an die eigene 13-jährige Schülerkarriere – wohl an gewohnten Mustern des Unterrichtsaufbaus festhalten. Hier ist die Politikdidaktik gefordert. In diesem Band – basierend auf den Beutelsbacher Gesprächen 2014, gehen die Autorinnen und Autoren folgenden Fragenkomplexen nach: Politik unterrichten – nach Konzepten, nach didaktischen Prinzipien oder völlig anders? Brauchen Lehrerinnen und Lehrer eine professionelle Planungskompetenz? Wie kann die Planung eines kompetenzorientierten Politikunterrichts ablaufen? Wie lässt sich die Planungskompetenz bei (angehenden) Politiklehrerinnen und -lehrern implementieren?
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15,99 € - 19,80 €
Methodentraining für den Politikunterricht I
Mikromethoden - Makromethoden
 Dieser Band ist vergriffen. ➥ Jetzt Neuauflage bestellen   Die Professionalisierung im Unterricht hängt nicht nur von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Methoden ab, sondern auch von der Qualität des Umgangs mit diesen Methoden in Alltagssituationen. Hier knüpft die neue Art des Methodentrainings an. Im Buch werden viele konkrete Unterrichtserfahrungen einbezogen um ein Selbststudium und Selbtstraining zu ermöglichen. Es werden Wege und Materialien bereit gestellt, die die Unterrichtsmethoden unmittelbar und mit geringem Aufwand für den Unterricht anwendbar machen. Neu ist auch das modualartige Gliederungsraster: Grundlagen, Erfahrungen, Praxisbeispiele. Dabei werden auch typische, immer wieder auftretende Schwierigkeiten und Fehlerquellen verdeutlicht.
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29,80 €
Europa in der Schule
Perspektiven eines modernen Europaunterrichts
Eine attraktive, gar begeisternde „Vision“ für ein künftiges Europa fällt nicht vom Himmel! Europäische Bildung beginnt in der Schule. Das Zusammenwachsen Europas – auch und gerade in Krisenzeiten – und die Herausbildung einer europäischen Kompetenz gehören untrennbar zusammen. „Europakompetenz“ meint, dass Schülerinnen und Schüler politische, ökonomische, historische, kulturelle und sprachliche Kompetenzen entwickeln, die auf das Leben in einem komplexer werdenden Europa vorbereiten. Die Vermittlung dieser Kompetenzen ist nicht nur eine Aufgabe der Gesellschaftswissenschaften (Geschichte, Politik, Geographie und Wirtschaft). Fremdsprachenerwerb, angemessene methodische Formate (z.B. Begegnungen, Planspiele), virtuelle Lernumgebungen und Social Communities sind erforderlich und bieten vielseitige Chancen, in der Sekundarstufe I und II „Europakompetenz“ zu erwerben. Der Band vermittelt Impulse und Anregungen, wie europäische Themen und Perspektiven stärker und nachhaltiger an Schulen – authentisch und kompetenzorientiert – verankert werden können.
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19,80 €
Politische Kompetenzen fördern
Dieser neue Band diskutiert die aktuellen Fragen der Kompetenzdebatte: Was sind (politische) Kompetenzen? Wie gelangen Lernende zu diesen Kompetenzen? Was genau heißt „fördern“ in der politischen Bildung? Fundiert beantwortet werden diese Fragen hier von führenden Politikdidaktikerinnen und -didaktikern. Wer sich mit der Diskussion um Kompetenzen beschäftigt, findet in diesem Buch einen Leitfaden durch die nicht immer einfache Diskussion.
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Methodentraining für den Politikunterricht II
Arbeitstechniken - Sozialformen - Unterrichtsphasen
 Dieser Band ist vergriffen. ➥ Jetzt Neuauflage bestellen   Die vorgestellten Arbeitstechniken und Sozialformen gehören zum methodischen Standard eines „guten“ Politikunterrichts und sollten von Politiklehrerinnen und -lehrern kompetent gehandhabt werden. Will man Schülerinnen und Schüler in ihren methodischen Fertigkeiten fördern, so setzt dies eine entsprechende Kenntnis der Sozialformen und Arbeitstechniken sowie die angemessene Fähigkeit zur Vermittlung bzw. zum „Training“ bei den Lehrenden voraus. Arbeitstechniken: - Sammeln und Ordnen von Informationen - Lesen, Markieren, Exzerpieren - Umgang mit Tabellen, Schaubildern, Statistiken - Umgang mit Aufgaben, Aufgabenformulierung - Protokoll, Niederschrift Kurzreferat, ReferatFacharbeit - Tafelbild - Arbeitsblatt - Test, Klausur, schriftliche Übung - Moderieren - Vortragen und Präsentieren - Moderieren und Metaplantechnik - Unterrichtsgespräch und Fragetechnik - Folie Collage und Wandzeitung - Plakat - Featuretechnik - Strukturbilder und –skizzen - Sozialformen: Klassen- bzw. Frontalunterricht - Einzelarbeit - Partnerarbeit - Gruppenarbeit bzw. –unterricht - Offene Unterrichtsformen - Unterrichtsphasen: Einstiegsphase - Informationsphase - Anwendungsphase - Problematisierungsphase, Metakommunikation
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29,80 €
Unterrichtsthema Staat und Gewalt
Kategoriale Zugänge und historische Beispiele
In historisch-politischer Perspektive ist Gewalt ein vielschichtiges Problem. Gewalt in der Geschichte ist weder durch gute Wünsche noch durch Ignorieren oder durch so genannte „Zivilisationsprozesse“ (Norbert Elias) auszublenden. Unterschiedliche Formen von Gewalt scheinen zu Menschen und Gesellschaften aller Epochen zu gehören. Der didaktisch angemessene Umgang mit dem Thema Gewalt im historisch-politischen Unterricht ist in vielerlei Hinsicht schwieriger, als es zunächst erscheinen mag. Die vielschichtige Thematik erfordert angemessene kategoriale Zugänge. Gerade die Vergegenwärtigung anderer Epochen und Gesellschaften kann Fragehaltungen fördern und zur gedanklichen Präzision beitragen. Über die Beiträge „Ausnahmerecht und Opfer staatlicher Gewalt“, „Gewalt und soziale Utopien“, „Gewalt und Rechtsprechung“, „staatliche Gewalt und nationale Befreiung“, sowie „Widerstand und Verweigerung im totalitären Staat“ öffnet das Buch Perspektiven für den historisch-politischen Unterricht.
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Dialoge wagen
Zum Verhältnis von politischer Bildung und Religion
Häufig als Reflex auf die „Krise der Moderne“ gedeutet, lässt sich gegenwärtig eine verstärkte Hinwendung der Menschen zur Religion beobachten, verspricht sie doch ein verlässliches Maß an Sicherheit in Zeiten wirtschaft-licher und sozialer Umbrüche. Diese Entwicklung und das Erstarken fundamentalistischer Bewegungen im Islam, aber auch im Protestantismus, machen deutlich, dass die politische Bildung Religion als Politikum wieder stärker in den Blick nehmen sollte. Eine fachlich solide Analyse der skizzierten Phänomene kann ihr aber nur gelingen, wenn sie sich dabei auf Wissensbestände der Religionswissenschaft und -pädagogik bezieht. Auf den traditionsreichen Beutelsbacher Gesprächen des Jahres 2008 wurde dieser fachliche Dialog aufgenommen. Die spannenden Ergebnisse der Tagung sind im Buch nachzulesen.
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