Der Nationalsozialismus Bd. 1

Staatsterror und Volksgemeinschaft 1933-1939

von
Thomas Lange, Gerd Steffens

Die Bedeutung des Nationalsozialismus für Auseinandersetzungen in der Gegenwart ist in den letzten Jahren entgegen allen Historisierungs-Erwartungen eher gestiegen. Zugleich hat die Forschung diese Zeit unter neuen Perspektiven und Fragestellungen in ihrer gesellschaftlichen Dimension besser erschlossen. Der Band bietet Schlüsseltexte zur Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Nationalsozialismus ebenso wie zur Außen- und Rüstungspolitik. Zugleich hat der Band Lesebuchcharakter und ist daher für alle historisch Interessierten von Interesse. ** Mit der Bestellung eines Titels zur For…

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Bestellnummer: 4399
EAN: 9783899743999
ISBN: 978-3-89974399-9
Format: Broschur
Reihe: Fundus - Quellen für den Geschichtsunterricht
Erscheinungsjahr: 2009
Auflage: 2. Aufl. 2013
Seitenzahl: 240
Produktinformationen
Die Bedeutung des Nationalsozialismus für Auseinandersetzungen in der Gegenwart ist in den letzten Jahren entgegen allen Historisierungs-Erwartungen eher gestiegen. Zugleich hat die Forschung diese Zeit unter neuen Perspektiven und Fragestellungen in ihrer gesellschaftlichen Dimension besser erschlossen. Der Band bietet Schlüsseltexte zur Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Nationalsozialismus ebenso wie zur Außen- und Rüstungspolitik. Zugleich hat der Band Lesebuchcharakter und ist daher für alle historisch Interessierten von Interesse.


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Inhaltsübersicht
Inhaltsverzeichnis 1. Aufstieg und Erfolgbedingungen des Nationalsozialismus Kapiteleinleitung 1.1 Sozialisationsbedingungen und Generationserfahrungen Einleitung 1.1.1 Ernst Jünger: Der Kampf als inneres Erlebnis“, 1925 1.1.2 Ernst Erich Noth: Am Anfang war der Krieg, 1934 1.1.3 „Bedürfnis der Jugend nach Heldenverehrung“, 1924 1.1.4 Walter Flex: Heldentod zwischen idealer Welt und realem Krieg, 1917 1.1.5 Staatsbürgerkunde am Gymnasium – nicht für den republikanischen Staat, nach 1933 1.1.6 „… dies waren deutsche Jungens, und er sah, daß er abseits stand“, 1932 1.2 Zeit- und Krisenbewusstsein, Denkweisen und Orientierungen Einleitung 1.2.1 Die Republik, die sich selber nicht ertrug – eine Erinnerung an Kindheit und Jugend in der Weimarer Republik, 1986 1.2.2 Für den Angriffskrieg – das Weltbild jugendlicher Nationalisten zu Ende der Weimarer Republik, 1932 1.2.3 Fronterlebnis und Menschenbild, 1933 1.2.4 Die Kampagne gegen „Im Westen nichts Neues“, 1929/1930 1.2.5 „Gibt es einen Weg, den Menschen von dem Verhängnis des Krieges zu befreien?“ – ein Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, 1932 1.2.6 Krieg als Maß von Gesellschaftsordnung und Politik, 1933/34 1.2.7 Die „gewaltigste Aufgabe der Weltgeschichte“ – aus dem Programm der KPD, 1919 1.2.8 „Friede den Hütten – Krieg den Palästen“, 1932 1.2.9 Wer hat die wirkliche Macht im Staat? – Meinungen von Arbeitern und Angestellten aus einer Befragung 1929 (1936) 1.2.10 Persönlichkeiten und Leitbilder – aus einer Befragung von Arbeitern und Angestellten, 1929 1.2.11 Autoritäre, radikale und rebellische Haltungen, 1936 1.2.12 Eine konservative Revolution vorantreiben, 1930 1.2.13 Ein gellender Schrei nach Erlösung, 1933 1.3 Die autoritäre Option der Eliten – von der präsidialen Notstandsdiktatur zum Führerstaat Einleitung 1.3.1 Ein Brief an Hindenburg, Mitte November 1932 1.3.2 Staatssekretär Meißner an Adolf Hitler, 24. November 1932 1.3.3 Eidesstattliche Erklärung des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder 1.3.4 Gerüchte um einen Reichswehrputsch – Niederschrift von Generaloberst Kurt von Hammerstein, 1935 1.3.5 Die „Reichstagsbrandverordnung“, 28.2.1933 (Faksimile) 1.3.6 „Jetzt sind wir auch verfassungsmäßig die Herren des Reiches“ 1.3.7 „Wo gehobelt wird, fallen Späne“, März 1933 1.3.8 Das „Ermächtigungsgesetz“, 23.3.1933 1.3.9 „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ auf dem Land, 1932 1.3.10 Straßenkampf in Berlin 1.3.11 Einschüchterungsterror gegen Justizbeamte 1.3.12 Einschüchterungsterror gegen Gewerkschafter, 1933 1.3.13 „Heimtückeverordnung“, März 1933 1.3.14 Beobachtungsterror im Dorf, 1933 1.3.15 „Die Tätigkeit der SPD ist völlig lahmgelegt“, 1933 2. Terrorherrschaft und Einverständnis – eine Gesellschaft wird „Volksgemeinschaft“ Kapiteleinleitung 2.1 „Gleichschaltung“ – die Formierung der „Volksgemeinschaft“ Einleitung 2.1.1 Freistellung staatlichen Handelns von rechtlichen Normen, 1933 2.1.2 Wie funktioniert das Recht im Unrechtsstaat? (1941) 2.1.3 Der 1. Mai 1933 und die Zerschlagung der Gewerkschaften a) Der 1. Mai in Wien Ende der Zwanziger Jahre b) Der Berliner „Blutmai“ 1929 c) Der 1. Mai in Lampertheim zwischen 1923 und 1933 d) Der 1. Mai 1933 als Medium der „Gleichschaltung“, 1933 e) Ein Maifest neuer Prägung f) „Eine große Enttäuschung“ 2.1.4 „Gleichschaltung“ – die nationalsozialistische Formierung der Volksgemeinschaft in einer hessischen Kleinstadt, 1933 a) „Ober-Ramstadt ist erwacht“ b) „Gleichschaltung!“ c) Hauptversammlung des Turnvereins 1977 D.T. d) „Sieg!“ e) Werbeveranstaltung des Gesangvereins „Germania“ für das deutsche Lied f) Reichstagswahlen am 12.11.1933 als Plebiszit gegen den Völkerbund und für den Führerstaat g) Der heilige Geist, die Mutter und Adolf Hitler, Mai 1934 2.1.5 Bücherverbrennung: Öffentliche Selbstentmündigung und Denkverbote a) Von der Leselust zu Bücherverbrennung, 1931-1933 b) „Wider den undeutschen Geist“ Aufruf der „Deutschen Studentenschaft“ zur Bücherverbrennung, 1933 c) „Verbrennt mich!“, Mai 1933 d) Verbotene Bücher als Leseempfehlung 2.1.6 Universitäten, Wissenschaft und kulturelle Institutionen: „Judenfrei“ und „gleichgeschaltet“ a) Selbstgleichschaltung an einer Universität, 1940 b) Wahlaufruf des Freiburger Universitätsrektors Heidegger im November 1933 c) „Physik des nordisch gearteten Menschen“, 1942 d) Ricarda Huch protestiert gegen die die Diffamierung Andersdenkender, April 1933 2.1.7 „Gleichschaltung“ auch der Kirchen? – Kirchen in der Zerreißprobe a) Eine Auseinandersetzung im katholischen Klerus b) Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich vom 20.7.1933 c) Kommentar zum Konkordat in der NS-Zeitung „Völkischer Beobachter“ vom 20.7.1933 d) Ein NS-Protestantismus? – Deutsche Christen und Bekennende Kirche, 1.12.1933 e) Botschaft der Bekennenden Kirche, Oktober 1934 f) Christentum und NS im Alltag einer evangelischen Internatsschule 2.2 Integration und Aussonderung: Das NS-Terrorsystem Einleitung 2.2.1 Konzentrationslager für Schutzhäftlinge in Bayern, März 1933 2.2.2 Verhaftung des sozialdemokratischen Politikers Carlo Mierendorff, Juni 1933 a) Private Aufzeichnungen b) Die offizielle Version 2.2.3 Heinrich Himmler: „Die Erziehung erfolgt also durch Ordnung“, 1937 2.2.4 „Größtenteils wurde der Mut Hitlers zum Durchgreifen in den Vordergrund gestellt“ – Die Reaktion der deutschen Bevölkerung auf die Ermordung von Ernst Röhm, 1934 2.2.5 Die Wirklichkeit der Konzentrationslager, 1945 2.2.6 „… musste er wie ein Hund auf Händen und Füßen herumkriechen“, 1948/1958 2.2.7 „Das Gericht hat keine Bedenken ...“ – politische Justiz durch Sondergerichte, 1937 2.2.8 Volksgemeinschaft als „eugenische Utopie“ – die „Ausmerzung“ der „Gemeinschaftsfremden“ a) Vorbeugehaft für „Berufsverbrecher“, 1937 b) „Betrifft: Schutzhaft gegen Arbeitsscheue“, 1938 c) Haftquoten für „Arbeitsscheue“, 1938 2.2.9 Die „Zigeunerplage“ 2.2.10 „Homosexuelle Männer sind Staatsfeinde“, 1937 2.2.11 „Säuberungsaktion“ gegen Homosexuelle in Hamburg, 1936 2.2.12 Die „eugenische Utopie“: Zwangsssterilisierung von „Erbkranken“ 2.2.13 Sterilisation als Strafe für mangelnde soziale Anpassung 2.2.14 Euthanasie – Hitlers Mordbefehl für Behinderte, 1939 2.2.15 Ein Krankenmord a) Das Schicksal der Emilie R. b) Brief des Christian R. an die Direktion der Heilanstalt Eichberg zwecks Be¬suchserlaubnis vom 24.2.1941 2.2.16 Ein Tötungsarzt, 1947 2.2.17 Proteste gegen die Euthanasie, 1940 2.2.18 „Vertrauen zur Staatsfüh¬rung in weitesten Bevölkerungskreisen furchtbar erschüttert“, 1940 2.2.19 Der „Hungerkost-Erlaß“ des Bayerischen Innenministeriums, 1942 3. Öffentlichkeit und Lebenswelten als Herrschftssphären 3.1 Inszenierung der Macht: NS-Öffentlichkeit, Propaganda und moderne Medien Einleitung 3.1.1 „Aus dem Radio eine wirklich demokratische Sache machen“, 1927 und 1932 3.1.2 „Das allerwichtigste Massenbeeinflussungsinstrument“ – Goebbels zur Rolle des Rundfunks unter der NS-Herrschaft, 1933 3.1.3 Die akustische Herstellung der „Volksgemeinschaft“, 1933 3.1.4 „Genial verstehen sie sich auf die Reklame“, 1933/1934 3.1.5 Tagesparolen für die deutsche Presse, 1934-1937 3.1.6 Kino in Berlin, 1932 3.1.7 Ein Filmabend auf dem Land, 1936 3.1.8 Über allem: die „Wochenschau“, 1940/41 3.1.9 Steigerung der Besuchszahlen während des Krieges, 1940/41 3.1.10 „Wochenschau“ und Film als Mittel der Kriegsberichtserstattung a) Stimmen zu laufenden Filmen, 1939 b) Zur Aufnahme der Wochenschau vom 23.-29.1.1943 3.1.11 „Ich klage an“ – Euthanasie im Film a) Ein Tagebuch-Eintrag und ein späterer Kommentar b) Bericht des SD über die Aufnahme des Films „Ich klage an“ in der Bevölkerung, 1942 3.1.12 Olympiade 1936 – innere Blicke von außen a) Beobachtungen Victor Klemperers, 13.8.1936 b) „Wie Pferde und andere Tiere“ 3.1.13 Gigantismus – Architektur der Macht 3.1.14 Massenszenierungen, Führerreden, Führerkult a) Goebbels über den Abschluss des Wahlkampfs nach der „Rheinlandbefreiung“, 1936 b) Das Gesicht der Deutschen bei der Führerrede, 1937 c) Bilder zur „Führerrede“ aus einer Bildreportage der „Berliner Illustrirten“, 1937 3.2 Erziehung und Geschlechterrollen Einleitung 3.2.1 Die Formierung des nationalsozialistischen Menschen, 1938 3.2.2 Jüdische Schülerinnen gehören nicht zur deutschen Jugend 3.2.3 „Du musst hart werden!“ (1935) 3.2.4 Das Ziel der körperlichen Ertüchtigung der Hitler-Jugend, 1935 3.2.5 „Wer Führerin werden will, muß dienen“, 1938 3.2.6 „… und sie werden nicht mehr frei!“ (1938) 3.2.7 Hitler-Jugend: „Es war ja für Jungen ein gewisser Anreiz …“ 3.2.8 „Jedes Kind, das sie zur Welt bringt, ist eine Schlacht“, 1934 3.2.9 9 „Erwünschte“ und „unerwünschte“ Mütter, 1943 3.2.10 „Die Frau in der Arbeitsfront“, 1934 3.2.11 Widerstände gegen die „Rückbildung der weiblichen Erwerbstätigkeit“, 1934 3.2.12 „Der Zuzug der Frauen in die industriellen Betrieb hat angehalten“, 1939 3.2.13 „Ich habe in diesem halben Jahr sehr viel gelernt“ – das „Landjahr“ für junge Frauen, 1938 3.2.14 „Was ich heute reflektiere ist ja, was wir alles damals gar nicht wahrgenom¬men haben“ 4. Wirtschafts- und Sozialpolitik – Rüstungsstaat und Rüstungswirtschaft Einleitung 4.1 Weltwirtschaftskrise – einige Daten Einleitung 4.2 Weltwirtschaftskrise – Beobachtungen und Erfahrungen Einleitung fehlt 4.2.1 Jung oder alt? (1930) 4.2.2 „Alles ist fraglich geworden, alles ist in die Krise gekommen“, 1930 4.2.3 Außer Kurs gesetzt, 1932 4.3 Führer und Gefolgschaft – Arbeitsorganisation und Sozialbeziehung in der Volksgemeinschaft Einleitung 4.3.1 Aus dem Gesetz zur „Ordnung der nationalen Arbeit“ vom 20. Januar 1934 4.3.2 „Verordnung des Führers und Reichskanzlers über Wesen und Ziel der Deutschen Arbeitsfront, 24.10.1934 4.3.3 Organisationsschema der Deutschen Arbeitsfront 4.3.4 Schützengraben und Betriebsgemeinschaft 4.3.5 Von vorne und von hinten gesehen – ein Betriebsappell im Hamburger Hafen 1934 4.4 Die Kräfte der Solidarität verschüttet? Einleitung 4.4.1 Aus den Deutschlandberichten der SOPADE, Januar 1935 4.4.2 Der rote Ring, 1937 4.5 Arbeitskonflikte, politische Auseinandersetzung und Unterdrückung – ein Fallbeispiel Einleitung 4.5.1 Polizeibericht zum Streik bei Opel in Rüsselsheim vom 26.6.1936 4.5.2 Ein Vernehmungsprotokoll, 1936 4.5.3 Aus dem Urteil des Sondergerichts Darmstadt vom 10.11.1936 4.6 In vier Jahren kriegsfähig Einleitung 4.6.1 Aus Hitlers geheimer Denkschrift zum Vierjahresplan, August 1936 4.6.2 „Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar“, September 1936 4.6.3 „Man muss was riskieren“, 1938 4.7 Was der totale Krieg der Zukunft fordert Einleitung 4.7.1 Oberst Thomas, Leiter des Wehrwirtschaftsstabes 4.7.2 Aus Leys Antwort 4.8 Autobahnen und Motorisierung – Arbeitbeschaffung, Modernisierung und Rüstung Einleitung 4.8.1 Arbeitslose beim Autobahnbau, 1934/35 4.8.2 Hitler über Volkswagen, Reichsautobahnen und die Zu¬kunft der Motorisierung, 5.9.1938 4.8.3 „Willst Du im eigenen Wagen fahren?“ – VW-Reklame 4.8.4 Die genialste Voraussetzung für eine Mobilmachung, 1938 4.8.5 „So schön ist Deutschland“, 1936 4.9 Spenden für die Volksgemeinschaft : Das Winterhilfswerk und die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt Einleitung 4.9.1 Rede Hitlers zur Eröffnung des Winterhilfswerks, 13.9.1933 4.9.2 Eintopf – das „Opfermahl der Volksgemeinschaft“, 1934 4.9.3 Taschengeld für den Opfertag, 1936 4.9.4 Mangelnde Spendenbereitschaft, 1939 4.9.5 An die Seelen der Mütter herankommen, 1938 4.9.6 Deutsche Wohlfahrt für Juden und Fremdvölkische? (1939) 4.10 Das Hauptproblem im Krieg: Beschaffung von Arbeitskräften Einleitung 4.10.1 Wöchentliche Arbeitszeit in der deutschen Industrie 1939 und 1942 – Aus einem Bericht des Statistischen Reichsamts von 1943 4.10.2 Arbeitszeiten im Krieg, 1944 4.10.3 Erlass des Reichssicherheitshauptamtes zur Sicherung des sozialen Friedens in Betrieben vom 26.10.1939 (Auszug) 4.10.4 Wie weit können wir gehen? (1939) 4.10.5 Aus dem Lagebericht des Sicherheitsdienstes vom 29.9.1941 4.10.6 „Zwangsverpflichtung“ (1942) 4.10.7 Arbeitskräfte in Deutschland 1939-1944 4.10.8 Zwangsarbeiter in der deutschen Wirtschaft 1941-1944 4.10.9 Rüstungskonjunktur und Beschäftigtenzahlen am Beispiel Röhm und Haas 5. Der organisierte Antisemitismus – Volksgemeinschaft und Judenverfolgung bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs Kapiteleinleitung 5.1 Stigmatisiert, ausgeschlossen und terrorisiert 5.1.1 „... eine kaum zu reparierende Demütigung“ – Anpassung statt Widerstand, um 1939 5.1.2 „Er schaute auf mich in grenzen¬loser Verachtung“ 5.1.3 „Wie wussten ja gar nicht, was uns geschehen war“ – Erinnerungen an Erlebnisse eines Kindes 1933-1935 5.2 „Radauantisemitismus“ oder „Vernunftantisemitismus“? Formen, Begründungsweisen und Deutungen des Antisemitismus Einleitung 5.2.1 „Antisemitismus der Vernunft“ – aus einem Brief Hitlers vom 16. September 1919 5.2.2 Die Illusion der Zugehörigkeit, 1933 5.2.3 Wogegen der Antisemitismus sich richtet – eine Deutung von Klaus Mann, 1939 5.2.4 Verkörpert Hitler die deutsche Volksseele? (1937) 5.3 Die Konstruktion des „Ariers“ und des „Nichtariers“ Einleitung 5.3.1 Wer ist „nichtarisch“? – Die rechtliche Konstruktion der Aussonderung 5.3.2 Die „Nürnberger Gesetze“ vom 15.9.1935 a) Reichsbürgergesetz b) „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ 5.3.3 Darf ein „deutschblütiger Mann“ mit einer Jüdin im Ausland schlafen? (1936) 5.3.4 Wenn ein „Mischling ersten Grades“ eine „Negerin reiner Rasse“ heiratet, 1936 5.3.5 „Wenn wir mit den Juden fertig sind ...“ 5.4 Fliehen oder bleiben? Einleitung 5.4.1 Verdrängung aus dem Studium und Flucht aus Deutschland– zwei Beispiele junger jüdischer Frauen a) Hedi Kandel, geb.Rothschild b) Dr. Marta Farkas, geb. Lorch 5.4.2 Was ist realistisch? 5.4.3 Gescheiterte Fluchten – ein Beispiel, 1938-1942 5.5 „Spontaner Volkszorn“ – zentral gesteuert: Der November-Pogrom 1938 Einleitung fehlt 5.5.1 „Die Antwort des Volkes!“ Der November-Pogrom 1938 und seine Folgen 5.5.2 „Berufung auf den Befehl ist keine Rechtfertigung“, 1946 5.5.3 Vollzugsmeldung, 11.11.1938 5.5.4 Verhaftet, 11.11.1938 5.5.5. „Was wird mit uns geschehen?“ – Verhaftung am 10.11.1938 5.6 „Arisierung“ – viele beteiligen sich an Enteignung und Ausplünderung 5.6.1 „Entjudung“ des Grundbesitzes, 1942 5.6.2 „Frech wie Juden sind…“, 1939 5.7 Juden wehren sich – jüdische Selbstorganisation 5.7.1. Veranstaltungen, 1934 5.7.2 „Ich hatte ein Gefühl der Zusammengehörigkeit …“ Inhaltsverzeichnis 1. Aufstieg und Erfolgbedingungen des Nationalsozialismus Kapiteleinleitung 1.1 Sozialisationsbedingungen und Generationserfahrungen Einleitung 1.1.1 Ernst Jünger: Der Kampf als inneres Erlebnis“, 1925 1.1.2 Ernst Erich Noth: Am Anfang war der Krieg, 1934 1.1.3 „Bedürfnis der Jugend nach Heldenverehrung“, 1924 1.1.4 Walter Flex: Heldentod zwischen idealer Welt und realem Krieg, 1917 1.1.5 Staatsbürgerkunde am Gymnasium – nicht für den republikanischen Staat, nach 1933 1.1.6 „… dies waren deutsche Jungens, und er sah, daß er abseits stand“, 1932 1.2 Zeit- und Krisenbewusstsein, Denkweisen und Orientierungen Einleitung 1.2.1 Die Republik, die sich selber nicht ertrug – eine Erinnerung an Kindheit und Jugend in der Weimarer Republik, 1986 1.2.2 Für den Angriffskrieg – das Weltbild jugendlicher Nationalisten zu Ende der Weimarer Republik, 1932 1.2.3 Fronterlebnis und Menschenbild, 1933 1.2.4 Die Kampagne gegen „Im Westen nichts Neues“, 1929/1930 1.2.5 „Gibt es einen Weg, den Menschen von dem Verhängnis des Krieges zu befreien?“ – ein Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud, 1932 1.2.6 Krieg als Maß von Gesellschaftsordnung und Politik, 1933/34 1.2.7 Die „gewaltigste Aufgabe der Weltgeschichte“ – aus dem Programm der KPD, 1919 1.2.8 „Friede den Hütten – Krieg den Palästen“, 1932 1.2.9 Wer hat die wirkliche Macht im Staat? – Meinungen von Arbeitern und Angestellten aus einer Befragung 1929 (1936) 1.2.10 Persönlichkeiten und Leitbilder – aus einer Befragung von Arbeitern und Angestellten, 1929 1.2.11 Autoritäre, radikale und rebellische Haltungen, 1936 1.2.12 Eine konservative Revolution vorantreiben, 1930 1.2.13 Ein gellender Schrei nach Erlösung, 1933 1.3 Die autoritäre Option der Eliten – von der präsidialen Notstandsdiktatur zum Führerstaat Einleitung 1.3.1 Ein Brief an Hindenburg, Mitte November 1932 1.3.2 Staatssekretär Meißner an Adolf Hitler, 24. November 1932 1.3.3 Eidesstattliche Erklärung des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder 1.3.4 Gerüchte um einen Reichswehrputsch – Niederschrift von Generaloberst Kurt von Hammerstein, 1935 1.3.5 Die „Reichstagsbrandverordnung“, 28.2.1933 (Faksimile) 1.3.6 „Jetzt sind wir auch verfassungsmäßig die Herren des Reiches“ 1.3.7 „Wo gehobelt wird, fallen Späne“, März 1933 1.3.8 Das „Ermächtigungsgesetz“, 23.3.1933 1.3.9 „Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ auf dem Land, 1932 1.3.10 Straßenkampf in Berlin 1.3.11 Einschüchterungsterror gegen Justizbeamte 1.3.12 Einschüchterungsterror gegen Gewerkschafter, 1933 1.3.13 „Heimtückeverordnung“, März 1933 1.3.14 Beobachtungsterror im Dorf, 1933 1.3.15 „Die Tätigkeit der SPD ist völlig lahmgelegt“, 1933 2. Terrorherrschaft und Einverständnis – eine Gesellschaft wird „Volksgemeinschaft“ Kapiteleinleitung 2.1 „Gleichschaltung“ – die Formierung der „Volksgemeinschaft“ Einleitung 2.1.1 Freistellung staatlichen Handelns von rechtlichen Normen, 1933 2.1.2 Wie funktioniert das Recht im Unrechtsstaat? (1941) 2.1.3 Der 1. Mai 1933 und die Zerschlagung der Gewerkschaften a) Der 1. Mai in Wien Ende der Zwanziger Jahre b) Der Berliner „Blutmai“ 1929 c) Der 1. Mai in Lampertheim zwischen 1923 und 1933 d) Der 1. Mai 1933 als Medium der „Gleichschaltung“, 1933 e) Ein Maifest neuer Prägung f) „Eine große Enttäuschung“ 2.1.4 „Gleichschaltung“ – die nationalsozialistische Formierung der Volksgemeinschaft in einer hessischen Kleinstadt, 1933 a) „Ober-Ramstadt ist erwacht“ b) „Gleichschaltung!“ c) Hauptversammlung des Turnvereins 1977 D.T. d) „Sieg!“ e) Werbeveranstaltung des Gesangvereins „Germania“ für das deutsche Lied f) Reichstagswahlen am 12.11.1933 als Plebiszit gegen den Völkerbund und für den Führerstaat g) Der heilige Geist, die Mutter und Adolf Hitler, Mai 1934 2.1.5 Bücherverbrennung: Öffentliche Selbstentmündigung und Denkverbote a) Von der Leselust zu Bücherverbrennung, 1931-1933 b) „Wider den undeutschen Geist“ Aufruf der „Deutschen Studentenschaft“ zur Bücherverbrennung, 1933 c) „Verbrennt mich!“, Mai 1933 d) Verbotene Bücher als Leseempfehlung 2.1.6 Universitäten, Wissenschaft und kulturelle Institutionen: „Judenfrei“ und „gleichgeschaltet“ a) Selbstgleichschaltung an einer Universität, 1940 b) Wahlaufruf des Freiburger Universitätsrektors Heidegger im November 1933 c) „Physik des nordisch gearteten Menschen“, 1942 d) Ricarda Huch protestiert gegen die die Diffamierung Andersdenkender, April 1933 2.1.7 „Gleichschaltung“ auch der Kirchen? – Kirchen in der Zerreißprobe a) Eine Auseinandersetzung im katholischen Klerus b) Das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Deutschen Reich vom 20.7.1933 c) Kommentar zum Konkordat in der NS-Zeitung „Völkischer Beobachter“ vom 20.7.1933 d) Ein NS-Protestantismus? – Deutsche Christen und Bekennende Kirche, 1.12.1933 e) Botschaft der Bekennenden Kirche, Oktober 1934 f) Christentum und NS im Alltag einer evangelischen Internatsschule 2.2 Integration und Aussonderung: Das NS-Terrorsystem Einleitung 2.2.1 Konzentrationslager für Schutzhäftlinge in Bayern, März 1933 2.2.2 Verhaftung des sozialdemokratischen Politikers Carlo Mierendorff, Juni 1933 a) Private Aufzeichnungen b) Die offizielle Version 2.2.3 Heinrich Himmler: „Die Erziehung erfolgt also durch Ordnung“, 1937 2.2.4 „Größtenteils wurde der Mut Hitlers zum Durchgreifen in den Vordergrund gestellt“ – Die Reaktion der deutschen Bevölkerung auf die Ermordung von Ernst Röhm, 1934 2.2.5 Die Wirklichkeit der Konzentrationslager, 1945 2.2.6 „… musste er wie ein Hund auf Händen und Füßen herumkriechen“, 1948/1958 2.2.7 „Das Gericht hat keine Bedenken ...“ – politische Justiz durch Sondergerichte, 1937 2.2.8 Volksgemeinschaft als „eugenische Utopie“ – die „Ausmerzung“ der „Gemeinschaftsfremden“ a) Vorbeugehaft für „Berufsverbrecher“, 1937 b) „Betrifft: Schutzhaft gegen Arbeitsscheue“, 1938 c) Haftquoten für „Arbeitsscheue“, 1938 2.2.9 Die „Zigeunerplage“ 2.2.10 „Homosexuelle Männer sind Staatsfeinde“, 1937 2.2.11 „Säuberungsaktion“ gegen Homosexuelle in Hamburg, 1936 2.2.12 Die „eugenische Utopie“: Zwangsssterilisierung von „Erbkranken“ 2.2.13 Sterilisation als Strafe für mangelnde soziale Anpassung 2.2.14 Euthanasie – Hitlers Mordbefehl für Behinderte, 1939 2.2.15 Ein Krankenmord a) Das Schicksal der Emilie R. b) Brief des Christian R. an die Direktion der Heilanstalt Eichberg zwecks Be¬suchserlaubnis vom 24.2.1941 2.2.16 Ein Tötungsarzt, 1947 2.2.17 Proteste gegen die Euthanasie, 1940 2.2.18 „Vertrauen zur Staatsfüh¬rung in weitesten Bevölkerungskreisen furchtbar erschüttert“, 1940 2.2.19 Der „Hungerkost-Erlaß“ des Bayerischen Innenministeriums, 1942 3. Öffentlichkeit und Lebenswelten als Herrschftssphären 3.1 Inszenierung der Macht: NS-Öffentlichkeit, Propaganda und moderne Medien Einleitung 3.1.1 „Aus dem Radio eine wirklich demokratische Sache machen“, 1927 und 1932 3.1.2 „Das allerwichtigste Massenbeeinflussungsinstrument“ – Goebbels zur Rolle des Rundfunks unter der NS-Herrschaft, 1933 3.1.3 Die akustische Herstellung der „Volksgemeinschaft“, 1933 3.1.4 „Genial verstehen sie sich auf die Reklame“, 1933/1934 3.1.5 Tagesparolen für die deutsche Presse, 1934-1937 3.1.6 Kino in Berlin, 1932 3.1.7 Ein Filmabend auf dem Land, 1936 3.1.8 Über allem: die „Wochenschau“, 1940/41 3.1.9 Steigerung der Besuchszahlen während des Krieges, 1940/41 3.1.10 „Wochenschau“ und Film als Mittel der Kriegsberichtserstattung a) Stimmen zu laufenden Filmen, 1939 b) Zur Aufnahme der Wochenschau vom 23.-29.1.1943 3.1.11 „Ich klage an“ – Euthanasie im Film a) Ein Tagebuch-Eintrag und ein späterer Kommentar b) Bericht des SD über die Aufnahme des Films „Ich klage an“ in der Bevölkerung, 1942 3.1.12 Olympiade 1936 – innere Blicke von außen a) Beobachtungen Victor Klemperers, 13.8.1936 b) „Wie Pferde und andere Tiere“ 3.1.13 Gigantismus – Architektur der Macht 3.1.14 Massenszenierungen, Führerreden, Führerkult a) Goebbels über den Abschluss des Wahlkampfs nach der „Rheinlandbefreiung“, 1936 b) Das Gesicht der Deutschen bei der Führerrede, 1937 c) Bilder zur „Führerrede“ aus einer Bildreportage der „Berliner Illustrirten“, 1937 3.2 Erziehung und Geschlechterrollen Einleitung 3.2.1 Die Formierung des nationalsozialistischen Menschen, 1938 3.2.2 Jüdische Schülerinnen gehören nicht zur deutschen Jugend 3.2.3 „Du musst hart werden!“ (1935) 3.2.4 Das Ziel der körperlichen Ertüchtigung der Hitler-Jugend, 1935 3.2.5 „Wer Führerin werden will, muß dienen“, 1938 3.2.6 „… und sie werden nicht mehr frei!“ (1938) 3.2.7 Hitler-Jugend: „Es war ja für Jungen ein gewisser Anreiz …“ 3.2.8 „Jedes Kind, das sie zur Welt bringt, ist eine Schlacht“, 1934 3.2.9 9 „Erwünschte“ und „unerwünschte“ Mütter, 1943 3.2.10 „Die Frau in der Arbeitsfront“, 1934 3.2.11 Widerstände gegen die „Rückbildung der weiblichen Erwerbstätigkeit“, 1934 3.2.12 „Der Zuzug der Frauen in die industriellen Betrieb hat angehalten“, 1939 3.2.13 „Ich habe in diesem halben Jahr sehr viel gelernt“ – das „Landjahr“ für junge Frauen, 1938 3.2.14 „Was ich heute reflektiere ist ja, was wir alles damals gar nicht wahrgenom¬men haben“ 4. Wirtschafts- und Sozialpolitik – Rüstungsstaat und Rüstungswirtschaft Einleitung 4.1 Weltwirtschaftskrise – einige Daten Einleitung 4.2 Weltwirtschaftskrise – Beobachtungen und Erfahrungen Einleitung fehlt 4.2.1 Jung oder alt? (1930) 4.2.2 „Alles ist fraglich geworden, alles ist in die Krise gekommen“, 1930 4.2.3 Außer Kurs gesetzt, 1932 4.3 Führer und Gefolgschaft – Arbeitsorganisation und Sozialbeziehung in der Volksgemeinschaft Einleitung 4.3.1 Aus dem Gesetz zur „Ordnung der nationalen Arbeit“ vom 20. Januar 1934 4.3.2 „Verordnung des Führers und Reichskanzlers über Wesen und Ziel der Deutschen Arbeitsfront, 24.10.1934 4.3.3 Organisationsschema der Deutschen Arbeitsfront 4.3.4 Schützengraben und Betriebsgemeinschaft 4.3.5 Von vorne und von hinten gesehen – ein Betriebsappell im Hamburger Hafen 1934 4.4 Die Kräfte der Solidarität verschüttet? Einleitung 4.4.1 Aus den Deutschlandberichten der SOPADE, Januar 1935 4.4.2 Der rote Ring, 1937 4.5 Arbeitskonflikte, politische Auseinandersetzung und Unterdrückung – ein Fallbeispiel Einleitung 4.5.1 Polizeibericht zum Streik bei Opel in Rüsselsheim vom 26.6.1936 4.5.2 Ein Vernehmungsprotokoll, 1936 4.5.3 Aus dem Urteil des Sondergerichts Darmstadt vom 10.11.1936 4.6 In vier Jahren kriegsfähig Einleitung 4.6.1 Aus Hitlers geheimer Denkschrift zum Vierjahresplan, August 1936 4.6.2 „Auseinandersetzung mit Russland unvermeidbar“, September 1936 4.6.3 „Man muss was riskieren“, 1938 4.7 Was der totale Krieg der Zukunft fordert Einleitung 4.7.1 Oberst Thomas, Leiter des Wehrwirtschaftsstabes 4.7.2 Aus Leys Antwort 4.8 Autobahnen und Motorisierung – Arbeitbeschaffung, Modernisierung und Rüstung Einleitung 4.8.1 Arbeitslose beim Autobahnbau, 1934/35 4.8.2 Hitler über Volkswagen, Reichsautobahnen und die Zu¬kunft der Motorisierung, 5.9.1938 4.8.3 „Willst Du im eigenen Wagen fahren?“ – VW-Reklame 4.8.4 Die genialste Voraussetzung für eine Mobilmachung, 1938 4.8.5 „So schön ist Deutschland“, 1936 4.9 Spenden für die Volksgemeinschaft : Das Winterhilfswerk und die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt Einleitung 4.9.1 Rede Hitlers zur Eröffnung des Winterhilfswerks, 13.9.1933 4.9.2 Eintopf – das „Opfermahl der Volksgemeinschaft“, 1934 4.9.3 Taschengeld für den Opfertag, 1936 4.9.4 Mangelnde Spendenbereitschaft, 1939 4.9.5 An die Seelen der Mütter herankommen, 1938 4.9.6 Deutsche Wohlfahrt für Juden und Fremdvölkische? (1939) 4.10 Das Hauptproblem im Krieg: Beschaffung von Arbeitskräften Einleitung 4.10.1 Wöchentliche Arbeitszeit in der deutschen Industrie 1939 und 1942 – Aus einem Bericht des Statistischen Reichsamts von 1943 4.10.2 Arbeitszeiten im Krieg, 1944 4.10.3 Erlass des Reichssicherheitshauptamtes zur Sicherung des sozialen Friedens in Betrieben vom 26.10.1939 (Auszug) 4.10.4 Wie weit können wir gehen? (1939) 4.10.5 Aus dem Lagebericht des Sicherheitsdienstes vom 29.9.1941 4.10.6 „Zwangsverpflichtung“ (1942) 4.10.7 Arbeitskräfte in Deutschland 1939-1944 4.10.8 Zwangsarbeiter in der deutschen Wirtschaft 1941-1944 4.10.9 Rüstungskonjunktur und Beschäftigtenzahlen am Beispiel Röhm und Haas 5. Der organisierte Antisemitismus – Volksgemeinschaft und Judenverfolgung bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs Kapiteleinleitung 5.1 Stigmatisiert, ausgeschlossen und terrorisiert 5.1.1 „... eine kaum zu reparierende Demütigung“ – Anpassung statt Widerstand, um 1939 5.1.2 „Er schaute auf mich in grenzen¬loser Verachtung“ 5.1.3 „Wie wussten ja gar nicht, was uns geschehen war“ – Erinnerungen an Erlebnisse eines Kindes 1933-1935 5.2 „Radauantisemitismus“ oder „Vernunftantisemitismus“? Formen, Begründungsweisen und Deutungen des Antisemitismus Einleitung 5.2.1 „Antisemitismus der Vernunft“ – aus einem Brief Hitlers vom 16. September 1919 5.2.2 Die Illusion der Zugehörigkeit, 1933 5.2.3 Wogegen der Antisemitismus sich richtet – eine Deutung von Klaus Mann, 1939 5.2.4 Verkörpert Hitler die deutsche Volksseele? (1937) 5.3 Die Konstruktion des „Ariers“ und des „Nichtariers“ Einleitung 5.3.1 Wer ist „nichtarisch“? – Die rechtliche Konstruktion der Aussonderung 5.3.2 Die „Nürnberger Gesetze“ vom 15.9.1935 a) Reichsbürgergesetz b) „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ 5.3.3 Darf ein „deutschblütiger Mann“ mit einer Jüdin im Ausland schlafen? (1936) 5.3.4 Wenn ein „Mischling ersten Grades“ eine „Negerin reiner Rasse“ heiratet, 1936 5.3.5 „Wenn wir mit den Juden fertig sind ...“ 5.4 Fliehen oder bleiben? Einleitung 5.4.1 Verdrängung aus dem Studium und Flucht aus Deutschland– zwei Beispiele junger jüdischer Frauen a) Hedi Kandel, geb.Rothschild b) Dr. Marta Farkas, geb. Lorch 5.4.2 Was ist realistisch? 5.4.3 Gescheiterte Fluchten – ein Beispiel, 1938-1942 5.5 „Spontaner Volkszorn“ – zentral gesteuert: Der November-Pogrom 1938 Einleitung fehlt 5.5.1 „Die Antwort des Volkes!“ Der November-Pogrom 1938 und seine Folgen 5.5.2 „Berufung auf den Befehl ist keine Rechtfertigung“, 1946 5.5.3 Vollzugsmeldung, 11.11.1938 5.5.4 Verhaftet, 11.11.1938 5.5.5. „Was wird mit uns geschehen?“ – Verhaftung am 10.11.1938 5.6 „Arisierung“ – viele beteiligen sich an Enteignung und Ausplünderung 5.6.1 „Entjudung“ des Grundbesitzes, 1942 5.6.2 „Frech wie Juden sind…“, 1939 5.7 Juden wehren sich – jüdische Selbstorganisation 5.7.1. Veranstaltungen, 1934 5.7.2 „Ich hatte ein Gefühl der Zusammengehörigkeit …“

Fundus - Quellen für den Geschichtsunterricht

Die Weimarer Republik
Die Weimarer Republik erhob sich 1918 hoffnungsvoll aus den Trümmern des Ersten Weltkriegs, endete aber schon 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die dazwischenliegenden knapp 15 Jahre waren geprägt von einer Aufbruchstimmung, aber auch von tiefen Konflikten, die zum Untergang dieser ersten deutschen Demokratie führten. Die Lehren aus Weimar bestimmten maßgeblich die Ordnung der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 mit. Die in diesem Band zusammengestellten Quellen zeichnen diese Entwicklung im Politischen, Wirtschaftlichen, Sozialen und Kulturellen multiperspektivisch nach. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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15,80 € - 19,80 €

Die Eroberung einer Neuen Welt
Präkolumbische Kulturen, europäische Eroberung, Kolonialherrschaft in Amerika
Es gibt kaum Materialsammlungen in deutscher Sprache, die geeignet sind, Schülerinnen und Schülern bzw. Studierenden in den unteren Semestern in komprimierter Form ein quellengestütztes Wissen zur Geschichte Lateinamerikas zu vermitteln. Hier möchte der vorliegende Quellenband zur Geschichte Lateinamerikas zwischen 1400 und 1800 Abhilfe schaffen. Zu diesem Zweck stellt er bisher nur verstreut greifbare „Klassiker“ von Textquellen aus der Zeit der europäischen Expansion sowie der Kolonialgeschichte Lateinamerikas zusammen, ergänzt um weniger bekannte Materialien. Der Band berücksichtigt zudem Bildquellen sowie statistisches Material und Karten. Den Quellen sind Einführungen beigegeben. Diese wurden absichtlich kurz gehalten, um das entdeckende Lernen zu fördern ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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13,40 € - 19,80 €

Die Französische Revolution 1789-1799
Die Französische Revolution ist ein Schlüsselereignis der europäischen Geschichte und damit zu Recht ein wichtiges Thema im Geschichtsunterricht. Die Französische Revolution hatte eine lange Vorgeschichte, nahm einen intensiven Verlauf und entwickelte eine breite Wirkung auf die meisten Staaten Mitteleuropas. Diese Quellensammlung enthält zu all diesen Aspekten zahlreiche Dokumente unterschiedlichen Anspruchsniveaus, sodass sie sowohl in der Sekundarstufe I als auch in der Sekundarstufe II Verwendung finden kann. Besonders zahlreich sind die Quellen, die den Schülerinnen und Schülern die Wirkung der Französischen Revolution auf die Bevölkerung in den deutschen Staaten verdeutlichen. Dabei geht es nicht nur um den Widerhall der revolutionären Ideen in der deutschen Geisteswelt, sondern auch um konkrete politische Aktionen in Deutschland selbst, die nicht selten unter Berufung auf die Vorgänge in Frankreich unternommen wurden. Ergänzt wird der Band um eine ausführliche Bibliografie, insbesondere zu den Auswirkungen der Französischen Revolution auf zahlreiche deutsche Staaten. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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18,20 € - 22,80 €

Industrialisierung
Unter “Industrialisierung” wird der sozialökonomische Entwicklungssprozess verstanden, der Agrargesellschaften in Industriegesellschaften umformte – in Gesellschaften, die von maschineller Produktion, freien Unternehmern und Lohnarbeitern, von Mobilität von Waren und Menschen und von großstädtischen Lebensformen geprägt sind. Ausgehend von England durchliefen die meisten Staaten Europas und Nordamerikas sowie einige wenige andere Länder in der Zeit zwischen der Mitte des 18. Jahrhunderts und dem Beginn des Ersten Weltkriegs den Industrialisierungsprozess. Diese Umwandlung ermöglichte das für uns heute so selbstverständliche Wirtschaftswachstum – die Voraussetzung für Wohlstand, aber auch für soziale Probleme, denen v. a. mit den Instrumenten der sozialen Sicherung begegnet wird. Die Industrialisierung ist klassischer Stoff des Geschichtsunterrichts. In diesem Band sind die grundlegenden Quellen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Alltag und Mentalitäten multiperspektivisch und kontrovers zusammengestellt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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13,40 € - 19,80 €

Der Nationalsozialismus Bd. 2
Volksgemeinschaft, Holocaust und Vernichtungskrieg
Das nationalsozialistische Deutschland führte den Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel einer von ihm dominierten rassistischen Weltordnung. Dieses schloss den Holocaust, die Vernichtung der europäischen Juden ebenso ein wie die Genozide und Vertreibungen im Osten. Der Krieg des nationalsozialistischen Deutschlands war die größte Katastrophe für die Menschheit, die es je gegeben hat. Er bildet daher heute noch den negativen Bezugsrahmen jeder legitimen Politik. Die im vorliegenden zweiten Band angebotenen Quellen werden der besonderen historischen Bedeutung dieses Ereignisses gerecht. Er bietet neben Schlüsseltexten zur nationalsozialistischen Außenpolitik und Kriegsführung, zum Holocaust und zur NS-Ostpolitik vor allem Materialien, in denen Wahrnehmungen und Handlungen der Menschen selbst zur Geltung kommen. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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19,80 € - 24,80 €

Der Nationalsozialismus Bd. 1
Staatsterror und Volksgemeinschaft 1933-1939
Die Bedeutung des Nationalsozialismus für Auseinandersetzungen in der Gegenwart ist in den letzten Jahren entgegen allen Historisierungs-Erwartungen eher gestiegen. Zugleich hat die Forschung diese Zeit unter neuen Perspektiven und Fragestellungen in ihrer gesellschaftlichen Dimension besser erschlossen. Der Band bietet Schlüsseltexte zur Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Nationalsozialismus ebenso wie zur Außen- und Rüstungspolitik. Zugleich hat der Band Lesebuchcharakter und ist daher für alle historisch Interessierten von Interesse. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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15,80 € - 19,80 €

Mittelalter
Derzeit lässt sich ein stetig steigendes öffentliches Interesse am Mittelalter beobachten. Manche sprechen daher sogar von einem „Mittelalter-Boom“. Im Gegensatz dazu steht die äußerst stiefmütterlich Behandlung des Mittelalters in den Lehrplänen für den Geschichtsunterricht. Wer Mittelalter im Geschichtsunterricht behandeln will, gerät somit leicht in eine Zwickmühle. Der Quellenband „Mittelalter“ gibt Lehrerinnen und Lehrern Hilfsmittel an die Hand, um die begrenzte Unterrichtszeit, die für die mittelalterliche Geschichte zur Verfügung steht, möglichst effektiv zu nutzen. Ergänzt wird der Band durch eine umfangreiche Bibliographie zur Mittelalterdidaktik. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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15,99 € - 19,80 €

Deutschland 1945-1990
1945 und 1990 bilden Zäsuren der deutschen Geschichte, sie stellen jedoch keine „Stunde Null“ dar. Die jeweiligen wirtschaftlichen, sozialen, mentalen oder kulturellen Kontinuitäten sind unübersehbar. Für das vereinte Deutschland gestaltet sich die Vereinigung weitaus problematischer als es wohl die meisten beim Fall der Berliner Mauer geahnt haben. Bis heute prägen die unterschiedlichen Entwicklungen, die Ost und West nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges genommen haben, den Integrationsprozess. Die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten und die Berührungspunkte der beiden deutschen Biographien in zeitgenössischen Dokumenten widerzuspiegeln, ist die Aufgabe dieser Quellensammlung mit ‚Lesebuchcharakter’. Deutschland zwischen 1945 und 1990 ist klassischer Stoff des Geschichtsunterrichts. In diesem Band sind die grundlegenden Quellen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Umwelt, Alltag und Mentalitäten multiperspektivisch und kontrovers zusammengestellt. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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Alltagsgeschichte
Alltag, Arbeit, Politik und Kultur in SBZ und DDR
Die Sozial- und Alltagsgeschichte der DDR spielt im Geschichtsunterricht bislang eine marginale Rolle. Doch gerade die Beschäftigung mit diesen Erfahrungsbereichen bietet die Chance, das Bild einer zentralistisch durchherrschten Gesellschaft zu differenzieren und vorhandene mentale Unterschiede zwischen Ost und West zu historisieren. Diesem Anliegen folgend wurden hier eine Vielzahl bislang unveröffentlichter Quellen unter didaktischen Gesichtspunkten zusammengestellt. Mit den Kapiteln sozialer Wandel, Geschlechterverhältnisse, Kindheit und Jugend, Arbeits- und Konsumwelt, Kultur und Propaganda, aber auch Kirche bzw. Umwelt bietet sich dem Leser ein breites Themenspektrum. ** Mit der Bestellung eines Titels zur Fortsetzung erhalten Sie diesen Titel sowie alle künftigen Titel der entsprechenden Reihe direkt nach Erscheinen zugesandt. Ein weiterer Vorteil: Sie sparen rund 20 Prozent gegenüber der Einzelbestellung. Der Fortsetzungsbezug ist jederzeit kündbar - eine kurze Mitteilung an uns genügt!
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