Civic Education und das Problem der Indoktrination

Eine Fallstudie in den USA

von
Tetyana Kloubert

Politische Bildner*innen können aufgrund ihrer beruflichen Position teilweise Macht über andere ausüben. Die pädagogische Berufsethik muss sich daher explizit mit Fragen der Manipulation, Indoktrination und Propaganda auseinandersetzen, um die Legitimität ihrer pädagogischen Praxis in unterschiedlichen Kontexten und Formaten zu gewährleisten. Tetyana Kloubert beleuchtet im vorliegenden Buch Erfahrungen im Umgang mit Propaganda und Indoktrination in der Praxis von Civic Education in den USA.

Bestellnummer: 40836
EAN: 9783734408366
ISBN: 978-3-7344-0836-6
Reihe: Non-formale politische Bildung
Erscheinungsjahr: 2019
Seitenzahl: 96
Produktinformationen
Politische Bildner*innen können aufgrund ihrer beruflichen Position teilweise Macht über andere ausüben. Die pädagogische Berufsethik muss sich daher explizit mit Fragen der Manipulation, Indoktrination und Propaganda auseinandersetzen, um die Legitimität ihrer pädagogischen Praxis in unterschiedlichen Kontexten und Formaten zu gewährleisten. Tetyana Kloubert beleuchtet im vorliegenden Buch Erfahrungen im Umgang mit Propaganda und Indoktrination in der Praxis von Civic Education in den USA.
Inhaltsübersicht

1.Einleitung
2. Theoretische Bezüge
2.1. Civic education
2.2. Indoktrinationskonzepte
3. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
3.1. Methode
3.2. Eigene Annahmen
3.3. Auswertung und Diskussion der Ergebnisse
4. Fazit
Verwendete Literatur

Autor*innen
Tetyana Kloubert ist Vertretungsprofessorin für Erwachsenenbildung und Außerschulische Jugendbildung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie akademische Rätin an der Universität Augsburg, an der sie im Jahr 2013 zum Thema „Aufarbeitung der Vergangenheit in Ost- und Mitteleuropa“ promovierte. Nach ihrem Studium in der Ukraine und in Deutschland forscht sie zu Fragen der Migration, der politischen Bildung (und der Indoktrination) in Osteuropa, Westeuropa und den Vereinigten Staaten. Als Gastwissenschaftlerin forschte sie an diversen US-amerikanischen Universitäten (Harvard University, Tufts University). Seit 2015 organisiert sie zusammen mit US-amerikanischen Kollegen jährlich das Summer Institute of Civic Studies, das sich auf die Frage fokussiert, wie Bürger*innen als Mitgestalter*innen ihrer Welten unterstützt werden können (besonders im Kontext der Entwicklungen in Ost- und Westeuropa).

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Das Politische in der Erwachsenenbildung
Peter Faulstich hat die Erwachsenenbildung in vielfältiger Weise beeinflusst und sich in Wissenschaft, Praxis und Politik für sie engagiert. Dies führte auch zu seiner Forderung an die Wissenschaft der Erwachsenenbildung, „das Politische in der Erwachsenenbildung“ nicht aus den Augen zu verlieren. Eine Auffassung, die viele mit ihm teilen, in der Disziplin aber wurde und wird dies durchaus kontrovers diskutiert. Die Frage, was politisch an wissenschaftlichem Handeln ist, ob es politisch sein soll oder gar nicht sein darf, hat sich immer durch die Themenfelder gezogen, mit denen sich Peter Faulstich befasst hat. Dieser Band versammelt Ergebnisse der Tagung „Das Politische in der Erwachsenenbildung“ (2017) an der Universität Hamburg, die zur Erinnerung an Peter Faulstich (1946-2016) veranstaltet wurde.
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Was heißt heute Kritische Politische Bildung?
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