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30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?

Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit 2/2019

Bestellnummer: ZDgM2_19 (Print) / 40919 (PDF)
Autoren/Hrsg.: Reiner Becker, Irina Bohn, Tina Dürr-Oberlik, Beate Küpper, Timo Reinfrank (Hg.)
unter Mitarbeit von: Anett Bauer, Martin Jander, Daniel Kubiak, Beate Küpper, Adriana Lettrari, Yana Milev, Christian Nestler, Annette Petri, Jane Porath, Britta Schellenberg, Katja Stephan
Erscheinungsjahr: 2020
Auflage: 1. Auflage 2020
Seitenzahl: ca. 160 S.
ISBN: ZDgM2_19 (Print) / 978-3-7344-0919-6 (PDF)
Reihe: Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit

Verfügbarkeit: vorbestellen, erscheint Januar 2020

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30 Jahre Mauerfall. Demokratie und nun?

Über das Buch

30 Jahre nach dem Fall der Mauer geht der Blick vielfach zurück auf die Ereignisse von 1989, aber auch auf die Zeit des für fast alle Menschen im Osten einschneidenden Umbruchs danach. Zunehmend kritisch wird nach den Transformationserlebnissen und danach, wie sie bis heute den Osten prägen, gefragt. Verknüpft wird dies auch mit der Frage, warum nun ausgerechnet in den ostdeutschen Bundesländern die Alternative für Deutschland (AfD) so erfolgreich ist und bei den jüngsten Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen 2019 zur zweitstärksten Kraft aufsteigen konnte (bei jungen Leuten wurde sie z. T. sogar stärkste), eine Partei, hart am rechten Rand, die gerade im Osten auch einen eindeutig völkisch-rechtsextremen Charakter hat. Die deutsche Geschichte lehrt, gegenüber mangelnder Demokratieerfahrung in der Bevölkerung, schleichender Aushöhlung und gezielten Umsturzversuchen durch politische Akteure höchst aufmerksam zu sein.

Inhaltsübersicht

Editorial

Schwerpunkt
Beate Küpper: Ist der Osten rechts, der Westen demokratisch?
Daniel Kubiak: Ostdeutsche und Muslime: Ähnlich oder gleich? – Transfer von Wissenschaft in aufgeregten Zeiten
Yana Milev: Wer sind die „Exil-Ostdeutschen“?
Adriana Lettrari, Christian Nestler, Jane Porath: Transformationskompetenz der Wendekinder – Annäherung an eine etymologische, transdisziplinäre Exploration
Martin Jander: Der rechte Rand der DDR-Aufarbeitung Annette Petri: Eintagsfliege oder Süßwasserpolyp? – Plädoyer für eine langlebige Auseinandersetzung mit Emotionen in der politischen Bildung

Forum

Katja Stephan, Anett Bauer: Beteiligung für alle gestalten! Das Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg
Britta Schellenberg: Den Menschen im Blick. Kompetenzen gegen Rassismus und Diskriminierung in Beruf und Alltag

Marktplatz

Publikation über Mobile Beratung und politische Bildung
Mehr Radikaldemokratie wagen – Demokratiekonvente als Erfahrungsraum intensiver Beteiligung
Projekttage und Unterrichtsmaterialien gegen Antiziganismus
Multikulturelles Zentrum Trier
Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung KonterBUNT
Widerstand leisten im Rollenspiel: Paintbucket
Mit buntem Material und überraschenden Methoden gegen Rassismus und für mehr Zivilcourage: Gesicht Zeigen!-Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte
Projekt‚ Quartiersdemokraten‘ – Gemeinwesenarbeit für demokratische Kultur
Gefahr Extremismus. Wie Jugendliche extremistische Akteure und Botschaften erkennen und bewerten können. Befunde einer Mehrmethodenstudie
Österreichische Initiativen veröffentlichen Manifest für feministische Erwachsenenbildung
Praxisnahe Publikationen zum Diskriminierungsschutz für Geflüchtete

Buchbesprechungen

Andreas Speit (Hg.): Das Netzwerk der Identitären. Ideologie und Aktionen der Neuen Rechten (von Christoph Schulze)
Klaus Ahlheim: Beutelsbacher Konsens? Politische Bildung in Zeiten von AfD und Co. (von Ronny Noak)

Autorinnen und Autoren

Zu den Autoren

Anett Bauer ist Lehrerin und Sozialarbeiterin, Referentin für Kinder - und Jugendhilfe und Kindertagesbetreuung bei Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V.

 Martin Jander, Dr., ist Historiker. Er unterrichtet moderne deutsche Geschichte im europäischen Kontext an der Dependance der Stanford University in Berlin, sowie im Programm von FU-BES T und der New York University (Berlin). Jander schreibt für den „Tagesspiegel“, die „Jüdische Allgemeine“, die Internet-Plattform „haGalil“ und den Blog „starke meinungen“.

Daniel Kubiak, M. A., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin und assoziierter Mitarbeiter des DeZIM-Instituts. Er hat bisher vor allem zu Fragen der Identifikation und "Othering" junger Ostdeutscher publiziert.

Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Sie arbeitet zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung, Diversity und Rechtspopulismus und ist Mitglied der Redaktion.

Adriana Lettrari, M. A., ist Organisationsberaterin, Speakerin, Publizistin und Gründerin des ‚Netzwerk 3te Generation Ost’.

Yana Milev, PD Dr., ist Privatdozentin für Kultursoziologie der Universität St. Gallen sowie Initiatorinund Leiterin des Forschungsprojektes „Entkoppelte Gesellschaft.

Christian Nestler, M.A., ist Politikwissenschaftler und Büro- und Stabsleiter der Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern.

Annette Petri, Dr., ist Lehrerin für die Fächer Politik, Wirtschaft und Biologie. Seit 2007 leitet sie als Studiendirektorin das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld am Gymnasium Gernsheim.

Jane Porath, Prof. Dr. ist Professorin für Pädagogik mit dem Schwerpunkt der Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.

Britta Schellenberg, Dr. arbeitet an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Bildungspraxis und Politik und lehrt am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Katja Stephan ist Soziologin und Referentin im Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg.

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